Sonntag, 30. Juli 2017

Leogang im SalzburgerLand: PURADIES

Fine dining in den Leoganger Bergen:
Neues Restaurant im PURADIES hat eröffnet



Das Gourmetrestaurant ESS:ENZ ist die neue Adresse für Feinschmecker in Leogang. Das exklusive Fine dining Restaurant hat kürzlich im Hotel PURADIES eröffnet. Andrè Stahl, einer der 20 besten Köche Österreichs, verwöhnt an dem neuen Genussplatz seine Gäste mit purem Geschmack. Zwei Hauben und 16 Punkte von Gault Millau, 5* und 96 Punkte bei À la Carte und 3 Gabeln und 92 Punkte bei Falstaff krönen seine Küche.

Andrè Stahl steht für handwerkliche Perfektion, überzeugt durch persönlichen Küchenstil, ist hochdekoriert, wegweisend und motivierend für die gesamte Kochszene. Genießen gehört zum Pinzgauer Leben wie das Skifahren im Winter. Spezialitäten, wie das Pinzgauer Rind und Kitz oder der Bramberger Obstsaft, genießen über die Grenzen hinaus einen ansehnlichen Ruf. Die zahlreichen heimischen Landwirte haben sich darüber hinaus mit den renommierten Gastronomiebetrieben partnerschaftlich vereint und gelten als wichtige Lieferanten von beispielsweise edlen Honigsorten, frischen Fischen, Milchprodukten, Obst, Gemüse etc. Diese besondere Qualität schmeckt man einfach: aus der Region, für die Region. Und so darf sich der Pinzgau als Heimat ausgezeichneter Haubenköche bezeichnen, die mit viel Feingespür und Liebe Kunstwerke auf die Teller zaubern.

Das Motto von Andrè Stahl in der Küche ist: Was und für wen auch immer du kochst – mache es mit Liebe, dann kommt der Erfolg von ganz alleine. Denn man kocht nicht für eine Bewertung, sondern weil es einfach Spaß macht. Im Großen und Ganzen faszinieren den Spitzenkoch drei Küchenlinien: Die mediterrane – aufgrund ihrer Leichtigkeit, die asiatische – wegen ihrer Aromen und die regionale – mit all ihren saisonalen Produkten. „Meine Art und Weise zu kochen, wird wahrscheinlich mit dem Wort „puristisch“ gut beschrieben, da ich mich nicht mit zu vielen verschiedenen Aromen am Teller verzetteln möchte“, so der Küchenchef. Im PURADIES Hotel & Chalets schöpft Stahl aus dem Vollen: Das Fleisch kommt vom hauseigenen Biobauernhof, die Kräuter wachsen vor der Haustür. Das neue ESS:ENZ ist sowohl für Hotel- und Chaletgäste als auch für externe Gourmets geöffnet (Dienstag bis Samstag ab 18.30 Uhr, um Reservierung wird gebeten Tel.: 0043 6583 8275).

Der, für den ein Sommerurlaub in den Bergen das Paradies ist, findet sich in dem neuen PURADIES in Leogang im siebten Himmel. Auf einem Sonnenplateau am Fuße des Asitz, umgeben von Natur pur und den Bergrücken und Hügeln der Leoganger Bergwelt, breitet sich das neue Wohlfühlareal mit seinen Premium-Chalets, stylischen Suiten und Zimmern aus. Baden am glasklaren Naturbadesee und Wellness, die besser den Namen Private Retreat verdient, wecken in dem unvergleichlichen PURADIES die Lebensgeister. Alte Traditionen, alpine Natürlichkeit und geerdetes Leben am aktiven Bio-Bauernhof verschmelzen mit exklusivem Lifestyle, Hightech und Kunst zu einem unvergleichlichen Ganzen. Eine Welt der kulinarischen Genüsse ist ebenso Teil der Urlaubsoase wie Freiräume für reueloses Nichts-Tun. Wer aktiv sein möchte, der hat in der Aktivregion Saalfelden-Leogang eine große Auswahl: Wandern und Gipfelsturm, Radfahren, Mountainbiken und E-Biken, Golfen, Klettern, Schwimmen …. Die Berge rufen!

