Montag, 29. Mai 2017

Südtirol: Wein und Radfahren in Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders

Die Räder rollen – zwischen Klausen und dem Rittner Horn



Von ebenen Talwegen über Seilbahn-Touren mit fetzigem Downhill-Erlebnis bis zu schweißtreibenden Bike-Routen mit über 1.000 Meter Höhendifferenz setzen Radfahrer „alle Hebel in Bewegung“.

Radfahrer haben im Eisacktal die volle Auswahl: Der bekannteste und gleichzeitig längste Kurs ist die fast 100 Kilometer lange Brenner-Radroute von der Brennergrenze bis Bozen und weiter gen Süden. Sie lässt ehrgeizige Rennradler ebenso in die Pedale treten wie Familien, die alle paar Kilometer reizvolle Zwischenstopps entdecken. An den Südtirol-Radverleih-Stationen in Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders gibt es auch E-Bikes zum Mieten. Mit der bikemobil Card für drei und sieben Tage sind Leih-Fahrräder für einen Tag gratis und sämtliche Öffis im Südtiroler Verkehrsverbund sieben Tage lang kostenlos.

Bergwärts finden Mountainbiker beste Bedingungen, darunter auch einige knackige Trails mit über 1.000 Metern Höhendifferenz: Eine dieser Nagelproben führt von Barbian auf das Rittner Horn. Die schweißtreibende Tour ist nur etwas für Vollprofis, wird aber mit einem prächtigen Ausblick über den gesamten Dolomitenbogen belohnt. Eine schöne, fast ebenso fordernde Mittelgebirgs-Biketour führt von Feldthurns auf die Hochalmen am so genannten Kühberg. Hier herauf zu den Latzfonser Almen und weiter zur Klausner Hütte auf 1.900 Meter südlich der Lorenzispitze gelangt man auch von Klausen durch das Tinnetal. Ein Stück weiter südlich verläuft eine der bekanntesten Bergrouten der Region in die Sarntaler Alpen: die Villanderer Alm Tour von Villanders über die Stöfflhütte zum Kaseregg auf etwa 1.950 Metern. Bike-Erfahrung und eine gute Kondition ist für alle Bergrouten in den südlichen Eisacktaler Dolomiten eine Grundvoraussetzung. Eine neue Angebotsgruppe Bike-freundlicher Betriebe rundet das Angebot ab. www.klausen.it

 
Genussreise durch den nördlichsten Weißweinkeller Italiens
Sie bilden die Speerspitze der italienischen Weißweine, die Sylvaner, Kerner, Rieslinge und Gewürztraminer, welche im südlichen Eisacktal gekeltert werden. Italiens nördlichster Weißweinkeller ist eine wahre Fundgrube für Kenner.

Rassig, stark, frisch und mineralisch, mit angenehmer Säure: Internationale Weinexperten greifen gern zu klaren Worten, wenn es um die Weißweine aus dem nördlichsten Weinanbaugebiet Italiens geht: das Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders. Klare Testsieger sind es dann auch oftmals, die von den Winzern in mühevoller Arbeit auf teilweise extrem steilen Lagen zwischen 400 und 800 Metern ausgebaut werden. Der Wein-Guide der italienischen Sommeliers „Bibenda 2016“ führt fünf Weine aus dem Eisacktal mit „5 Grappoli“, darunter auch den Kerner Nectaris 2013 der Eisacktaler Kellerei. Besonders hoch im Kurs sind in diesem Jahr die Sonderlinien „Aristos“



