Sonntag, 14. November 2021

Winterurlaub und Adventromantik in der Wildkogel-Arena

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Echte Adventromantik in der Wildkogel-Arena

 


Im Pferdeschlitten durch tief verschneite Landschaften gleiten. Am Adventmarkt zwischen Geschnitztem, Getöpfertem und Selbstgemachtem bummeln. Auf Pulverpisten und spiegelglattem Eis Schwung holen – und danach gemütlich zusammensitzen: So geht Advent in der Wildkogel-Arena.

Eine Extraportion Romantik und Besinnlichkeit haben wir uns im Advent 2021 wahrlich verdient: Neukirchen und Bramberg, mitten in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, kommen diesem Wunsch sehr entgegen. In den Bilderbuchorten wird der Advent noch so gefeiert, wie wir das aus Kindheitstagen in Erinnerung haben: mit vielen leisen Zwischentönen und Überraschungen – und auch in diesem Jahr mit maximaler Sicherheit. Für die Einhaltung sämtlicher behördlichen Auflagen und aller notwendigen Maßnahmen ist gesorgt.


 

Stimmung am Neukirchner Advent

Ganz den Pinzgauer Traditionen und der Handwerkskunst fühlt sich der Neukirchner Advent (03.–05.12.21) verpflichtet. An den prächtig geschmückten Ständen gibt es Regionales und Selbstgemachtes zu erstehen, von Adventgestecken über Holzspielzeug bis zu Keramik. Nicht versäumen sollte man die weihnachtlichen Lesungen und einen Besuch bei Esel und Ziegen im kleinen Streichelzoo. Ein einprägsames Erlebnis in der Neukirchner Vorweihnachtszeit ist eine Pferdekutschenfahrt mit kräftigen Norikern als Gespann. Mit dem Adventmarkt öffnet am Marktplatz von Neukirchen auch der Kunst-Eislaufplatz sein blitzblankes Parkett. Bis Mitte März können wieder Pirouetten gedreht werden und man trifft sich zum geselligen Eisstockschießen bei Punsch und Glühwein. Mit der Lesung der Literaturgruppe „Schreib’s auf“ (04.12.21) beschließt das Tauriska-Festival das Jahr. Eine gute Stunde lang wird im Kammerlandstall in die Zeit der Stille und der Erwartungen hineingehorcht. Weihnachtliche Stimmung wie früher kommt bei Weihnachtswanderungen und Konzerten auf.

 


„Advent a de Berg“ in Bramberg

In Bramberg feiert man einen „etwas anderen“ Advent mit Glaskunst und Weihnachtskrippen. Der „Advent a de Berg“ (11.–12.12.21) beim Bramberger Dorf-Pavillon lockt echte Volksmusikfans an. Zu typischen Pinzgauer Köstlichkeiten liefern die bekannten Zellberg Buam und das Tauernecho den weihnachtlichen Rahmen. „Wollig-warm“ wird den Besuchern im Salzburger Wollstadel. Dort erfährt man allerlei über Räucher-Rituale und wie Pinzgauer Bergschafwolle verstrickt und verfilzt wird. Bei den Hausschuhen, Schultertüchern, Pullovern, Handschuhen, Sitzkissen und Filzhüten der Pinzgauer Filzerinnen werden alle andächtig, die den Wert echter Handwerkskunst schätzen. Tipp: Im Wilhelmstall beim Museum Bramberg presst der Obst- und Gartenbauverein alle Jahre im Herbst Apfelsaft. Am Adventmarkt sollte man den hervorragenden Bramberger Apfelpunsch probieren und die köstlichen Apfelradl.

