Freitag, 20. Januar 2017

Arlberg: Skilauf mit der Flexenbahn

Der Kreis schließt sich am Arlberg mit der Flexenbahn
 


Mit dem Bau der neuen Flexenbahn wird der Arlberg zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Dadurch können Skifahrer erstmals alle Orte am Arlberg auf Ski erreichen.

Im Winter 2016/17 öffnet auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs mit der neuen Flexenbahn eine wichtige Verbindung zwischen Zürs und Stuben/Rauz. Sie schließt zusammen mit den beiden neuen Trittkopfbahnen und der neuen Albonabahn in Stuben den Kreis in Richtung Tiroler Seite des Arlbergs: Von Zürs aus führt die Trittkopfbahn I zur neuen Zwischenstation, an der sich Skifahrer entscheiden können: Die Trittkopfbahn II bringt sie weiter zur neuen Bergstation am Trittkopf-Gipfel.

Die Flexenbahn schafft die Verbindung zur Alpe Rauz in Stuben, von wo aus Skifahrer bequem die Skigebiete in St. Christoph und St. Anton erreichen. Und mit der Albonabahn II gibt es außerdem eine neue „Direktverbindung ohne Umsteigen“ auf den Albonagrat. Die neue Flexenbahn ist eine Einseil-Umlaufbahn mit 47 Kabinen für jeweils zehn Personen. In etwas mehr als sechs Minuten überwindet sie 1,8 Kilometer und 562 Höhenmeter. Durch großflächige Panoramascheiben in jeder Kabine haben die Skifahrer freie Sicht ins Klostertal und zum Arlbergpass nach St. Christoph. Die Flexenbahn macht auch die Anreise in die Skigebiete umweltschonender, weil durch sie täglich 120 Busfahrten zwischen Zürs und Stuben/Alpe Rauz wegfallen können.

Auch die Anzahl der PKW in den Skidörfern am Arlberg dürfte sich reduzieren. In alle neuen Anlagen – also Trittkopfbahn I + II, Albonabahn II und Flexenbahn – wurden ca. 45 Millionen Euro investiert. Dadurch ist Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet mit 305 Kilometer Skiabfahrten und 87 Liften und Bahnen entstanden – und das fünftgrößte der Welt. Erstmals sind alle Orte im Arlberger Skigebiet auf Ski erreichbar: St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech, Oberlech sowie Schröcken und Warth.

MountainMediaCenter bringt den Arlberg-Skitag „in den Kasten“
Große Filmemacher hat der Arlberg immer wieder gesehen. Mit einer kostenlosen Leih-Kamera aus dem MountainMediaCenter (29.–01.04.17) in St. Anton am Arlberg kann jeder selbst seinen Skitag am Arlberg mit 360-Grad-Videotechnik groß ins Bild bringen: für sich und die ganze Welt.

Bereits optisch spannen die Geräte einen weiten Bogen: Es gibt 360-Grad-Kameras, Actioncams mit innovativer Bildstabilisation, GPS und Beschleunigungssensoren. Mit ihnen können Geschwindigkeit, Routen, Sprunghöhe und Rotationen perfekt in Szene gesetzt werden. Ausleihen und testen kann man sie täglich kostenlos im MountainMediaCenter (29.–01.04.17, 15–19 Uhr) im Karl Schranz Zielstadion in St. Anton am Arlberg. Nach dem Skitag gibt man die Kameras inklusive dem aufgenommenen Material einfach hier wieder ab. Die professionellen Cutter von Motionmanager Christoph Zarfl schneiden aus dem Material einen ganz persönlichen Wintersportfilm zusammen.

Wer will, kann sich im MountainMediaCenter zusätzlich zu seinen Erfahrungen und Arlberg-Tipps interviewen lassen. Die Beiträge werden über soziale Netzwerke mit Freunden geteilt und Ausschnitte für den tagesaktuellen „Sun & Snow Report“ genutzt. Alle eingereichten Videos können am Mountain Video Award teilnehmen, bei dem es Action-Kameras oder ein Sonnenskilauf-Wochenende zu gewinnen gibt. Die allerbesten Clips schaffen es sogar ins Fernsehen. Eine TV-Dokumentation mit den besten Stories aus St. Anton am Arlberg ist geplant. www.mountainmediacenter.com

„Zweithaube“ für die Verwallstube am Arlberg
Die Zeiten sind vorbei, in denen „mit Haube“ Ski gefahren wurde. Nicht in St. Anton am Arlberg. Dort hat sich die Verwallstube auf 2.000 Meter am Galzig gerade erst eine zweite Haube besorgt – allerdings eine von Gault Millau.

Der Arlberg ist für seine Skiberge weltberühmt – und für seine „dichte“ Gourmetszene. Das lukullische Aushängeschild am Berg war schon bisher Manfred Fahrners Verwallstube in der Galzig-Bergstation hoch über St. Anton. Die exzellente Haubenküche, der außergewöhnliche Service und das traumhafte Panorama vor den Fenstern machte das Bergrestaurant auf 2.085 Metern schon bisher zu einer der köstlichsten Adressen am Arlberg. Feine Gaumen haben ab sofort einen Grund mehr, in einem der höchstgelegenen Haubenrestaurants Europas einzukehren: Die Verwallstube wurde eben erst vom Gault Millau 2016 mit einer zweiten Haube (15 Punkte) bedacht.

Für seine „kulinarischen Highlights … auf hohem Niveau … und eine beachtliche Leistung auf über 2.000 Meter Seehöhe.“ Tipps von Kennern: In der Verwallstube wird eine herausragende Bouillabaisse serviert und es gibt eine bemerkenswerte Auswahl an Spitzenweinen. Bei gutem Wetter ist untertags die schöne Sonnenterrasse mit ihrem grandiosen Ausblick ein geschätzter Treffpunkt. Etwas für Romantiker ist das Candle-light-Dinner jeden Donnerstag ab 19 Uhr, samt nächtlicher Berg- und Talfahrt mit der Galzigbahn. at.gaultmillau.com/restaurant/galzig

Bergrestaurants – St. Anton am Arlberg
Galzig: Verwallstube (2-Hauben-Lokal auf 2.085 m), Kandahar (österreichische Spezialitäten), Bella Vita (italienische Spezialitäten), Patteriol Bar (Espresso, Aperol & Co.), Valluga View Restaurant (atemberaubendes Panorama und Snacks)
Gampen: Himmeleck (À-la-carte-Restaurant), Gampen Restaurant (Tiroler Hausmannskost), Gampen Bar mit Lounge (Stimmung pur), Kapall Restaurant (höchstgelegene Hütte)
Rendl: Rendl Restaurant (Wok, Grill und Co.), Rendl Beach Bar (Blick auf stanton park)

Weitere Informationen:
Arlberger Bergbahnen AG


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