Der „Eisacktaler Sylvaner Aristos 2015“ erreicht im Weinführer Gambero Rosso „3 Bicchieri“. Der Gewürztraminer Aristos 2015 erhielt vom Weinführer der italienischen Sommeliervereinigung Viti die Höchstauszeichnung „Quattro Viti“. Neben Sylvaner, Kerner, Gewürztraminer bilden auch hervorragende Veltliner, Rieslinge, Pinot Grigios und Müller Thurgau die Qualitäts-Speerspitze der Eisacktaler Winzer. Dank der sandigen Urgesteinsböden aus Quarz und Glimmer und der klimatischen Bedingungen mit mediterranen Sommertagen und frischen Bergnächten entwickeln die Trauben auf den rund 300 Hektar Anbaufläche ein besonders intensives Aroma. Dem kann jeder Weinliebhaber auch persönlich nachgehen: Etwa bei einer kleinen Wanderung zu den sonnigen, steilen Weinhängen der Benediktinerinnenabtei Säben oberhalb von Klausen. Oder auf dem 3,5 Kilometer langen Weinwanderweg, der von Klausen durch die Leitacher Weinhänge an verschiedenen Weingütern vorbei bis nach Feldthurns führt. Als Geheimtipp darf ein Besuch mit Weinverkostung bei einem der vielen privaten Winzer genannt werden, deren Weine ebenso alljährlich Bestnoten erzielen.



Kraft tanken und zu sich finden im Mittelpunkt Südtirols
Zwischen Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders in den südlichen Eisacktaler Dolomiten liegen Orte und Plätze mit besonderer Kraft. Natur- und Kultplätze zum Innehalten, sich auf seine Wurzeln besinnen und Gedanken ordnen – inmitten von Ruhe und Natur.

Einige der schönsten Wege im Eisacktal sind ehemalige Pilgerwege, die durch Wiesen und Wälder zu mystischen Plätzen, uralten Kirchen und Klöstern führen. Das Kloster Säben auf dem Säbener Berg oberhalb von Klausen wird auch „Akropolis Tirols“ genannt und ist nicht nur wegen des 360-Grad-Rundumblickes ein begehrtes Ziel. Schon der Fußweg hinauf zu dem geschichtsträchtigen Ort ist für viele ein Weg zu sich selbst. Oben am einstigen Bischofssitz mit drei Kirchen und wertvollen Kunstschätzen umfängt den Besucher eine Jahrtausend alte Vergangenheit. 



Ein weiterer Seelenplatz, auf dem die Gedanken und Blicke schweifen können, ist der Dürerstein oberhalb von Klausen. Hier fertigte der Meister der Renaissance im Jahr 1494 eine Skizze der Stadt Klausen an. Weiter oben im Mittelgebirge sind weitere Kraftplätze zu finden. Der Spiritualität der höchstgelegenen Wallfahrtskirche Südtirols begegnen Wanderer auf 2.300 Metern unterhalb der Kassianspitze: Hier liegt das Latzfonser Kreuz, eine der höchsten Pilgerstätten Europas überhaupt. Ein beliebter Wallfahrtsort und herrlicher Aussichtpunkt zugleich ist das Totenkirchl auf der Villanderer Alm an der früheren Grenze zwischen dem Eisacktal und dem Sarntal. Die Energie, die von Quellen und Wasserfällen ausgehen, zieht Menschen seit jeher an. Überschäumende Lebensfreude vermittelt das Tosen und Donnern des Schrambacher Wasserfalls und der Barbianer Wasserfälle.

Von letzteren ist Dreikirchen zu Fuß erreichbar – drei kleine, ineinander verschachtelte Kirchen auf einer kleinen Waldlichtung oberhalb von Barbian. Das verwitterte Holz der Türme und die schöne Schlichtheit des Ortes berühren Herz und Seele. Dreikirchen entstand zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert an der Stelle eines uralten heidnischen Quellheiligtums. Zwei weitere „Wasser-Kraftplätze“ liegen rund um Gufidaun: Etwa die „heiligen“ Quellen von Bad Froy mit der Kapelle, die zu Ehren ihres Entdeckers, des Heiligen Theobald, errichtet wurde und die Hohen Fälle.