Vier-Sterne-Chalets im Salzburger Land: Hideaways mit Fullservice

Urlaub am liebsten ganz privat im Chalet? Inmitten der malerischen Kulisse der Leoganger Berge verbringen Familien, Paare und Honeymooner, Ruhesuchende, Wanderer, Biker und viele mehr im idyllischen Premium Chaletdorf PURADIES einen Hüttenurlaub der Superlative. Hinter der rustikalen, sonnengegerbten Altholzfassade der romantischen Chalets verbirgt sich im Inneren progressives Alpindesign auf ein oder zwei Stockwerken, mit Kachelofen und Privat SPA – je nach Kategorie des gebuchten Chalets.

14 topausgestattete Chalets unterschiedlicher Größe für jeden Anspruch stehen im PURADIES zur Verfügung. Eingebettet sind die „Privathäuschen“ in das exklusive Erholungsareal des PURADIES Hotel & Chalets. Das ist der Grund, warum hier Chaletgästen jeder Wunsch erfüllt werden kann: Von sämtlichen Köstlichkeiten, die ins Chalet serviert werden (z. B. das Salzburger Biofrühstück) bis hin zur Halbpension im Hotel oder einem exklusiven fine dining dinner im Gourmetrestaurant ESS:ENZ im PURADIES. Der Genießer entscheidet selbst, ob er in der voll ausgestatteten Küche Köstlichkeiten mit Kräutern aus den Gärten oder mit Produkten und Spezialitäten aus dem Shop „Greisslerei“ im Hüttendorf zubereitet, sich abends ein leckeres à la carte-Essen und Getränke im Chalet servieren lässt oder die wenigen Schritte zum Restaurant des PURADIES oder an die Bar „FREIRAUM“ zurücklegen möchte. Alle Chalets sind mit einer Sauna und Infrarotkabine ausgestattet, verfügen über eine Küche, ein bis zwei Schlafzimmer und Balkone oder Terrassen in absoluter Ruhelage.

Grillplätze und eigene Blumen- und Kräutergärten machen das Sommerfeeling in den Bergen perfekt. Im PURADIES lockt ein glasklarer Naturbadesee für ein erfrischendes Bad. In die Berge geht es für Wanderer und Biker direkt ab der Haustür. Auf einem Sonnenplateau am Fuße des Asitz, umgeben von Natur pur und den Bergrücken und Hügeln der Leoganger Bergwelt, breitet sich das Wohlfühlareal mit seinen exklusiven Chalets und einem Hotel aus. Wellness, die besser den Namen Private Retreat verdient, weckt im Badhaus neue Lebensgeister. Massagen und Anwendungen können zudem in der Privatsphäre der Chalets genossen werden. Eine Welt der kulinarischen Genüsse ist ebenso Teil der Urlaubsoase wie Freiräume für reueloses Nichts-Tun. Alpine Feeling und modernster Komfort gehen in den Chalets im PURADIES Hand in Hand.

Weitere Informationen:
PURADIES
A-5771 Leogang, Rain 9
Tel.: +43/(0)6583/20888
www.puradies.com
E-Mail: info@puradies.com

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Tirol: WohlfühlHotel Schiestl im Zillertal

Antreten auf Spuren der Zillertal-Mountain-Challenge



Biker haben in der „strategisch günstigen“ Lage von Fügen im Zillertal sonnige Talstrecken, Touren mit Bike-Transport und beinharte Mountain-Challenges vor dem Lenker – und mit dem WohlfühlHotel Schiestl eine ideale Basisstation für alle „Radschläge“.

