Freitag, 27. Juli 2018

Südtirol: Wandern in Algund mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander

Algunder Wandertage mit Extrembergsteiger
Hans Kammerlander



Der Südtiroler Naturpark Texelgruppe zeigt von den mediterranen Hängen oberhalb von Algund auf 500 Metern bis zu den kargen und steilen Dreitausendern der Ötztaler Alpen viele Gesichter. Gemeinsam mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander entdecken Wanderer noch einige mehr.

Der Naturpark Texelgruppe ist das größte Schutzgebiet Südtirols, der Meraner Höhenweg einer der beliebtesten Wanderwege des Landes und mit seinen vielen Attraktionen ein Naturerlebnis für sich. Wer gemeinsam mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander am Meraner Höhenweg unterwegs ist, schärft seine Sinne zusätzlich: denn auch abseits von Partschinser Wasserfall oder der größten Seenplatte Südtirols mit den Spronser Seen gibt es unglaublich viel zu entdecken. Hans Kammerlander erzählt aus seinem „bewegten“ Leben und gibt wertvolle Tipps für das Verhalten in den Bergen. Jeden Mittwoch können sich Wanderer gemeinsam mit den Guides Monika und Georg auf die Beine machen. Von ihren gemeinsamen Alm- und Hüttenwanderungen nehmen Naturgenießer unvergessliche Aus- und Einblicke mit, rücken doch urige Waldwege, rauschende Wildbäche, malerische Almen und blühende Berghänge ins Blickfeld. Eine ganz einfache Tour, die man jederzeit auch alleine unternehmen kann, führt über den etwa sechs Kilometer langen Algunder Waalweg. Er zählt zu den schönsten Panoramawanderwegen des Meraner Landes und verläuft oberhalb von Algund entlang der uralten Bewässerungsgräben durch Obstwiesen und Weingärten und über den bekannten Tappeinerweg bis nach Meran.




Algunder Wandertage mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
14.08.18: 2. Wanderung mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
28.08.18: 3. Wanderung mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
Jeden Mittwoch: Alm- und Hüttenwanderungen mit den Wanderführern Monika und Georg

Erlesene Herbstreise durch das Gartendorf Algund
Algund westlich von Meran ist eines der ältesten Weinbaugebiete Südtirols und hat eine jahrhundertealte Tradition im Obstbau. Weithin sichtbare Kastanienhaine, Apfel-, Wein- und Obstgärten prägen Algunds malerische Kulisse und all das, was aus Küche und Keller kommt.

Die Weintraube im Algunder Dorfwappen ist der amtliche Hinweis für die lange Tradition, auf die der Weinbau zurückblickt. Die geschützte Lage des „Meraner Rosengarten“ und die vielen südlichen Sonnenhänge rund um den Algunder Waalweg bringen hervorragende Tropfen hervor: Blauburgunder, Lagrein, Merlot, Sauvignon, Weißburgunder, Chardonnay, Gewürztraminer der Toplinie „Selection“, aber auch ausgereifte Rieslinge, Kerner und Vernatsch. Im Burggrafenamt um Algund wurden bereits um 700 nachweislich Weingärten angelegt. Am Algunder Weinlehrpfad, der am Waalweg beginnt und durch die Weingärten Richtung Vellau hinaufführt, ist mehr darüber zu erfahren.
 


Zum Verkosten bietet sich im Herbst das traditionelle Törggelen in den schönen historischen Gasthöfen und Buschenschänken an. Auch beim Meraner Traubenfest (19.–21.10.2018), dem ältesten und bekanntesten Erntedankfest Südtirols, und den traditionellen Meraner Weinfestivals gibt es Gelegenheit, auf die genussvollen Seiten des Lebens anzustoßen. Neben dem Weinbau spielt im Gartendorf Algund vor den Toren Merans seit jeher der Obstanbau eine zentrale Rolle. Die Obstgenossenschaft, die es seit genau 125 Jahren gibt, zählt heute 227 Mitglieder. Sie alle zusammen bearbeiten 500 Hektar Land und ernten rund 22.000 Tonnen Obst pro Jahr. Die Vielfalt, die in den bäuerlichen Küchen daraus gemacht wird, entdeckt man auf dem Algunder Bauernmarkt (24.–28.10.2018). Äpfel, Birnen und Trauben finden sich nicht nur in köstlichen Mehlspeisen wieder, sondern werden auch zu Edelbränden verarbeitet, etwa von der Algunder Kellerei. Auch eine der ältesten und bedeutendsten Brauereien Italiens stammt aus Algund: die 150 Jahre alte Brauerei Forst. Bei einem Besuch gehört die Verkostung eines Forst Kronen, eines dunklen Sixtus oder eines V.I.P. Pils zum Pflichtprogramm.