Weitere Informationen:
Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders
I-39043 Klausen, Marktplatz 1
Tel.: +39/0472/847 424,
Fax: +39/0472/847 244

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Sommerfeste und Tradition

Reisen zum Brauchtum
Aus Tradition modern: 
vier Übersetzungsvorschläge für das Wort „Sommerfest“



Rittner Bahnl © Tourismusverein Ritten_Alex Andreis


Festtanz: das Volksmusikfestival „Notte di Liscio“ an der Adriaküste der Emilia-Romagna
Der „Liscio“ ist mehr als nur ein Volkstanz. Er ist eine Lebensphilosophie. In der Emilia-Romagna reicht schon ein Akkordeon, um alle nach dem Essen direkt auf die Tanzfläche zu bringen. Und dann dreht sich vom Kleinkind bis zum Uropa jeder zum Rhythmus des Liscio im Kreis. Letztes Jahr ließen bei der „Notte del Liscio“, der Nacht des Liscio, 30.000 Tanzbären und -mäuse die Puppen tanzen. Die zweite Auflage des Volksmusikfestivals steigt dieses Jahr am Wochenende vom 9. bis 11. Juni. Am Küstenstreifen zwischen Ravenna und Cattolica – und in fünf romantischen Städtchen im Hinterland – lauscht und tanzt man dann zur traditionellen Volksmusik der Romagna. Mit von der Partie ist der Sänger Raoul Casadei, zu dessen Walzer „Romagna Mia“ sogar Papst Johannes Paul II. leise mitgesummt haben soll. Höhepunkt der Veranstaltung ist am Samstagabend das Konzert des „King des Liscio“ in Gatteo Mare, während gleichzeitig Mirko Casadei – Rouls Sohn – am Hafen in Bellaria Igea Marina die modernere Version des Liscio spielt. Generell musizieren viele moderne italienische Pop-Sänger mit den traditionellen Künstlern, sodass ein abwechslungsreicher Sound entsteht. Zum Abschluss des dreitägigen Musikfests bilden die Besucher entlang der Küste eine Menschenkette und tanzen zu Liscio-Klängen – manche bis die Morgenstunden... Infos unter: www.notteliscio.it,

Festzug: 110 Jahre „Rittner Bahnl“ über den Dächern von Bozen
Als das „Rittner Bahnl“ am 13. August 1907 vom Waltherplatz in Bozen in eineinhalb Stunden die 1.000 Höhenmeter auf das Rittner Hochplateauhinauf schnaufte, war das eine Weltsensation. 110 Jahre später schwebt eine hochmoderne Seilbahn in sieben Minuten von Bozen nach Oberbozen. Aber die historische Zahnradbahn ist noch immer in Betrieb: als die einzige Schmalspurbahn ihrer Art in ganz Südtirol – und als die Ausflugsattraktion zwischen Maria Himmelfahrt und Klobenstein. Der 110. Geburtstag der alten Dame wird nun den ganzen Sommer über gebührend gefeiert.
Am 1. und 3. Juni sowie am 18. und 23. August 2017 sorgt der „Mord im Ritten-Express“ für Herzklopfen. Freilich nur als Theaterstück. Am 7. und 21. Juni, am 5. und 19. Juli sowie am 2. August kann man auf „Gastronomische Nachtfahrten“ mit dem Rittner Bahnl gehen. Start ist jeweils um 19 Uhr in Oberbozen. Zwei Kulturfahrten mit Musik, Gesang und Volkstanz finden am Samstag, den 10. Juni und am Freitag, den 7. Juli statt. Am Sonntag, den 9. Juli steigt ab 10 Uhr das „Bahnl- und Bahnhofsfest“ direkt am Bahnhof Oberbozen. Und die offizielle Geburtstagsfeier zum 110. findet am Sonntag, den 13. August am Bahnhof Klobenstein statt.
Infos unter: www.ritten.com

