Mittwoch, 19. Februar 2020

Tirol: Erlebnisreich auch 2020

Freizeiterlebnisse in Tirol

im Sommer 2020

Auch im Sommer 2020 gibt es in Tirol wieder viele großartige Freizeitangebote. Die Swarovski Kristallwelten feiern Geburtstag, Familien freuen sich über zahlreiche neue Themenwanderungen und auch Radfahrer kommen voll auf ihre Kosten.

Die Swarovski Kristallwelten feiern mit neuen Wunderkammern Geburtstag.
Die Swarovski Kristallwelten feiern mit neuen Wunderkammern 
Geburtstag. ©Bernhard Aichner
Jubiläumsjahr für Kristallwelten in Wattens
Die Swarovski Kristallwelten feiern ihr 25-Jahr-Jubiläum und zelebrieren zugleich das 125-jährige Bestehen der Firma Swarovski. Zu diesem Anlass präsentieren die Kristallwelten zwei neue Wunderkammern im Riesen. Die erste Wunderkammer, die rund um den „Silent Light Tree“ für ein ganzjähriges Wintermärchen sorgt, soll bereits im Mai 2020 eröffnet werden. Im Juli und August 2020 wird der Circus Roncalli wieder in den Kristallwelten zu Gast sein. Die Eröffnung einer weiteren neuen Wunderkammer soll im kommenden Herbst erfolgen. Von Innsbruck aus sind die Swarovski Kristallwelten mit dem Kristallshuttle öffentlich, direkt und bequem erreichbar.

Naturpark Karwendel ist Naturpark des Jahres 2020
Basierend auf den Bereichen „Naturschutz“, „Erholung & Tourismus“, „Umweltbildung“, „Regionalentwicklung“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ hat eine unabhängige Fachjury den Naturpark Karwendel zum Naturpark des Jahres 2020 gewählt. Besonders hervorgehoben wurde die Freiwilligenplattform „Team Karwendel“, bei der sich ehrenamtliche Helfer in die Biotop-Pflege einbringen. Der Naturpark ist auch öffentlich mit Bahn und Bus gut erreichbar. Mit der Initiative „Wöffi – Wandern mit öffentlicher Anreise“ fördern die fünf Tiroler Naturparks und ihre Partner den Umweltschutzgedanken.

Innsbruck investiert kräftig in Biker- und Wander-Infrastruktur
Vor den Toren Innsbrucks bietet der Bikepark in Mutters auf sechs Strecken über 15 Kilometer Trail-Spaß. Aktuell werden die Trails „The Straight One“ und „The Chainless One“ weiter ausgebaut. Für Wanderer wird die Routenführung des Karwendel Höhenweges adaptiert, damit er ab Sommer 2020 in beiden Richtungen begehbar ist. In der Axamer Lizum wird es mit dem Themenweg „Pleisen“ und dem Familienweg „Herzlteich“ zwei neue Wege geben. Darüber hinaus werden die Trailrunning Strecken im Kühtai und am Patscherkofel neu konzipiert und ausgeschildert.

Innsbruck baut das Bike-Angebot aus.
Innsbruck baut das Bike-Angebot aus. 
©Peter Neusser
Der Blick zu den Sternen im Tiroler Oberland
Die Venet Bergbahnen können mit einer neuen Attraktion aufwarten. Am Hausberg der Landecker, Zammer und Fließer nahm mit dem „Sternenpark Venet“ die erste Volkssternwarte Tirols ihren Betrieb auf. Jeden Mittwoch können – weit abseits der städtischen Lichter – Gruppen ab 25 Personen die Sterne beobachten.

Neuer Fichtensee in Zell am Ziller wird fertiggestellt
Das Fichtenschloss auf der Rosenalm in der Zillertalarena wird mit Sommer 2020 um eine Attraktion reicher. Der Fichtensee wurde in den vergangenen beiden Jahren für rund 17 Millionen Euro errichtet und lässt nicht nur Kinderherzen höherschlagen. Es gibt eine buggytaugliche Almrunde und es entstehen moderne Sanitäranlagen, die zum Komfort der Badegäste beitragen. Stand-Up Paddle-Erlebnisse und Sprungstege runden das Angebot ab.

