Freitag, 11. Mai 2018

Südtirol: Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders im Eisacktal

Die Villanderer Alm zeigt sich von ihrer Schokoladenseite



Hoch über Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders liegt die idyllische Villanderer Alm in den südlichen Eisacktaler Dolomiten. Wer sich vom Almgenuss „ein Stück abbrechen will“, tut das am besten von der neuen, gleichnamigen Trauben-Nuss-Schokolade.

Die Villanderer Alm ist mit rund 20 km2 die zweitgrößte Hochalm Europas und der geografische Mittelpunkt Südtirols. Faszinierend sind nicht nur die ausgedehnten Weideflächen und Latschenfelder zwischen 1.700 Metern Seehöhe und dem 2.500 Meter hohen Villanderer Berg, auch der „knackige“ Rundumblick auf die Breitseite des UNESCO Welterbes Dolomiten, die Rieserfernergruppe und die Zillertaler Alpen im Norden hat es in sich. Was für das Auge gilt, hat der bekannte Brunecker Traditions-Chocolatier Walde – ein Familienbetrieb der Schokolade, Bonbons und Pralinen herstellt – nun auch für den Gaumen erlebbar gemacht. Mit seiner neuen Schokoladensorte „Villanderer Alm“ ist die Feriendestination um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders dank Walde „überregional“ in aller Munde.



Die Sorte Trauben-Nuss passt außerdem ausgezeichnet zum südlichen Eisacktal, einer „höchst kulinarischen Region“. Das nördlichste Weinanbaugebiet am Übergang zwischen alpinen und mediterranen Einflüssen bringt einige der besten Weißweine Italiens hervor – und das bereits seit der Römerzeit. Neben dem Wein sind vor allem Zwetschken und Kastanien die Grundlage für eine ausgesprochen delikate regionale Küche. Und nicht nur das: Wein, Zwetschken, Kastanien und auch die typischen Latschen bilden die Basis für eine Pflegelinie, welche Urlauber in den südlichen Eisacktaler Dolomiten in ihrem Gästezimmer in Form von Peeling Soap, Shower Gels, Shampoos und Body Lotion vorfinden. Mit der neuen Schokolade „Villanderer Alm“ geben Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders ein weiteres „süßes Signal“ für ihre Schätze der Natur ab. www.klausen.it

Drei „guate“ Gründe für den Herbst im südlichen Eisacktal
Die drei „Guaten“ im südlichen Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders sind der Wein, die Kastanie und die Zwetschke. Im Herbst sind die Früchte und die Zeit reif, um die junge Ernte beim Törggelen und bei etlichen Zwetschken- und Keschtnfestln zu verkosten.

Mit mehr als 30 Buschenschänken gilt das südliche Eisacktal rund um die Künstlerstadt Klausen als Südtirols „Törggele-Hauptstadt“. Der Überlieferung nach liegt hier die Wiege des Törggelens. Ab Ende September bis in den November wird der „Nuie“ ausgeschenkt. Der vergorene Traubenmost ist eine Spezialität, die es nur einmal im Jahr gibt und die zusammen mit den gebratenen Keschtn, Nussn, Zwetschken, Speck und „harten Breatln“, wie das Schüttelrot auch genannt wird, ein unvergleichlicher Genuss ist. Auch kräftige Gerstensuppe, „Rippelen“ und Surfleisch, Hauswürste mit Kraut und das traditionelle Tris aus Knödeln und Schlutzkrapfen werden kredenzt. Am Törggelesteig, der unterhalb von Villanders bis nach Sauders führt, kommt man an besonders vielen Buschenschänken vorbei. Beim Gassltörggelen in Klausen stehen die Vielfalt der Eisacktaler Weine und die regionalen Produkte aus Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders im Mittelpunkt. Wer dabei auf den Geschmack des Eisacktaler Weines kommt, kann auf dem 3,5 Kilometer langen Weinwanderweg in Klausen durch die Leitacher Weinhänge mehr über die verschiedenen Rebsorten aus dem südlichen Eisacktal erfahren und diese natürlich auch vor Ort verkosten.




Am Birmehlweg in Verdings/Klausen lässt sich die Kulturfrucht Birne über das ganze Jahr hinweg erleben. Beim „Birmehlherbst“ (23.09.2018) gibt es neben einer Rundwanderung am Themenweg allerlei Geschmackvolles, Künstlerisches und Wissenswertes rund um das Birnenmehl. Historisches Handwerk, Musikalisches und Ausstellungen runden das Programm ab.