Goldener Herbst in Algund ab 01.10.18
01.10.–11.11.18: Törggelen – Algunder Gasthäuser und Buschenschänke.
19.–21.10.18: Traubenfest Meran mit großem Festumzug und prächtig geschmückten Festwagen – Meran
24.–28.10.18: Algunder Bauernmarkt mit hausgemachten Spezialitäten – Kirchplatz von Algund.
26.10.18: Anteprima Merano Winefestival 2018 mit rund 250 verschiedenen Spitzenweinen – Peter Thalguterhaus/Algund
28.10.18: Erntedank mit Prozession und Erntedankkonzert der Algunder Musikkapelle
10.–12.11.18: Merano Winefestival 2018 – Kurhaus Meran
Herbstkonzerte der Algunder Musikkapelle: 28.+31.08.18, 28.09.18

Sonnenklar: Der Almsommer in Algund
Die geschützte Lage Algunds im Meraner Talkessel sorgt für mehr als 300 Sonnentage pro Jahr und für gute Aussichten bei Höhen- und Bergwandertouren. Im Sommer kommt beim Waal- und Almwandern eine feine Brise in den Alltag.




Saftige Obstgärten, üppige Weinhänge und das liebliche Etschtal ringsum, am Horizont die Texelgruppe, die Sarntaler Alpen und „König“ Ortler: Wenn nicht alle paar Kilometer Schlösser und Ansitze wie Plars, Tirol und Thurnstein oder „toskanische“ Bauernhöfe mit Palmen, Zypressen und Ölbäumen zum Halten verlocken würden, wäre der Algunder Waalweg mit seinen leichten Anstiegen in zwei Stunden locker zu schaffen. Auf den sechs Kilometern über Obstwiesen und durch Weingärten oberhalb des Dorfzentrums spornt das muntere Plätschern des Wassers die ganze Familie an.

Ein Tipp für heiße Tage ist der Algunder Walderlebnisweg auf dem 1.360 Meter hohen Vigiljoch, den man mit der Panoramaseilbahn von Rabland aus erreicht. Der Themenweg zum Ökosystem Wald startet oberhalb der Bergstation und eröffnet auf sechs Kilometern einen traumhaften Ausblick auf den Naturpark Texelgruppe. Ehrgeizige Wandersleute peilen die Texelgruppe direkt an. „Eine Etage“ über dem Algunder Waalweg liegt auf etwa 1.400 Metern der Meraner Höhenweg. Zu ihm gelangt man von Algund aus mit dem Sessellift von Plars nach Vellau und danach mit dem Korblift auf die Leiteralm. Der 93 Kilometer lange Weg umrundet den Naturpark Texelgruppe, das größte Schutzgebiet Südtirols




Er gilt als einer der schönsten hochalpinen Panoramawege Europas und eröffnet Attraktionen wie den Partschinser Wasserfall oder die Spronser Seen. Zum Auftanken und „Marenden“ laden urige Almhütten und Berggasthäuser bei Milch und Almkäse. 73 der Bergbauernhöfe an den südlichen Hängen der Texelgruppe in Algund, Partschins und Naturns liefern ihre frische Kuhmilch an die Algunder Sennerei, die daraus besten Käse, Rahm, Sauerrahmbutter und Topfen erzeugt. Zwei Mal pro Woche können Interessierte im Rahmen einer geführten Sennerei-Tour selbst Käse herstellen. Wer sich für die regionale Kost Algunds interessiert, sollte sich eines der vielen regionalen Feste, die den Sommer durchziehen, auf seinen Reise- und Speiseplan nehmen: Von der Viehscheid über Kirchtage bis zu Biofesten wird „typisch südtirolerisch“ aufgetischt. Im Rahmen des Algunder Wochenprogramms werden außerdem sehenswerte Sennerei- und Brauerei-Besichtigungen, Wein- und Apfellehrpfad-Wanderungen organisiert.

