Freitag, 21. Juli 2017

Chiemgau: Schleching und Sachrang sind Bergsteigerdörfer

Auszeichnung des DAV an der Priener Hütte im Chiemgau
 Schleching und Sachrang
sind Bergsteigerdörfer

Schleching und Sachrang sind ab jetzt Bergsteigerdörfer. Der Festakt zur feierlichen Auszeich-nung der beiden Chiemgauer Orte fand heute auf der Priener Hütte am Geigelstein statt. Unter einem weißblauen Himmel und vor rund 150 Gästen unterzeichneten Rudi Erlacher, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins, sowie die Bürgermeister von Schleching und Sachrang, Josef Loferer und Peter Solnar, die gemeinsame „Bergsteigerdorf-Deklaration“.

In seiner Ansprache zeigte sich Rudi Erlacher sehr erfreut: „Wir haben jetzt drei Bergsteigerdörfer in den bayerischen Alpen. Das ist ein wichtiges Signal. Der Schutz der Bergwelt und ein naturnaher Tourismus sind die Basis einer wirtschaftlich tragfähigen Entwicklung für die Kommunen im bayerischen Alpenraum.“ Unter den Ehrengästen waren Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf und der Generalsekretär der Alpenkonvention Markus Reiterer.

Zwei Täler, zwei Orte, eine Bewerbung
Schleching und Sachrang liegen in den benachbarten Tälern der Prien und der Achen. Zwischen den beiden Orten liegt der Geigelstein, einer der bekanntesten Chiemgauer Berge. Mit ihm iden-tifizieren sich die Bewohner sowohl von Schleching als auch von Sachrang – es ist ihr „Haus-berg“. Es lag deshalb nahe, sich gemeinsam als Bergsteigerdörfer zu bewerben. „Heimatver-bundenheit, eine intakte Dorfgemeinschaft mit gelebtem Brauchtum, Pflege der Kulturland-schaft, Besitz hochwertiger Naturräume, naturverträglicher Tourismus und dies inmitten einer herrlichen Bergwelt – genau so lebt Schleching schon immer“, sagte Josef Loferer im Rahmen des Festaktes.

„Das Konzept der Bergsteigerdörfer ist wie maßgeschneidert für uns – und natür-lich auch für unsere Partnergemeinde auf der anderen Seite des Geigelsteins.“ Peter Solnar fand deshalb auch ähnliche Worte: „Sachrang ist nicht nur ein Ort, Sachrang ist unser Leben, unsere Heimat, unser Zuhause, unser Dorf, in der Vergangenheit, im Jetzt und in der Zukunft. Dies wird uns durch die Auszeichnung zum Bergsteigerdorf wieder bewusst und wir sind froh, dass wir diese Ehrung erhalten, weil wir so sind, wie wir sind“. Unter dem Dach der Bergsteigerdörfer werden nun neue gemeinsame Projekte ins Leben gerufen. Eine Idee ist zum Beispiel eine Ringbuslinie von einem Tal ins andere. Ein starkes Symbol für die künftige Zusammenarbeit ist mit der Wahl des Ortes für die feierliche Auszeichnung schon einmal gesetzt: Die Priener Hütte liegt am Geigelstein und damit genau in der Mitte zwischen Schleching und Sachrang.

Ehrengäste: Ulrike Scharf und Ilse Aigner
Die erhebliche tourismuspolitische Bedeutung der Auszeichnung von Schleching und Sachrang als Bergsteigerdörfer war nicht nur an der großen Zahl der Gäste abzulesen, sondern auch an deren Zusammensetzung. Zwei Ministerinnen der bayerischen Staatsregierung nahmen sich die Zeit, gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Alpenvereine und der Gemeinden sowie den anderen Gästen gute zwei Stunden zur Priener Hütte zu wandern und beim Festakt als Rednerinnen aufzutreten.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sagte: „Bayern ist das beliebteste Reiseziel in Deutschland. Wir haben eine vielfältige Kultur, traumhafte Landschaften und eine aktiv gelebte Tradition. Bergsteigerdörfer wie Schleching und Sachrang verbinden all dies in einzigartiger Weise und stehen damit symbolisch für Bayern. Im Rahmen der Alpenstrategie der bayerischen Staatsregierung sind die Bergsteigerdörfer daher ein wichtiger Impuls für eine posi-tive Entwicklung des Alpenraums als Wirtschafts-, aber vor allem auch Urlaubsregion. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, dass sich neue wirtschaftliche Perspektiven ergeben, ohne die Einzigartigkeit von Natur und Kultur zu gefährden“.

