Montag, 25. April 2016

Montafon: Kulturn und Bergwandern auf Schmugglerpfaden

Den Schmugglern auf der Spur
Die angrenzende Schweiz machte das Montafon zu einer beliebten Schmugglerregion
 
Sie erzählen von Mut, Großherzigkeit und Todesverachtung – die Schmugglergeschichten aus dem Montafon. Über die Jahrzehnte zwar mit dem ein oder anderen heldenhaften Detail bereichert, liegt ihnen doch viel Wahrheit zugrunde. In Gargellen kann man auf spannende und authentische Weise viel über die früheren Schmuggler- und Säumerwege erfahren.

Die Südgrenze des Montafons zur Schweiz war von Beginn des 19. Jahrhunderts an bis weit in das 20. Jahrhundert ein beliebtes Schmuggelgebiet. Das Schmuggeln stellte eine wichtige Erwerbsquelle für die Bewohner des Tales dar. Aus Armut und Not heraus wurde eine breite Palette von Waren, insbesondere Lebens- und Genussmittel, heimlich über die Grenzen gebracht. Stets unter den wachsamen Augen der Zöllner, die es zu überlisten galt.

Flucht über Schmugglerpfade
Wer sich auf die Spuren der Schmuggler begeben will, hat besonders in Gargellen die Möglichkeit dazu. Der Schmugglerpfad – eine viereinhalbstündige Rundwanderung – führt vom Bergrestaurant Schafberg Hüsli (2.130 m) über das St. Antönier Joch (2.379 m), vorbei am Gafiersee (2.290 m) auf das Gafierjoch (2.415 m) und wieder zurück zum Bergrestaurant.

Aufmerksame Wanderer können auf ihrem Weg noch das eine oder andere „Kaffeeloch“ erahnen. Was das ist bzw. was es damit auf sich hat, weiß der Montafoner Friedrich Juen, dessen Großonkel Meinrad Juen als besonders gewiefter Schmuggler galt, zu berichten: „Kaffeelöcher waren Verstecke, Höhlen und Depots an den Grenzübergängen, die als Zwischenlager dienten.“

Meinrad Juen verbesserte sich in der Kriegszeit durch den illegalen Handel mit Waren nicht nur seine Lebenssituation, sondern rettete auch zahlreichen Menschen das Leben. Unter Lebensgefahr schaffte er insgesamt 42 Juden über die Grenze in die Schweiz und schützte sie damit vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

Für die ganze Familie
Die Bergstation der Schafbergbahn in Gargellen dient als Startpunkt für einen abenteuerlichen Weg durch das Schmugglerland. Die ganze Familie kann sich dort auf die geschichtenumwobene Vergangenheit dieser Region einlassen. Verschiedene Aufgaben bzw. Stationen wie etwa ein Hindernislauf lassen den Nervenkitzel des Schmuggelns nachempfinden.

Auf Säumerwegen um die Madrisa
Viele Jahre bevor das Grenzgebiet zur Schweiz zu einer beliebten Schmugglerregion wurde, führte durch dieses Gebiet die Säumerroute Via Valtellina. Sie verläuft von Tirano, der Hauptstadt des norditalienischen Veltlins, durch das Val Poschiavo (Puschlav) über den Berninapass in Richtung Davos und dann weiter über das Schlappiner Joch ins Montafon. Die Route spielte bis in die Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im grenzüberschreitenden Handelsverkehr.

Wer in diesem Gebiet hoch hinaus will, hat bei der Madrisa Rundtour Gelegenheit dazu. Ziel ist die Umrundung der mächtigen Madrisa, die imposant über Gargellen thront. Der Weg in hochalpiner Kulisse führt auf den Pfaden der Säumer und Schmuggler in die Schweiz und wieder zurück. Für die Ganztagestour mit den Montafoner Wanderführern, die jeden Freitag stattfindet, sind Kondition, Koordination und Trittsicherheit gefordert.

Wanderung zu einer außergewöhnlichen Spezies
Entlang der einstigen Säumerrouten Via Valtellina durch die eindrucksvolle Maisäßlandschaft in Gargellen verläuft eine geführte Themenwanderung zu den Montafoner Steinschafen – einer vom Aussterben bedrohten Tierrasse. Martin Mathies und Peter Kasper haben vor einigen Jahren die Vorzüge dieser robusten, genügsamen und gleichzeitig freundlichen Tiere erkannt. Seither engagieren sich die beiden Züchter für den Erhalt dieser Rasse und vermarkten die Woll- und Fleischprodukte – beides mit Erfolg.

