Sonntag, 12. August 2018

Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders: Urlaub im Eisacktal - wandern und törggelen

Auf Sommerspritztour ins
südliche Eisacktal



Das Eisacktal ist das nördlichste Weinanbaugebiet Italiens. Von hier stammen einige der besten Weißweine Italiens. Ideal für eine sommerliche Weißweintour von Sylvaner bis Kerner und von Veltliner bis Gewürztraminer.

Das südliche Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders liegt am Übergang zwischen alpinen und mediterranen Einflüssen. Auf den mineralreichen Böden verleihen die warmen Sommertage und frischen Bergnächte den Weißen ein besonders ausgereiftes Aroma. Wie sehr ausgereift, kann man jedes Jahr im italienischen Weinführer Gambero Rosso nachlesen oder im Wein-Guide der Sommeliers „Bibenda“. 

 
Da punkten vor allem die Sonderlinien „Aristos“ und „Sabiona“. Sabiona ist der lateinische Name der Benediktinerinnenabtei Kloster Säben, die wie eine „Akropolis Tirols“ über der Künstlerstadt Klausen wacht. Auf den hohen und sonnigen Hängen der Weinbaugrenze gedeihen Sylvaner und Kerner besonders gut. Wer ins südliche Eisacktal reist, sollte also nicht versäumen bei einem der Winzer oder Kellereien Italiens nördlichste Weißweine zu verkosten. Bei einer erlesenen Sortenverkostung von Weinen aus dem gesamten Eisacktal mit passenden Köstlichkeiten gereicht von den Klausner Gastbetrieben entdecken Feinschmecker, wie gut die Eisacktaler Küche mit den Schätzen aus dem Keller harmoniert. Neben vielen Winzern und Buschenschänken laden auch Sommerfeste unter freiem Himmel im historischen Stadtzentrum Klausen zur Verkostung ein, wie etwa beim „Gasslfieber“ – wie die verlängerten Einkaufsabende im Juli und August heißen – bei der Weinverkostung In Vino Veritas (17.08.2018) am Tinneplatz oder bei den wöchentlichen Weingenussrunden am Laitacher Weinwanderweg in Klausen.

Sommerliche Wein- und Festtermine
17.08.18: In Vino Veritas – Klausen
09.08.18: Gemeinschaftskonzert – Klausen
17.08.18: Dörflfest Latzfons – Klausen/Latzfons
18.08.18: Almjuchizer – Feldthurns
10./17.08.18: Summergaudi – Feldthurns
Juli–August 2018: Sommerkonzerte der 4 Musikkapellen – Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders

Drei „guate“ Gründe für den Herbst im südlichen Eisacktal
Die drei „Guaten“ im südlichen Eisacktal rund um Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders sind der Wein, die Kastanie und die Zwetschke. Im Herbst sind die Früchte und die Zeit reif, um die junge Ernte beim Törggelen und bei etlichen Zwetschken- und Keschtnfestln zu verkosten.



Mit mehr als 30 Buschenschänken gilt das südliche Eisacktal rund um die Künstlerstadt Klausen als Südtirols „Törggele-Hauptstadt“. Der Überlieferung nach liegt hier die Wiege des Törggelens. Ab Ende September bis in den November wird der „Nuie“ ausgeschenkt. Der vergorene Traubenmost ist eine Spezialität, die es nur einmal im Jahr gibt und die zusammen mit den gebratenen Keschtn, Nussn, Zwetschken, Speck und „harten Breatln“, wie das Schüttelrot auch genannt wird, ein unvergleichlicher Genuss ist. Auch kräftige Gerstensuppe, „Rippelen“ und Surfleisch, Hauswürste mit Kraut und das traditionelle Tris aus Knödeln und Schlutzkrapfen werden kredenzt. Am Törggelesteig, der unterhalb von Villanders bis nach Sauders führt, kommt man an besonders vielen Buschenschänken vorbei. Beim Gassltörggelen in Klausen stehen die Vielfalt der Eisacktaler Weine und die regionalen Produkte aus Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders im Mittelpunkt.

Wer dabei auf den Geschmack des Eisacktaler Weines kommt, kann auf dem 3,5 Kilometer langen Weinwanderweg in Klausen durch die Leitacher Weinhänge mehr über die verschiedenen Rebsorten aus dem südlichen Eisacktal erfahren und diese natürlich auch vor Ort verkosten.



