Samstag, 31. Oktober 2015

Hotel Post am See: Langlaufen am Tiroler Achensee

Fit wie ein Langlaufschuh am Tiroler Achensee

200 Kilometer gespurte Loipen reihen Tirols größten See unter die bekanntesten und bedeutendsten Langlaufzentren Österreichs. Den Direkteinstieg in den Wintergenuss auf schmalen Latten bietet das Hotel Post am See in Pertisau.

Im Hotel Post am See**** befinden sich Langläufer im wahrsten Sinne des Wortes in einer glücklichen Lage: Das Haus steht in Pertisau, am südwestlichen Ufer des zwölf Kilometer langen Achensees, an dem sich die Panoramaloipe Richtung Süden schlängelt. Gleich bei ihrer Ankunft im Hotel bekommen Langlauf-Fans die „weiße Karte“ – eine Gästekarte, mit der sie das gesamte Loipennetz kostenlos nutzen können. Passionierte Loipenfans suchen gleich die Werkbank im hoteleigenen Skiraum fürs „Waxing und Tuning“ auf, damit es auf den 200 Loipenkilometern rund um den türkisblauen Achensee noch besser läuft.

Ein echtes Schwungrad für den Alltag sind die ausgedehnten und schneesicheren Loipen, die tief in die naturbelassenen Karwendeltäler führen. Unterwegs locken gemütliche Almhütten zum Einkehren und Auftanken. Langlauf-Einsteigern liegen in Pertisau gleich drei Loipen zu Füßen, auf einer davon können auch Hunde mitgeführt werden. Alle, die’s genau wissen möchten, halten sich an die Spezialisten der Sportschule Achensee. Diese bieten auch Workshops für Skating und Nordic Cruising sowie geführte Langlaufwanderungen an.

Profiläufer finden auf den anspruchsvollen Loipen im Tristenautal ihre Herausforderung. Nach der Muskelanspannung heißt es Auflockern im „runderneuerten“ Spa- und Wellnessbereich Vitarena: bei ein paar Schwimmeinheiten, einem Saunagang mit herrlichem Achensee-Blick oder einem wohltuenden Steinöl-Vitalbad. Wer sich danach in einem Powersleeping-Zimmer zur Ruhe begibt, fühlt sich am nächsten Tag fit wie ein Langlaufschuh.

Powersleeping und Wellness statt Winterschlaf am Achensee
Gut ein- und durchschlafen, frische Winterluft tanken, die Zeit sinnvoll, aber ohne Blick auf die Uhr genießen: Wer im Hotel Post am See in Pertisau zu Gast ist, nimmt ein gutes Stück Lebensqualität mit nach Hause.

Familie Kobinger vom Hotel Post am See**** in Pertisau liegt die Erholung ihrer Gäste sehr am Herzen. Diese steht und fällt oft mit der Schlafqualität. Durch die ausgezeichnete Luftqualität an Tirols größtem See und die Höhenlage auf 950 Metern verbessert sich die Schlaftiefe zwar oft automatisch. Doch das Hotel Post am See legt mit speziellen Schlafzimmern noch „ein Scheit drauf“: Hier gibt es Power Sleeping Rooms, die mit metallfreien Samina Bio- oder Zirbenbetten den gesunden und tiefen Schlaf fördern.

Ausgebildete Schlafcoaches bieten gezielte Maßnahmen zur Förderung der Schlafqualität an und messen danach deren Wirksamkeit. InPulser-Frequenzgeräte können beispielsweise dazu beitragen, die Einschlafzeit und Schlaftiefe zu verbessern. Am nächsten Morgen erwartet die gut ausgeruhten Gäste ein Langschläfer-Frühstück bis 11.30 Uhr. Förderliche Tipps für tiefen Schlaf geben auch die Fachkräfte im rundum erneuerten und erweiterten Spa- und Wellnessbereich Vitarena. Sie programmieren den Körper mit speziellen Entspannungsprogrammen wie „Stressabbau über fünf Sinne“, Entspannungsbädern, energetischen Massagen, Shiatsu und Reiki auf den richtigen Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Vitaltrainer des Hauses halten dazu ein ergänzendes Trainings- und Relaxprogramm bereit. Küchenchef Karl Brand bringt leichte Delikatessen auf den Tisch und berücksichtigt gerne spezielle Ernährungswünsche. Die neue Lebensqualität soll schließlich dauerhaft sein und auch nach dem Urlaub anhalten.