Osttirol: Zu den Höfen wandern im Gailtal
Der „Höfe Trail“ ist ein neuer, online buchbarer Weitwanderweg in Form von drei Etappen mit Erlebnisprogramm. Ziel ist es, die bergbäuerliche Kulturlandschaft erwanderbar zu machen. Der „Höfe Trail“ führt durch das Tiroler Gailtal und die Gemeinden Kartitsch, Ober- und Untertilliach. Weitwanderer können sogar lernen, wie man Butter, Käse und Bauernbrot herstellt. „Genusswandern am längsten noch frei fließenden Gletscherfluss der Alpen“ ist das Motto beim Isel Trail. Der Weitwanderweg führt quer durchs Iseltal bis zu den Umfallfällen, dem Ursprung des Flusses.
Der neue Fichtensee im Zillertal
Der neue Fichtensee im Zillertal ©Zillertal Arena
Neuer Aussichtsturm im Nationalpark Hohe Tauern
Ein neues Highlight im Nationalpark Hohe Tauern ist der Wildtierbeobachtungsturm in St. Jakob, der am 20. Juni 2020 eröffnet wird. Der Turm wird in den Themenweg „Oberhauser Zirbenwald“ eingebettet sein und durch eine Wald- und Wildnispädagogikstation erweitert. Der Oberhauser Zirbenwald ist der größte zusammenhängende Zirbenbestand der Ostalpen. Für die Pädagogikstation wird eine Hütte umgebaut, in der Gruppen von den Nationalpark Rangern betreut werden können. Im Außenbereich laden Stationen zu Themen rund um den Wald zur Entdeckungsreise ein

Tiefe Einblicke in die Arbeit der Landwirte im Wipptal
„Schwenden“ ist ein wichtiger Teil der Almwirtschaft, wobei die Almweiden von Büschen, Latschenkiefern und Alpenrosen befreit werden. Das Freiwilligenprojekt „Tirol ganz echt“ ermöglicht Interessierten die Kulturlandschaft im Bergsteigerdorf Gschnitztal zu erhalten. Am 16. und 17. Juli oder am 17. und 18. September 2020 wird zum Einsatzort gewandert und die Teilnehmer erfahren vieles über die Geschichte der Tiroler Landwirtschaft, bevor dann gemeinsam „geschwendet“ wird.

Interaktives Familienabenteuer im Pillerseetal
Ab Juni 2020 darf man sich auf eine Besonderheit im Pillerseetal freuen: Das neue interaktive Familien-Abenteuer „Das Geheimnis des Steinbergkönigs“.  Bei acht Stationen quer durch das Pillerseetal müssen Rätsel im Escape-Room-Stil gelöst werden. Für jede gelöste Aufgabe gibt es ein Machtwort – je mehr Machtwörter man sammelt umso besser, denn alle fleißigen Teilnehmer erhalten zum Schluss eine Belohnung.

Neuer Glockenerlebnisweg in Waidring
Im kommenden Sommer öffnet der neue Glockenerlebnisweg in Waidring seine Pforten. Dieser führt über interaktive Stationen vom Glockenturm-Parcours über die Glockengießereien und der Kirche bis ins Dorfzentrum. Dort wartet auf die Besucher das neue, große Glockenspiel.
"Schwenden" nennt sich die Instandhaltung der Almen im Wipptal
"Schwenden" nennt sich die Instandhaltung der Almen
 im Wipptal ©www.wipptal.at

Das Ötztal investiert in die Rad- und Kletter-Infrastruktur
Eine Radoffensive im Ötztal setzt gleich zwei Maßnahmen um. Zum einen gibt es den Ötztal Radweg, der durch das gesamte Ötztal führt. Zum zweiten wurde im gesamten Tal ein kostenloser Radtransport eingeführt, wobei es Shuttles mit speziellen Radanhängern gibt. Bis Ötztal Bahnhof geht es bequem mit dem Zug und dann weiter mit dem Rad. In Längenfeld gibt es direkt am Radweg eine Ladestation für E-Bikes und einen gemütlichen Rastplatz.