Festessen: das Dorf- & Brotfest im Kärntner Lesachtal
Das Lesachtal im äußersten Südwesten Kärntens ist beneidenswert-beschaulich-bescheiden. Und dennoch verbirgt das Tal zwischen Kartitscher Sattel und Kötschach-Mauthen so einige Superlative. So gilt das Lesachtal als naturbelassenstes Tal Europas. Und Liesing hat den schönsten Dorfplatz Kärntens. Genau hier findet am Samstag, den 2. und am Sonntag, den 3. September 2017 das Dorf- & Brotfest statt. Und das hat eine 34-jährige Tradition. Anfang der Achtziger haben die Verantwortlichen des Tourismusvereins Liesing Alternativen zur Zeltfestkultur gesucht. Man kehrte wieder auf den Dorfplatz zurück, dort wo sich seit jeher das Geschehen abspielte. Es sollte ein Fest sein, bei dem das ganze Dorf mithilft. So wie es vor 30 Jahren begonnen hat, spielt sich das Fest heute noch ab. „Die Leute im Ort zeigen an diesem Wochenende sehr viel Einsatz“, erzählt Brotfestchefin Heidi Stemberger. Natürlich dreht sich hier alles rund ums Brot. Probieren ausdrücklich erwünscht! Zudem zeigen Betriebe aus dem Lesachtal und dem Gailtal die Herstellung ihrer Produkte. Und damit keiner auf dem Trockenen sitzt, präsentiert die Liesinger Weingasse österreichische Qualitätsweine. Was auf die Ohren? Dann auf zum Frühschoppen mit Spitzenkapellen aus ganz Österreich!

Festreden: Wandern und plaudern mit Reinhold Messner im Dolomitenhotel Cyprianer Hof in Tiers
Zackige Felstürme, die aus saftig-grünen Wiesen wachsen: Lässt man ein 5-jähriges Kind Berge malen, entstehen ganz automatisch die Dolomiten. Vollbärtiger Südtiroler mit wilder Mähne, der den Yeti kennt: Lässt man ein 10-jähriges Kind den berühmtesten Bergsteiger der Welt malen, entsteht ganz automatisch Reinhold Messner. Am Montag, den 19. Juni haben Gäste des Hotels die einmalige Chance, diese beiden Naturgewalten gemeinsam und hautnah zu erleben. Los geht’s um kurz vor zehn Uhr in St. Zyprian. Erst fährt man mit dem Bus hinauf zum Nigerpass. Gemeinsam mit der Bergsteigerlegende steigt man dann zur Almhütte mit dem bezeichnenden Namen „Messnerjoch“ auf, wo ein gemeinsames Mittagessen wartet. Das Highlight des Nachmittags ist das Berggespräch mit Reinhold Messner. Hier erzählt der Extrembergsteiger von seinen Touren und auch vom Ursprung seiner Leidenschaft, die in den heimatlichen Dolomiten liegt. Nach dem Berggespräch geht es über den Nigerpass und den Alten Niger zurück nach St. Zyprian. Die Wanderung kostet für Hotelgäste inklusive Mittagessen mit einem Getränk, Versicherung sowie Berggespräch 90 Euro.
Infos unter: www.cyprianerhof.com

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Sterne im Eggental

Auf Tuchfühlung mit Saturn und Venus: 
Neuer Audioguide leitet durch Südtirols Sternendorf



Wissenswertes über unser Planetensystem informativ und kurzweilig erklärt. Das ist das Ziel des neuen Audioguides, mit dem Gäste ab diesem Sommer über den rund neun Kilometer langen Planetenweg im Südtiroler Eggental schlendern können. Dank GPS erzählt ein Astronom Wanderern an jeder Station Geschichten und Anekdoten, die den Daten und Fakten der jeweiligen Planeten Leben einhauchen. Einfach die App „izi.TRAVEL“ aufs Smartphone laden und los geht‘s. Die unschwierige Wanderung ist auch für Kinder geeignet und dauert zwischen zwei und drei Stunden. www.eggental.com, www.sternendorf.it

„Bei dieser Rundwanderung im Sternendorf Gummer kann man durch das ganze Sonnensystem reisen“, erklärt Astronom Dr. David Gruber, der den Audioguide entwickelt hat. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, die Besonderheiten der Planeten auf unterhaltsame Art und Weise darzustellen. „Jede Station unseres Planetenwegs enthält zwar Informationstafeln, die Zahlen sind für den Laien aber oft schwer einzuordnen“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter des Planetariums. Darum hat er sich immer das Bemerkenswerteste heraus gesucht und erzählt dazu kleine Geschichten. So erfahren Besucher, dass der Saturn aufgrund seiner mittleren Dichte der einzige Planet ist, der schwimmen könnte. Und dass die Oberfläche der Venus so lebensfeindlich ist, dass Besucher gleichzeitig vergiftet, gekocht und zerquetscht würden. „So etwas merkt man sich bestimmt“, schmunzelt der Experte.