Wintererlebnisse in der Badehose und auf Bärentatzen am Achensee
Das Silvester-Schwimmen im vier Grad kalten Achensee ist nur für wirklich „Hartgesottene“. Wärmstens zu empfehlen ist hingegen die Schneeschuh-Wanderwoche, bei der es auf leisen Sohlen durch die Naturschönheiten des Alpenparks Karwendel geht.

Beim Silvester-Schwimmen (31.12.15) im eiskalten Achensee nehmen jedes Jahr rund 50 Sportler aus ganz Europa teil. Hunderte Zuseher säumen die Seepromenade am Südwestufer vor dem Hotel Post am See**** in Pertisau und feuern die „unverfrorenen“ Helden an. Warm eingepackt und „auf großem Fuß“ lässt sich der Winter am Achensee zur Schneeschuh-Wanderwoche (23.–30.01.16) entdecken. Pertisau ist regelrecht umzingelt von den Naturschönheiten des Alpenparks Karwendel.

Zur Schneeschuh-Wanderwoche führen kundige Guides die Gäste auf fünf Touren in die watteweichen und unentdeckten Winterwelten des größten Naturparks Österreichs. Unvergessliche Ausblicke sind bei den Wanderungen auf Bärentatzen zum Achenseeufer, entlang des Besinnungsweges, in die Karwendeltäler und ins Rofangebirge sicher. Bei der Einkehr in urigen Hütten und Gasthöfen stärken sich die Naturgenießer für den Rückmarsch. Für das „Après-Schneeschuh“ geht das Hotel Post am See ebenso keine ausgetretenen Wege: Die rundum erneuerte und deutlich größere Vitarena verlockt zum Aufwärmen in ihren Relax- und Ruhebereichen.

Eine Vollmassage oder ein Steinölbad im Bronzezuber wirken kleine Wunder. Heiß begehrt an kalten Wintertagen ist auch die neue Saunalandschaft mit Finnen- und Bio-Sauna, Dampf- und Rasulbad sowie Caldarium – und vor allem mit „Überdrüber-Panoramablick“ aus dem ersten Stock auf den türkisblauen Achensee. Ebenso aufbauend ist das, was Küchenchef Karl Brand seinen Gästen im Restaurant kredenzt: Die Vier-Gang-Wahlmenüs aus der österreichischen Küche schließen auf Wunsch auch gluten- und lactosefreie Speisen ein.

Wintererlebnis mit Panoramablick auf Tirols größten See
Als Fjord Tirols wird der zwölf Kilometer lange Achensee bezeichnet, der sich zwischen Rofan und Karwendel ausdehnt. Die im Winter landschaftlich einmalige Szenerie inmitten der schneebedeckten, schroffen Berge lässt sich im Hotel Post am See aus vielen Perspektiven erleben.

Der Achensee zieht schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts Erholungsuchende aus aller Welt an – die „Post“ in Pertisau zählte ab 1906 zu den ersten Herbergen am „Fjord Tirols“. Heute ist die Post am See ein Viersternehotel, in dem Familie Kobinger bereits in dritter Generation eine herzliche Gastfreundschaft pflegt. Was die Gäste schon bisher faszinierte, ist der prächtige Panoramablick auf den Achensee. Dieser lässt sich im kommenden Winter auch von vielen Lieblingsplätzen in der großzügig umgebauten „Vitarena“ im ersten Stock genießen.

Der Wellnessbereich mit Indoor- und ganzjährig beheiztem Outdoorpool wird um zahlreiche genussvolle Elemente erweitert. Neben der bestehenden Saunalandschaft mit Finnen-Sauna, Dampf- und Rasulbad sowie Caldarium entsteht eine neue Bio-Sauna mit dem wohl schönsten Seeblick weit und breit. Die Ruheräume verfügen nun über noch mehr heimelige Nischen und Ruheliegen. Das Vitalteam ist auf klassische und ayurvedische Massagen spezialisiert und verwöhnt die Gäste mit Kräuter- und Sandstempeln sowie Hot-Stones und Shiatsu. Wohltuende Kaiserbäder – etwa mit dem ortstypischen Tiroler Steinöl – werden in einer Glockenbronzewanne bereitet.