Gipfelsieg: Gargellner Köpfe
Das Schmugglergebiet Gargellen bietet auch einen abwechslungsreichen Klettersteig für die ganze Familie. 45 Minuten von der Bergstation der Schafbergbahn entfernt befindet sich auf 2270 m der Klettersteig Gargellner Köpfe. Der 2559 m hohe Gipfel kann auf zwei unterschiedlichen Routen erklommen werden, bevor es über einen teilweise steilen Wanderweg wieder zurück zur Schafbergbahn geht.

Montafon lässt Natur und Kultur verschmelzen
Österreichische Tourismusdestination setzt Schwerpunkt unter dem Titel „Kunst in neuen Höhen“
Gauertaler AlpkulTour, SilvrettAtelier Montafon, Montafoner Sagenfestspiele, Montafoner Sommer und eine Theaterwanderung – Kunst und Kultur kommen beim Urlaub in den Bergen keinesfalls zu kurz. Die vielfältige Naturlandschaft des Montafons bietet eine spektakuläre Kulisse dafür.

Ein qualitätsvolles kulturelles Angebot in intakter Naturlandschaft – das bekommen Gäste bei ihrem Urlaub im Montafon diesen Sommer auf dem Silbertablett serviert. Mehrere Veranstaltungen und Kunstprojekte beweisen eindrucksvoll, wie die Symbiose aus Natur und Kultur gelingen kann.

Vom Jetzt in die Vergangenheit
Die unterschiedlichen Standorte der Gauertaler AlpkulTour regen zum Staunen, Nachdenken, Philosophieren und Phantasieren an. Gleichzeitig geben die vom heimischen Künstler Roland Haas gestalteten Holzskulpturen Einblicke in ein früheres Kapitel der Montafoner Kulturlandschaft: Sie beleuchten beispielsweise das Hirtenleben, die Maisäßkultur oder die Alpgeschichte. An zwei Terminen gibt es diesen Sommer eine geführte Wanderung auf der Gauertaler AlpkulTour. Gemeinsam mit dem Montafoner Künstler werden die Skulpturen vorgestellt und die Hintergründe erläutert – von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Kunstprojekts. Auch Künstler haben bei zwei eintägigen Workshops die Möglichkeit, im Beisein von Roland Haas mit Pinsel und Zeichenstift zu arbeiten.

Internationale Künstler zu Gast
Im westlichsten Bundesland Österreichs lassen sich nicht nur Gäste bei ihrem Urlaub inspirieren: Beim SilvrettAtelier Montafon werden nationale und internationale Künstler in 2.000 m Höhe kreativ tätig werden. Abseits vom Trubel der großen Städte entstehen bei der alpinen Kunst-Biennale von 20. August bis 8. September 2016 Kunstwerke unterschiedlicher Genres.

Im Basislager der Künstler, dem Bergrestaurant „Nova Stoba“ der Silvretta Montafon, können Wanderer den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und live miterleben, wie Kunst entsteht.

Die Werke, die diesen Sommer beim SilvrettAtelier Montafon entstehen, werden im kommenden Frühjahr in einer Ausstellung im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz und später auch im Kunstforum Montafon in Schruns zu sehen sein. Initiiert wurde das zehnte SilvrettAtelier Montafon, das heuer erstmals an neuem Ort und mit neuen Partnern stattfindet, vom Schrunser Künstler Roland Haas und dem Verein Kunstforum Montafon.

Freilicht-Spektakel in Silbertal
Mystisch und fesselnd geht es von 23. Juli bis 26. August 2016 in der Gemeinde Silbertal zu. Seit nunmehr 16 Jahren finden dort jeden Sommer die Montafoner Sagenfestspiele statt. Auf einer der größten Freilichtbühnen Europas wird der zweite Sommer das Stück „Silvretta und Vereina – die Töchter des Alfonso Baretto“ aufgeführt.
Die Geschichte um den italienischen Auswanderer mit seinen beiden hübschen Töchtern wird von rund 60, größtenteils aus der Region stammenden Laiendarstellern in Szene gesetzt. Die Inszenierung von Ewald Netzer geht auch der Frage nach, wie Berge, Alpen und Höhlen zu ihren geheimnisvollen Namen kamen.

