Donnerstag, 31. Mai 2018

Tirol: Wandern und bergwandern in Imst

In Imst sind Radler in ihrem E-lement

Die Ferienregion Imst legt sich für ihre e-bikenden Gäste in die Kurve: Rund um Imst gibt es vier Verleih- und sechs Ladestationen. Das bringt e-mobile Naturgenießer in der Region zwischen Nassereith und Imst sowie zwischen Schönwies und Roppen auf Touren.

In freier Natur die eigenen Akkus aufladen, einen Gang runterschalten und dem Sommer mit frischer Energie entgegen treten: Dieser Wunsch lässt viele Radler von ihrem gewohnten Rad auf ein E-Bike umsatteln. In der Ferienregion Imst sind die Möglichkeiten dafür ideal. Die zentrale Lage im Tiroler Oberland zwischen Inn- und Gurgltal, Mieminger Kette und Lechtaler Alpen bringt Radler in allen Höhenlagen in die Gänge.

E-Biken von Amts wegen
Wer im Tal e-legant vorankommen oder am Berg Höhenmeter machen möchte, ohne sich zu überanstrengen, greift am besten zu einem E-Bike. Das machen nicht nur die Gäste, sondern auch der Imster Bürgermeister LA Stefan Weirather sowie Imst Tourismus-Obmann Hannes Staggl (v.l.). E-Bikes gibt es in der Ferienregion Imst an vier Stationen zum Ausleihen. Sollte der Akku aufgrund der nicht enden wollenden e-mobilen Begeisterung irgendwann leer sein, stehen ausreichend Ladepunkte bereit.

Kilometerweise Radwege
Auf dem beliebten Fernradweg Via Claudia Augusta und dem Innradweg im Tal kann der „Saft“ schon mal knapp werden. Eine abwechslungsreiche Tour für Durchschnittsbiker ist die 50 Kilometer lange Tschirgantrunde. Zuerst geht es von Imst flussabwärts auf dem Innradweg bis nach Mötz. Dort folgt ein Anstieg auf das Mieminger Plateau, von welchem man bei Nassereith ins Gurgltal wechselt. Talauswärts drehen sich die Räder zurück nach Imst – bis Tarrenz ab August auf einem neu asphaltierten Teilstück.
Ab Sommer 2018 gibt es eine neue E-Bike-Karte mit leichten bis anspruchsvollen Touren. Details plus GPX-Daten sind auf www.imst.at/biken zu finden.

Weitwanderer nehmen es beim ORF Tirol Wandertag (23.06.18) mit dem 52 Kilometer langen Starkenberger Panoramaweg auf: Eine Gelegenheit, der Geschichte der Region zwischen Fernpass und Landeck auf Schritt und Tritt nachzugehen.

Die Starkenberger kamen im Spätmittelalter mit den Staufern nach Tirol und wurden eines der mächtigsten Adelsgeschlechter des Landes. Bei Tarrenz liegen ihre zwei Stammburgen, eine davon ist nur noch als Ruine erhalten. Die zweite beherbergt die 1810 gegründete Starkenberger Brauerei. Hier wird eines der am häufigsten prämierten Biere Österreichs gebraut und Genießer können ins erste Bierschwimmbad der Welt eintauchen.

ORF Tirol Wandertag
Der neue Weitwanderweg führt von der Fernpasshöhe im Norden in Höhenlagen zwischen 800 und 1.200 Metern und auf etwa halber Strecke an Schloss Starkenberg vorbei bis zum Schloss Landeck im Süden. Abschnitte verlaufen auf der Via Claudia Augusta, der Salzstraße oder dem Jakobsweg.

Jede der sieben Etappen ist zwischen knapp vier und maximal 10,5 Kilometer lang und damit für jedes Schritttempo und fast jede Schuhgröße geeignet. Wer den Abschnitt zwischen Imst und Tarrenz kennenlernen will, nimmt am besten am beliebten ORF Tirol Wandertag (23.06.18) teil. Die geführte Wanderung führt von Tarrenz ausgehend über die Salvesenklamm bis Hoch-Imst.

Sieben Etappen fernab des Alltags
Auf den sieben Etappen des 52 Kilometer langen Weitwanderweges liegen noch einige weitere Schlösser, Burgen und Ruinen des Starkenberger Geschlechts. Für „wanderbare“ Abwechslung sorgen außerdem muntere Bäche, kühle Wälder, tiefe Schluchten und sieben Seen.

Haltmachen oder Abzweigen lohnt sich nicht nur bei Schloss Starkenberg und dem Starkenberger See. Auch den Fernsteinsee mit Schloss Fernstein sollte man unterwegs erkunden, die Salvesenklamm bei Tarrenz und die Rosengartenschlucht bei Imst, die Ruine Kronburg, den Tramser Weiher und Schloss Landeck am südlichen Ende des Weitwanderweges. Über allem grüßen die Spitzen der Mieminger Kette und der Lechtaler Alpen vom Horizont.

Rasten und Schauen
Wer im Sinne hat, gleich mehrere Abschnitte des Starkenberger Panoramaweges anzugehen, findet an allen Etappenorten gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten mit speziellen Wanderangeboten (Partnerbetriebe auf www.starkenberger-panoramaweg.at) Geübte Geher schaffen die 52 Kilometer des Starkenberger Panoramaweges locker in vier bis fünf Tagen.

Weitere Informationen:
Imst Tourismus
A-6460 Imst, Johannesplatz 4
Tel.: +43 5412 6910
fb: like.imst.at

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