Dienstag, 2. Juni 2015

Tirol: Fernradweg „münchen venezia“

Tirol: Start für neuen Fernradweg „münchen venezia“

Ab Sommer 2015 verbindet der neue Fernradweg „münchen venezia“ den östlichen Alpenraum. Die Route führt auf 560 Kilometer von München über das Tiroler Inntal, vorbei an Innsbruck durch das Wipptal in die Lagunenstadt Venedig. 
Neue Wegabschnitte verbinden bereits bestehende Radwege und schaffen ein einzigartiges Raderlebnis mit landschaftlicher, kultureller und kulinarischer Abwechslung.
Bei Jenbach in Tirol führt der Fernradweg "münchen venezia" entlang des Innradwegs.
Bei Jenbach in Tirol führt der Fernradweg "münchen venezia" 
entlang des Innradwegs. ©Tirol Werbung
 
Das Rad ist das ökologischste und wichtigste Verkehrsmittel der Welt, gemessen an seiner Verbreitung. Radwege verbinden Sport mit Reisen, der neue Fernradweg „münchen venezia“ stellt zudem den Genuss in den Vordergrund. Die transalpine Verbindung der drei Länder Deutschland, Österreich und Italien führt Radfahrer durch romantische Ortschaften, vorbei an kristallklaren Seen und kulturellen Schätzen. Die Route mit insgesamt 3.000 Höhenmetern können Radfahrer streckenweise auch mit Bus und Bahn bewältigen. In Tirol leisten qualitätsgeprüften Rad- und Mountainbikeunterkünfte besten Service rund ums Rad.
Tirol im Mittelpunkt
Die Genuss-Radroute mit insgesamt fünf Erlebniswelten führt rund 95 Kilometer durch Tirol. Bei zwei der fünf Themen-Abschnitte des neuen Fernradweges „münchen venezia“ spielt Tirol eine zentrale Rolle. Im ersten dieser jeweils charakteristischen Erlebnis-Abschnitte ist das „Element Wasser“ ständiger Begleiter. Ausgehend von der bayrischen Metropole München führt er an der Isar entlang vorbei am Tegernsee und findet schließlich beim Achensee in Tirol seinen Höhepunkt. Dieser lädt zu Boots- und Schwimmrunden ein. Der Naturpark Karwendel ist eine weitere landschaftliche Besonderheit im ersten Teil der Route. Er beheimatet als Europas einzigartige Urlandschaft 1.305 Pflanzenarten, 3.035 bekannte Tierarten und 350 Quellen.
Der zweite Abschnitt trägt den Namen „Schatzkiste Tirols“ und rückt die Tiroler Bergbautradition sowie zahlreiche Kultur- und Naturschätze am Wegesrand in den Fokus. Vom Startpunkt Jenbach aus führt die Radroute über Schwaz nach Hall-Wattens bis zur Landeshauptstadt Innsbruck. Von dort aus geht es hinauf ins Tiroler Wipptal bis zur Landesgrenze nach Italien. Unterwegs ist eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ins Zillertal genauso empfehlenswert wie ein Besuch der neuen Swarovski Kristallwelten in Wattens. Ebenfalls am Innradweg liegt die Münze Hall, die den Forschergeist weckt oder aber die Wolfsklamm, die ein wildromantisches Naturerlebnis bietet.
Der Haller Münzturm ist eines der vielzäligen kulturellen Highlights, das entlang der Fernradstrecke liegt.
Der Haller Münzturm ist eines der vielzäligen kulturellen Highlights, das entlang der Fernradstrecke liegt. ©Tirol Werbung
 
Geschichtsträchtig und zugleich modern präsentiert sich Innsbruck beispielsweise mit seinem Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl, und der Olympiasprungschanze am Bergisel. Die unberührte Natur Tirols zeigt sich im weiteren Verlauf durch das Wipptal von seiner schönsten Seite. Links und rechts entlang des Haupttals sorgen zahlreiche Almen für kulinarische Genüsse, eingebettet in die umliegende Bergwelt. Am Nösslacher Berg bei Gries lädt eine Themenwanderung ein, die Geschichte des Tiroler Steinkohlebergbaus zu erkunden.
Abschnitt drei bis fünf des neuen Fernradwegs „münchen venezia“ führen durch Südtirol und Italien. Ein „Alpin-mediterranes Lebensgefühl“ erleben Radfahrer dank einem Mix der Städte Sterzing und Brixen sowie des Eisacktals und Pustertals. Das UNESCO-Weltkulturerbe Dolomiten dominiert im vierten Teil der Strecke und führt vorbei am Lago die Santa Croce bevor die venezianische Ebene mit Orten wie Jesolo und Treviso und schließlich Venedig den krönenden Abschluss der 560 Kilometer bilden.

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