Am Birmehlweg in Verdings/Klausen lässt sich die Kulturfrucht Birne über das ganze Jahr hinweg erleben. Beim „Birmehlherbst“ (23.09.2018) gibt es neben einer Rundwanderung am Themenweg allerlei Geschmackvolles, Künstlerisches und Wissenswertes rund um das Birnenmehl. Historisches Handwerk, Musikalisches und Ausstellungen runden das Programm ab.


Von Keschtn und Zwetschken
Das südliche Eisacktal gilt als „Wiege der Kastanie“. Im Mittelalter war die stärkereiche Nussfrucht ein Grundnahrungsmittel. Ersichtlich wird das am Eisacktaler Keschtnweg, der sich wie ein Band dieser einstigen „Brotbäume“ an den Hängen des Eisacktals vom Kloster Neustift bei Brixen über Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders bis nach Bozen zieht, und auch bei den Keschntniglwochen in Feldthurns, bei denen Kastanienbauern am Keschtnweg ein geschmackvolles Programm rund um die stachelige Frucht anbieten: darunter Märkte, Verkostungen, Kochkurse und geführte Wanderungen. Wer Zwetschken liebt, kommt an den Barbianer Zwetschkenwochen nicht vorbei. Neben Zwetschkenknödeln, Zwetschkenmarmelade und Zwetschkenstrudel stehen auch Zwetschkenbrot und der Barbianer „Zweschpeler“, ein köstlicher Zwetschkenschnaps, auf den Speisekarten der Gasthäuser. Es gibt eine Zwetschkenmeile, Exkursionen „ins Blaue“ und ein kerniges Fest zum Abschluss.




Herbstfeste Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders
01.–16.09.18: Zwetschkenwochen Barbian, mit Zwetschkenmeile (01.09.18), Zwetschkenfest (09.09.18) – Barbian
23.09.18: Birmehl Herbst – Klausen/Verdings
22. & 29.09.18, 06.10.18: Gassltörggelen – Klausen.
13.10.–11.11.18: Keschtniglwochen, mit Keschtnigl-Markt (10.11.18), Keschtnigl-Sunntig (11.11.18) – Feldthurns
Oktober: Törggelen am Ursprung – Klausen, Barbian, Feldthurns, Villanders

Klausen: 1.000 Schirme und der Himmel voller Geigen
Mit den Langen Donnerstagen und den Gasslfieber-Freitagen spannt das quirlige Südtiroler Künstlerstädtchen Klausen noch bis Mitte August ein buntes Programm durch den Sommer. Über den Gassen der mittelalterlichen Altstadt lassen Hunderte bunte Schirme auch die Besucher „abheben“.

Auch wenn Regentage im Südlichen Eisacktal eine Ausnahmeerscheinung sind, spannt die Künstlerstadt Klausen rund 1.000 Schirme vor dem strahlend blauen Himmel der malerischen Altstadt auf. Sie schweben wie von Zauberhand gehalten über den engen Gässchen der Dürerstadt und umrahmen die langen Einkaufsabende und das Gasslfieber mit Musik und Tanz. Die vielen kleinen Geschäfte, Gastronomiestände und Gastgärten der Klausner Altstadt bleiben an den Donnertagen bis 9. August 2018 bis um 22 Uhr geöffnet. Man kann Südtiroler Speck und Schüttelbrot oder Rippelen vom Grill probieren, herrliche Eisacktaler Weinraritäten verkosten und dazwischen italienische Mode, Schuhe und schöne Dinge erstehen.

Die langen Einkaufsabende haben die Klausener Kaufleute und Gastronomen schon vor über 25 Jahren eingeführt und sind damit echte Vorreiter. Noch bis zum 10. August 2018 bringt freitags das Gasslfieber Stimmung ins Urlaubsleben – mit Tischen und Bänken für gemütliches Zusammensitzen in den belebten Gassen sowie Live-Musik von Südtiroler Bands. An allen langen Abenden heißt es dabei sein, neugierig sein und das Leben in vollen Zügen genießen.