Die 800 Kilometer ausgewiesenen Bike- und Radrouten des Zillertals bringen es zusammen auf 30.000 Höhenmeter. Von familientauglichen Radrouten im Tal über regenerative Fitness-Touren mit Bike-Transport bis zu schweißtreibenden Trails auf Spuren der Zillertal-Mountain-Challenge ist hier alles zu haben. Den Einstieg in das gepflegte Bikerevier im vorderen Zillertal schaffen Gäste des WohlfühlHotel Schiestl**** mit links. Vor der Haustür treten Genussradler, E-Biker und Familien auf leichten Talstrecken in die Pedale und können sich auch von der Zillertalbahn heimbringen lassen. Für eine „Rennrad-Königsetappe“ bieten sich die Zillertaler Höhenstraße oder der Gerlospass an. Die Fügener Spieljochbahn, gerade einmal 150 Meter vor der Hoteltür, hebt Mountainbiker und Biker in die prachtvolle Almlandschaft Hochfügens. Eine atemberaubend schöne Tour ist etwa die Umrundung des Kellerjochs. Die Zillertaler Bergwelt zählt zu den beliebtesten „Erhebungen“ bei Mountainbikern, egal wie viel Ehrgeiz sie bei ihren Touren zeigen. Der Großteil der 800 Kilometer Mountainbike-Strecken ist auf www.best-of-zillertal.at auch via GPS verfügbar. Müde Heimkehrer lockern ihre Muskeln im wohlig-warmen Badeschlössl, bei einer Sportlermassage, bei Vital- und Wellnessanwendungen, beim Saunieren und Schwimmen. Ein köstliches Zillertaler Wanderermenü tischt danach Schiestl‘s Verwöhnküche auf.

Ein schönes Spiel: Golf und Wellness im WohlfühlHotel Schiestl
Das WohlfühlHotel Schiestl in Fügenberg zählt zu den allerersten Golfhotels im Zillertal, allein schon wegen seiner Lage am Eingang des weltberühmten Tales. Das Hotelshuttle fährt zum nahen Golfclub Uderns, weitere sieben Plätze liegen in einem Radius von 30 Kilometern.

Fünf Autominuten zum ersten Loch: Das schätzen Golfer, die im WohlfühlHotel Schiestl**** in Fügenberg einchecken. Gleich nach dem köstlichen Frühstück holen sie den Golfbag aus dem verschließbaren Caddyraum, steigen ins Auto oder den Shuttlebus und genießen das besondere Flair des vor drei Jahren neu eröffneten Golfclubs Zillertal Uderns. Prominente Clubmitglieder wie Stephan Eberharter oder Leonhard Stock schätzen den 18-Loch Meisterschaftsplatz mit seinen vielen Reizen und das vertraute Panorama der Zillertaler und Tuxer Alpen. Neben dem Clubhaus liegt die große Übungsanlage mit überdachten Abschlägen, Kurzspielareal, Putting- und Chipping-Green sowie GPA-Golfschule. Weitere renommierte Abschläge sind nicht weit: Im Umkreis von 90 Minuten liegen die Golfplätze von Pertisau am Achensee, Ellmau, Westendorf, Kitzbühel, Mittersill, Kössen und Igls. Das 19. Hole absolvieren die meisten Golfer allerdings im Badeschlössl des WohlfühlHotels Schiestl mit seiner wohlig-warmen Pool-, Sauna- und Ruhelandschaft. Downshiften im Pool mit Sprudelbucht und Bodenblubber, eine Wellnessanwendung in Dani’s Beauty-Center, ein Heubad, eine Massage oder eine Runde Schwitzen im Saunarium.

Danach füllen die ausgezeichneten Themenbuffets oder Sonntagsdiners leere Energietanks wieder auf. Am Ende eines „greenen“ Tages schläft es sich besonders gut in den neu ausgestatteten Panorama-, Junior- und Kuschelnest-Suiten. Auf booking.com wird das Haus mit „fabelhaften“ 8,8 von 10 Punkten bewertet, auf Trivago mit „exzellenten“ 88 von 100 Punkten und auf HolidayCheck mit 97 Prozent Weiterempfehlung. Erreichbar ist das WohlfühlHotel Schiestl einfach über die Inntal-Autobahn.

