Mittwoch, 31. Mai 2017

Was tun bei Gewitter?

Blitz & Donner

Es ist wieder die Zeit der Naturgewalten, die Zeit der Gewitter. Es blitzt und donnert allenthalben. Aus dem sicheren Haus heraus betrachtet ist das ja ganz interessant. Aber wenn man draußen ist?

Und man weiß ja, so ein Gewitter kann gefährlich sein. Jedes Jahr liest man von Unglücken bei denen es nicht nur schwerverletzte, sondern oft genug auch Tote gibt. Ganze Gruppen wurden hier schon getötet oder verletzt.

Also was tun, wenn ein Gewitter kommt? Es gibt viele gute Ratschläge, ein paar Grundregeln nützen schon viel wenn man sie beachtet.

- Kommt ein Gewitter zuerst feststellen wie weit ist es weg. Einfache Faustregel: Der Schall wandert etwas über 300 Meter in der Sekunde. Zählt man die Sekunden zwischen Blitz und Donner und nimmt sie mal 300, dann hat man in etwa die Entfernung des Gewitters.

- Wenn man ein Gewitter hört ist es höchstens zehn Kilometer entfernt. Ist es einige Kilometer weg, dann ist man zwar nicht völlig außer Gefahr, aber doch eher auf der sicheren Seite. Man sollte die Messung aber wiederholen. Wird die Entfernung größer, ist es ja gut. Wird sie kleiner, dann sollte man sich weitere Sicherungsmaßnahmen überlegen. Beträgt der Abstand zwischen Blitz und Donner weniger als zehn Sekunden, wird es gefährlich - dann kann der Blitz in unmittelbarer Nähe einschlagen.

- Wo stellt man sich unter: Allgemein bekannt ist, dass der Blitz gerne in die höchsten Erhebungen einschlägt. Sei es nun ein einzelner Baum, eine Baumgruppe, eine Hütte oder Scheune im Gelände oder gar ein Tier oder Mensch in der flachen Landschaft.

- Ist man in einem Gebäude, einem Felsvorsprung oder einer Höhle nach Möglichkeit mindestens drei Meter Abstand zu den Wänden halten.

- Wenn man keine Gelegenheit hat, sich in ein festes (!) Haus zurückzuziehen sollte man keineswegs in den oben erwähnten hohen Gebäude oder unter den Bäume Schutz suchen. Ob jetzt Buche oder Eiche ist dabei egal.

- Im Wald ist es nicht ganz so gefährlich, wenn man sich nicht gerade unter den höchsten Baum stellt. Auch den Waldrand sollte man meiden.

- Kann man sich in eine Auto zurückziehen ist man schon ziemlich geschützt.

- Grundsatz ist: Lieber nass und dreckig als getroffen und tot. Also in die Hocke gehen, mit geschlossenen Beinen „sitzen“ - breitbeinig führt zu Spannung zwischen den Beinen. Falls möglich in einer Mulde.

- Metall zieht Blitze an. Also Fahrrad, Wanderstöcke aus Metall, Metallschirme usw. einige Meter weiter weg ablegen.



Weitere Informationen

findet man im Internet, u.a. kann man sich hier eine Broschüre herunterladen oder kostenlos bestellen: https://shop.vde.com/de/blitze-so-k%C3%B6nnen-sie-sich-sch%C3%BCtzen-8

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Pilgern und Entschleunigen in der Kraftquelle Allgäu

Kraftquelle Allgäu: Große Kräutervielfalt mit Pilgerroute zur inneren Einkehr

Ferienregion im Westallgäu lehrt Entschleunigung für Geist, Leib und Seele – „Samstagspilgern“ für alle Generationen



Kräuter sind ein zentrales Thema der „Kraftquelle Allgäu“. 
Schmackhafte Kräuter finden sich in der Region ebenso 
wie Westallgäuer Wildpflanzen mit natürlicher Heilkraft. 
Foto: Landkreis Lindau (Bodensee)/David Knipping


Als großer und kraftvoller Kräutergarten mit meditativem Pilgerpfad hat sich das sonnenverwöhnte Westallgäu längst einen Namen gemacht. Am westlichsten Zipfel Bayerns finden sich Heilpflanzen wie Melisse, Arnika oder Zinnkraut sowie verschiedene Pilgerrouten auf dem Weg zur inneren Einkehr.

Zum Start in das Frühjahr 2017 haben die 13 Gemeinden des Verbunds Westallgäu Tourismus zusammen mit der Ferienregion Allgäu-Bodensee ihre Jahresprogramme „Kraftquelle Allgäu – Kräuter“ und „Samstagspilgern“ neu erstellt. Wer ohne Begleitung pilgern möchte, erfährt dazu alles Wissenswerte in der Broschüre „Der Jakobusweg“. In den drei Heften finden Gäste und Einheimische auf insgesamt 162 Seiten alles, was auf Geist, Leib und Seele wie Balsam wirkt. Tipps und Termine zählen ebenso dazu wie Routenplanungen, Seminare oder Kochkurse

„Immer mehr Menschen suchen wenigstens eine kurzfristige Auszeit vom privaten Alltag oder aus dem beruflichen Hamsterrad. Die 'Kraftquelle Allgäu' vereint mit den zentralen Themen Kräuter und Pilgern viele Sehnsüchte und Wünsche nach aktiver und passiver Erholung, innerem Einklang und körperlichem Wohlbefinden auf vielfältige Weise. Immer beliebter wird das von erfahrenen Pilgern und Seelsorgern geleitete 'Samstagspilgern', das Menschen aller Generationen einen Einstieg anbietet“, sagt Elena Kirchmann, Leiterin des Gästeamtes in Oberreute.