Geschichte erwandern
Auf die Spuren der Geschichte kann man sich im Sommer 2016 auch bei einer interaktiven Theaterwanderung in Gargellen machen. „Auf der Flucht“ basiert auf Zeitzeugenberichten, historischen Dokumenten und literarischen Texten von Franz Werfel, Jura Soyfer und anderen Schriftstellern, die aus Nazi-Deutschland flüchten mussten. In theatralischen und tänzerischen Streiflichtern spürt das „teatro caprile“ bei der Wanderung Richtung Sarotla-Joch Fluchtschicksalen während der NS-Zeit nach.

Musikalischer Höchstgenuss
Diesen Sommer verwandelt sich das Montafon einmal mehr zum Schauplatz hochkarätiger musikalischer Darbietungen an authentischen Spielorten. Facettenreich wie nie präsentiert der Montafoner Sommer von 5. August bis 11. September 2016 sechs Wochenenden mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Die Mischung reicht von Orgelmusik, Barockklängen über Kammermusik und Jazz bis hin zu traditioneller Volksmusik.
Am Eröffnungswochenende steht die Königin aller Instrumente – die Orgel – im Rampenlicht. Die Montafoner Orgellandschaft machen Orgeln aus vier Jahrhunderten zu etwas ganz Besonderem. Ein besonders herausragendes Instrument steht in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Tschagguns: Die vom Elsässer Orgelbauer Joseph Bergönzle erbaute große Hauptorgel mit 38 Registern auf drei Manualen und Pedal feiert heuer ihren 200. Geburtstag. Bespielt werden die majestätischen Instrumente an diesem Wochenende unter anderem von Martin Heini, Dieter Hubov und Prof. Bruno Oberhammer.

Sommerspaß für Fortgeschrittene
Die Urlaubsdestination Montafon ist ein Eldorado für Naturliebhaber, Genießer und Sportler.
Unberührte Bergwiesen und berühmte Gipfel – das Montafon hat alles, was den Bergurlaub zu einem echten Erlebnis macht. Und das für alle. Für Familien, Sportbegeisterte, Kulturinteressierte, Naturliebhaber und Genießer. Authentizität spielt dabei in allen Bereichen eine große Rolle.

Eine Region auf ganz natürliche und genussvolle Art zu entdecken. Im Montafon – einem Alpental im westlichsten Bundesland Österreichs – ist dies ohne Vorbehalte möglich. Die herrliche Landschaft des 39 km langen Tales mit elf Orten bietet genügend Platz für umfassende Freizeit- und Sportmöglichkeiten. Die insgesamt ca. 20.000 Gästebetten liegen zwischen 650 und 2.032 m Seehöhe. Das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten könnte vielfältiger nicht sein: Ferienwohnungen, Gasthäuser, Privatzimmer, Hotels oder direkt auf dem Bauernhof.

Aktive Urlauber und Sportler können beim Wandern, Bergsteigen und Klettern den Süden Vorarlbergs erkunden. Die markanten Kalkfelsen des Rätikons im Nordwesten, das kristalline zentralalpine Gestein der teilweise vergletscherten Silvretta im Süden und dem Verwall im Nordosten bilden den perfekten Rahmen dafür. Auf die Gäste warten 1.400 km markierte Wanderwege und 270 km Rad-, Mountainbike- und E-Bikestrecken. Die Gipfel, die es auf diesen zu erobern gilt, tragen klingende Namen wie Schesaplana, Zimba, Drei Türme, Sulzfluh, Madrisa oder Piz Buin – er ist mit 3312 m der höchste von allen.

Familien mit Kindern können im Montafon richtig aktiv werden. Zum Beispiel bei spannenden Themenwanderungen, Bike- und E-Biketouren oder kindergerechten Klettersteigen. Schon die jüngsten Gäste können bei eigens für sie arrangierten Aktivitäten die Talschaft erkunden und sich auf die Spuren der Vergangenheit machen.

Die unberührte Landschaft ist Balsam für die Seele. Das Zusammenspiel der Natur mit Kunst und Kultur eröffnet neue Blickwinkel. Begeisterte Kulturliebhaber haben besonders diesen Sommer die Möglichkeit bei einer Vielzahl an hochkarätigen Veranstaltungen Kunst in neuen Höhen zu genießen.

