Dienstag, 13. Dezember 2016

Skifahren: Nur mit Skihelm

Der Skihelm – niemals oben ohne


Wenn die weiße Pracht in den Wintermonaten zu den Skiern und den Snowboards ruft, sollte immer auch an die Sicherheit gedacht werden. Ein kritischer Punkt hierbei ist ohne Zweifel der Skihelm. Was für diesen wichtigen Teil der Wintersportausrüstung von Bedeutung ist, erläutert der nachfolgende Artikel.


Den alten Skihelm noch einmal nutzen?

Bevor es in den ersten Skiurlaub geht, sollte gerade der Skihelm genau auf Risse, Kratzer oder Beulen geprüft werden. Mit einem kleinen Drucktest (Zusammenpressen des Helms mit den Händen) können sich auch bisher unsichtbare Risse offenbaren. Auch das Alter spielt eine Rolle. Nach drei bis vier Jahren verspröden im besonderen Skihelme aus Kunststoffen wie ABS oder Polyurethan. Daher besser früher auf ein neues Modell umsteigen als zu spät.



Welcher Skihelm darf es sein?

In Europa gilt für alle im Handel erhältlichen Skihelme die Norm EN 1077:2007, welche die Skihelme die Skihelme in zwei Schutzklassen (A + B) unterteilt. Demnach müssen alle Skihelme geprüft und dementsprechend mit Aufkleber oder Einnäher kenntlich gemacht sein. Schutzklasse A bietet mehr Sicherheit, Schutzklasse B, die bei Snowboardern sehr beliebt ist, eine bessere Rundumsicht. Im Weiteren stehen von der Halbschale bis zum Vollvisierhelm zahlreiche Modelle zur Verfügung.


Skihelm-Materialien

Der größte Teil aller Skihelme wird aus Polyurethan oder ABS hergestellt. Mehr Stabilität bieten Glasfaserhelme. Die überwiegend von Profis genutzten Karbonhelme besitzen sowohl mehr Steifigkeit wie auch ein geringeres Gewicht. Dies macht sich allerdings auch im Preis bemerkbar. Heute werden alle Helme im InMould-Verfahren hergestellt. Dabei wird die innere Schaumstoffschale mit der Außenschale vollflächig verklebt, was zu einer höheren Stabilität führt. MIPS ist eine weitere schwedische Sicherheits-Technik, die, zusätzlich im Skihelm verbaut, größere Aufprallenergien absorbieren kann. 


Den neuen Skihelm unbedingt vorher testen

Bei der Anprobe des neuen Skihelms darauf achten, dass das Innenpolster zur Reinigung heraus zu nehmen ist. Zur Passprobe den Skihelm aufsetzen, den Kinnriemen jedoch offen lassen und den Kopf kräftig schütteln. Der Skihelm darf nun nicht wackeln, aber auch nicht zu eng sitzen. Dabei kann auch gleich geprüft werden, ob die Skibrille mit dem Helm kompatibel ist und wenn nicht, sollte bei einer gleichfalls neuen Brille darauf geachtet werden, dass diese mit Lüftungsschlitzen oder Ventilatoren gegen Beschlagen gewappnet ist.


Kommunikation auf der Piste
Sich miteinander auf dem Abhang unterhalten zu können, ist nicht einfach nur ein zusätzlicher Spaß, sondern kann auch der Sicherheit dienen. Empfehlenswert ist hierzu ein Bluetooth-Helmset, das über das Smartphone funktioniert und kostenlose Kommunikation bis auf 800 m Entfernung möglich macht.


Ein sicherer Skihelm sorgt für ein sicheres Gefühl auf den Abhängen dieser Welt und umso mehr macht der anschließende Après-Ski Spaß. Das sollte es auf jeden Fall wert sein.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit helmexpress.com

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