Die neuesten Zimmer wurden mit angenehm duftendem Zirbenholz eingerichtet. In den Power Sleeping Rooms sorgen metallfreie Samina Biobetten für einen tiefen und erholsamen Schlaf. Kulinarische Genuss-Highlights eröffnen das servierte Langschläferfrühstück bis 11.30 Uhr, die tägliche Skijause und das abendliche Vier-Gang-Wahldinner, das auch Rücksicht auf Allergien oder Unverträglichkeiten nimmt.

Wintergenuss vor der Haustüre
Was Wintersport betrifft, sind Urlauber im Hotel Post am See in einer guten Ausgangslage. Die Höhenlage auf 950 Metern sorgt am Achensee verlässlich für eine gute Schneelage. Langläufer haben die Panoramaloipe vor dem Hotel – und etwa 120 Kilometer weitere Loipen direkt im Ort. Der Zwölferkopf, auf den die Karwendel-Bergbahn führt, bringt auch Rodler in Abfahrtsposition – und das täglich bis etwa 23 Uhr mit Beleuchtung. Am oberen Ende der gut einen Kilometer langen Rodelbahn liegt die Rodlhütte Pertisau mit herrlichem Ausblick auf Pertisau und den Achensee.

Sie ist von der Talstation aus zu Fuß in einer halben Stunde erreichbar – oder mit dem stündlich verkehrenden Rodelexpress. Im Hotel Post am See können Kinder- und Familienrodeln kostenlos geliehen werden. In Maurach, Eben und Achenkirch gibt es weitere Rodelbahnen. Von der Gernalm in Pertisau führt außerdem eine Snowtubingbahn talwärts. In der flachen Zone Buchau am Südende des Achensees ziehen die Eisläufer ihre Kreise, Eisstockschützen messen sich in ihrer Treffsicherheit – und sie sehen den Mutigen zu, die vom Rofan im Tandemflug hoch über den Achensee hinwegziehen. Romantiker unternehmen Pferdeschlittenfahrten, satteln für einen Ausritt durch den Schnee auf oder „fackeln“ bei nächtlichen Winter- und Schneeschuhwanderungen durch die Karwendeltäler.

Ski-Erlebnis mit Seeblick
Rund um den größten See Tirols befinden sich die drei Skigebiete Rofan, Karwendel und Christlum, die insgesamt mit 59 Pistenkilometern für jede Abfahrtsposition aufwarten können. Die Karwendelbahn liegt nur ein paar Gehminuten vom Hotel Post am See entfernt. Die Bergstation eröffnet einen überwältigenden Blick auf den Achensee in seiner ganzen Größe – und 14 Kilometer rote bis blaue Pisten. Hier gilt noch freie Bahn auf Pisten und Liften. Mehrere Anfängerhänge erleichtern Familien und spätberufenen Skifahrern den Dreh im Schnee.

An der Talstation der Karwendelbahn bringen ein großes Areal für Anfänger und der Kinder-Club den Spaß auf die Bretter. Der nächste Skiberg ist der knapp vier Kilometer entfernte Rofan, welcher auf seinen 14 Kilometer Abfahrten auch mit einem „schwarzen Gustostückerl“ von der Mauritzalm überzeugt. Der kostenlose Skibus hält direkt beim Hotel Post am See. Das größte Skigebiet am Achensee ist die knapp 20 Minuten entfernte Christlum. Wintersport-Fans schätzen das schneesichere Skigebiet, das außerdem zu den besten Boarder-Arealen in den Tiroler Alpen zählt. Nach der gesunden Bewegung in freier Natur ist nichts gegen eine Aufwärmrunde im Spa- und Wellnessbereich Vitarena einzuwenden. Der neue und vergrößerte Sauna- und Ruhebereich und der auf angenehme 32 Grad aufgeheizte Outdoor-Pool lassen das Wohlfühl-Barometer steigen.

Weitere Informationen:
Hotel Post am See****
Hotel Post am See GmbH
A-6213 Pertisau am Achensee, Pertisau 82
Tel.:+43/(0)5243/5207,Fax: +43/(0)5243/521180
www.postamsee.at


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Waldweihnacht und Bilderbuchadvent in Ruhpolding

Waldweihnacht und Bilderbuchadvent in Ruhpolding

Die Waldweihnacht lockt alle drei bis vier Jahre Jahre tausende Besucher nach Ruhpolding. 2015 ist es wieder soweit und auf der Freilichtbühne im Holzknechtmuseum wird eines der beliebtesten Adventspiele Bayerns aufgeführt.