Lange Abende in der Eisacktaler Altstadt
09.08.18: Langer  Donnerstag „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen“
10.08.18: Gasslfieber LIVE > Fine sign, Duo Strom, Zugluft

Weitere Informationen:
Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders
Marktplatz 1
I-39043 Klausen
Tel.: +39/0472/847 424,
Fax: +39/0472/847 244

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Südtirol: Mein Matillhof****S in Latsch

Die Wände hoch – zwischen Ötztaler Alpen und König Ortler

Rund um den Matillhof „klettern“ die Bergriesen bis an die Viertausender-Grenze heran. Die höchsten Gipfel der Ortlergruppe stehen am Talschluss des Martelltales bei Latsch Spalier. Der Matillhof zoomt seine Gäste ganz nah heran an die größten Naturspektakel des Südtiroler Vinschgaus.

Im Norden die Ötztaler Alpen, im Süden die Ortlergruppe. Dazwischen liegen der Nationalpark Stilfser Joch, Latsch im Vinschgau und der Matillhof****S. Das Viersterne-Superiorhaus von Gastgeberfamilie Dietl ist ideal für Menschen, die das Ursprüngliche suchen und die Natur zwischen 600 und fast 4.000 Metern auf Schritt und Tritt erleben wollen. Zu den Dreitausender- und den Sommer-Aktivwochen gibt es kostenlos geführte Wanderungen, Berg- und Biketouren auf den Waalwegen, zu den Almen des Martelltales und in die Welt der Dreitausender des Ortlergebietes. Auf der Sonnenseite des Etschtales sind darüber hinaus der Vinschger Höhenweg und der Sonnenberg sowie das Schnalstal eine Eroberung wert. Der Matillhof stellt außer einem Frühaufsteher-Frühstück, das als Verpflegung für den Tag am Berg gedacht ist, auch Leih-Wanderstöcke, -Rucksäcke und -Trinkflaschen für die Wanderer bereit. Beste Voraussetzungen also, um die Kraft der Berge, die Energie der Sonne und die Ruhe der Wälder in sich aufzunehmen.

„Seelenlandschaft“ zwischen Berg und Tal
Nach dem Naturerlebnis wird im Matillhof einerseits Wäscheservice geboten – andererseits auch alles, um auch selbst wieder frisch zu werden. Das Natur.Veda.SPA ist eine Oase für individuelle Entspannung, Schönheit und Regeneration. Allein schon die wohltuende Ruhe des Ambientes stärkt die innere Balance. Hinzu kommt ein großes Angebot an Anwendungen und Massagen mit natürlichen Ölen und heimischen Kräutern von Arnika bis Zirbelkiefer. Das professionelle Spa-Team ist auch in Jahrtausende alten, ganzheitlichen Behandlungen wie Ayurveda oder Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) versiert. Das wohlig-warme Wasser der Pools, das kraftvolle Prasseln des Wasserfalls und neun unterschiedliche warme Schwitzstuben der Saunalandschaft bringen die Lebensenergien in Fluss. Ganz neu ist die finnische Panorama-Sauna auf der aussichtsreichen Sky-Terrasse. Zum Träumen und „Seelenbaumeln“ laden im Natur.Veda.SPA gemütliche Liegen und Ruheräume ein. Wer gar nicht genug Wellness kriegen kann, genießt das Night Spa einmal pro Woch – der Indoor Pool und die Panoramasauna sind dann bis 23 Uhr geöffnet. Zwischendurch lässt man sich am besten von der Dreiviertel-Genießerpension verwöhnen. Vom Langschläfer-Frühstück auf der Terrasse bis zum Sechs- bis Acht-Gängemenü mit Südtiroler Weinbegleitung in einer der gemütlichen Stuben überrascht die Küche immer wieder mit Gourmet-Highlights.

Liebesgeflüster hinter Vinschger Schlossmauern
Altes Gemäuer und edles Interieur, getäfelte Stuben und luxuriöse Bäder, Verführerisches aus Küche und Keller: Der Matillhof in Latsch hat ein eigenes Schlössl für Verliebte – perfekt für die Flitterwochen oder eine „hochwohlgeborene“ Romantik-Auszeit zu zweit.

Der Matillhof****S mit dem 900 Jahre jungen, denkmalgeschützten Schlössl neben dem Viersterne-Superiorhaus liegt inmitten der alpin-mediterranen Landschaft des Südtiroler Vinschgaus. Gastgeberfamilie Dietl hütet das anno 1441 erstmals schriftlich erwähnte Schlössl wie einen Augapfel. Durch behutsame Restaurierungen ist es gelungen, den Charme des historischen Gemäuers mit dem Komfort der Gegenwart zu vereinen. Verliebte finden hier ein kleines, feines „Liebesnest“ mit kuscheligen Winkeln und romantischen Finessen – zwischen Obstgärten, Alpenglühen und mediterraner Leichtigkeit.