Top-Bergerlebnisse: Einzigartige Momente in den Alpen
Mit Bergerlebnissen sind Urlauber im Montafon tagtäglich konfrontiert – alleine schon aufgrund der eindrucksvollen Naturkulisse. Doch damit nicht genug. Diesen Sommer gibt es insgesamt neun ganz besondere Bergerlebnisse, die das Montafon zeigen, wie es ist: authentisch, natürlich und sportlich. Begleitet werden diese von einheimischen Bergführern und anderen Experten, die ihre Heimat kennen wie ihre Westentasche.

Mit der Natur erwachen
Eines dieser Bergerlebnisse trägt den vielversprechenden Namen Naturerwachen. Dahinter verbirgt sich eine zweistündige Wanderung von Garfrescha zur Nova Stoba. Gestartet wird bereits um 6.55 Uhr – genau die richtige Zeit, um sich im Einklang mit der Natur in den Tag zu starten. Auf dem Weg über den Gantekopf berichten die einheimischen Wanderführer interessante Geschichten über das Tal und seine Bewohner. Oben angekommen warten nicht nur eine grandiose Aussicht und die ersten Sonnenstrahlen, sondern auch ein leckeres Bergfrühstück.
Naturerwachen, jeden Mittwoch:
Mehr Informationen: www.montafon.at/naturerwachen

Höchstes Gipfelglück
Auch 151 Jahre nach der Erstbesteigung durch die Alpinisten Johann Jakob Weilenmann aus St. Gallen und Josef Anton Specht aus Wien hat der Piz Buin nichts von seiner Faszination verloren. Die Besteigung des 3.312 Meter hohen Berges ist eines von insgesamt neun Bergerlebnissen. Die kombinierte Gletscher- und Felstour ab der Wiesbadener Hütte wird von einem einheimischen Bergführer begleitet.
Piz Buin Besteigung, jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag:
Mehr Informationen: www.montafon.at/de/piz-buin

Klettersteigtour für Fortgeschrittene
Eine echte Herausforderung für alle Bergfexe ist der Klettersteig Gargellner Köpfe: kurzer Zustieg, stimmige Linienführung und ein traumhafter 360-Grad-Ausblick in die Silvretta, den Rätikon und den Arlberg. Zwei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen (C und D) sorgen bei der geführten Tour, die jeden Freitag stattfindet für die individuelle Herausforderung am Seil.
Klettersteig Gargellner Köpfle, jeden Freitag:

Erlebnis für die ganze Familie
Mit Lamas auf „Du und Du“ können Familien jeden Donnerstag bei einer Lama-Trekkingtour zum Kristberg sein. Guide Llamero Horst vom Lamahof erzählt auf der gemütlichen Wanderung vom Gasthof Mühle in Bartholomäberg zum Panoramagasthof Kristberg mehr über die schlauen Tiere. Am Ziel angekommen, können Interessierte die älteste Kirche des Montafons – die St. Agatha Kapelle – besichtigen.
Lama-Trekkingtour, jeden Donnerstag:

Sternstunden unter freiem Himmel
Im Gebirge campen – was nach einer ordentlichen Portion Abenteuer klingt, ist im Montafon genau das. Am Abend wird gemeinsam am Lagerfeuer gegrillt und die klare Bergluft genossen. In den Morgenstunden können die alpinen Camper miterleben, wie sich die Sonne über den Berggipfeln erhebt und anschließend das regionale Bergfrühstück genießen.
Alpines Campen, jeden Dienstag:
Mehr Informationen: www.montafon.at/alpines-campen

Zweitägige Höhlen-Klettersteigtour
Ein Klettererlebnis der Sonderklasse stellt die Abenteuer-Sulzfluh-Besteigung dar. Die zweitägige Tour startet im Gauertal. Dort wird am ersten Tag der Gauablickhöhle-Klettersteig gemacht. Nach einer Übernachtung auf der Tilisunahütte geht es weiter auf die Sulzfluh. Der 2.818 Meter hohe Berg ist einer der höchsten Alpengipfel im Rätikon.
Abenteuer-Sulzfluh-Besteigung, jeden Dienstag:

Mit dem E-Bike ins Hochgebirge
E-Biken in luftigen Höhen – das ist im Montafon seit einigen Jahren problemlos möglich. Per Sondertransport gelangen alle Teilnehmer dieses Bergerlebnisses zum Silvrettasee auf der Silvretta-Bielerhöhe. Im Anblick des hochalpinen Panoramas startet die Tour über die Silvretta-Hochalpenstraße zum Kopssee und weiter zur Verbellaalpe.
Silvretta E-Bike Safari, jeden Freitag:          