Über 100 Laienschauspieler der Heimatbühne und des Trachtenvereins „D’Miesenbacher“ bevölkern für fünf Aufführungen die malerische Szenerie rund um das Holzknechtmuseum in Laubau. Unter der Regie von Christian Burghartswieser, der als Schauspieler des Chiemgauer Volkstheaters TV-bekannt ist, wird der „alte“ Stoff mit neuen Ideen und Aspekten zum Leben erweckt. Die Inszenierung in der malerischen Naturkulisse hat es in den vergangenen 30 Jahren auch schon ins Fernsehen geschafft und ist weit über die Chiemgauer Grenzen hinaus bekannt.

Dennoch sind die Aufführungen der Ruhpoldinger Waldweihnacht (04.–19.12.15) nur einer von mehreren Gründen für ein paar Romantik-Tage im idyllischen Urlaubsort im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Ein weiterer liegt auf 1.650 Metern: Die Rauschberg-Weihnacht (28./29.11. + 05./06.12.15) ist der wahrscheinlich höchst gelegene Adventsmarkt in ganz Bayern. Neben der imposanten Bergkulisse, den Leckereien und der Handwerkskunst ist auch die Rauschberg-Pass ein echter „Publikumsmagnet“. Die Perchten mit ihren furchteinflößenden, handgefertigten Holzmasken und Fellgewändern verbreiten eine echt schaurige Stimmung, die nicht nur bei den Kindern für Bauchkribbeln sorgt. Wenn das Weihnachtsfest vorüber ist, lässt der Rauhnachtmarkt im Ruhpoldinger Kurpark besinnliche Stimmung aufkommen.

In über 20 Hütten werden zwischen Weihnachten und Silvester Schmuck, echtes Handwerk aus Leinen, Wolle, Fell, Keramik und Holz sowie Herzerwärmendes wie Glühwein und Schmalzgebackenes feilgeboten.

Ruhpolding ist ein Großkaliber im Biathlon-Weltcup
Bei der Weltmeisterschaft 1979 wurde in Ruhpolding der Biathlonsport in Deutschland begründet. Bis heute ist die Chiemgau Arena der Treffpunkt für den BMW IBU Biathlon Weltcup (12.–17.01.16).

Biathlon zählt schon seit Jahren zu den beliebtesten Wintersportarten der Deutschen. Die Zahl an Biathlon-Bewerben hat seit den 90er-Jahren deutlich zugenommen. Wer einmal am Zirmberg dabei war, wenn die Biathlon-Weltelite die Chiemgau Arena ins Visier nimmt, der weiß: Ruhpolding ist ein Großkaliber in Sachen Biathlon. Für den BMW IBU Biathlon Weltcup (12.–17.01.16) pilgern rund 65.000 Zuschauer hierher. Eine immer größer werdende Anhängerschar feuert die Biathlon-Athleten um die Stars Simon Schempp und Franziska Preuss an und sorgt für eine „positiv geladene“ Stimmung.

Den Nordic-Fans geht es jedoch nicht nur um den Sieg ihrer Favoriten, sondern viel stärker noch um das Gemeinschaftserlebnis. Ab diesem Winter sind die Zuschauer durch ein neues Stadionkonzept noch näher dran am Geschehen und können so die familiäre Atmosphäre noch authentischer genießen. Ein zielsicheres Rahmenprogramm und Partystimmung bestimmen fünf Tage lang den ganzen Ort. Die Chiemgau Arena ist „Olympiastützpunkt Bayern“ und das DSV-Bundesleistungszentrum für Biathlon und Ski Nordisch. Für diejenigen, die gern selber einmal Wettkampf-Feeling spüren möchten, ist die 2. Chiemgau Team Trophy (31.01.16) der nächste Pflichttermin. Das Etappenrennen über die Marathondistanz von rund 40 Kilometern führt von Inzell über Ruhpolding nach Reit im Winkl.

Ruhpolding: Ein Winter, der ins Weiße trifft
Auf den ersten Blick ist Ruhpolding typisch bayerisch, mit sanften Hügeln und Lüftlmalerei an den alten Bürgerhäusern rund um eine mächtige Barockkirche. Ein zweiter Blick auf das moderne und aktive Ruhpolding lohnt sich ebenso.