Wöchentliche Veranstaltungen in Algund
Montag: Gästebegrüßung im Tourismusbüro Algund
Dienstag: Sennerei-Besichtigung und Weinlehrpfad Wanderung vom Weingut Schloss Plars
Mittwoch: Geführte Gästewanderung und Brauereibesichtigung (jeden 2. Mittwoch)
Täglich: Kellereibesichtigung mit Weinprobe (1x/Woche Shuttleservice ab Algund). Tagesfahrten nach Venedig, Gardasee, Dolomitengebiete, Verona uvm.

Sommerfeste Algund 2018
05.08.18: Aschbacher Kirchtag
08.08.18: Dörflinger Kirchtag
17.08.18: Plarser Festl
21.10.18: Biofest

Weitere Informationen:
Tourismusverein Algund
Hans-Gamper-Platz 3
I-39022 Algund bei Meran (BZ)
Tel. +39 0473 448600, Fax +39 0473 448917
E-Mail: info@algund.com


Unterkunft:
Bestens untergebracht ist man im Hotel Wiesenhof****, Josef Weingartnerstraße 16, I 39022 Algund, Südtirol, Tel. +39 0473 446677, http://www.wiesenhof.com, info@wiesenhof.com
Das Hotel ist ein prachtvoller Neubau mit herrlichem Park mit Pool, es besitzt schöne Zimmer, das Essen ist wunderbar, man bietet eigene geführte Wanderungen und wird persönlich und familiär betreut.
 

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Sommer im Salzburger Lungau bedeutet: Bergseen und Almen

Der Sommer im Salzburger Lungau:
60 Bergseen, 70 Almhütten und
keine einzige Ampel
 


Der Salzburger Lungau ist eine Ruheoase in atemberaubender Naturlandschaft. Authentizität und hohe Lebensqualität verbinden Gäste mit der Ferienregion. Bildrecht: Hotel Steffner Wallner.

Im Sommerurlaub sollten Ampeln und Staus, Lärm und Anonymität, Betonwüsten und schlechte Luft zuhause bleiben. Im Salzburger Lungau gibt es das alles nicht.  Hier steht „Echt.Sein.“ auf dem Programm. Und das steht für viel Natur, stille Seitentäler mit romantischen Bergseen, entspannten Menschen, einer Gastronomie von bäuerlich-deftig bis zur Haubenküche und ungewöhnlich vielen authentischen Almhütten, die auch bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Der Salzburger Lungau verwöhnt mit viel natürlicher Lebensqualität.

Beim Lüftenegger Günther beginnt der Tag mit besonderen Ausblicken und verführerischen Aromen. In den Gästezimmern der ersten Lungauer Zirbenpension duftet die Zirbenholzeinrichtung. Durch das Fenster schaut man auf die Burg Mauterndorf, die im Morgenlicht strahlt. Über den Betten leuchten übergroße Fotos von romantischen Lungauer Bergseen, die einen Vorgeschmack auf das geben, was den Urlaub im Salzburger Lungau ausmacht. Echt.Sein steht für Ferien in authentischer alpiner Naturlandschaft fern von Lärm und Stress. Ideale Voraussetzungen zum Abschalten, zur Regeneration und zum ganz natürlichen Genuss. Das weiß auch Günther Lüftenegger, der seinen Gästen nicht nur schöne Bilder serviert sondern sie auch durch die einzigartige Landschaft des Salzburger Lungaus führt und mit ihnen die glitzernden Bergseen persönlich besucht. Und der eine oder die andere gönnt sich oben auf rund 2000 Metern Höhe auch ein erfrischendes Bad im kristallklaren Quellwasser.

Im UNESCO Biosphärenpark fällt das Echt.Sein besonders leicht
Früher hat es oft geheißen, der Salzburger Lungau sei unmodern, bodenständig und ein wenig altmodisch. Heute weiß man, er ist absolut im Trend, hat genau das, was immer mehr Menschen suchen. Für den Sommerurlaub in den Bergen bietet er die perfekte Struktur. Ein weites, offenes Haupttal mit viel Sonne und mit stillen Seitentälern, die zum Entdecken und Entspannen einladen. Und die als Sacktäler keinen Durchgangsverkehr haben. Der Lungau ist als südlichste Ferienregion des Salzburger Landes eine der sonnenreichsten Gegenden in ganz Österreich. 2012 bekam er die Auszeichnung zum UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau für seine besonderen Qualitäten als Naturregion wie auch für die Lebensqualität, für die Erhaltung alter Traditionen und die Pflege der eigenen Kultur. Genuss ist hier ein wichtiges Thema, dafür sorgen allein schon die Einheimischen, die um die Genussqualitäten ihrer Region wissen. Wo viel Natur ist, da gibt es auch viele gute und gesunde Geschmäcker. Dazu gehören der Lungauer Eachtling, die berühmte und ausgezeichnete Qualitätsspeisekartoffel, die man sehr oft in Kombination mit einem Schafbratl,  im Dialekt Schöpsernes bezeichnet, sowie Krenkoch (Meerrettich) und Grantn (Preiselbeeren) antrifft.