Gute Nachrichten auch für Kletterer: Ab Frühjahr 2020 ist voraussichtlich der brandneue Übungsklettersteig Piburg direkt am Westufer des Piburger Sees freigegeben. 

Imst: Gurgltalradweg nun auch mit Straßenrädern befahrbar
Der Gurgltalradweg ist nun auch für Rennräder tauglich, nachdem die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen wurden.  Knapp 15 Kilometer lang ist die Radroute vom Inntal südlich von Imst aus durch das Gurgltal nach Nassereith.

Als Grenzgänger in den Allgäuer Alpen unterwegs
Mit dem „Grenzgänger“ ist eine neuer Weitwanderweg dazugekommen, der im Zuge eines Interreg-Projekts umgesetzt wurde und zum beliebtesten Wanderweg 2019 gekürt wurde. Das Alleinstellungsmerkmal ist die mehrmalige Überschreitung der österreichisch-deutschen Grenze zwischen Tannheimer Tal, Hintersteiner Tal und dem Lechtal.

Dieter Buck
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Onlinemagazine von mir sind:
Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.
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Algund in Südtirol

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Wandern zwischen 300 und 3.000
Höhenmetern in Algund
 


Algund ist bei Wanderern mit den unterschiedlichsten Ambitionen beliebt. Die traumhaften Wege in allen Höhenlagen sowie die Lage am Tor zum Naturpark Texelgruppe und am Fuße des weltberühmten Meraner Höhenweges erweitern den persönlichen Radius und Horizont.

Der Meraner Höhenweg umrundet in etwa 1.400 Metern Höhe auf 93 Kilometer Länge den Naturpark Texelgruppe. Er ist von Algund aus mit dem Sessellift von Plars nach Vellau und danach mit dem Korblift auf die Leiteralm erreichbar. Bei geführten Alm- und Hüttenwanderungen sind dort oben nicht nur stille Waldwege, blühende Berghänge und duftende Almwiesen zu entdecken. Besonders eindrucksvoll sind der Partschinser Wasserfall und die zehn Spronser Seen auf rund 2.500 Höhenmetern. Die größte hochalpine Seenplatte ist ideal für ein Picknick im Grünen – und eine Runde Kneippen im kalten Wasser.
 


Felsen- und Wald-Erlebniswege
Senkrechtstarter ohne Höhenangst gehen den Vellauer Felsenweg hinauf zum Hochmuter (1.361 m) an, der teilweise mit Stahlketten abgesichert ist. Der Lohn für alle Mühen ist eine „fesselnde“ Aussicht auf das Etschtal. Der Algunder Walderlebnisweg liegt auf dem 1.360 Metern hohen Vigiljoch und kann mit der Panoramaseilbahn von Rabland aus erreicht werden. Der Themenweg zum Ökosystem Wald oberhalb der Bergstation eröffnet auf sechs Kilometern einen traumhaften Ausblick auf den Naturpark Texelgruppe. Für herrliche Naturimpressionen muss man aber gar nicht so weit hinauf. Am Fuß der Texelgruppe verläuft mit der Algunder Waalweg (6 km), einer der schönsten Panoramawanderwege des Meraner Landes. Über den bekannten Tappeinerweg kann man sogar weiter bis nach Meran wandern.

Jeden Mittwoch: Alm- und Hüttenwanderungen mit Algunder Wanderführern

Feine Sommerbrise im Algunder Almsommer
Die geschützte Lage Algunds im Meraner Talkessel sorgt für mehr als 300 Sonnentage pro Jahr – und für gute Aussichten bei Höhen- und Bergwandertouren. Der Sommer bringt mit Waal- und Almwanderungen eine feine Brise in den Alltag.