Advent in der Wildkogel-Arena Neukirchen & Bramberg

03.12.–05.12.21: Neukirchner Advent und Eröffnung des Kunst-Eislaufplatzes – Marktstraße Neukirchen

04.12.21: Adventlesung „Schreib‘s auf“ – Tauriska-Kammerlanderstall, Neukirchen

11.–12.12.21: „Advent a de Berg“ – Dorf Pavillon, Bramberg

Bergbahnen Wildkogel Winter 2021/22

Öffnungszeiten: 10.12.21–22.04.22

Betriebszeiten täglich ab 08.30 Uhr (01.02. ab 08.15 Uhr) , letzte Talfahrt 16.30 Uhr

Tages-Skipass: Erw. 52,50 Euro / Ki. 25,50 Euro. 6-Tage-Skipass: Erw. 258 Euro / Kinder 126 Euro

Weitere Informationen:

Tourismusbüros

A-5741 Neukirchen am Großvenediger & A-5733 Bramberg am Wildkogel

+43 720 710 730

info@wildkogel-arena.at

www.wildkogel-arena.at

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Dieter Buck

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St. Anton am Arlberg: Skifahren mit der Galzigbahn

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85 Jahre Galzigbahn auf höchstem Niveau

Eine Bahn, die bewegt – und Geschichte schreibt. Ihre eigene und die einer ganzen Wintersportregion.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag den Bürgern von St. Anton am Arlberg der technische Fortschritt ganz besonders am Herzen. So revolutionierte Hannes Schneider die alpine Skilauf-Technik und gründete die erste Skischule Österreichs, bevor 1937 mit dem Bau der Galzigbahn ein wahrer Meilenstein gesetzt wurde.

Als eine der ersten, vorwiegend für den Winterbetrieb konzipierten Gondelbahn im Alpenraum wurde sie mit einer Förderkapazität von 210 Personen pro Stunde errichtet und brachte bereits im ersten Betriebsjahr das erfolgreiche Ergebnis von knapp 60.000 Beförderungen.

Gäste aus aller Welt schätzten schon bald die direkte Verbindung vom Tal auf den Galzig, den unumstrittenen Hausberg St. Antons. In den 50er Jahren erfolgten Investitionen in weitere fortschrittliche Bahnen, darunter die Vallugabahn mit der damals größten Höhendifferenz im Alpenraum oder die Kapallbahn, der erste fix geklemmte Doppelsessellift. Doch die Galzigbahn blieb das beliebte Herzstück der großartigen Entwicklung von St. Anton, die man 1965 mit einer Erhöhung der Beförderungszahl auf 700 Personen pro Stunde weiter bestärkte. Mit dem Umbau steigerte sich der Komfort für die Gäste, besonders im Sinne der verkürzten Wartezeiten.

Der hohe technische Standard der Bahnen und Lifte in St. Anton am Arlberg setzte sich in den kommenden Jahren fort, sodass der Anspruch an Technik und Komfort 2006 eine Erneuerung der Galzigbahn mit sich brachte. Ein reiner Umbau schien der historischen Bahn nicht gerecht zu werden und so entschied man sich für den Bau einer hochmodernen Funitel mit einem Riesenrad als seilbahntechnische Weltneuheit. Wie bereits zu ihrer Geburtsstunde setzte die Galzigbahn damit erneut Maßstäbe für die Zukunft.

Selbst heute faszinieren die zeitlose Architektur des Talstationsgebäudes ebenso wie der spektakuläre Bewegungsablauf. Mit einer Förderkapazität von 2.200 Personen pro Stunde ist das Warten auf einen Platz in der Gondel selbst in herausfordernden Zeiten Geschichte.

85 Jahre lang befördert die Galzigbahn mit der kommenden Wintersaison internationale Gäste auf den Hausberg und ist dadurch beinahe ebenso bekannt wie St. Anton selbst. Zahlreiche Erinnerungen gibt es an die Bahn, unvergessliche Erlebnisse von Einheimischen und Stammgästen.

Wenn sich in der kommenden Wintersaison erneut das Riesenrad dreht, wird sie weitergeschrieben, die Geschichte von St. Anton am Arlberg.