Weitere Informationen:
Wohlfühlhotel Schiestl KG
A-6264 Fügenberg, Hochfügener-Straße 107

Tel.: +43(0)5288-62326
, Fax: +43(0)5288-64118

www.hotel-schiestl.com

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Rauris im Salzburger Land

Auszeit im „be-rauschenden“ Tal der Quellen, in Rauris


Der imposante Barbarafall in Kolm Saigurn und der Spritzbach-Wasserfall im Seidlwinkltal, die Kitzlochklamm in Taxenbach, der Rauriser UrQuell: Sie machen das Raurisertal zum Tal der Quellen in den Hohen Tauern – und ideal für einen spritzigen Wander-, Natur- und Erlebnisurlaub.

Insgesamt 300 natürliche Quellen sprudeln im Raurisertal in allen Höhenlagen aus dem Boden. Ein Gurgeln, Plätschern und Rauschen begleitet die Wanderer nicht nur auf dem Wasserinformationsweg im Seidlwinkltal. Im gesamten Raurisertal verteilt finden Wanderer über 60 Brunnen und Tröge, an denen Groß und Klein ihren Durst löschen können. Kneippanlagen und Wasserspielplätze verlocken im Tal der Quellen zur Erfrischung. Tosende Wasserspektakel sind der Barbarafall in Kolm Saigurn, der Spritzbachwasserfall im Seidlwinkltal und die Kitzlochklamm am Talausgang, in der sich die Rauriser Ache in Jahrtausenden einen Weg durch den Kalkschiefer gegraben hat. 



Zwischen Mai und Oktober kann die Klamm von Taxenbach aus bis zur Embacher Wallfahrtskirche Maria Elend durchwandert werden. Nicht minder beeindruckend sind die stillen „Feuchtgebiete“, die zum In-sich-gehen einladen: Ein solches ist der Rauriser UrQuell im hinteren Hüttwinkltal, mit seinen kleineren und größeren Wasserläufen, Tümpeln und dem ein paar Gehminuten oberhalb gelegenen kleinen Waldsee. Waldgeheimnis wird dieser Kraftplatz von den Raurisern genannt, weil der See von einem Tag auf den nächsten verschwindet und sich wieder bildet. Sein eiskaltes Wasser ist köstlich zum Trinken – und im Sommer eine Mutprobe zum Baden. Eine Welt für sich ist der Rauriser Urwald mit seinen 80 dunklen Moortümpeln. Auf dem als einer der besten Lehrpfade ausgezeichneten Weg durch den Rauriser Urwald gibt es vieles zu entdecken. Ein weiteres Naturidyll eröffnet der Wilde Wasserfallweg in Kolm Saigurn mit den natürlichen Wasserfällen in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Im Frühjahr und Sommer bereiten die Schmelzwasserfälle vom umliegenden Bergmassiv der Goldberggruppe ein prasselndes Spektakel.

Eindrücke, die sich im Rauristal mit Gold aufwiegen lassen
Das Rauristal liegt inmitten der Goldberggruppe in den Hohen Tauern. Der Name der Berge rührt vom sagenhaften Goldreichtum dieser Berge, der zur Blütezeit zehn Prozent des weltweiten Goldvorkommens ausmachte. Noch heute wird im Raurisertal Gold gewaschen.
Das Tauerngold, nach dem über 1.000 Jahre lang in Kolm Saigurn am Fuße des Hohen Sonnblicks geschürft wurde, war Grundlage für den Reichtum der Salzburger Erzbischöfe. Dem Raurisertal hat es die ersten Skier, das elektrische Licht, das Telefon und das Wetterobservatorium auf dem Hohen Sonnblick gebracht.