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf unterstrich: „Bergsteigerdörfer stehen für unverfälschten und sanften Naturtourismus im Alpenraum. Hier wird Tourismus und Umweltschutz in Einklang gebracht. Der DAV hat mit sei-ner Initiative für Bergsteigerdörfer in Bayern einen zukunftsweisenden Weg eingeschlagen. Als Umweltministerin stehe ich voll und ganz hinter der Idee der Bergsteigerdörfer. Bergsteigerdorf zu werden, ist eine Grundsatzentscheidung für die künftige Gemeindeentwicklung. Der Einsatz für die Naturheimat ist ein Markenzeichen der Menschen in den Tälern von Prien und Tiroler Achen. Schleching und Sachrang sehen ihre Zukunft und ihr touristisches Kapital im Erhalt ihrer gewachsenen Natur und Landschaft. Beide Orte sind damit Vorbild und Beispiel für weitere bayerische Berggemeinden.“

Bergsteigerdörfer ohne Grenzen
In Österreich sind inzwischen 20 Gemeinden zu Bergsteigerdörfern ernannt worden. Nach Ram-sau bei Berchtesgaden sind Schleching und Sachrang nun der zweite und der dritte Ort in Deutschland, die diese Auszeichnung erhalten. Als vierte Gemeinde in Deutschland wird Kreuth am Tegernsee im Frühjahr 2018 dazukommen. Die Initiative der Bergsteigerdörfer wird nun aber auch in weitere Regionen getragen: So wird am 23. Juli mit Matsch im Vinschgau das erste Bergsteigerdorf in Südtirol gefeiert, in 2018 wird Jezersko in Slowenien das Netzwerk bereichern.

Bergsteigerdörfer – Engagement für sanften Tourismus und Nachhaltigkeit
Bergsteigerdörfer sind beispielhafte Vorzeigeorte, die sich aktiv für eine alternative Tourismus-entwicklung und den Schutz der alpinen Natur und Landschaft stark machen. Sie verzichten auf technische Erschließungsmaßnahmen, bewahren alpine Natur, pflegen alpine Kultur und Tradi-tionen und fördern naturnahen Tourismus durch Bergsport. Im Mittelpunkt stehen erlebnisrei-che Bergsportaktivitäten in intakter Natur. Damit setzen Bergsteigerdörfer gezielt auf eine ganzheitliche, regionale Entwicklung und stellen ein Gegengewicht zu gängigen landschafts- und ressourcenintensiven Tourismusformen dar.

Das Projekt wurde ursprünglich vom österrei-chischen Alpenverein initiiert, inzwischen sind der Deutsche Alpenverein, der Alpenverein Südti-rol und der Alpenverein Slowenien gleichwertige Projektpartner. Weiterführende und aktuelle Informationen gibt es unter www.alpenverein.de/bergsteigerdoerfer und www.facebook.com/bergsteigerdoerfer sowie in der Broschüre „Bergsteigerdörfer am Geigelstein“ unter diesem Link.

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Donnerstag, 20. Juli 2017

Südtirol: Hotel Post Tolderhof****S am Kronplatz

Alle Reitwege führen zu Südtirols größtem Ferien-Reiterhof



Der Tolderhof in Olang ist der größte Ferien-Reiterhof Südtirols. 20 Warmblüter und Haflinger – großteils aus eigener Zucht – stehen im Gestüt. In der Reithalle und am Geländeparcours hat Hannes Weitlaner, dreifacher Italienmeister im Fahrsport, die Zügel in der Hand.

Zum Hotel Post Tolderhof****S gehört das 250 Meter entfernte Gestüt Tolderhof mit angeschlossener Appartement-Residence. Die Warmblüter und Haflinger, die auf den weitläufigen Koppeln grasen, stammen zum Großteil aus eigener Zucht. Darauf ist die passionierte Hoteliers- und Reiterfamilie Prugger besonders stolz. Ebenso wie auf den Gestütsleiter, den man verpflichten konnte: Hannes Weitlaner ist staatlich geprüfter Reit- und Fahrlehrer sowie dreifacher Italienmeister im Fahrsport.