Die Eckdaten der Galzigbahn damals & heute:

1937 Eröffnung der Galzigbahn - 210 Personen/Stunde

2006 Neubau als hochmodernes Funitel mit welt Riesenradtechnologie -   2.200 Personen/Stunde

Der Arlberg auf einen Blick

größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs / Top 10 weltweit

mehr als 300 Abfahrtskilometer

200 km Tiefschneeabfahrten

88 Bahnen und Lifte

Skispaß auf 1.300 bis 2.800 Metern

Live-Information aus dem Skigebiet: mit der Ski Arlberg App

Weitere Informationen:

Arlberger Bergbahnen AG

A-6580 St. Anton am Arlberg, Kandaharweg 9

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Dieter Buck

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Tirol: Boutiquehotel MyTirol in der Tiroler Zugspitz Arena

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Das MyTirol macht dem Zugspitz-Winter Dampf

 


Heute Skifahren, morgen Wellness, übermorgen Shopping und Sightseeing: Das Boutiquehotel MyTirol in der Tiroler Zugspitz Arena hält für jeden Urlaubstag neue Ideen bereit. Paare checken deshalb gerne auf der Südseite von Deutschlands höchstem Berg ein.

Sport oder Wellness, Shopping oder Sightseeing? Was sich Paare von ihrem Urlaub wünschen, kann oft ziemlich widersprüchlich sein. Will er sportlich hoch hinaus, taucht sie lieber im Wellnessbereich unter. Hat sie Lust auf Shopping, ist ihm eher nach Sightseeing. Im MyTirol passt das alles unter einen Hut. Der moderne Glaskubus steht weithin sichtbar am Fuße der Marienbergbahnen in Biberwier und hat sechs weitere Skigebiete mit in Summe 139 Pistenkilometer im 15-Kilometer-Radius. Damit schöpfen Skifahrer aus dem Vollen. Langläufer haben in der Tiroler Zugspitz Arena 110 Loipenkilometer im Visier. Daneben stehen noch fünf Rodelbahnen, 60 Kilometer Wanderwege und zig Skitourenrouten auf der To-Do-Liste.

Ein Wintertag im MySpa

Auch in Sachen Wellness bleiben vor der Kulisse von Wettersteingebirge, Lechtaler Alpen und Mieminger Gebirge keine Wünsche unerfüllt: Im MySpa im vierten Stock des Hotels können sich Paare ganz unabhängig von der Außen-Wetterlage auf ihre individuelle Wohlfühltemperatur „regeln“ lassen: Finnen-, Soft- und Infrarotsauna liefern die entsprechende Dosis Wärme und Wohlbefinden. Mit Panoramablick auf die Zugspitze kann man im Ruheraum den Tag genussvoll verstreichen lassen oder bei einer Massage wohltuende Streicheleinheiten konsumieren. Ein paar Runden im verglasten Pool im Erdgeschoß und man ist bereit für weitere Genüsse: Küchenchef Enrico nimmt mit seinem Team die Gäste mit auf eine kulinarische Reise von Tirol rund um die Welt. Dazu empfiehlt sich ein köstlicher Tropfen aus dem MyTirol Weinkeller, bei dem man gemeinsam perfekt Pläne für den nächsten Urlaubstag schmieden kann.

Zugspitze und Märchenschlösser

Der bringt dann vielleicht eine Fahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn auf Deutschlands höchsten Berg. Die Zugspitze ist schon alleine wegen des Vier-Länder-Ausblicks von der Panoramaterrasse die Auffahrt wert. Aber auch die Pisten auf dem Zugspitzgletscher oder die Erlebniswelt Faszination Zugspitze und ein Fondue-Abend im Gipfelrestaurant stehen dafür. Steht der Sinn nach Shopping und Sightseeing, liefern Reutte, Imst (25 km) und Garmisch-Partenkirchen (30 km) Möglichkeiten. Auch König Ludwigs imposante Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau (40 km), Seefeld (60 km) oder Innsbruck (75 km) sind nicht weit.

Weitere Informationen:

MyTirol

A-6633 Biberwier, Fernpassstaße. 71–72

Tel.: +43 (0)5673/22565, Mobil: +43 (0)664/4523043
E-Mail: holiday@mytirol.com
www.mytirol.com

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Dienstag, 9. November 2021

Liechtenstein: ideal für den Winterurlaub

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Vielfalt und kurze Wege
Liechtenstein lädt zu fürstlichen Winterferien

 


„Einfach fürstlich“ fühlt sich ein Winterurlaub in Liechtenstein an. Das kleine Land mit der grossen Wohlfühl-Kompetenz ist Europas viertkleinster Staat und hat bei Familien und Geniessern die Nase ganz weit vorn. Wer hierher zur Winterauszeit kommt, der erlebt eine ruhige, alpine Naturlandschaft abseits von Trubel und Massentourismus – zum Skifahren und Langlaufen, zum Winterwandern und Durchatmen, zum Krafttanken und Aktivsein. 