Ignaz Rojacher, einer der letzten Gewerken, war dem Fortschritt gegenüber sehr aufgeschlossen. Ihm ist ein Großteil der Ausstellung im Talmuseum gewidmet. Die Goldgräber-Ära dauerte bis in die späten 1920er-Jahre an und hat sichtbare Spuren hinterlassen: in Form von Gewerken- und Knappenhäusern mitten in Rauris sowie verfallenen Stollen und Bergwerkseinrichtungen am Tauerngold-Rundwanderweg in Kolm Saigurn – und auch in Form von Gold, das man unter fachkundiger Anleitung an drei Goldwaschplätzen aus der Rauriser Ache gewinnen kann. Laut Schätzungen sollen nämlich noch immer rund 120 Tonnen des kostbaren Metalls in der Goldberggruppe lagern. Jedes Jahr im Sommer treffen sich die Profis der Zunft aus aller Welt zu Goldwasch-Meisterschaften, bei denen Wettkampfgold in kürzest möglicher Zeit aus rund zwanzig Kilogramm Sand gewaschen werden muss. Große und kleine Schatzsucher, die sich im Urlaub ganz ungezwungen im Goldwaschen üben wollen, brauchen ihre Ausbeute nicht auf die Goldwaage zu legen, sondern dürfen ihre „Nuggets“ natürlich behalten.

Im Krumltal sind die Greifvögel fast zum Greifen nah
Jedes Jahr finden sich im Raurisertal 60 bis 80 Bartgeier ein. Die „Sommergäste“ haben ihre Schlafplätze im Krumltal und können in freier Wildbahn bestaunt werden. – Ein „Universum-verdächtiges“ Naturerlebnis, das die Seele im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt.

Noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Bartgeier im gesamten Alpenbogen verbreitet. Mit bis zu 2,9 Metern Flügelspannweite zählte er zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. In weniger als hundert Jahren wurde er restlos ausgerottet. Der früher gebräuchlichere Name Lämmergeier und der Glaube, er würde junge Schafe erlegen, mag dafür verantwortlich gewesen sein. Heute fliegen die Bartgeier wieder, dank ihrer Wiederansiedlung im Raurisertal vor über 30 Jahren. In der Moosen- und der Rotwand haben wieder bis zu 80 Exemplare dieser prächtigen Greifvögel ihre wichtigsten Sommer-Schlafplätze in den Hohen Tauern. Am besten wandert man mit einem Nationalpark Ranger in das Tal der Geier, um sie oder etwa auch Gänsegeier, Steinadler, Murmeltiere und Gämsen in freier Wildbahn zu erleben. Noch näher ran als in der Kruml kommt man nur gezähmten Exemplaren in der Greifvogelwarte an der Bergstation der Rauriser Hochalmbahn. Die Kabinenbahn bringt die Besucher unmittelbar vor Ort. Eulen, Falken und Adler lassen sich zwei Mal täglich bei Vorführungen aus nächster Nähe und im Flug vor einem prächtigen Tauernpanorama beobachten. Im Nationalparkhaus „Könige der Lüfte“ im Ortsteil Wörth gibt es eine interaktive Erlebnisausstellung zum Thema Greifvögel im Raurisertal. Wer sich für die Besonderheiten des Nationalparks Hohe Tauern interessiert, bucht am besten die Nationalpark Sommercard-Pauschale mit 60 Gratis-Eintritten zu Sehenswürdigkeiten, Museen, Freizeitangeboten und allen Nationalparkeinrichtungen.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Rauris
A-5661 Rauris, Sportstraße 2
Tel.: +43/(0)6544/20022, Fax: +43/(0)6544/20022-6030


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Donnerstag, 27. Juli 2017

Herbst in Südtirol und im Kärntner Lesachtal

Goldrausch: Indian Summer an der Südseite der Alpen 
– in Alta Badia, auf Bozens Sonnenterrassen und im Kärntner Lesachtal



Wenn die Wälder sich verfärben bricht südlich der Alpen die schönste Zeit zum Wandern an. Ab September treiben es die Bäume bunt. Sie leuchten in Goldgelb, Orange und Rostrot. Vor allem die Lärchen sind es, die ein wahres Freudenfeuer entfachen. Ob Almwanderung oder Gipfeltour, ob Trekking oder Biking, ob hoch zu Ross oder mit dem Buggy, ob beim Törggelen oder beim Brotbacken – der Spätherbst hält viele Attraktionen bereit!

