Mittwoch, 7. Oktober 2015

Südtirol: Auf dem Algunder Waalweg - unbezahlte Werbung

Wandern um Algund   

Natürlich auf dem Algunder Waalweg









Gestern habe ich gelernt, dass es 3 Voraussetzungen für eine Wanderung auf dem Algunder Waalweg gibt: 1. Rechtzeitig kommen, 2. Rechtzeitig kommen und 3. Rechtzeitig kommen. Zumindest war das gestern so, denn habe ich bereits um die Mittagszeit keinen Parkplatz mehr bekommen. Das war aber gestern…









Aber der Reihe nach. Nachts hörte man munteres Plätscher auf dem Dach, was normalerweise keine gute Voraussetzung für eine Wanderung ist. Beim Aufstehen dräuten noch dicke Wolken über dem Tal und so ist wohl keine Eile angebracht, dachte ich. Also das wunderbare

Hotel Wiesenhof****-Frühstück mit allem Drum und Dran genossen. Der Ansturm der Wanderwilligen wird bei diesem Wetter wohl nicht allzu groß sein.


 







War er auch nicht, denn ich war später der erste auf dem Parkplatz an der Töllgrabenbrücke … Also konnte es beruhigt losgehen auf dem Algunder Waalweg. Er ist vom Parkplatz aus zu erreichen, außerdem der Marlinger und der Partschinser Waalweg, wie man lesen kann.









Nach einem kurzen Stück im Wald überquert man die Straße, dann spaziert man fast eben durch Obstplantagen und Weinberge, immer dem Schild „Waalweg“ folgend. Das Bächlein immer hübsch neben dem Wanderweg, wie es sich für einen Waalweg auch gehört.









Ich passierte das Café Konrad, danach ging es rechts ab, als Richtung war jetzt „Gratsch“ zu beachten. Man trifft auf eine Straße, hält sich links, dann gleich rechts und wandert wieder auf schmalem Weg neben dem Wasser. Ab und zu unterquert es große Felsbrocken, zeitweise scheint es recht ruhig zu fließen, dann an Engstellen oder Kurven schäumt und rauscht es wieder recht kräftig.









Wo Tappeinerweg angeschrieben ist folgte ich scharf links dem Weg zum „Schloss Thurnstein“, aber zuerst ging ich noch etwas geradeaus. Vorbei an einem schmalen, aber langen Wasserfall gelangt man nämlich zu einer beeindruckenden Hängebrücke über einer Schlucht. Die sollte man sich ansehen.








Dann aber ging es zurück und auf einem steinigen Weg hinauf. Vorbei an einem Bauernhof, danach mit einem scharfen Linksknick gelangt man hinauf zu Schloss Thurnstein. Geht man etwas nach rechts sieht man auch schön zu Schloss Tirol und zum Großen und Kleinen Ifinger.









Ansonsten biegt man am Schloss links ab. Ich wanderte auf einem Sträßchen, vorbei an einigen Höfen, immer in Richtung „Algunder Waalweg“. Schließlich ging es auf einem mit groben Steinen ausgelegten Weg - man sieht auch eingeschliffene oder eingehauene Fahrspuren -, der nicht umsonst Ochsentod heißt, hinab. Nach einem Rechtsknick auf einem Sträßchen erreicht man wieder das bereits bekannte Café Konrad. Ab hier kennt man den Rückweg.









Zu den Daten: Schwer zu sagen. Hin und zurück habe ich wohl je - theoretisch gerechnet - 2 Stunden gebraucht. In Wirklichkeit waren es jedoch mehr, weil ich ja überall stehen bleiben und fotografieren musste! Die Höhenmeter für diese Tour betrugen etwa 170 Meter, geht man nur auf dem Waalweg zurück sind es vermutlich rund 100 Meter, die vor allem auf dem Rückweg anfallen, weil der Waal ja nach unten fließt und man seiner Fließrichtung folgt. Allerdings fällt es so flach, dass man den späteren Anstieg gar nicht merkt. An Kilometern in einer Richtung sollte man 5 bis 6 rechnen.



 









 





Nachmittags konnte ich noch das recht große Schwimmbecken im Wellnessbereich vom Hotel Wiesenhof**** genießen, außerdem das wunderbare Kuchenbuffet im Wintergarten. Schade - soviel kann man gar nicht wegwandern, wie man hier wieder hinein futtert. Beispielsweise beim Abendessen, das wieder ein Gedicht war! Zuerst aber noch ein paar Impressionen vom Hotel:




 





 Und vom Hotelgarten aus:




 















Info:

Hotel Wiesenhof ****, Familie Schrötter, Josef-Weingartner-Straße 16, I 39022 Algund, Telefon 0039 0473 446677, Fax 0039 0473 220896,

http://www.wiesenhof.com/


Tourismusverein Algund, Hans-Gamper-Platz 3, I 39022 Algund, Telefon 0039 0473 448600,

http://www.algund.info/de/willkommen.html


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Dieter Buck
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