„Einfach fürstlich“ ist ein Qualitätsversprechen in vielerlei Hinsicht. Besonders auch, wenn es sich um die ausgezeichnete Küche in Liechtenstein, um die erlesenen Weine sowie die gastfreundliche, exzellente Hotellerie handelt. Zwischen der Schweiz und Österreich liegt das vielseitige Fürstentum und vereint eindrucksvoll eine traumhafte Gebirgswelt, lebendige Kultur und reizvolle Dörfer. Die Grenze zur Schweiz existiert dank einem bald hundertjährigen Zollvertrag nur auf dem Papier. Rund 1 Autostunde ist es von Zürich, ca. 2,5 Stunden fährt man von München nach Liechtenstein.

  

# Malbun – ein Skigebiet zum Verlieben

Zum Skifahren kommt man in Liechtenstein nach Malbun. Das höchste Dorf des Fürstentums liegt auf 1.600 Metern Höhe, bietet 23 Kilometer perfekte Pisten für jedes Können und gilt als besonders schneesicher und familienfreundlich. Auch Tina Weirather und Marco „Büxi“ Büchel, beide mehrfache Ski-Weltcupsieger, haben in dem Liechtensteiner Skigebiet ihr „Handwerk“ gelernt. In Malbun geht es noch etwas beschaulicher zu, was den Skifahrern nicht zuletzt „in Zeiten wie diesen“ entgegenkommt. Das Skigebiet verfügt über offene Sessellifte und Schlepplifte. 

Geschlossene Gondeln, in denen sich die Skifahrer drängen, gibt es nicht. Zudem tummeln sich hier keine Menschenmassen und Warteschlangen an den Liften. Viel Freiraum und viel Ruhe ist auf den Pisten von Malbun die Devise. Die Malbuner Hotels liegen direkt an der Skipiste und machen mit Ski in-Ski out den Winterurlaub zum rundum stressfreien Vergnügen. Das Skigebiet Malbun wurde von Skiresort.de, dem weltweit grössten Testportal von Skigebieten, als eines der führenden Skigebiete bis 30 Kilometer Pisten ausgezeichnet. Die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern wurde vom Schweizer Tourismusverband mit dem Gütesiegel „Family Destination“ belohnt. 


 

Ausgezeichnete „Family Destination“

Das Herz von Malbun schlägt für die Kinder. Im Zentrum des Ortes finden Familien im malbi-Park alles, was sie für den Schneespass brauchen. Für die ersten Stehversuche auf Ski ist das Karussell malbi-Rondo genau das Richtige. Nach oben geht es mit dem 40 Meter langen malbi-Teppich, einem überdachten Förderband der neuesten Generation. Das Zentrum des Kinderparks bildet der malbi-Hort. Dort treffen sich Gross und Klein zum Aufwärmen, zu einem kleinen Lunch oder einfach zu einer kurzen Pause. Vom betreuten Kinderprogramm über Kinder-Skikurse bis hin zum praktischen Ausschlafservice für Eltern dreht sich in Malbun alles um das Glück der jüngsten Skiflitzer und die Zufriedenheit von Mama und Papa. 

 „I´ll be back“ – Spezialprogramm für Ski-Wiedereinsteiger

Es ist nie zu spät für einen Neustart. Skifahrer, die eine kurze oder längere „Schaffenspause“ gemacht haben und jetzt zurück auf die Piste möchten, profitieren in Malbun von einem eigenen Programm für Wiedereinsteiger. Die Schneesportschule Malbun, die Bergbahnen und Malbun Sport bieten im Januar und März 2022 Schnupper-Einstiegskurse für Erwachsene an. Einfach bis zwei Tage vor dem Termin anmelden und ab geht es unbeschwert zurück zum Vergnügen auf Ski und Schnee. Die Termine: 11., 13., 18., 20., 25., 27. Januar und 8., 10., 15., 17., 22., 24., 29., 31. März 2022.