Saftige Obstgärten, üppige Weinhänge und das liebliche Etschtal ringsum, am Horizont die Texelgruppe, die Sarntaler Alpen und „König“ Ortler: Wenn nicht alle paar Kilometer Schlösser und Ansitze wie Plars, Tirol und Thurnstein oder „toskanische“ Bauernhöfe mit Palmen, Zypressen und Ölbäumen zum Innehalten verlocken würden, wäre der Algunder Waalweg in zwei Stunden locker zu schaffen. Auf den sechs Kilometern mit leichten Anstiegen durch Obstwiesen und Weingärten oberhalb vom Dorfzentrum, spornt das muntere Plätschern des Wassers die ganze Familie an.




Zweite Etage: Naturpark Texelgruppe
Ein Tipp für heiße Tage ist der Algunder Walderlebnisweg am 1.360 Metern hohen Vigiljoch, den man mit der Panoramaseilbahn von Rabland aus erreicht. Der Themenweg zum Ökosystem Wald startet oberhalb der Bergstation und eröffnet auf sechs Kilometern einen traumhaften Ausblick auf den Naturpark Texelgruppe. Ehrgeizige Wandersleute peilen die Texelgruppe direkt an. „Eine Etage“ über dem Algunder Waalweg liegt auf etwa 1.400 Metern der Meraner Höhenweg. Dorthin gelangt man von Algund aus mit dem Sessellift von Plars nach Vellau und danach mit dem Korblift auf die Leiteralm. Der 93 Kilometer lange Weg umrundet das größte Schutzgebiet Südtirols, den Naturpark Texelgruppe. Er gilt als einer der schönsten hochalpinen Panoramawege Europas und eröffnet Attraktionen wie den Partschinser Wasserfall oder die Spronser Seen. Zum Auftanken und „Marenden“ laden urige Almhütten und Berggasthäuser.

Zünftig zulangen – in der Sennerei und bei Festen
73 der Bergbauernhöfe an den südlichen Hängen der Texelgruppe in Algund, Partschins und Naturns liefern ihre frische Kuhmilch auch an die Algunder Sennerei, die daraus besten Käse, Rahm, Sauerrahmbutter und Topfen erzeugt. Zwei Mal pro Woche können Interessierte im Rahmen einer geführten Sennerei-Tour selbst bei der Käseherstellung „mitrühren“. Wer sich für die regionalen Spezialitäten Algunds interessiert, sollte außerdem eines der vielen regionalen Sommerfeste auf seinen Reise- und Speiseplan nehmen: Von der Viehscheid über Kirchtage bis zu Biofesten wird „typisch Südtirolerisch“ aufgetischt. Tipp für Genießer: Im Rahmen des Algunder Wochenprogramms werden Sennerei- und Brauerei-Besichtigungen, Wein- und Apfellehrpfad-Wanderungen angeboten.
 


Wöchentliche Veranstaltungen in Algund
MO: Gästebegrüßung im Tourismusbüro Algund
DI: Sennerei-Besichtigung und Weinlehrpfad Wanderung vom Weingut Schloss Plars
MI: Geführte Gästewanderung, Brauereibesichtigung, Rafting, Wildbeobachtung, Besichtigung Kellerei Meran, Geführte Biketour
DO: Sennerei-Besichtigung, Kirchenführung, Apfellehrpfad (April bis Mai), Besichtigung Kellerei Meran, Bunker-Besichtigung
FR: Apfellehrpfad und Klosterbauerhof (ab Juni), Besichtigung Kellerei Meran
Täglich: Tagesfahrten nach Venedig, Gardasee, Dolomitengebiete, Verona u.v.m.

Algunder Genuss-Mix zwischen Natur und Stadtkultur
Meran, der Vinschgau und der Naturpark Texelgruppe vor den Toren: Nirgendwo sonst treffen mediterranes Flair und alpiner Charme so unmittelbar aufeinander wie im Gartendorf Algund.