Bergtour auf den Gipfel
Ein neues Bergerlebnis im Sommer 2016 ist die Wanderung zum Berggipfel der Sulzfluh. Die anspruchsvolle, siebenstündige Wanderung durch das Kalkgestein des Rätikons beginnt mit einer Sonderfahrt zur Tilisunaalpe, von wo aus der Gipfel in drei Stunden erreicht wird. Oben angekommen werden die Gipfelsieger mit einer traumhaften Rundumsicht belohnt.
Wanderung zum Berggipfel Sulzfluh, jeden Dienstag:

Die Kraft der Kräuter
Welche Pflanzen haben eine heilende Wirkung? Welche Kräuter können gegessen werden? Diesen und noch anderen Fragen gehen Urlauber bei der Kräuterwanderung jeden Donnerstag nach. Gemeinsam mit einer fachkundigen Wanderführerin wird in den Morgenstunden das Lifinargebiet erkundet, bevor in der Nova Stova die gesammelten Kräuter zu einem köstlichen Essen verarbeitet werden.
Kräuterwanderung, jeden Donnerstag:

Tägliche Abenteuer vorprogrammiert

Gästeprogramm BergePLUS lässt im Sommer keine Langeweile aufkommen.
Wandern, Klettern, Mountainbiken – das Montafon lässt sich auf vielseitige Art und Weise erkunden. Im Rahmen des Erlebnisprogrammes BergePLUS ist dies für Gäste der rund 180 Partnerbetriebe kostenlos möglich. Zu entdecken gibt es beim täglich wechselnden Angebot für Erwachsene, Familien und Kinder neben der beeindruckenden Natur auch spannende Details über das Montafon und dessen Besonderheiten.

„Echte Berge. Echt erleben.“ – getreu diesem Leitsatz von Montafon Tourismus präsentiert sich auch das Erlebnisprogramm BergePLUS. Bereits den sechsten Sommer haben Urlauber damit die Möglichkeit, das Tal auf vielseitige Art und Weise zu erkunden. Das tägliche Programm reicht von informativen Wanderungen bis hin zu spannenden Klettererlebnissen für die ganze Familie. Und das Beste: Für Gäste der rund 180 Partnerbetriebe ist die Teilnahme kostenlos.

Themenwanderungen
Wanderungen für jeden Geschmack und jede Kondition bietet das umfangreiche Wanderprogramm im Rahmen von BergePLUS. Eine dieser Touren führt jede Woche Freitag zur Garneraalpe. Dort wird auf traditionelle Weise die regionale Spezialität Sura Kees – ein Magerkäse mit geringem Fett- und Cholesteringehalt – hergestellt. Auf dem Weg dorthin informieren die ausgebildeten Alpführer über die Entwicklung der Alpwirtschaft.

Wissenswertes über das frühere Leben der Montafoner erfahren Gäste auf der Wanderung vom Kristberg zum historischen Bergwerk in Bartholomäberg. Jeden Mittwoch berichtet Adolf Zudrell in der ältesten Kirche des Tales, der St. Agatha Berknappenkapelle am Kristberg, über die eintausendjährige Geschichte der Bergknappen. Noch eindrucksvoller werden die Erzählungen über die kargen und harten Arbeitsbedingungen im einzigen Schaubergwerk Vorarlbergs, in Bartholomäberg.

Spielwiese für Kletterer
Anspruchsvolle Routen und familientaugliche Klettersteige – das Montafon ist ein Eldorado für Kletterer jeden Alters. Im Wochenplan des BergePLUS Programmes finden sich deshalb auch Klettererlebnisse unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen inmitten der herrlichen Bergkulisse. Um den Umgang mit dem Klettersteigset sowie das Klettern am Klettersteig in den Schwierigkeitsgraden A bis C zu üben, eignet sich der Klettertag Latschau. Jeden Montag und Samstag kann man den leicht erreichbaren Klettersteig am Staubecken Latschau unter Anleitung eines Guides erkunden.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel erwartet Familien mit Kindern ab acht Jahren dienstags, mittwochs und donnerstags beim Klettersteig Röbischlucht: Die geführte Tour schlängelt sich entlang eines tosenden Gebirgsbaches durch eine Schlucht entlang den Felsen empor.