Doch das astronomische Erlebnis im Südtiroler Eggental ist nicht auf den Planetenweg beschränkt. „Die beiden Orte Steinegg und Gummer haben sich zum ersten europäischen Sternendorf zusammengeschlossen“, so Dr. David Gruber. Während sich Besucher in Gummer zwischen Sternwarte, Sonnenobservatorium, Planetenweg und Planetarium entscheiden können, veranstalten die Astro-Wirte in Steinegg an jedem Freitag in der Vollmondwoche Events mit Live-Musik und besonderen Sternen-Spezialitäten; außerdem halten sie jederzeit Teleskope und Tipps für die Beobachtung des nächtlichen Himmels bereit. 

„Wir bieten hier ein einzigartiges kosmisches Rundumerlebnis“, betont der Astronom. Die Sternwarte Max Valier ist die einzige offene Sternwarte Südtirols und ermöglicht mit einem rund 80 cm-Spiegelteleskop gigantische Ausblicke. Führungen finden jeden Donnerstagabend statt, www.sternwarte.it. Modernste Technik bietet auch das Planetarium Südtirol, das seine Gäste auf eine eindrucksvolle Reise durch den Kosmos mitnimmt – dank einer 8-Meter-Bildschirm-Kuppel mit hochauflösenden 360-Grad „Fulldome 3D“-Bild. „Wir zeigen hier aber nicht nur den Sternenhimmel, sondern dringen mit unseren Gästen in unbekannte Galaxien vor.“ Außerdem werden viele Vorführungen für alle Altersgruppen gezeigt, von „Dinos im Weltall“ über „Das Geheimnis dunkler Materie“ bis hin zu Whisky-Verkostungen inklusive des Vortrags „Sternhagelvoll – Alkohol im Weltall“, www.planetarium.bz.it.

Veranstaltungs-Tipp
Wer einen komplett astronomischen Tag erleben möchte, kommt im Juli oder August an einem Freitag nach Gummer. Nach einem Flug durch den Kosmos in Südtirols einzigem Planetarium gibt es eine geführte Themenwanderung; zum Abschluss kann man in der Sonnenwarte durchs Teleskop die Sonne betrachten. Der Tag kostet für Erwachsene 13 Euro, Kinder zahlen neun Euro.

Über das Eggental
Das Eggental mit seinen sieben Orten beginnt direkt an der Autobahnausfahrt Bozen Nord. Wanderer haben im Angesicht des Unesco-Welterbes der Dolomiten mit Rosengarten, Latemar und Schlernmassiv 530 Kilometer markierter Wege zur Auswahl. Unter besonderem Schutz stehen die Naturparks Schlern-Rosengarten und die Bletterbachschlucht. Alle Gemeinden des Eggentals haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben – der Strom für die Liftanlagen kommt von erneuerbaren Energieträgern. Die 6400 Gästebetten verteilen sich auf 13 Hotels im 4-Sterne-Bereich und zahlreiche weitere, ausgezeichnete Unterkünfte für unterschiedliche Ansprüche.

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Foto: Der Planetenweg bietet eine Reise durchs Sonnensystem in traumhafter Dolomitenlandschaft. Foto: Eggental Tourismus

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Donnerstag, 25. Mai 2017

Südtirol: Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL****s

Berge, soweit das Auge reicht:
Im Obervinschgau sind die Wanderer und Biker zu Hause



Im Obervinschgau im Dreiländereck Südtirol-Schweiz-Österreich sind die Bergfexe und Naturliebhaber zu Hause – und eine Gastgeberfamilie, die mit Herz und Engagement ihren Gästen die vielen Höhepunkte der Region näher bringt.