Die Trauttmansdorffer Thronsessel stehen auf der Aussichtplattform am Hochkreuz, dem Übergang zwischen dem Vinschgau und dem Meraner Talkessel. Von hier hat man den besten Überblick über Algund und das Meraner Land – und im Frühling die ganze Pracht im Visier: Ab Ende März überzieht ein Teppich aus zarten Apfelblüten das Tal und an den Hängen beginnt kräftiges Grün zu sprießen. Das auf 320 Meter Seehöhe gelegene Gartendorf Algund zählt zu den ältesten Weinbaugemeinden Südtirols. Historische Weinhöfe, Kellereien, Buschenschänken und Vinotheken halten die Rebkultur in Algund hoch. Der rund sechs Kilometer Algunder Waalweg führt einem der vor Jahrhunderten angelegten, künstlichen Wasserläufen entlang, die heute noch Felder und Wiesen bewässern. Aus den Pfaden entlang der alten „Waale“ sind heute wunderschöne Wander- und Spazierwege geworden. Im Schwebezustand durch die Weinberge geht es mit dem Sessellift von Plars nach Vellau hinauf. Wer danach den Korblift hinauf zur Leiter Alm und zum Meraner Höhenweg auf 1.550 Metern nimmt, wird von einem sagenhaften Rundumblick und den berauschenden Naturschätzen im Naturpark Texelgruppe belohnt.




Charme der alten Kurstadt Meran
Algund ist gleichzeitig der ideale Platz für Kulturreisende, die gerne zwischen Stadt- und Landkultur „switchen“ und von allem etwas haben möchten: Etwa einen Tag Stadtkultur in Meran. Über Gratsch und den Tappeinerweg gelangt man innerhalb von maximal einer halben Stunde zu Fuß ins Zentrum der Kurstadt. Die charmante Altstadt mit ihren Jugendstilfassaden, mondänen Geschäften und Cafés in den Lauben verlockt zum Flanieren. Ein Eis an der Passerpromenade, Gustieren am Wochenmarkt am Praderplatz, Shopping in den Lauben oder ein Konzert im Pavillon des Fleurs: Das alles gehört zu den absoluten „Musts“ für Algund-Urlauber. Hobby-Botaniker schlendern durch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff mit ihren über 80 blühenden Gartenlandschaften und Pflanzen aus aller Welt, die sich über zwölf Hektar und 100 Höhenmeter erstrecken. Ein Tipp für Pferdeliebhaber sind die Haflinger Galopprennen am Rennplatz Meran.




Reise in Messners Welten und ins Mittelalter
Im Meraner Land und im Vinschgau warten noch mehr Attraktionen auf ihre Entdeckung. Allen voran das Südtiroler Museum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol oder zwei von sechs Messner Mountain Museen: Das MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, das sich mit dem Thema Mensch-Berg auseinandersetzt und das MMM Juval in Naturns, das dem Mythos Berg gewidmet ist. Westwärts von Algund lockt der Vinschgau mit seinen vielen Attraktionen: Schloss Kastelbell, die Churburg mit der weltweit größten privaten Rüstkammer, das mittelalterliche Städtchen Glurns oder das Kloster Marienberg in Burgeis. Sämtliche Ziele liegen an der römischen Kaiserstraße Via Claudia Augusta, die vor 2.000 Jahren die Adria mit der Donau verband. Statt römischen Söldnern treten hier heute Radfahrer an. Zwischen Meran und Mals ist die Vinschgerbahn unterwegs. Mit dem Südtirol Guest-Pass Algund sind alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol und der Eintritt in 90 Landesmuseen kostenlos.

Frühlingswandern auf Spuren von Kräutern und Wassern
Rund 300 Sonnentage im Jahr schenkt das alpin-mediterrane Mikroklima dem Gartendorf Algund bei Meran. Der Frühling ist ein Spektakel, das man gesehen haben muss – vielleicht bei einer geführten Wanderung.