Von Keschtn und Zwetschken
Das südliche Eisacktal gilt als Wiege der Kastanie“. Im Mittelalter war die stärkereiche Nussfrucht ein Grundnahrungsmittel. Ersichtlich wird das am Eisacktaler Keschtnweg, der sich wie ein Band dieser einstigen „Brotbäume“ an den Hängen des Eisacktals vom Kloster Neustift bei Brixen über Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders bis nach Bozen zieht, und auch bei den Keschntniglwochen in Feldthurns, bei denen Kastanienbauern am Keschtnweg ein geschmackvolles Programm rund um die stachelige Frucht anbieten: darunter Märkte, Verkostungen, Kochkurse und geführte Wanderungen. Wer Zwetschken liebt, kommt an den Barbianer Zwetschkenwochen nicht vorbei. Neben Zwetschkenknödeln, Zwetschkenmarmelade und Zwetschkenstrudel stehen auch Zwetschkenbrot und der Barbianer „Zweschpeler“, ein köstlicher Zwetschkenschnaps, auf den Speisekarten der Gasthäuser. Es gibt eine Zwetschkenmeile, Exkursionen „ins Blaue“ und ein kerniges Fest zum Abschluss.




Herbstfeste Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders
01.–16.09.18: Zwetschkenwochen Barbian, mit Zwetschkenmeile (01.09.18), Zwetschkenfest (09.09.18) – Barbian
23.09.18: Birmehl Herbst – Klausen/Verdings
22. & 29.09.18, 06.10.18: Gassltörggelen – Klausen.
13.10.–11.11.18: Keschtniglwochen, mit Keschtnigl-Markt (10.11.18), Keschtnigl-Sunntig (11.11.18) Feldthurns
Oktober: Törggelen am Ursprung – Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders

Kräuterhexen und Kneippianer im südlichen Eisacktal
Der Frühling in den Alpen ist ein besonders wertvolles Naturereignis für Geist und Körper: Die keimende Vegetation, die wärmende Sonne und das klare Wasser liefern gute Gründe, den südlichen Eisacktaler Dolomiten zwischen Mai und Juni einen Besuch abzustatten.

Sich am Kräutermarkt im Garten von Schloss Velthurns von den frischen Kräuterdüften inspirieren lassen, bei Wanderungen zum Trumbühel und zu einem der vielen Kräuterhöfe entdecken, wo welches Kraut für welches Wehwehchen wächst und wann es geerntet werden soll: Das ist es, was die Kräuterpädagogen, Aromatologen, Volksheilkundler und Landschaftsführer um die Walpurgisnacht Ende April antreibt. Sobald die jungen Pflanzen in frischem Saft stehen, machen sie sich auf den Weg. Zu den Kräuterwochen  nehmen sie in den südlichen Eisacktaler Dolomiten rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders alle mit, die sich für die frühlingshafte Natur begeistern können, sammeln mit ihnen frische Wildkräuter und verarbeiten sie gemeinsam zu Smoothies, köstlichen Gerichten oder Salben. Nebenbei wird über heilende Harze, Bachblüten, Naturrituale und die heilsamen Aromen beratschlagt.



Brennende Liab und wilde Wasser
„Brennende Liab“ heißt die leuchtend rote Geranie, die manches dunkle Holzhaus in den südlichen Eisacktaler Dolomiten ziert. Sie ist das Motto für die Klausner Gartentage (19.–20.05.2018), bei denen 40 Aussteller im malerischen Ambiente des Kapuzinergartens alles zum Thema Nutz- und Ziergarten zeigen, Vorträge anbieten und Praxistipps geben. Wer Inspiration für seinen eigenen Garten zuhause sucht, wird mit Sicherheit fündig. Die perfekte Erfrischung zum Sommerbeginn liefert die Südtiroler Kneippwoche (23.06.–01.07.2018) in Barbian. Das ganzheitliche Gesundheitskonzept von Pfarrer Kneipp lässt die Teilnehmer Kraft und Energie tanken, etwa am Barbianer Wasserfall, der über mehrere Kaskaden stürzt, im kühlen Gebirgsbach, beim Barfußgehen im frischen Frühlingsgras oder am vorrömischen Quellheiligtum Bad Dreikirchen. www.klausen.it

Frühlingsangebote in den Südlichen Eisacktaler Dolomiten
19.–20.05.2018: Brennende Liab, Klausner Gartentage, Blumenmesse – Kapuzinergarten, Klausen
23.06.–01.07.2018: Südtiroler Kneippwoche, Barbian

Weitere Informationen:
Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders
Marktplatz 1
I-39043 Klausen
Tel.: +39/0472/847 424,
Fax: +39/0472/847 244
E-Mail:

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