Schlossromantik im Holzschaffl
Paare schätzen aber auch die Wellnessanwendungen im historischen Ambiente der Private Spa Suite: etwa ein gemeinsames Holzschafflbad, ein Rosenblütenbad mit einem Glas Rosenblütensekt oder ein wohlig-kribbelndes Blütensalz-Peeling. Anschließend lädt ein Vinschger Himmelbett zum Kuscheln und Relaxen bei Kerzenschein, mit süßen Schokofrüchten und einem Gläschen Sekt. Weitere Sinnesgenüsse lassen das Langschläfer-Frühstück auf der sonnendurchfluteten Terrasse und das Fünf- bis Acht-Gängemenü mit Südtiroler Weinbegleitung in einer der gemütlichen Stuben erwarten. Wenn das kein Tipp für die Flitterwochen ist? www.hotelmatillhof.com

Natürlich genießen unter der Vinschger Sonne
Der Matillhof****S in Latsch im Vinschgau hat sich kulinarisch ganz der Natürlichkeit und der Authentizität verschrieben. Hier lohnt es sich, der Südtiroler Küche und den ausgezeichneten Weinen auf den Grund zu gehen. Zum Superior-Wohlfühlrezept gehört auch das Natur.Veda.Spa.
Auf internationalen Reiseportalen wie Tripadvisor oder Holidaycheck erhält der Matillhof****S von Gastgeberfamilie Dietl ausgezeichnete Noten. Das ist der Philosophie des Hauses geschuldet, die ihre Gäste mit einem perfekten Service „ganzheitlich“ verwöhnt, aber auch der ambitionierten Küche von Chef de Cuisine Günther. Bei ihm trifft die Leichtigkeit der mediterranen Kochkunst auf alpine Südtiroler Küche. Italienische Köstlichkeiten rund um Pasta und Risotto haben hier ebenso ihre Berechtigung wie Vinschger Spezialitäten von Tirtlan, Knödel, Krapfen bis Strudel. Das vom Langeschläfer-Frühstücksbuffet über die Nachmittagsjause mit Antipasti und hausgemachten Kuchen und Säften bis zum fünf- bis achtgängigen Abend-Gourmet­menü und dem vegetarischen oder veganen Vitalmenü. Das Küchenteam versteht das Spiel mit den Aromen von regionalen Naturprodukten, Kräutern, Wildpflanzen und Blüten. Man könnte fast sagen: Nachhaltigkeit, Regionalität und Frische sind die Hauptzutaten der Gaumenfreuden im Matillhof.

Hausgemachtes – im Tal und auf 1.500 m Höhe
Gelegenheit, die Köstlichkeiten des Vinschgaus mit allen Sinnen zu genießen, gibt es bei Kräuterwanderungen und Kochkursen im Matillhof – und auf dem hoteleigenen, 400 Jahre alten Bergbauernhof im Martelltal im Stilfserjoch Nationalpark. Dazu laden Hotelchefin Charlotte Dietl und Küchenchef Günther im Rahmen von geführten Wanderungen, bei denen erst Wildkräuter und Blüten gesammelt und dann gemeinsam zubereitet werden. Die zur Matillhofküche passende Südtiroler Weinbegleitung lassen sich Gäste am besten vom Hausherrn höchstpersönlich empfehlen. Im Weinkeller des Matillhofes lagern von Gambero Rosso prämierte Südtiroler und Italiener. Jede Woche lädt Hansjörg Dietl zur Degustation in den 900 Jahre alten Gewölbekeller. Sehr zu empfehlen sind der Riesling Windbichl „Castel Juval“ und der Weißburgunder „Sonnenberg“ aus dem Vinschgau, die dabei unter fachkundiger Anleitung verkostet werden.