Alpenglühen auf Ladinisch in Alta Badia (Südtirol)
Alta Badia ist das Reich der kühnen Formen. Am Fuße des Sella-Massivs gelegeneinem plateauförmigen Bergstock in den Dolomiten – zieht es seit jeher Abenteurer wie auch Genusswanderer in seinen Bann. Wenn sich bei Sonnenuntergang die Felswände rot verfärben, das Blau des Himmels nachdunkelt und alles allmählich ins Violette wechselt, liegt ein Hauch von Zauberei in der Luft. „Enrosadira” nennen die Einheimischen das Schauspiel. Das Phänomen tritt das ganze Jahr über auf und hängt mit der Zusammensetzung des Dolomiten-Gesteins, den unterschiedlichen Positionen der Sonne und den atmosphärischen Bedingungen zusammen. Wenn sich am Ende des Sommers dann auch noch die Almwiesen und Wälder verfärben, zeigt das magische Bergmassiv sich von seiner außergewöhnlichsten Seite. Von der Terrasse einer Hütte aus kann man dann den Blick über die steilen Felswände gleiten lassen und das Naturschauspiel betrachten. Dass auf über 2.000 Meter mittlerweile Sterneköche am Werk sind, gibt dem Ganzen noch den entscheidenden Kick. Die Zutaten für das Mountain-Cooking kommen selbstverständlich allesamt aus der Region. Dazu werden ausgesuchte, perfekt gekühlte Südtiroler Weine serviert. Bis 23. September sind mit dem „Mountain-Pass Alta Badia” alle Lifte und Seilbahnen, die im Sommer in Betrieb sind, noch zu benützen. Das erleichtert so manchem den Aufstieg! Als Base Camp für sämtliche Unternehmungen – sei es Herbstwandern, Biken oder  einfach nur Genießen – bietet sich das Dolomiti Wellness Hotel Fanes an. Es thront in herrlicher Panoramalage oberhalb von St. Kassian und verfügt über einen herausragenden Wellnessbereich. A propos: Auf den Terrassen der schicken, neuen Spa-Suiten steht ein Whirlpool – ein ganz privater Logenplatz sozusagen für Festspielgäste der „Enrosadira“. Weitere Infos unter www.hotelfanes.it

Lärchenfeuer am Ritten (Bozen, Südtirol)
Wenn in Bozen vom Lärchenfeuer die Rede ist, dann hat das nichts mit Waldbrand zu tun. Auch nicht mit Brauchtum, wie es beim Herzjesufeuer der Fall ist. Sondern es geht um ein ganz besonderes Spektakel, das im Oktober beginnt und bis Anfang November – je nach Wetterlage – dauert. Hauptakteure sind: die Eiche, die Buche, die Esche und eben die Lärche, der Liebling aller Leaf-Peeper, zu Deutsch „Baumgucker”. Da die Verfärbung häufig über Wochen andauert, lassen sich Spektren von Grün über Gelb und Orange bis hin zu Dunkelrot beobachten. Für viele ist das Mitverfolgen, Bewundern und Fotografieren des fulminanten Farbenspiels bereits zum Sport geworden. Auch auf dem Ritten, dem Hausberg von Bozen, sind bestimmte Routen bei Baumguckern besonders beliebt: die Freud Promenade – von Klobenstein über Lichtenstern nach Oberbozen – etwa oder die Fenn Promenade, die an einem kleinen Waldgürtel entlangführt und eine tolle Sicht auf den Schlern bietet. Am Freitag, den 27. Oktober 2017 startet am Ritten eine geführte Weinwanderung und eine Woche später, am 3. November 2017 geht’s entlang des „Keschtnweges”. „Ketschn” heißen in Südtirol die Kastanien. Sie kommen gemeinsam mit dem „Nuien”, dem jungen Wein und der Speckmarende, der zünftigen Jause, beim Törggelen zu Ehren. Das Törggelen – von „Torggl” (Dialekt für Weinpresse) wird in den Buschenschänken am Ritten übrigens noch sehr ursprünglich zelebriert. Weitere Infos unter www.ritten.com

