Dienstag, 31. Oktober 2017

Tirol: Almhütten für Genießer

72 Tiroler Almhütten für Feinschmecker 

Der österreichweit anerkannte Guide für Feinschmecker, Gault&Millau, führt in seiner aktuellen Ausgabe für 2018 erstmals die „Hüttenhaube“ ein. 72 Tiroler Almhütten haben es in den neuen Gault&Millau Hüttenguide Tirol 2018 geschafft.
72 Tiroler Almhütten haben es in den ersten Gault&Millau Hüttenguide geschafft.
72 Tiroler Almhütten haben es in den ersten Gault&Millau 
Hüttenguide geschafft. ©Tirol Werbung / Mallaun Josef
Der jährlich von Karl und Martina Hohenlohe herausgegebene Gourmetführer Gault&Millau hat bei seinen Recherchen mehr als nur Bratwurst und Leberkäse auf Tirols Hütten entdeckt.

Vor allem der Trend zu frischen, regional hergestellten und saisonal orientierten Speisen sei auf den Almhütten klar erkennbar, wie die Feinspitze von Gault&Millau vermelden. „Wir wollen mit unserem Gault&Millau Hüttenguide Tirol das frische Feuer weiter anfachen und hoffen, dass dieser positive Trend zu hochqualitativem Essen anhält“, sagen die Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe dazu.

Gault&Millau Hüttenguide: 72 Empfehlungen, 4 Beispiele
Alte Rezepte, aber neu interpretiert und dennoch typisch für die jeweilige Region – der neue Hüttenguide präsentiert in seiner ersten Ausgabe mehr als 70 Almhütten für Gourmets, Familien, Sommergäste und Wintergäste. Die folgenden vier Beispiele geben einen Vorgeschmack darauf:

Gourmets werden auf der modernen Umbrüggler Alm bei Innsbruck glücklich. Die Menüs orientieren sich am saisonalen Angebot, so kommt im Frühling beispielsweise Bärlauchrisotto mit Spargel auf den Teller. Gault&Millau empfiehlt vor allem die Degustationsmenüs mit Spezialitäten aus dem Naturpark Karwendel: „An so einem Abend können auch schon einmal Medaillons vom Maibock mit Spitzkraut, Preiselbeeren und Wacholderpaunzen auf dem Teller landen.“

Die für Wanderer über den spektakulären Drischlsteig bei Imst erreichbare Muttekopfhütte wurde vom Österreichischen Alpenverein als besonders kinderfreundlich ausgezeichnet. Einheimische schwärmen von der Kaspressknödelsuppe, die Karte bietet auch spezielle Menüs für Kinder. Gault&Millau empfiehlt sowohl Süßes als auch Pikantes: „Speziell empfehlenswert sind jedenfalls die Schlipfkrapfen sowie der üppige Kaiserschmarren.“

Wer im Sommer zum Alpengasthof Loas bei Schwaz kommt, hat dort meistens eines im Sinn: Wandern und danach gut Essen. Auf der Speisekarte stehen viele Tiroler Klassiker – wie Kaspressknödel, sauer marinierter Graukas oder Speckbrote. „Der eigentliche Grund für viele Loas-Ausflügler sind aber die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Loas-Schnitzel“, konstatiert Gault&Millau. Denn das werde hier noch in einer gusseisernen Pfanne über offenem Feuer zubereitet. Den Alpengasthof Loas erreichen Wanderer über breite Wege von Hochpillberg aus.

Mehrgängige Gourmet-Menüs gehören in der Kristallhütte im Skigebiet Hochzillertal/Hochfügen ebenso zur Tagesordnung wie ein 500 Gramm schweres Ribeye-Steak vom Black Angus Rind. „Kulinarisch besonders empfehlenswert: kräftige Spinatknödel mit brauner Butter und geriebenem Bergkäse, der verführerisch süße Kaiserschmarren und die regionale Käseauswahl der Sennerei Zillertal“, schreibt Gault&Millau. Auch im Weinkeller lagert Hochwertiges, vorwiegend aus Österreich und Italien.

Überblick aller 72 von Gault&Millau empfohlenen Tiroler Almhütten

Gault&Millau Hüttenguide Tirol
Preis: € 7,90,-
60 Seiten
Erhältlich ab 20. Oktober 2017
 
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