Märchenhaft: Ein „Princess Day“ im Schnee

Am „Princess Day“ wird es auf den Pisten von Malbun „märchenhaft“. Freundinnen, Arbeitskolleginnen – alle Mädels und Ladies, die gerne Ski fahren, geniessen einen Tag ganz nach ihrem Geschmack – von der Begrüssung mit Sekt und süssen Fürstenhütchen bis hin zum guided Skifahren mit einem Skilehrer.  Der Nachmittag eines Malbuner Princess Day steht zur freien Verfügung. Dann ist Damenwahl: Weiter auf der Skipiste bleiben, Winterwandern, Rodeln oder Eislaufen, die Auswahl ist gross. Am frühen Abend bieten sich verschiedene Schneebars und Terrassen an, um den Princess Day bei einem feinen Tee, Punsch oder Cocktail ausklingen zu lassen. Die Termine: 11., 13., 18., 20., 25., 27. Januar und 8.,10.,15.,17., 22.,24.,29.,31. März 2022.


 

Ein Wintererlebnis der besonderen Art – eine Wanderung quer durch Liechtenstein

Der Liechtenstein-Weg führt durch ganz Liechtenstein und kann auch im Winter gut und sicher erwandert werden. 75 Kilometer gespickt mit spannenden Geschichten, Sehenswürdigkeiten, herrlichen Ausblicken, idyllischen Rastplätzen und vielem mehr warten auf die Entdecker. Am besten erwandert man den Liechtenstein-Weg, der durch alle 11 Gemeinden des Landes führt, während mehreren Tagesetappen. Ein Gepäcktransport sorgt für das nötige Extra an Entspannung. Vor dem Start lohnt es sich, die „LIstory“-App herunterzuladen.

Diese macht die Routenplanung für den Liechtenstein-Weg ganz einfach und gibt Einblicke in sonst verborgene Räumlichkeiten wie zum Beispiel das Schloss Vaduz.  

Bilder, die bleiben: Langlaufen durch pure Natur in Steg/Valüna

In Liechtenstein können Langläufer den gesunden Wintersport in einer Naturlandschaft geniessen, wie sie idyllischer nicht sein könnte. Völlig ungestört von Trubel oder Verkehrslärm geht es in Steg/Valüna über Wiesen, durch dichten Fichtenwald, am Samina-Bach entlang und über zahlreiche Brücken hinweg. Das kleine Dorf Steg ist ein Ortsteil der Gemeinde Triesenberg im Liechtensteiner Oberland. In das wunderschöne Langlaufgebiet Steg/Valüna verkehren von Vaduz aus regelmässig öffentliche Busse. Autofahrer finden Parkplätze direkt am Zugang zur Loipe. Dort befindet sich auch ein beheizter Umkleideraum mit kleiner Tee-Küche. Weil das Langlaufen in Steg/Valüna so besonders schön ist, knipsen sich die Langläufer dort einfach das Licht an – sollte ihnen der Wintersporttag zu kurz werden. 12 Kilometer Loipen schlängeln sich durch den Schnee, 3 Kilometer sind auch am Abend beleuchtet.

Winteridylle abseits der Pisten

Die atemberaubend schöne Winterlandschaft in Liechtenstein lässt sich vielseitig erleben. Auch gerne einmal ohne (Langlauf)Ski: Auf romantischen Winterspazierwegen und Schneeschuh-Wanderungen (Schnupperkurse werden angeboten), beim Lama- und Alpaka-Trekking mit Outdoor-Fondue, auf rasanten Rodelstrecken, beim Eisklettern oder Eislaufen


 

Kultur zum Quadrat: Das Vaduzer Städtle

Wohl nirgendwo sonst gibt es so viel Kultur auf so kleinem und überschaubarem Raum wie in Vaduz. Wer in Malbun zum Skifahren ist, der kommt in nur 20 Autominuten in die Kulturmetropole mit ihrer Museumsmeile – eine wahre Fundgrube an Raritäten und Schätzen für Kulturinteressierte. Feine Restaurants locken mit internationaler Küche und zahlreiche Läden begeistern die Shopping-Fans. In seinem schönsten Gewand zeigt sich Vaduz zur Weihnachtszeit. Die stimmungsvolle Festbeleuchtung zieht die Menschen auf die Strassen und man trifft sich von Mitte November bis zum 9. Januar 2022 beim Eisfeld von „Vaduz on Ice“. Während sich die Eltern bei einer Tasse Glühwein aufwärmen, können sich die Kinder beim Eislaufen vergnügen. 