Das Meraner Becken ist gesäumt von Weinbergen und Obstgärten – und geschützt von hohen Bergen. Algund profitiert von einem milden, mediterranen Klima, das durch die submediterrane Luft bedingt ist, welche von der oberen Adria ungehindert in das Etschtal einströmen kann. Die wohlige Wärme, die üppige Vegetation und die mit ätherischen Ölen angereicherte Luft wirken sich positiv auf Psyche, Gesundheit und Wohlbefinden aus: Was offenbar Kaiserin Sisi schon wusste, bestätigt nun eine Gesundheits- und Klimastudie der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg. Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass bereits ein einwöchiger Aufenthalt in Algund viel bewirken kann.




Bewusst Wahrnehmen und Was(s)erleben
Besonders gut tut Bewegung in frischer Luft. Da sich das Gartendorf Algund von 300 bis 3.000 Metern Höhe erstreckt, sind die Möglichkeiten dafür besonders vielfältig. Gerlinde Aukenthaler lädt jeden Dienstag ab April zur Kräuter-Erlebniswanderung in Vellau. Bei dieser Entdeckungsreise durch die Welt der Kräuter geht es nicht nur ums Sammeln, sondern auch um das bewusste Wahrnehmen der Schätze, die am Wegesrand stehen. Die Teilnehmer schärfen so ihre Sinne für das Wesentliche und erleben die Natur als Wohltat für Körper, Geist und Seele. Am Ende des Weges wird im Garten des Klosterbauernhofs ein würziger Frischkäse aus Wildkräutern hergestellt. Ab Mai geht es jeden Donnerstag zur Wasser-Erlebniswanderung mit gezielten Atem- und Achtsamkeitsübungen. Dass wir in Monaten mit einem „r“ nicht Barfuß gehen sollen, wissen wir seit Kindheitstagen. Aber dann tut die Berührung mit den unterschiedlich beschaffenen Böden und kaltem Wasser gut. Der „Fußmarsch durch die Lehre Sebastian Kneipps“ startet mit einem kalten Armbad, einem Barfuß-Spaziergang zum Grabbach und dem Urweg Ochsentod. Es folgen „Yoga mit keltischen Wurzeln“ (WYDA) und Wassertreten beim Blumenthalerhof. Mit einer Kräuterlimonade klingt das erfrischende Wassererlebnis aus.

Algund: Wanderungen im Frühling
07.+14.+21.+28.04.20, 05.+12.05.20: Erlebniswanderung Kräuter in Vellau mit Expertin Gerlinde Aukenthaler
21.+28.05.20, 04.+11.+18.+25.06.20: Erlebniswanderung Wasser
Wöchentliche Wanderungen in Algund
DI: Weinlehrpfad Wanderung vom Weingut Schloss Plars
MI: Geführte Gästewanderung, Wildbeobachtung
DO: Apfellehrpfad (April bis Mai)
FR: Apfellehrpfad und Klosterbauerhof (ab Juni)
 


Algunder Wandertage mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
Der Südtiroler Naturpark Texelgruppe zeigt von den mediterranen Hängen oberhalb von Algund auf 500 Metern bis zu den kargen und steilen Dreitausendern der Ötztaler Alpen viele Gesichter. Gemeinsam mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander entdecken Wanderer noch einige mehr.

Der Naturpark Texelgruppe ist das größte Schutzgebiet Südtirols, der Meraner Höhenweg einer der beliebtesten Wanderwege des Landes und mit seinen vielen Attraktionen ein Naturerlebnis für sich. Wer gemeinsam mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander am Meraner Höhenweg unterwegs ist, schärft seine Sinne zusätzlich: denn auch abseits von Partschinser Wasserfall oder der größten Seenplatte Südtirols mit den Spronser Seen gibt es unglaublich viel zu entdecken. Hans Kammerlander erzählt aus seinem „bewegten“ Leben und gibt wertvolle Tipps für das Verhalten in den Bergen. Jeden Mittwoch können sich Wanderer gemeinsam mit den Guides Monika und Georg auf die Beine machen. Auch von ihren gemeinsamen Alm- und Hüttenwanderungen nehmen Naturgenießer unvergessliche Aus- und Einblicke mit. Rücken doch urige Waldwege, rauschende Wildbäche, malerische Almen und blühende Berghänge ins Blickfeld.