Bei ihm und den vier Reitlehrerinnen sind Neulinge ebenso in guten Händen wie fortgeschrittene Reiter, die zu Tages- und Halbtagesausritten aufsatteln möchten. Das leicht hügelige Olanger Becken vor der Kulisse der Dolomiten ist prädestiniert dafür. Weitlaner unterrichtet außerdem Dressur bis Klasse M, Springen bis Klasse L und Kutschenfahren mit Ein- und Zweispännern. Wer will, kann sein eigenes Pferd in den Tolderhof mitbringen, komfortable Gastboxen mit Auslauf stehen dafür zur Verfügung. Apropos Unterbringung: Das Hotel Post Tolderhof hat sich mit seiner ausgezeichneten Küche und dem Top-Wellnessbereich einen Namen gemacht. 99 Prozent Weiterempfehlung auf HolidayCheck und ein Zertifikat für Exzellenz auf TripAdvisor sprechen für sich. Der Tolderhof ist zudem ein Mitglied von Reitarena, der bekannten Plattform für Reiturlaube.

Hotel Post Tolderhof: Gut gesattelt für Reiter und Radler
Das Olanger Hotel Post Tolderhof ist als größter Reiterhof Südtirols gut für den Reiturlaub aufgestellt. Straßenradler und Mountainbiker sitzen ebenso fest im Sattel. Die schönsten Routen starten direkt vor der Hoteltüre – vom Pustertaler Radweg bis zur Giro d’Italia-Etappe.

Das Hotel Post Tolderhof****S in Olang am Kronplatz ist ein Viersterne-Superiorhotel mit 99 Prozent Weiterempfehlung auf HolidayCheck und einem Zertifikat für Exzellenz auf TripAdvisor. Neben Reitern zählen auch Radler zu den Stammgästen. Sie schätzen die Lage Olangs zwischen dem Pustertal, den Giro d’Italia-Etappen in den Dolomiten, sowie dem Kronplatz mit seinen Up- und Downhill-Möglichkeiten. Am 105 Kilometer langen Pustertaler Radweg treten Rennradler ebenso wie Familien an. Gleich bei Olang zweigt nach Norden das Antholzertal ab, das man bis zum Fischteich Niedertal durchradeln kann. Wer am Pustertaler Radweg Richtung Lienz in die Pedale tritt, kann nach zehn Kilometern ins Pragsertal mit dem malerischen Pragser Wildsee am Talschluss abbiegen, oder nach 30 Kilometern südwärts in die Sextner Dolomiten mit den berühmten Drei Zinnen.

Für eine knieschonende Rückreise steht zwischen Innichen und Franzensfeste die Pustertalbahn zur Abfahrt bereit. Die sechs Olanger Mountainbike-Routen (insgesamt 55 Kilometer) starten ein paar hundert Meter vor dem Hotel Post Tolderhof in die Berge. Zur 19 Kilometer langen Furkelpass-Straßezweimalige Giro d’Italia-Etappe mit 15 Prozent Steigung – ist es nur einen Kilometer. Der Furkelpass ist das Tor in den Dolomiten-Naturpark Fanes-Sennes-Prags und der Ausgangspunkt für eine schwierige MTB-Tour auf den Kronplatz-Gipfel. Für Downhiller ist der Kronplatz „der“ Berg schlechthin: Vom Gipfel führen vier Strecken talwärts, die zwei längsten in Richtung Olang und Reischach. Zum Beinelockern empfehlen sich im Anschluss ein paar Runden im Indoorpool des Hotels Post Tolderhof oder eine wohltuende Massage. Danach baut ein köstliches Fünf-Gänge-Dinner für den nächsten Tag auf Achse auf.

Weitere Informationen:
Hotel Post Tolderhof****S
Familie Prugger
I-39030 Olang/Südtirol
Tel.: +39/0474/496 127
Fax: +39/0474/498 019
E-Mail: info@hotelpost-tolderhof.com
www.hotelpost-tolderhof.com

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COOEE alpin Hotels

Der Berg ruft: COOEE erobert mit
adeo ALPIN die Alpen



Hermann Maier und Rainer Schönfelder machen ihre Flaggschiff-Hotels für den leistbaren Familienurlaub zu COOEE alpin Hotels. Damit kommen zwei Hotelkonzepte auf einen Nenner, die bei Angebot, Preisgestaltung und Philosophie auf einer Linie liegen.