Lüftlmalerei und Trachten gehören zum Alltagsbild von „Ruapading“ – und der Dialekt zum guten Ton. Selbstbewusst und traditionsverbunden ist die flächenmäßig viertgrößte Gemeinde Bayerns. Hier hat nicht nur der Tourismus, sondern auch der Langlauf- und Biathlon-Sport eine lange Tradition.

Die Geschichte der beiden nordischen Sportarten in Deutschland wurde in Ruhpolding maßgeblich mitgeschrieben. Auch Alpin Skifahren und sanfte Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern zählen im oberbayerischen Landkreis Traunstein zu den traditionell gepflogenen Wintersportarten. 

Die „Ruapadinger“, die für jeden, den sie auf der Straße treffen, ein „Griaß Di“ übrighalten, schätzen auch den stillen Wintergenuss. Viele Urlauber kommen hierher, um die fast vergessenen, winterlichen Bilderbuchlandschaften und die typische bayerische Küche fernab von jeder Massenabfertigung zu genießen. Erreichbar ist Ruhpolding über die Autobahn München–Salzburg. Von der Landeshauptstadt des Freistaates Bayern benötigt man mit dem Auto etwa eine Stunde hierher.

Im Süden erhebt sich das Sonntagshorn (1.961 m) als höchster Gipfel der Chiemgauer Alpen, rund 20 Kilometer im Nordwesten liegt der Chiemsee. Dazwischen liegen das Miesenbacher Tal und Ruhpolding. Die Vielseitigkeit der Landschaft mit ihren mehreren „Etagen“ zwischen Alpen und Alpenvorland lässt schon vermuten, dass der Winter viele Gesichter zeigt: Tatsächlich reichen sie von Langlaufen, Biathlon und Eislaufen im Tal über Schneeschuh- und Winterwandern (50 km Wege) in die Almenregion, bis zu Ski fahren über Touren gehen bis an die 2.000er-Marke.

Am Unternberg gibt es einen Skitouren-Lehrpfad und eine ausgewiesene Skitouren-Route. Freerider peilen gern die Rauschbergbahn (1.670 m) an, um über die sogenannte Rossgasse talwärts zu stauben. Von oben eröffnet sich der Blick auf rund 600 Alpengipfel – und die höchst gelegene Kunstmeile Deutschlands von Angerer dem Jüngeren. Im Winter werden in Ruhpolding wöchentlich geführte Winterwanderungen organisiert. Naturrodler haben am Unternberg über fünf Kilometer die Möglichkeit, „aus der Bahn“ zu rufen. Mit der eXtra Karte, die 9 von 10 Gastgeber in Ruhpolding anbieten, sind viele Freizeitaktivitäten kostenlos: darunter die Museen, das Erlebnisbad Vita Alpina, der Skibus oder etwa Stadionführungen in der Chiemgau Arena.

Gratis- Angebote mit der eXtra Karte
Freizeitpark, Erlebnisbad Vita Alpina, Bergbahnen, Dorf- und Regionalbus, Museen (Heimatmuseum, Holzknechtmuseum, Glockenschmiede), Eishalle, 2 Std. Skikarte am Unternberg, Skibus nach Winklmoos Alm/Steinplatte, Kinderprogramm, geführte Wanderungen, Heimatabende, Kurkonzerte, Stadionführungen in der Chiemgau Arena

Vom frischen Pulver zum „Obatzten“
Urgemütliche Skihütten, kleine Gasthäuser und Wirtshäuser im Tal laden unterwegs zur Stärkung ein. Durchwegs bestimmen typisch bayerische, saisonale Köstlichkeiten aus regionalen Lebensmitteln die Tageskarten, beispielsweise Butternudeln mit Sauerkraut. Legendär sind auch der „Obatzte“, eine würzige Käsecreme, die mit Brezen serviert wird sowie der köstliche Speck und der Almkäse.

Stolz sind die Einheimischen auch auf ihr Bayerisches Bier, vor allem das typische Weißbier. Seit 2015 gibt es ein eigenes Ruhpoldinger Bier von der bekannten Brauerei Wieninger. Die Ruhpoldinger Quelle St. Georg zählt zusammen mit der St. Leonhards Quelle zu den Marktführern unter den Mineralwässern Deutschlands. Und kein Ruhpolding-Urlaub ohne einen Windbeutel mit Sauerkirschen und Sahne: Diese Köstlichkeit serviert die berühmte Windbeutelgräfin im historischen Bauernhauscafe. Typisch Oberbayerisch ist auch die Kultur in Ruhpolding.