Eine ganz einfache Tour, die man jederzeit auch alleine unternehmen kann, führt über den etwa sechs Kilometer langen Algunder Waalweg. Er zählt zu den schönsten Panoramawanderwegen des Meraner Landes und verläuft oberhalb von Algund entlang der uralten Bewässerungsgräben durch Obstwiesen und Weingärten und über den bekannten Tappeinerweg bis nach Meran. Bergwanderer kommen außerdem mit zwei weiteren Südtiroler Bergprofis hoch hinaus. Im Juli ist Jung-Alpinist Simon Gietl der kundige Begleiter, im September der professionelle Bergführer Hanspeter Eisendle. Beide haben sich mit Erstbegehungen und Touren in den Dolomiten einen Namen gemacht, aber auch mit Expeditionen in vielen anderen Ländern.




Algunder Wandertage mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
16.06.20: 1. Wanderung mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
15.07.20: 2. Wanderung mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
05.08.20: 3. Wanderung mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander
Algunder Wandertage mit Hanspeter Eisendle und Simon Gietl
08.07.20: Wanderung mit Extrembergsteiger Simon Gietl
09.09.20: Wanderung mit Extrembergsteiger Hanspeter Eisendle
Jeden Mittwoch: Alm- und Hüttenwanderungen mit Algunder Wanderführern

Besuch bei der „Gartenkönigin“ des Meraner Landes
Für Menschen auf der Alpennordseite ist es verblüffend, was sich bereits im März vor den Toren Merans abspielt: Submediterrane Einflüsse zwischen dem Ortlermassiv und der Texelgruppe sind verantwortlich für den rosa-weißen Blütenteppich, der das Gartendorf Algund überzieht.





Millionen von rosa Mandel-, Kirsch- und Apfelblüten vor den schneeweißen Spitzen im Naturpark Texelgruppe: Diesen „fernöstlichen“ Kontrast findet man mitten in den Alpen, im Gartendorf Algund, das am westlichen Rand des Meraner Beckens liegt. Submediterrane Luft von der oberen Adria, die in das Etschtal ungehindert einströmen kann, sorgt dafür, dass exotische Pflanzen wie Palmen, Pinien, Agaven und Ölbäume unter freiem Himmel überwintern können. Möglich ist das durch die bis zu 3.300 Meter hohen Gipfel der Ötztaler Alpen und der Texelgruppe, die als Schutzschilder vor den Niederschlägen und kalten Winden aus dem Norden dienen. Die Hochrechnung macht in Summe mehr als 300 Sonnentage pro Jahr aus – und ein Klima, das mit südlichen Mittelmeerregionen, der Côte d’Azur und Mallorca mithalten kann.

Urlaub auf dem Südbalkon der Alpen
Neben Äpfeln und Wein, den kulinarischen Botschaftern Algunds, gedeihen Marillen und Pfirsiche, Mandeln, Feigen und sogar Oliven. Im nur zwei Kilometer von Algund entfernten Meran entdeckt man das Frühlingserwachen auf Kaiserin Sisis Spuren in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und auf der berühmten Tappeinerpromenade Magnolien, Eukalyptus, Zitrus-, Granatapfel-, Maulbeer- und Feigenbäume. Wer in Algund seinen Urlaub verbringt, wohnt inmitten der Wein- und Obstgärten, Burgen, Schlösser und Ansitze des Burggrafenamts und in wohltuender Distanz zum quirligen Treiben der Kurstadt. Die Lage am Fuße des Naturparks Texelgruppe und am „Tor“ zum Vinschgau bringt Wanderer und Radfahrer in alle Himmelsrichtungen und Höhenlagen in Gang. Der Algunder Waalweg und der Meraner Höhenweg sind die beliebtesten Marschrouten und die Via Claudia Augusta einer der schönsten Talradwege Südtirols. Im Radius von nur 45 Kilometern liegen drei fast ganzjährig bespielbare Golfplätze.