 

Pompeji in Liechtenstein zu Gast – bis 24.04.2022

„Pompeji – Pracht und Tod unter dem Vulkan“ – so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Liechtensteinischen LandesMuseum. 79 n. Chr. brach der Vulkan Vesuv aus und begrub die Städte Pompeji, Herculaneum Stabiae und Oplontis unter sich. Die grossartige Ausstellung zeigt nun einmalige Funde aus den Vesuvstädten und bringt viele neue Erkenntnisse zu der Tragödie des Untergangs von Pompeji. Besucher können sensationelle Exponate wie den „Läufer aus Herculaneum“ oder den „Schlafenden Satyr“ bestaunen. Sehr bekannte Originalobjekte aus Pompeji und Herculaneum sowie lebensechte Projektionen machen die Ausstellung zu einem einzigartigen Erlebnis. Ein prominenter Augenzeuge des Vulkanausbruchs, Plinius der Ältere, führt die Besucher durch „Pompeji“. Die Ausstellung wurde in enger und mehrjähriger Kooperation zwischen dem Liechtensteinischen LandesMuseum, dem Nationalen Archäologischen Museum in Neapel, Exponaten aus Bozen und Contemporanea Progetti aus Florenz realisiert. Das Liechtensteinische LandesMuseum ist die erste Station dieser neugestalteten, internationalen Wanderausstellung.

Weitere Informationen:

Liechtenstein Marketing

FL-9490 Vaduz, Äulestrasse 30, Postfach 139

www.liechtenstein.li

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Dieter Buck

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Samstag, 6. November 2021

Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten**** in Wald im Pinzgau

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Castello Königsleiten: Fast 150 Pistenkilometer vor der Haustür

 


Vom Bio-Frühstück auf die frischen Pisten des größten Skigebiets im Zillertal ist es nur ein Katzensprung. Nach dem Skitag direkt zur Bio-Nachmittagsjause und in den wohlig-warmen Wellnessbereich ebenso. Im Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten geht Skiurlaub ohne Auto und Stress.

Wer im Almdorf Königsleiten auf 1.600 Höhenmetern in die Zillertal-Arena einsteigt, ist schon mitten drin, zwischen den schönsten Abfahrten. Von schwarzen Traumpisten auf der Königsleitenspitze, dem Isskogel und dem Karkogel bis zu den endlosen Tiefschneehängen in Königsleiten reicht der Radius. Von Königsleiten gelangt man mit Ski auf Salzburger Seite „nahtlos“ bis hinunter nach Hochkrimml – und auf Tiroler Seite bis Zell am Ziller. Für diese ArenaTour benötigen selbst konditionserprobte Pistenchecker fünf Stunden. Allein auf Österreichs längster Talabfahrt (10 km) vom Übergangsjoch auf 2.500 Metern bis hinunter nach in Zell am Ziller überwindet man einen Höhenunterschied von 1.920 Metern.

52 Bahnen und Lifte schaffen die Verbindungen und ermöglichen einen Skitag, der vielfältiger nicht sein könnte. Mit 93 Prozent leichten oder mittelschwierigen Pisten ist die Zillertal-Arena ebenso perfekt für Familien und Genuss-Skiläufer. So stellt das zumindest skiresort.at in seinem aktuellen Testbericht fest und vergibt in seinen Top-Bewertungskriterien fünf Mal die Note fünf für die Zillertal Arena (Gesamtnote: 5-Sterne-Skigebiet).

Der Genuss beginnt und endet im Castello Königsleiten

Im Almdorf Königsleiten heißt es raus aus der Bindung, rein ins Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten**** und die geleerten Energiespeicher wieder auffüllen. Dort wartet man schon ab 14 Uhr mit einer inkludierten Bio-Nachmittagsjause mit Suppe, Salat, warmen Snacks und Kuchen auf. Das Castello Königsleiten ist das einzige bio-zertifizierte Hotel in der Zillertal Arena, Mitglied von Bio Austria und dem Salzburger Bioparadies. Nach dem Motto „jedem das Seine, Hauptsache gesund und bio“ bringt die Dreiviertel-Verwöhnpension Köstliches aus der traditionellen, vegetarischen und veganen Küche auf den Tisch – auf Wunsch sogar gluten- und histaminfrei.