Die „lüftlbemalten“ Bürger- und Bauernhäuser sowie die barocke St. Georgskirche mit der Ruhpoldinger Madonna aus dem 12. Jahrhundert zählen zu den prächtigsten Sehenswürdigkeiten. Bis vor etwa 100 Jahren bestimmte vor allem harte Arbeit den Alltag in Ruhpolding. Viele Holzknechte arbeiteten in den Wäldern und „trifteten“ das Holz auf der Traun und ihren Seitenbächen, wie der Urschlauer Ache, bis zur etwa 15 Kilometer entfernten Saline Traunstein, wo es zur Befeuerung der Solepfannen diente. Die Klausen in Röthelmoos und Seehaus sowie das Ruhpoldinger Holzknechtmuseum erinnern an die gefährliche Arbeit, die für die Gewinnung des wertvollen Salzes notwendig war. Für Kulturreisende eröffnen sich im Umkreis noch viele weitere Attraktionen: der Chiemsee, der Königssee, Salzburg, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Burghausen liegen alle in einem Radius von einer Autostunde.

Weitere Informationen:
Tourist Info Ruhpolding
D-83324 Ruhpolding, Hauptstraße 60
Tel: +49/(0)8663/8806-0
E-Mail: tourismus@ruhpolding.de


Anreise Ruhpolding
Auto & Bus: Autobahn A8, München–Salzburg, Ausfahrt Siegsdorf – 8 km bis Ruhpolding
Bahn: DB-Zielbahnhof Traunstein, stündlich Verbindungen mit der Südostbayernbahn (DB) nach Ruhpolding (Fahrzeit ca. 20 Min.)
Flug: Zielflughaften München 140 km, Salzburg nur 40 km – Weiterfahrt mit Mietwagen/Taxi
eXtra viel Winter vor der Haustür
 

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MOHR life resort: Tiroler Zugspitz Arena

MOHR life resort: „Eine Reise durch Marrakech“ in der Tiroler Zugspitz Arena
 


Das MOHR life resort im Tiroler Außerfern zählt zum Besten, was Österreichs Wellnesswelt zu bieten hat. Vor einem atemberaubenden Bergpanorama öffnet sich Freunden hochwertiger Wellness, Beauty und Spa ein beeindruckendes Angebot. Sowohl in seiner Vielfalt als auch in einem unvergleichlich schönen Ambiente liegen die Stärken des 2.500 m² großen, mit zwei Relax-Guide-Lilien ausgezeichneten Wohlfühltempels.

Im MOHR VIP Spa tauchen „reiselustige“ Wellnessgäste ein in ein orientalisches Märchen aus 1001 Nacht. Wer den Gipfel des Wellnessgenusses erklimmen möchte, reserviert seine ganz private Sauna- und Entspannungswelt mit dem Flair einer marokkanischen Oase. Das exotische VIP Spa bietet den geeigneten Rahmen für hochwertige Beauty-Rituale der Produkte von „Les Senses de Marrakech“.

Dort entwickelt sich intensive Wohlfühlqualität verwoben mit einem Hauch von Luxus. Im Settario Bad, einem Dampfbad im Maurischen Stil, vitalisieren die Düfte orientalischer Kräuterextrakte. Die angenehme Temperatur von max. 45° C in Verbindung mit sehr hoher Luftfeuchte ist die ideale Voraussetzung für die Regeneration des Körpers. Zur Wahl steht zudem das Farasha Bad, dessen Licht durch wertvolle marokkanische Holzschnitzarbeiten gefiltert wird. Hohe Luftfeuchtigkeit, Wärme und angenehme Kräuteraromen werden begleitet von anregendem Licht und leisen orientalischen Melodien. Wie ein erfrischender Schauer regt die Tropenregendusche die Sinne an.

Anschließend entspannen Gäste des VIP Spa auf original marokkanischen Betten mit wertvollen Samtkissen bei herrlichem Panoramablick und genießen einen exotischen Cocktail und frisches Obst. Das VIP Spa wird für maximal vier Personen vermietet (Preis pro Stunde 70 Euro). Das MOHR life resort in der Tiroler Zugspitz Arena erfüllt neben Wellnessträumen jede Sehnsucht der Skifahrer, Tourengeher, Langläufer und Winterwanderer.