Veranstaltungen Algund im Frühling
16.–19.04.20: Gartenflair Algund – mediterrane Pflanzen, Gewächsen und Kräuter, Aussteller aus Südtirol und Italien. Mit Kräuterworkshops und Expertengesprächen!
10.05.20: 27. Half Marathon Meran – Algund ein Lauf mit Breitensportcharakter
26.04.20: Radfest mit Radflohmarkt in Algund – Neuheiten im Bike- und E-Bike Bereich zum Testen
Frühlingskonzerte der Algunder Musikkapelle: 12.04, 01.05., 15.05., 29.05.




Algund für Radler: In alle Höhen und Himmelsrichtungen
Bei Algund kreuzen sich viele Wege – und 300 Sonnentage pro Jahr sind ein zusätzlicher Ansporn, die Räder zu satteln. Genussradfahrer treten auf dem Etschradweg „Via Claudia Augusta“ in die Pedale. Aber es führen noch viele weitere Wege zum persönlichen Gipfelerlebnis.

Algund ist so etwas wie die „Radachse Südtirols“ und kennt zig Wege für Radfahrer und Biker: Jene quer durch das Etschtal bis Bozen, ins Ultental, das Passeiertal und durch den Vinschgau bis an den Reschensee – aus dessen Mitte der Kirchturm von Altgraun herausragt. Durch den Vinschgau verläuft die historische Römerstraße Via Claudia Augusta, die einst von der Adria über die Alpen bis zur Donau führte. Ab Anfang März bis Ende Oktober wird auf dem Transalp-Radweg in die Pedale getreten. Von Algund steigt man über die bekannten Trauttmansdorffer Thronsesseln am Hochkreuz in die Via Claudia Augusta ein. Auf der rund 70 Kilometer langen Strecke kann man alle paar Kilometer Halt machen, um die Schlösser Juval und Kastelbell, die Churburg oder das Kloster Marienberg zu besichtigen. Beliebt ist auch das Teilstück der Via Claudia Augusta von Algund südwärts der Etsch entlang bis Bozen. Auf diesem Etschtal Radweg gibt es auch alle paar Kilometer Tipps für einen Zwischenstopp: Die Dörfer des Meraner Landes und einige Burgen und Schlösser an den Hängen lohnen sich dafür, etwa Burg Sigmundskron mit dem MMM Messner Mountain Museum bei Bozen.

Mit Bike und Bahn durchs Burggrafenamt
Auch Mountainbiker haben in Algund viele Wege vor sich: Einige führen über die Waalwege und durch die Weingärten hinauf bis in die Texelgruppe und unter das Dach der Dreitausender. Einen leichteren Einstieg hat man von Aschbach aus. Die Seilbahn hebt Bike und Biker auf 1.360 Meter und zu traumhaften Touren in der Texelgruppe. Vielleicht zur 1.922 Meter hoch gelegenen Naturnser Alm. Diese wartet mit einem obligatorischen Speckbrettl als „Zwischengang“ auf, bevor es weiter zur St. Vigilius Kirche mit ihrem sagenhaften Ausblick auf die Dolomiten und Gipfel der Texelgruppe geht. 

Weitere schweißtreibende MTB-Touren führen hinauf zum Seespitz, auf den Nörderberg, den Sonnenberg, das Vigiljoch bei Lana und hinein ins Schnalstal. Wer will, gelangt mit der Vinschgerbahn zu weiteren Startpunkten bis im rund 50 Kilometer entfernten Mals. Mit dem Südtirol GuestPass Algund sind alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol gratis ebenso wie der Eintritt in 90 Landesmuseen. Jeden Mittwoch steht im Sommer in Algund auch eine geführte Biketour auf dem Wochenprogramm.

Weitere Informationen:
Tourismusverein Algund
I-39022 Algund bei Meran (BZ), Hans-Gamper-Platz 3
Tel. +39 0473 448600, Fax +39 0473 448917
E-Mail: info@algundSüdtirol.com
www.algund.info

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