Den Ausruf Cooee! [ku:'i:] benutzen australische Ureinwohner normalerweise im Busch, um ihren Standort mitzuteilen. Die im Jahr 2014 von Der Touristik ins Leben gerufenen Cooee-Hotels verbinden Menschen aus der ganzen Welt miteinander: mit kostenfreiem Highspeed-Internet, Tablet-PCs zum Ausleihen und USB-Anschlüssen.

Derzeit findet man die 35 Cooee-Hotels im Mittelmeerraum, in Mexiko und der Dominikanischen Republik, auf den Malediven, in Sri Lanka und Indonesien. Gemeinsam mit Hermann Maier und Rainer Schönfelder erobern die Cooee-Hotels erstmals alpines Terrain. Für die beiden Ex-Skirennläufer ist COOEE der ideale Partner für das nächste Kapitel ihres gemeinsamen Hotelprojekts. „Wir sind uns so ähnlich und haben beschlossen, einen gemeinsamen Weg zu gehen“, meinen die beiden. Auch als COOEE alpin Hotels werden Maiers und Schönfelders ganzjährig geöffnete Häuser auf die bisherigen Säulen bauen: ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis und eine erstklassige Lage in Topskigebieten, um den Urlaubern maximalen Pistenspaß zu günstigen Preisen zu ermöglichen.

Zu den zwei bestehenden Häusern in den Kitzbühler Alpen und dem Salzburger Lungau wird bis Ende 2017 ein drittes in Gosau am Dachstein hinzukommen. Drei weitere COOEE alpin Hotels sind angedacht, darunter auch das in der konkreten Planungsphase befindliche in Bad Kleinkirchheim. Management und Eigentumsverhältnisse der Häuser bleiben unverändert. Gemanagt werden die neuen COOEE alpin Hotels zukünftig vom Team um Rainer Schönfelder und Hermann Maier in Zusammenarbeit mit der DTH. Buchbar sind die COOEE alpin Hotels in Österreich über www.cooee-alpin.com.

Weitere Informationen:
adeo ALPIN Holding GmbH
Millennium Tower, 32. Etage
A-1200 Wien,Handelskai 94–96
T+43 1 240 27 605
www.cooee-alpin.com

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Weitwandern in den Alpen

Weitwandern – ohne Gepäck und mit viel Genuss Matratzenlager war gestern



Wege über und durch die Alpen haben die Menschen seit jeher als besondere Herausforderung empfunden. War es ursprünglich der Drang nach Nahrungssuche und später nach Gold und anderen Edelerzen, so ist heute ein längerer Fußmarsch durch die Alpen geeignet, um innere Ruhe, totale Entspannung und faszinierende Ausblicke zu finden. Wir stellen Ihnen die schönsten Weitwanderungen von Hotel zu Hotel vor.

Goethe reiste mit Mitte zwanzig eineinhalb Jahre lang kreuz und quer durch Italien. Im 19. Jahrhundert schickte dann die europäische High Society ihren Nachwuchs auf die „Grand Tour“ – auf Bildungsreise für den letzten erzieherischen Feinschliff. Ende des 20. Jahrhunderts führte der Alpenforscher Werner Bätzing mit dem piemontesischen Weitwanderweg namens „Grande Traversata delle Alpi“ dann den „sanften Tourismus“ in die Urlaubsbranche ein. Und im Jahre 2006 löste Hape Kerkeling mit den Worten „Ich bin dann mal weg“ eine nicht vorstellbare Rucksacklawine in Richtung Jakobsweg, aber auch zu anderen Weitwanderwegen, aus. Auch über zehn Jahre nach diesem Bestseller ist ein Ende der Wanderlust nicht abzusehen. Weitwandern mit Sack und Pack bedeutet: Zeit verlieren, nicht gewinnen. Durch das Weggehen von daheim findet man sich wieder selbst.

Aber die Zeiten haben sich geändert: Miefige Massenlager? Schnarchende Bettgefährten? Kiloweise Landkarten und drei Hartwürste für „low moments“ im 70-Liter-Rucksack? Nein, danke! Moderne Weitwanderer sind bestens ausgestattet, kraxeln mit leichtem Gepäck – und übernachten im Wanderhotel. Bei solchen Aussichten freut man sich den ganzen Wandertag über auf die nachmittägliche Jause auf der Hotelterrasse mit anschließender Blitz-Entschleunigung im Spa. Kurz gesagt: untertags Gas geben und danach Gas rausnehmen – das ist Weitwandern 2.0! Wir zeigen die schönsten Mehrtagestouren zwischen Merans Sonnenbalkon und Österreichs höchstem Gipfel und zwischen dem schönsten Gebirge der Welt und dem höchsten Grasberg Europas.