Zwei Brettln, a gführiger Schnee …
Die Tiroler Zugspitz Arena und das MOHR life resort in Lermoos sind eine starke Kombi. Sieben sensationelle Skigebiete mit 139 Pistenkilometern und 58 Bergbahnen locken in die Berge. Skifahren auf der Zugspitze, in Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Bichlbach oder Berwang bedeutet jede Menge Abwechslung und Skivergnügen für jedermann. 110 Kilometer Loipen bieten sowohl für ambitionierte als auch für ruhigere Langläufer die passende Route. Tollerweise kann das Loipennetz am Fuße der Zugspitze kostenlos genossen werden.

Die Hochloipen und die beschneibare Golfrundloipe garantieren den Langläufern Schneesicherheit. Abends werden die Rodeln rausgeholt. Dann geht es zum Nachtrodeln auf die beleuchtete Talabfahrt der Ehrwalder Almbahn. Die Tiroler Zugspitz Arena bietet den ganzen Winter über geführte Schneeschuhwanderungen zu den schönsten Plätzen der Region.

Die Winterwanderer stapfen gemütlich durch die weiße Idylle. Bei einer romantischen Fackelwanderung am Abend zeigt sich der Winter von seiner stimmungsvollsten Seite. Biathleten können sich in Berwang im Laserbiathlon üben. Mit dem Pferdeschlitten die Region erkunden, Eislaufen, Eisstockschießen, … – Aktive sind in der Tiroler Zugspitz Arena sicher nicht aufgehalten. Mitten in dem Winterzauber ist das MOHR life resort eines der besten Wellnesshotels Österreichs. Genussmenschen genießen dort die Tiroler Berge und lassen sich auf Topniveau verwöhnen. Im Einklang mit natürlichen und modernen Elementen wurde eine 2.500 m² große Wellnessoase der Extraklasse geschaffen, welche mit zwei Relax-Guide-Lilien ausgezeichnet ist.

„Im Moment verweilen“ ist das Motto in einem inspirierenden Ambiente, das seinesgleichen sucht. Der Küchenchef Bruno Sojer und sein Team verwöhnen die Feinschmecker mit exzellenter Gourmetküche. Die Verwöhnpension reicht von einem reichhaltigen Frühstücksbuffet über eine Jause für den kleinen Hunger am Nachmittag bis hin zum Fünf-Gänge-Wahlmenü am Abend.

More lifestyle im MOHR life resort
In Lermoos im Tiroler Außerfern öffnet das MOHR life resort Tür und Tor zu Winterurlaubstagen im MOHR lifestyle. Das exklusive Wellnessresort hebt sich nicht „nur“ durch seine Architektur und ein extravagantes Design sowie eine traumhaft schöne Lage mit freiem Blick auf die Zugspitze ab. Es bietet auch nicht „nur“ einen Wellness- und Spa-Bereich auf Topniveau, sondern das MOHR life resort hat für seine Gäste das gewisse Extra, das ein intensives Lebensgefühl weckt: Die hauseigenen Reitanlagen sind ein Paradies für jeden Reiter. Vor der Tür beginnt für Skifahrer der Pistenzauber der Zugspitz Arena.

Weitläufige Sonnenloipen ziehen ihre Spuren direkt am Hotel vorbei. Stylische Suiten verführen zum exklusiven Wohnerlebnis. Ein gediegenes Holzambiente, hochwertige natürliche Materialien, Panoramafenster, Trinkbrunnen, Infrarot- oder Außensauna, Kaminöfen: Ein traditionelles Tiroler Bauernhaus wurde behutsam verwoben mit moderner Architektur und beherbergt 17 Lifestyle-Suiten. Modern und stilvoll präsentiert sich das Café Ducatisti.

Das Flair Italiens hält dort mit Espresso, Panini und Gelato Einzug. Bereits vor 200 Jahren stand am Platz des heutigen MOHR life resort ein führendes Hotel, und schon damals erkannten die Gäste die besondere Anmutung dieses Platzes. Darunter war auch der Bayernkönig Ludwig. Dies dokumentiert ein kleines, von der Seniorchefin des MOHR life resort aufmerksam gestaltetes Privatmuseum, das die bewegte Geschichte des Hotels zeigt. Mit Ausstellungen bekannter Künstler, Lifestyle-Vergnügen an der Hausbar mit edlen Tropfen, Cocktails und einer großen Zigarrenauswahl sowie einer ausgezeichneten Küche lässt es sich im MOHR life resort wahrlich gut leben.