Weitere Genüsse gibt es im Wellnessbereich. Dort wandert die Quecksilbersäule beständig nach oben: von der Infrarotkabine (30°C) über das Aroma- und Soledampfbad (42°C) und die Bio-Kräuter-Zirbensauna (50–60°C) bis zur Finnensauna (90–100°C). Gesunde Hitze ist wie ein Balsam nach dem Sport, für die Muskeln und das Immunsystem. Ab 20 Uhr kann die Sauna auch exklusiv für private Saunastunden, gebucht werden. Nach einer Sportmassage oder einer Hot-Stone-Massage lösen sich alle Verspannungen in Luft auf. Kleine Wunder bewirken Ganzkörpermassagen mit Johanniskraut-, Arnika-, Rosen- oder Lavendelöl, ebenso Meersalz- oder Bergkräuter-Peelings. Das anschließende, abendliche Vier-Gänge-Dinner mit regionalen und naturbelassenen Produkten zählt zu den kulinarischen Höhepunkten des Tages. Für das stimmige Gesamtkonzept gibt es von den Gästen top Noten, wie 100 Prozent Weiterempfehlungen (6/6 Punkte) auf holidaycheck.at, „ausgezeichnete“ 5 von 5 Punkten auf tripadvisor.at und „hervorragende“ 9,2 auf booking.com belegen.

Weitere Informationen:

Bio-Wohlfühlhotel Castello Königsleiten****

Familie Eder

A-5742 Wald im Pinzgau/Königsleiten 24

Tel.: +43/(0)6564/ 20 272

E-Mail: info@castello-koenigsleiten.at

www.castello-koenigsleiten.at

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Freitag, 5. November 2021

Thomas Käsbohrer: Der Einsatz meines Lebens. Bergretter erzählen

 Thomas Käsbohrer:

Der Einsatz meines Lebens

Bergretter erzählen

 


„Jeder Bergwachtler trägt eine Geschichte mit sich, die er nicht vergessen kann.“

Thomas Käsbohrer

Jeder ist froh, wenn er sie nicht braucht, aber jeder ist froh, dass es sie gibt. „Auf Wiedersehen“ sagt man da nicht so gerne … Das haben Ärzte, KFZ-Mechaniker und Bergwachtler gemeinsam.

Und um die geht es in diesem Buch. Es ist das zweite seiner Art. Wer das erste kennt – hier findet man es – weiß um was es geht. Um Geschehnisse am Berg, um Katastrophen, Rettungen oder das Gegenteil. Bis hin zur Geschichte einer Kuh, die in Not war.

Ich kenne das erste. Und war beeindruckt. Jetzt liegt das zweite, quasi die Fortsetzung, vor.

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Lektüre lohnt. Vor allem für Menschen, die gerne in die Berge gehen. Und die daraus lernen können, denn, Hand aufs Herz – wer war noch nie leichtsinnig auf Tour und hinterher froh, heil wieder unten angekommen zu sein? Aber aus Fehlern lernt man. Ebenso aus den Fehlern anderer, wenn man davon liest. Das Buch eignet sich also hervorragend als kleine Lebensversicherung, die man einem guten (Berg-)freund an Weihnachten unter den Gabentisch legen sollte. Große Empfehlung meinerseits.

20 mal Dramatik

20 Berge. Und 20 Menschen. Menschen, die am Berg ihr Leben für andere einsetzen, erzählen die Geschichte des einen Einsatzes, den sie nicht vergessen können. Spektakuläre Geschichten aufwendiger Rettungsaktionen in Lawinen, bei Vermisstensuchen, Abstürzen oder der Rettung Blockierter an Watzmann, Zugspitze und Hochvogel sind dabei, aber auch leise Geschichten, die Jahrzehnte zurückliegen und die Beteiligten und ihre Bereitschaft bis heute prägen.