Auf zwei Rädern hoch hinaus
Die Bergwelt rund um die Gipfel von Rätikon, Verwall und Silvretta können Gäste mit BergePLUS  nicht nur zu Fuß erklimmen: Es gibt eine große Auswahl an abwechslungsreichen Touren mit Mountainbikes und E-Mountainbikes. Die Fahrräder für diese Touren können bei den Verleihpartnern ausgeliehen werden. Für Gäste der BergePLUS Partnerbetriebe ist das (E-)Mountainbike sogar inklusive.

Eine der schönsten Biketouren im ganzen Montafon führt dienstags zur neuen Heilbronner Hütte. Bei der Fahrt auf 2.320 Meter wartet ein traumhafter Rundblick auf die imposante Gletscherwelt der Silvretta mit ihren Dreitausendern, allen voran dem Piz Buin, dem höchsten Berg Vorarlbergs. Durch den Bike-Sondertransport bis zum Silvrettasee ist diese Tour für Mountainbiker sehr gut in einem Tag zu schaffen.

Alle, die es gemütlicher angehen wollen, können sich mit dem E-Mountainbike jeden Montag auf eine Tour in die Gemeinde Silbertal begeben. Entlang der Litz, einem Fluss, der im hinteren Silbertal entspringt, führt die Route rund 23 Kilometer über schöne Forstwege bis zu gemütlichen Einkehrmöglichkeiten.

Abenteuer für die Kleinsten
Von Juni bis September können sich kleine Entdecker beim BergePLUS Programm so richtig austoben und neue Erfahrungen sammeln. Jeden Montag gibt es für Kinder die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie richtiger Käse entsteht. Sie legen selbst Hand an und dürfen natürlich auch verkosten.

Nervenkitzel für die Kleinsten garantiert der Hochseilgarten Fun Forest jeden Dienstag. Kinder ab sechs Jahren erwartet dort in luftigen Höhen jede Menge Abenteuer und Spaß. Donnerstags können Kinder von sechs bis zwölf Jahren auch im Waldseilpark Golm insgesamt 79 Übungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade absolvieren. Mit Helm und Sitzgurt ausgerüstet geht es in beiden Hochseilgärten nach der Sicherheitsschulung auf Entdeckungsreise.

Mehr Informationen:

Fakten 1
Gauertaler AlpkulTour:
12.07. und 13.08.2016: Aquarellieren & Skizzieren
16.07. und 11.08.2016: geführte Wanderung mit Künstler Roland Haas
Mehr Informationen: www.alpkultour.com
15., 16. und 17. Juli sowie 26., 27. und 28. August 2016: „Auf der Flucht“ – interaktives Theaterstück mit geführter Wanderung, mehr Informationen: www.montafon.at/auf-der-flucht
20.08 – 03.09.2016: SilvrettAtelier Montafon, mehr Informationen: www.montafon.at/de/kunst-am-berg
23.07. – 26.08.2016: Montafoner Sagenfestspiele, mehr Informationen: www.montafon.at/topevents
05.08. – 11.09.2016: Montafoner Sommer, mehr Informationen: www.montafoner-sommer.at

Fakten 2
Schmugglerpfad: Mehr Informationen: www.montafon.at/schmugglerpfad
Schmugglerland am Schafbergplateau: Mehr Informationen: www.montafon.at/schmugglerland-gargellen
Madrisa Rundtour: Die geführte Wanderung findet im Rahmen des BergePLUS Wanderprogramms jeden Freitag (von 12. Mai bis 28. Oktober 2016) statt. Mehr Informationen: www.montafon.at/madrisarundtour
Via Valtellina & Montafoner Steinschaf: Die geführte Wanderung findet im Rahmen des BergePLUS Wanderprogramms jeden Sonntag (von 27. Juni bis 2. September 2016) statt.Mehr Informationen: http://www.montafon.at/outdoorprogramm
Das BergePLUS Wanderprogramm bietet für jeden Geschmack und jede Kondition das Richtige. Zudem sind viele Wanderungen für die ganze Familie geeignet. Mehr Informationen: www.montafon.at/bergeplus
Klettersteig Gargellner Köpfe: Mehr Informationen zum Topbergerlebnis: www.montafon.at/klettersteig-gargellner-koepfe-gefuehrt

Weitere Informationen:
A-6780 Schruns, Montafonerstr. 21
Tel.: +43/(0)50/6686, Fax: +43/(0)5556/7225319
www.montafon.at


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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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