Vorschlag 1: Von den Sarntaler Alpen ins Ahrntal
Zeit verlieren, nicht gewinnen! Eigentlich dauert die Tour vom Südtiroler Eisacktal bis ins Tauferer Ahrntal nur vier Tage. Aber keine Hektik! Die Wanderhotels – „Taubers Unterwirt“ in der Nähe von Brixen, das Naturhotel „Lüsnerhof“ im gleichnamigen Tal, „Taubers Bio Vitalhotel“ im Pustertal und der „Drumlerhof“ im Ahrntal – sind so schön, dass man sich am Tag nach der Ankunft noch eine schöne Standorttour gönnt und jeweils zwei Nächte bleibt. Die vier Etappen führen vom „Kastaniendorf“ Feldthurns durch das Villnösstal (Geburtsort von Reinhold Messner) und vorbei am Peitlerkofel zum Würzjoch. Weiter geht’s über Hochalmen zu den Grasbergen des Pustertals und mitten hinein ins Tauferer Ahrntal am Fuße der Zillertaler Eisriesen.

Acht Übernachtungen mit Halbpension, Reisegepäcktransporte zwischen den Hotels, Rück- und Verbindungstransfers, Wanderjause und vieles mehr kosten ab 1039 Euro pro Person. Termine: den ganzen Sommer über noch bis zum 30. Oktober 2017.

Und noch sieben weitere Mehrtagestouren im Schnelldurchlauf:

1.    Rund um den Großglockner: neuntägige Rundtour um den höchsten Berg Österreichs. Termine: noch bis zum 17. September 2017. Preis: ab 1057 Euro pro Person.

2.    Dolomitenträume Schlern-Rosengarten: sechstägige Wanderung vom Eisacktal bis zur Seiseralm und mitten hinein ins Königreich von Dolomitenkönig Laurin. Termine: noch bis zum 14. Oktober 2017. Preis: ab 810 Euro pro Person.

3.    Lechtal-Durchquerung: Die Lechtaler Alpen sind unter Wanderern und Bergsteigern immer noch ein echter Geheimtipp! Vier Nächte im Wanderhotel Jägeralpe und drei Hüttenübernachtungen kosten ab 702 Euro pro Person. Herbsttermin 2017: vom 9. bis 16. September.

4.    Zauber der Hohen Tauern: drei- oder sechstägige Wandertour über uralte Handelswege durch das Herz des Nationalparks. Ab 299 Euro bzw. 599 Euro. Termine: noch bis zum 30. September 2017.

5.    Über die höchsten Grasberge Europas: in fünf oder sieben Etappen durch das Pongau zum Gamskarkogel, dem mit 2467 Metern höchsten Grasberg Europas. Ab 525 bzw. 735 Euro. Termine: noch bis zum 22. Oktober 2017.

6.    Vom Dachstein zu den Salzburger Dolomiten: Im mächtigen Schatten des Dachsteinmassivs wandert man auf dem „Salzburger Almenweg“ genussvoll von Wanderhotel zu Wanderhotel. Und einmal zu einer Berghütte. Ab 439 Euro. Termine: noch bis zum 30. September 2017.

7.    Unterwegs auf dem Alpe Adria Trail: Der Alpe-Adria-Trail verbindet die drei Regionen Kärnten, Slowenien und Friaul Julisch Venetien – das beste zwischen Bergen und Meer! Ab 572 Euro pro Person. Termine: noch bis zum 22. September 2017.


Einmal die Alpen zu durchwandern ist ein einzigartiges Erlebnis, das die Wanderhotels den immer mehr werdenden Weitwanderern anbieten. Die Wanderhotels sind dabei ein überaus bequemes und angenehmes Basislager. Sie übernehmen auch den Gepäcktransport von Hotel zu Hotel. Detaillierte Infos zu den hier vorgestellten Weitwanderungen mit den Wanderhotels finden Sie unter: www.wanderhotels.com/weitwandern/

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Foto: Kraftraum@www.wanderhotels.com

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