Genuss, der unter die Haut geht
Gehaltvoll sind im Matillhof nicht nur Küche und Wein, sondern das gesamte Urlaubserlebnis. Etwa wenn zum Händchenhalten-Treatment ein Glas Wein gereicht wird oder beim Traubentrester Peeling „der Alltagsstaub weg gerubbelt wird“. Unter die Haut gehen auch eine Bergheu-Massage und die Kräuter-Stempelmassage. Sowohl im Viersterne-Superiorhotel als auch im 900 Jahre jungen Schlössl wurde Wert auf ein hochwertiges Ambiente gelegt. Holzböden, Naturstoffe und sanfte Naturfarben schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, die Körper, Geist und Seele gut tut. www.hotelmatillhof.com

Weitere Informationen:
Mein Matillhof****S
I-39021 Latsch, H.-Peggerstr. 6a

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Spitzenwanderweg in der Zugspitz Region

Einfach Spitze:
Neuer Rundwanderweg verbindet die Destinationen der Zugspitz Region



Der Spitzenwanderweg beinhaltet auch alpine Abschnitte. 
Foto: Zugspitz Region, Wolfgang Ehn
 
200 Kilometer lang und insgesamt mehr als 6.800 Höhenmeter im Gepäck: Der Spitzenwanderweg verbindet die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften der Zugspitz Region wie Murnauer Moos, Schloss Linderhof, Königshaus am Schachen, Höllentalklamm, Kuhfluchtfälle sowie die Geigenbaumetropole Mittenwald.

Bis Ende September ist die neue Beschilderung für die Rundtour abgeschlossen – dank GPX-Daten ist die abwechslungsreiche Route aber schon jetzt erlebbar. www.spitzenwanderweg.de, www.zugspitz-region.de

„Wir wollen touristisch neue Wege gehen, bleiben dabei aber auf schon bestehenden Pfaden“, erklärt Philipp Holz, Tourismusmanager der Zugspitz Region. Die abwechslungsreiche Route begeistert sowohl Kultur- als auch Naturliebhaber und verbindet die einzelnen Destinationen der Zugspitz Region: Sie führt an Badeseen genauso vorbei wie an Königsschlössern und Wasserfällen, durch wilde Schluchten und hochalpine Kulisse, auf Voralpengipfel und in Bilderbuch-Orte sowie Museen. „Der Clou ist, dass man die Runde von jedem Ort der Zugspitz Region, der auf dem Weg liegt, aus starten kann.“

Wählt man zum Beispiel als Start- und Zielpunkt den Künstlerort Murnau, geht es erst durchs liebliche Loisachtal über Eschenlohe, Oberau und Farchant bis zur Skisprungschanze von Garmisch-Partenkirchen; dann durch die Partnachklamm und über die Elmauer Alm ins Isartal. Von dort führt der Weg über Krün und Wallgau in das Karwendelgebirge hinein. Hier biegt man auf den Königsweg ab und wandert zum Soiernhaus, dann durchs Karwendel und über Buckelwiesen zum Geigenbauort Mittenwald. Vorbei an Lautersee und Ferchensee geht es bald alpin weiter zum Königshaus am Schachen, dann in Richtung Reintal zum Kreuzeck und weiter über die Höllentalangerhütte nach Grainau. Schließlich führt die Route durchs Graswangtal nach Unterammergau zum Staffelsee.

„Den Spitzenwanderweg bewältigt man entweder an einem Stück in 14 Tagen oder in einzelnen Etappen, die man gut auf ein Wochenende oder auch einzelne Tage aufteilen kann“, so Philipp Holz. „Da die Strecken sowohl durchs liebliche Voralpenland führen als auch durch alpines Gelände, kann sich auch jeder seinen Lieblingsabschnitt heraussuchen.“ Damit ist der Weg sowohl für Freunde von Mehrtagestouren als auch für Familien und Genusswanderer geeignet. „Bei der Ausschilderung haben wir darauf geachtet, dass die Wanderer an 16 Bahnhöfen und mehreren Bushaltestellen vorbeikommen.“ So wird eine bequeme Anreise bzw. Rückkehr zum Ausgangsort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht. Die Abschnitte im Karwendel- und im Wettersteingebirge setzen eine Hüttenübernachtung voraus, ansonsten schläft es sich gut im Tal.

Über die Zugspitz Region
Die Zugspitz Region ist ein touristischer Zusammenschluss des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, dem sechs Destinationen angehören: das ZugspitzLand, die Alpenwelt Karwendel, das Blaue Land, der Naturpark Ammergauer Alpen sowie Garmisch-Partenkirchen und Grainau.

Weitere Informationen
Zugspitz Region GmbH, Burgstraße 15, 82467 Garmisch-Partenkirchen, info@zugspitz-region.de, www.zugspitz-region.de

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