Thomas Käsbohrer haben die Erlebnisse von Bergwachtlern auch zwei Jahre nach seinem Bergretterbuch AM BERG nicht losgelassen. Und so macht er sich erneut auf und spricht mit ihnen über ihre Arbeit und ihr Leben. Es sind Geschichten von der Freiheit und dem Abenteuer, in den Bergen zu sein. Aber auch vom Verwurzelt-Sein und von der ungeheuren Kraft des Zusammenhaltes, den Menschen entwickeln, wenn sie in Extremsituationen aufeinander angewiesen sind. Und von der Auseinandersetzung des Menschen mit einer überlegenen und gleichgültigen Natur, in der er immer wieder von Neuem lernen muss zu überleben.

Bewegend für alle: Menschen für Menschen

Da ist die Geschichte einer jungen Bergwachtlerin, deren erster Einsatz sie zu einem Lawinenopfer führt – einem Kollegen, der an diesem Tag seinen ersten Rententag feiern wollte. Oder die von einem jungen Amerikaner, dessen Schicksal bis heute einen Bergwachtler und seine Bereitschaft prägt. Und da ist die Geschichte einer Kuh, die beinahe aufgegeben werden musste – bis die Bergwacht kam. Es sind Einsätze, die man nicht vergisst und die intensiv erzählt die ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht, die glücklichen, aber auch dramatischen Wendungen am Berg, in Worte fasst. Worte, die zeigen, welche Belastungen – körperlich wie seelisch – Menschen in ihrer Freizeit auf sich nehmen und wie die Rettung anderer bei aller Härte einem Leben Sinn gibt.

Jenseits aller Klischees erzählt DER EINSATZ MEINES LEBENS Erfahrungen von Rettern und Retterinnen, die über Augenblicke berichten, die über Leben oder Tod entscheiden. Ein Buch, in dem Bayerns Berge und Menschen lebendig werden – und in dem Thomas Käsbohrer in Experteninterviews der Spur der Fehler folgt, die uns am Berg in die Irre führen.

DER EINSATZ MEINES LEBENS entstand in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Bayern. „Die Arbeit der Bergwacht, der viele Menschen ihr Leben verdanken, ist selbstlos und ehrenamtlich, daher haben wir uns entschlossen, 25% des Reinerlöses dieses Buches der Bergwacht zu spenden“, so Thomas Käsbohrer. Beim ersten Buch waren das 8194,74 €uro. Möge die Summe beim zweiten übertroffen werden. Verdient hätte es die Bergwacht. Die bayerische, aber ebenso die österreichische, die Südtiroler und die Schweizer. Und die anderen, die ich vergessen habe zu erwähnen.

Zum Autor:

Thomas Käsbohrer: Nach dem abrupten Ende seiner beruflichen Karriere ändert Thomas Käsbohrer seine Route und steigt auf sein kleines Segelboot LEVJE, mit dem er die Küsten Europas bereist. Vom Manager zum „Kapitän im Wörtermeer“ (Süddeutsche Zeitung). Der Journalist und Historiker versteht es auf einzigartige Weise, Geschichte und Geschichten zu verweben und hat sich als Chronist unerzählter Leben einen Namen gemacht. Während seiner Reisen entsteht der Blog marepiu.blogspot.de – einer der meistgelesenen Segel- und Reiseblogs. Seine Bücher und Filme, darunter „STURM. Segler über ihre dramatischsten Stunden.“ erscheinen im Verlag millemari. 2018 erschien „DIE VERGESSENEN INSELN. Eine Reise durch die Geschichte der Welt“ in Europas größtem Belletristikverlag Penguin/Random House. AM BERG versammelte 2019 erstmals die dramatischen Geschichten von Bergrettern der Bergwacht.

Thomas Käsbohrer: Der Einsatz meines Lebens. Bergretter erzählen. 270 Seiten. millemari. ISBN: 978-3-96706-004-1; PB 24,95 € [D]

Ebenfalls lieferbar:

HC mit Schutzumschlag und Lesebändchen 978-3-96706-005-8; 39,95€ [D]

eBook 978-3-96706-006-5; 19,99 € [D]

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Dieter Buck

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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