Farbenzauber am Dach von Bozen (Jenesien, Südtirol)
Jenesien liegt hoch oben am Salten, auf einem Hochplateau oberhalb von Bozen. Es ist als Reiter- und Wanderparadies bekannt und wegen seiner günstigen Lage bis in den Spätherbst ein beliebtes Ausflugsziel. Charakteristisch für die Gegend sind die mit Lärchen gezierten Almwiesen. Das Wandergebiet Jenesien – Salten darf sich sogar mit dem Titel „größte Lärchenwiese Europas“ schmücken. Die Lärche beeindruckt aber nicht nur durch ihre elegante Silhouette und ihr rot-goldenes Kleid, sie ist auch ein vielseitig verwendbarer Nutzbaum. Lärchennadeln kommen in den bäuerlichen Familien seit jeher als Badezusatz zum Einsatz und das holzig-würzige Lärchenöl wird nach harter Arbeit gegen Muskelverspannungen eingesetzt. Im Hotel Belvedere gehören durchblutungsfördernde Massagen mit Lärchenöl ebenfalls zum SPA-Menü. Das auf Wanderer spezialisierte Haus liegt spektakulär in 1.000 Metern Höhe auf einem Sonnenhang und bietet für den Herbst seinen Gästen geführte Weinwanderungen entlang der tiefhängenden Traubenspaliere inklusive Wein- bzw. Grappaverkostung an. Weitere Inklusivleistungen sind: Nutzung des SPA-Bereiches und der Sand-Tennisplätze sowie Bereitstellung von Wanderequipment wie Rucksäcke und Stöcke. Auch die „BozenCard“ wird den Gästen frei Haus mitgeliefert. Sie ermöglicht u.a. die kostenlose Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel und Seilbahnen sowie freien Eintritt in über 80 Museen. Weitere Infos unter www.belvedere-hotel.it

Genussvoll durch den Herbst im Lesachtal (Kärnten)
Eingebettet zwischen den Karnischen Alpen im Süden und den Lienzer Dolomiten im Norden liegt das Lesachtal, das naturbelassenste Tal Europas. Abgesehen von der unberührten Natur – für die das Tal berühmt ist und mehrfach ausgezeichnet wurde – finden Reisende hier zudem auch die weltweit erste Slow Food Travel-Region und das beste Brot weit und breit. Einzigartig sind auch die bäuerliche Kultur, Tradition und Gastfreundschaft, die hier noch nicht zum Klischee erstarrt sind: So ziehen die Lesachtaler gerne mit ihren Gästen los und zeigen ihnen ihre Schätze. Zuerst die Wanderwege: Davon gibt es rund 300 Kilometer – von leichten Spazier- bzw. Rundwegen über Almwanderungen bis hin zu Gipfeltouren mit beeindruckender Fernsicht. Danach folgt im Lesachtal die „Morende”, die Bauernjause. Oder man begibt sich gleich direkt vom Berg zu einem der Hoffeste, wo im September am frühen Nachmittag bei Musik und in geselliger Runde hausgemachte Lesachtaler Leckerbissen aufgetischt werden. Auch wer sich ausgiebig durch den Herbst schlemmen möchte, wird im Lesachtal fündig: Von Anfang September bis Mitte Oktober finden in Gasthöfen und Hotels von der „Brotwoche“ über die „Wilde Lammwoche“ bis hin zur „Fisch“-, „Schlipfkrapfen“-, „Wild“- und „Steakwoche“ verschiedene kulinarische Höhepunkte statt. Köstliche „AlpinKulinarik beim Wirt“ in traumhafter Kulisse – guten Appetit  im Lesachtal!

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Foto: Herbst_Ritten©Tourismusverein_Ritten_Foto_Sonja_Kaserer

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