DAS GERSTL****s ist ein kleines, liebevoll geführtes Alpin & Relax Hotel in Burgeis, das sich bei Wanderern und Mountainbikern großer Beliebtheit erfreut. Als Mitgliedshotel der Vitalpina Hotels vermittelt das Viersterne-Superiorhotel das vita-alpine Lebensgefühl Südtirols nach strengen Qualitätskriterien. Geführte Bergwanderungen von den Wanderführern des DAS GERSTL laden dreimal wöchentlich ein, auf unzähligen Wanderrouten die Schönheit des Vinschgaus zu erleben. Eisig glitzernde Gletscher, glasklare Seen, satte Almwiesen, Reben und Obst in Hülle und Fülle begleiten die Outdoorsportler auf ihren Wegen.

Von 1. bis 9. Juli 2017 sind die Gipfelstürmer gefragt. In dieser Bergwoche stehen für Gäste des DAS GERSTL drei Gipfeltouren auf drei verschiedene Dreitausender auf dem Programm. Kaum eine Landschaft bietet so viele Möglichkeiten für Rad- und Bikeurlauber wie der Vinschgau. Vom gemütlichen Radfahren entlang der Etsch bis zu Extremtouren mit dem Mountainbike über die Transalp-Route in die Schweiz sind die Radfahrer in der Natur unterwegs. Direkt beim Hotel geht es los.

Südtiroler Logenplatz

DAS GERSTL ist ein außergewöhnlich schönes Plätzchen für Genießer, die in ihrem Urlaub individuelle Betreuung und ein Verwöhnambiente schätzen. Das Panorama-Restaurant zeigt sich nach einem Umbau stylisch und gemütlich zugleich. Filzwände und heimisches Zirbenholz bestimmen das Ambiente. In Kuschelnischen wird das Abendessen zum „Dinner for two“. Dazu passend kommen die Köstlichkeiten aus der Küche im neuen Buffetbereich noch besser zur Geltung. Großzügige Ausstattung, spektakuläre Aussichten, alpine Natürlichkeit und zeitgemäße Ästhetik zeichnen die Suiten aus.

Naturmaterialien wie Stein und Holz, luxuriöse Bäder und von der Sonne durchflutete Wohnräume sorgen für Wohn-Lifestyle. 2014 wurden die Zimmer und Suiten mit Allergiker-freundlichen Materialien neu gestaltet (weitere neue Zimmer ab Juli 2017). Seit Dezember 2016 verwöhnt die neue Saunawelt die Saunafreunde mit einer duftenden, heißen Welt mit Bio-Kräutersauna, Lehm-Gerstensauna, Dampfbad und Aufgusssauna, Zirben-Ruheraum und einem Whirlpool aus Laaser Marmor – alles neu, alles hochwertig, alles im Einklang mit der alpinen Natur. Nach einem aktiven Tag in den Bergen kommt der exklusive Pool im DAS GERSTL gerade recht. Indoor und outdoor entspannt das warme Wasser die Muskeln. An warmen Sommertagen bringt der große Schwimmteich im Garten die willkommene Erfrischung.

Die Gartenanlage zeigt sich seit Mai 2017 neu gestaltet mit einem traumhaften Blick über die Berge und ins Tal. Das Sesvenna Spa im DAS GERSTL ist ein exklusives Erholungsrefugium in einer traumhaften, ursprünglichen Bergwelt. Egal ob bei Apfelkosmetik, Schafwollbehandlungen oder Bergkräuter-Stempelmassagen – das vielfältige Angebot und die hochwertigen Anwendungen in der Wellnessoase der Familie Gerstl verwöhnen Körper und Geist auf Topniveau. Das Küchenteam kocht mit R30-Garantie. Regionale Lebensmittel aus einem Umkreis von 30 Kilometern werden von Küchenchef Rafael zu Südtiroler und italienischen Spezialitäten veredelt.

Weitere Informationen:
Alpin & Relax Hotel DAS GERSTL****s
Familie Lukas Gerstl
Schlinigstraße 4
I-39024 Burgeis
Tel.: +39/(0)473/831416
Fax: +39/(0)473/830066
E-Mail: info@hotel-gerstl.it
www.hotel-gerstl.it

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