Diese Qualitäten schätzen auch Bettina van der Vaart und Mark Klarenbeek. Vor gut zehn Jahren kauften die beiden Niederländer einen verlassenen Bauernhof in Lessach, restaurierten ihn und schufen ein architektonisches Kleinod, bewirten heute Gäste in stilvollen Komfortappartements und Doppelzimmern. Bettina führt als Wanderführerin und Biosphären-Fex (Natur- und Landschaftsvermittlerin) die Gäste in die ursprüngliche Natur des Lessachtals. Mark realisiert mit seinem handwerklichen Geschick Annehmlichkeiten wie die Holzliegen am Ladnschitz-Wasserfall für den puren Naturgenuss. Ihr Gasthaus Dreiländereck gehört ebenso wie die Zirbenpension in Mauterndorf  zu den neun Gastbetrieben, die sich ganz dem „Echt.Sein.“, der inspirierenden Mischung aus Natur, Entspannung und Genuss, verschrieben haben. 

Bergseewandern, Lungauer-Picknick und Brotbackkurse mit den Gastgebern
Erleben kann man diese Mischung zum Beispiel beim Löckerwirt in St. Margarethen. Ein klassischer Gasthof aus dem 17. Jahrhundert am Rand des größten Zirbenwaldes Europas mit Angus-Rindern, Ziegen, Hühnern und Weidegänsen, denen es im Wohlfühlstall und draußen auf den Wiesen gut geht. Hier werden Eachtling und Gerste angebaut und die Wirtin Flora Löcker hat ihren eigenen  Kräutergarten. Beim Biobauernhof Bramlhof in Göriach kann man zusammen mit der Bäuerin Christina Bauer einen Brotbackkurs absolvieren. Im Gasthof Häuserl im Wald in Mariapfarr gibt es geführte Wild- und Waldentdeckungstouren mit den Gastgebern und ein Lungauer Picknick an der Longa mit regionalen Produkten. 

Im Ski- und Wanderhotel Steffner-Wallner in Mauterndorf bietet die Gastgeberin Hermi Morgentau- und Kräuter-Wanderungen an. Im Viersterne Romantik Hotel Wastlwirt in St. Michael gibt es in der Rauchkuchl die Erlebniskulinarik von der Schauküche mit heimischen Spezialitäten und frisches Bergquellwasser aus der hauseigenen Quelle. Frühstückswanderungen durch den Zirbenwald und Achtsamkeitstraining sind die Spezialitäten im Vital und Relax Hotel Almgut in St.Margarethen. Der Top GartenSPA und Bergseewanderungen zählen zu den Highlights im Wellnesshotel Eggerwirt in St. Michael.

Der Salzburger Lungau ist eine eigene bezaubernde Welt, die entdeckt werden will. Von den Hauptorten St. Michael, Mauterndorf und Tamsweg sind es nur wenige Fahrminuten hinein in die ursprünglichen Seitentäler Weißpriachtal, Göriachtal, Lessachtal und Schönfeld. Etwas abseits liegt das idyllische Riedingtal in der Gemeinde Zederhaus, das sich weit hinein in die Niederen Tauern zieht und dank seines bequemen und breiten Schotterwegs und der ungewöhnlich zahlreichen bewirtschafteten Hütten zu den reizvollsten Wanderzielen gehört. Dank der guten Anbindung mit den Tälerbussen sind sie ideale Ziele für Familienausflüge.

