Donnerstag, 10. August 2017

Pillerseetal: Ausflugsziel Erpfendorfer Klamm

Wilde Attraktion:
die Erpfendorfer Klamm



In ein paar Minuten vom Naturhotel Kitzspitz**** aus zu erreichen ist die wilde Erpfendorfer Klamm. Wobei eine Klamm ja immer lockt, Kinder und Erwachsene. Und ihr Vorteil: Man kann eine Klamm eigentlich bei fast jedem Wetter besichtigen.




Nicht gerade bei Gewitter, aber strahlender Sonnenschein ist auch nicht gerade nötig. Und so war diese Klamm gerade recht für heute: nachts Gewitter, morgens alles trüb und grau.






Und anscheinend hatten viele dieselbe Idee: der Parkplatz war voll. Ein paar Minuten dauerte der Zugang noch zur Klamm, aber dann gings gleich richtig los mit Stegen, die in die Felswand gebohrt sind. Schwindelfrei sollte man schon sein, denn es verläuft zwar auf der Felsseite ein stabiles Drahtseil, auf der anderen Seite jedoch gibt es keine Sicherung. Aufpassen muss man also schon.




Beste Wege nach der letzten Zerstörung
Und so wandert man auf Stegen, Wegen und Stufen entlang der munter rauschenden Klamm. Sie ist seit rund 40 Jahren erschlossen. Bereits mehrmals wurden die Wege der Klamm durch Unwetter zerstört wurden, das letzte Mal im August 2012. Seit 2013 ist die renovierte Klamm aber wieder begehbar, und was man neu geschaffen hat, macht einen stabilen Eindruck. 



Das Material der Stege stammt zu einem großen Teil direkt aus der Klamm. Die Gestaltung der Stege, die sich den Formen der Klamm anpasst orientiert sich an den Prinzipien von Feng Shui, was eine ganz eine besondere Atmosphäre bewirkt.




Man wandert auf schmalen Steigen, Stegen, Stiegen und schwankenden Hängebrücken, eine davon 26 Meter lang. Leicht ist der Weg nicht, sondern er ist als vom Schwierigkeitsgrad her als „mittel“ klassifiziert. 




Zwei Möglichkeiten gibt es für einen Klammrundweg. Der kleine Rundweg ist insgesamt 3,2 Kilometer lang und  zweigt nach dem ersten Teil links ab. Seine Begehungszeit ist mit 1 Stunde 15 Minuten angegeben. Beim großen Rundweg folgt man dem Bach weiter. Er weist jetzt eine ganz andere Atmosphäre auf, die Schlucht wird ruhiger, teilweise mit breiten Kiesbänken, aber immer noch mit Stegen an der Felswand. Man kommt an Wildbachverbauungen vorbei, über die der Bach wasserfallähnlich herab stürzt und erreicht schließlich eine breite Stelle des Tales. Hier findet man Spielmöglichkeiten, einen Rastplatz, Slacklines und einen Barfußweg. 





Kurz danach zweigt der Rundweg links ab. Es geht nun eine Weile steil hinauf, wobei man bei einem kanzelartigen Aussichtspunkt vorbei kommt. Danach trifft man auf einen Forstweg. Hier geht links ein Steig wieder hinab, man überquert einen Zulauf, der augenscheinlich schon einige Unwetter er- und überlebt hat, steigt wieder etwas an und wandert schließlich auf gutem Kiesweg hinab zum Hotel Lärchenhof. Von dort aus erreicht man in wenigen Minuten wieder den Ausgangspunkt.





Für diesen rund sechs Kilometer langen Rundweg sollte man etwa 2,5 Stunden einplanen.






Ein letztes Mal freuten wir uns auf das Abendessen im Naturhotel Kitzspitz****. Wie immer, es war der reinste Genuss:







Tja, und damit waren unsere Tage im Naturhotel Kitzspitz**** auch schon wieder zu Ende. Schön wars, ausgesprochen schön. Ein wunderschönes Haus mit vielen Möglichkeiten, verschiedene Pools und ein Naturaußenbecken, ein Hallenbad für Kinder, ein riesiger Fitnessraum, schöne Zimmer, wunderbares Essen und, ganz wichtig wenn man sich im Hotel aufhält: Das gesamte Personal ist ausnehmend freundlich und zuvorkommend. Von Chef und Chefin über die Bedienungen beim Essen bis zum Zimmermädchen. Großes Lob, so kommt man gerne wieder, und sowas empfiehlt man auch gerne und guten Gewissens weiter.




Info:
Unterkunft:
Naturhotel Kitzspitz****
A 6392 St. Jakob in Haus
Pillerseetal/Tirol
Telefon 0043 (0) 5354 88165

Information:
Tourismusverband Pillerseetal
Dorfplatz 1, A 6391 Fieberbrunn
Telefon 0043 (0) 5354 56304


Empfohlene Wanderkarten:
Kompasss Wandern Rad Skitouren Kitzbüheler Alpen 29, 1:50000
Kompasss Wandern Rad Skitouren Kaisergebirge 9, 1:50000
Sie erhalten die Karten im Buchhandel oder hier (D).

und
Marlies Buck

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