Schönheit und Entspannung vor einer grandiosen Bergkulisse
Entspannen, durchatmen, dem Körper Gutes tun – 2.500 m² exklusive Wellness und Spa verwöhnen die Gäste des MOHR life resort (ausgezeichnet mit zwei Relax-Guide-Lilien). Wohin der Blick auch schweift, große Panoramafenster geben die Sicht frei auf die Berge. Eine außergewöhnlich schöne Landschaft bildet die Kulisse für das Wellnessvergnügen. Saunen, Pools und großzügige Entspannungswelten werden begleitet von hochwertigen Schönheitsbehandlungen für Sie und Ihn, Massagen, Ayurveda, Körperbehandlungen, einem VIP Spa, dem Feuerraum Mysteria u. v. m. – bis zum eigenen Kinderhallenbad mit Bärenhöhle reicht das beeindruckende Angebot.

Es wäre nicht das MOHR life resort, würde nicht auch die Wellnessoase in neue Sphären entführen: Die Außensauna ragt mit einer Panorama-Eckverglasung freistehend in fünf Meter Höhe Richtung Zugspitze – ein Sauna-Erlebnis, das unvergessen bleibt. Im MOHR VIP Spa begeben sich Freunde exotischer Wellnessfreuden in einen Traum aus 1001 Nacht. Meeresträume für zwei, exotische Schönheitsbäder und Traumreisen verspricht die MOHR SPA Suite.

Im siebten Gourmethimmel
Der Küche des MOHR life resort eilt der beste Ruf voraus. Der Küchenchef Bruno Sojer und sein Team verwöhnen mit kulinarischen Kreationen der feinen Art – von mediterran bis echt tirolerisch. Gespeist wird im harmonischen Ambiente mit Panoramablick auf die Zugspitze. Bequeme mit Leder überzogene Bänke, Wandleuchten, die den Raum in ein angenehmes Licht tauchen und ein großzügiger, offen gestalteter Eingangsbereich laden Feinschmecker in ein exklusives Restaurant.

Winter im Angesicht der Zugspitze
In unmittelbarer Nähe des MOHR life resort liegt der Sechser-Sessellift Hochmoos. Damit gelangen die Skifahrer direkt in das Skigebiet Grubigstein, wo sie bestens präparierte Pisten und weitere Bergbahnen und Lifte erwarten. Skischulen, Skiverleih, Bushaltestelle und die Skischulsammelplätze – alles ist vom Hotel aus in wenigen Minuten erreichbar. Die Rodelbahn endet ebenfalls beim MOHR life resort, und die Langläufer steigen unmittelbar beim Hotel in das Loipennetz ein.

110 km Langlaufloipen (klassisch und Skating) bieten viel Abwechslung für Anfänger und ambitionierte Sportler gleichermaßen. Das MOHR life resort liegt auf ca. 1.000 Meter Seehöhe. Die Skigebiete der Tiroler Zugspitz Arena führen Skifahrer und Snowboarder hinauf auf über 2.000 Meter. Die Krönung jedes Skiurlaubs in Lermoos ist ein Besuch des Gletscherskigebiets Zugspitzplatt.

Dank der Höhenlage zwischen 2.000 und 2.720 Meter gibt es dort jede Menge Naturschnee und strahlende Wintersonne. Auf Deutschlands höchstgelegenem Gletscher können Winterfans auch Rodelspaß und eine erstklassige Berggastronomie genießen – herrliche Panoramablicke inklusive. Auf über 60 Kilometer geräumten Winterwanderwegen lässt sich gesunde Höhenluft tanken und die zauberhafte Schneelandschaft genießen. Zum Eislaufen wird kurzerhand die Hotelterrasse des MOHR life resort zum Eislaufplatz umfunktioniert.


Weitere Informationen:
MOHR life resort
Hotel MOHR life resort KG
A-6631 Lermoos/Tirol
Tel.: +43/(0)5673/2362
Fax: +43/(0)5673/3538


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