Infos:
Ferienregion Salzburger Lungau
Rotkreuzgasse 100

A-5582 St. Michael
Tel.: +43 (0)6477 8988
info@lungau.at
www.lungau.at



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Dienstag, 24. Juli 2018

Kulinarik in Serfaus-Fiss-Ladis: Genussherbst 2018 mit der Fisser Imperial Gerste

Hier kommt der Urlaub auf den Teller
Der Genussherbst 2018 (vom 9.9. bis 20.10.) steht in Serfaus-Fiss-Ladis diesmal unter dem Motto „Fisser Imperial Gerste“



Serfaus-Fiss-Ladis Kulinark-Wanderung Hauptspeise 
(c) www.foto-mueller.com.jpg

Samtig glänzen die Ähren in der Sonne, jeder Windstoß fährt durch das Feld wie eine sanfte Welle, im Hintergrund ragen die stolzen Gipfel auf. Regionale Erzeugnisse wie die „Fisser Imperial Gerste“ prägen in Serfaus-Fiss-Ladis das Bild der Landschaft. Aus der alten Getreidesorte, die lange in Vergessenheit geraten war, kreieren findige Gastronomen, Edelbrenner und Brauer heute innovative Produkte.

Denn guter Geschmack allein ist nicht genug, es darf gern etwas mehr sein: Mehr Frische, mehr Aroma und mehr Genuss für alle Sinne bündelt der „Genussherbst“, der in diesem Jahr dieser einzigartigen Gerste gewidmet ist.

In Fiss gezüchtet, in Fiss veredelt – seit die Bauern aus dem Tiroler Oberland wieder die beinahe ausgestorbene Imperial Gerste anbauen, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten: Ein neues Bier lockt mit der besonderen Geschmacksnote, regionaler Whisky reift im Eichenfass, Risotto und Gerstlsuppe wärmen den Urlaubern in Serfaus-Fiss-Ladis den Bauch. Die Gerste steht damit stellvertretend für alle regionalen Leckerbissen rund um Kulinarik, Natur und Brauchtum, auf die sich die Gäste des Tiroler Hochplateaus im Genussherbst vom 9. September bis zum 20. Oktober 2018 freuen dürfen.



Schlemmer-Proben aus der Region gibt es zum Beispiel bei der herbstlichen Kulinarik-Wanderung, wo entlang der Panorama- und Genusswanderwege drei Einkehrstationen nach Wahl – je eine für Vorspeise, Hauptgang und Dessert – Wanderlust und Gaumenfreude kombinieren. Wer lieber hinter die Kulissen schaut, ist in einem der speziellen Kochkurse richtig: Hier verraten die Gourmet-Profis der Bergrestaurants ihre herzhaften Geheimnisse und geben mit tollen Rezepten ganz besondere Tipps zur Verarbeitung der Fisser Imperial Gerste. Für alle, die Riesling, Merlot und Co. dem Gerstensaft vorziehen, werden in der Ferienregion natürlich auch verschiedene Weinverkostungen angeboten.

Frei nach dem Motto „Wer gerne gut isst, ist auch gern gesellig“ reihen sich im Genussherbst auch zahlreiche Feste aneinander: Bei leckeren Schmankerln, unterhaltsamer Livemusik, traditionellen Darbietungen und regionalem Handwerk lassen sich ganz entspannt die letzten Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes einfangen. Erntedank-, Almfeste und Frühschoppenkonzerte runden das Angebot ab. Auch Highlights wie die groß gefeierten Almabtriebe in Fiss und Serfaus lassen die alten Traditionen weiterleben und bieten viele interessante Eindrücke vom Leben in den Bergen. Beim mittlerweile siebten Traktoren- und Oldtimertreffen in der Ferienregion (14. bis 16. September) geraten vor allem Nostalgiker ins Schwärmen. Zauberhafte Ausblicke einer ganz anderen Art verschafft dagegen die „Kunst am Berg“, bei der Besucher einheimischen Künstlern beim kreativen Schaffen in Fiss über die Schulter schauen dürfen.

Dorfführungen und Kunstausstellungen, Abendkonzerte und Theatervorführungen, Spaziergänge für Naturfotografen, tolle Programme in den Kinderclubs und ein eigenes Drachenfest – der Herbst in Serfaus-Fiss-Ladis verspricht außergewöhnliche Bergromantik, eindrucksvolle Bräuche und kulinarischen Hochgenuss für jeden Geschmack. Mehr regionale Qualität geht nicht.

Informationen:
Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis, Gänsackerweg 2, A-6534 Serfaus/Tirol
 
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