Das Westallgäuer Teilstück des Jakobusweges führt durch atemberaubende Natur. Die Route verläuft quer durch den Landkreis Lindau über verschiedene Etappen durch das Westallgäu bis an den Bodensee. Die Routen sind grenzübergreifend und führen in wohltuender Höhenlage (600 bis 1.000 Meter) Richtung Bodensee, nach Lindau oder ins österreichische Bregenz. Das beeindruckende Alpenpanorama und die Ausblicke auf den Bodensee sind Wellness für die Augen der Pilger, die Wandertouren im Zeichen der Jakobsmuschel als „beten mit den Füßen“ bezeichnen. 

Entschleunigung für alle Sinne –die Kräutergärten der Region 
wirken auf Körper, Geist und Seele positiv. 
Foto: Landkreis Lindau (Bodensee)/David Knipping


Wer die Nähe zu Gott mit gefalteten oder offenen Händen sucht oder für einen kurzen Moment einfach nur Ruhe finden, inne halten oder Kraft tanken möchte, der kann auf den Westallgäuer Pilgerpfaden zwischen vielen kleinen Kirchen und Kapellen auswählen. Allein in der Umgebung von Scheidegg finden sich 13 Kapellen, die durch zwei ökumenische Kapellenwege und einem Kneipprundwanderweg verbunden sind.

Auf geradezu einzigartige Weise vereint das gotische Kirchlein St. Bartholomäus in Zell das Bedürfnis nach innerer Einkehr und Fernsicht – ein Bänklein legt den Blick auf den Hochgrat (1.834 Meter) und das Rindalphorn (1.821) frei, die als höchste Erhebungen der Nagelfluhkette und des gesamten Allgäuer Voralpenlandes eine besondere Bedeutung haben. Wer nicht auf eigene Faust pilgern möchte, kann von Frühjahr bis Herbst beim geführten „Samstagspilgern“ testen, ob die Westallgäuer Wanderung im Geiste des Apostels Jakobus der richtige Weg ist.

Orte der Inspiration und Begegnung zwischen Menschen und den Heilpflanzen ihrer Westallgäuer Heimat sind auch die zahlreichen Gärten mit Kräutern und Wildpflanzen, die während des gesamten Jahres Saison und für die Region eine ganz besondere Bedeutung haben. Alleine der Kräutergarten „Artemisia“ in Stiefenhofen bietet 300 verschiedene Kräuter und Heilpflanzen zum Verkauf an. Weitere typische Allgäuer Pflanzen mit Heilwirkung wachsen und gedeihen auf rund 1.000 Quadratmetern im Kräutergarten „Zellers“ in Argenbühl/Eglofs.

Himmlische Antworten und Kräutersprüche aus alter Zeit erhalten Besucher im Kräutergarten „Himmelszipfele“ in Wangen-Leupolz. Wer genau wissen möchte, wie die Westallgäuer Kräuter auf Körper, Geist und Seele wirken oder welche Geheimnisse und mystische Geschichten es über die Westallgäuer Heilpflanzen zu erzählen gibt, dem sei eine Kräuterführung mit heimischen Expertinnen empfohlen.

Über das Westallgäu
Sonnenlicht macht glücklich und gesund. Die Einwirkung von UV-Licht reguliert den Hormonhaushalt, beeinflusst das Herz-Kreislauf-System und produziert das Wohlfühlhormon Serotonin. Bei den Menschen im Westallgäu ist die „innere Uhr“ besonders intakt – das Westallgäu gehört zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Die Gemeinden Lindenberg und Scheidegg mit regelmäßig mehr als 2.000 Sonnenstunden pro Jahr ragen aus der Allgäuer Sonnenregion heraus.

Beide Gemeinden bieten eine atemberaubende Natur sowie eine Fernsicht der Extraklasse: Aus dem Westallgäu erhaschen Gäste sogar einen Blick auf den Bodensee. Reich mit Sonne gesegnet sind auch die Gemeinden Gestratz, Grünenbach, Heimenkirch, Hergatz, Hergensweiler, Maierhöfen, Oberreute, Opfenbach, Röthenbach, Stiefenhofen und Weiler-Simmerberg, die allesamt zum Tourismus-Verbund „Westallgäu Tourismus“ zählen.

Das Westallgäu liegt im äußersten Südwesten Bayerns auf 800 bis 1.000 Meter – zentral zwischen Alpenland und Bodensee. Die hügelige Voralpenlandschaft ist eingebettet in ein Mosaik aus Wiesen, Wäldern, Tobeln und malerischen Dörfern. Das Westallgäu grenzt an das Oberallgäu, das württembergische Allgäu, an den Bodensee und an Österreich.

Das 70 Hektar große Naturschutzgebiet „Eistobel“ und die Scheidegger Wasserfälle sind besonders sehenswert in der Urlaubsregion im Dreiländereck, die sich auf verschiedene Art aktiv erleben lässt: Zu Fuß als Pilger und Kräutersammler auf dem Jakobusweg, um in der „Kraftquelle Allgäu“ neue Energie zu tanken oder auf den 31 „Westallgäuer Wasserwegen“ zu Wasserfällen, Weihern und Mooren, die eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt bieten. Eine Entdeckungsreise für die Familie ist eine Tour auf dem „Grenzerpfad“. Wanderern steht ein rund 620 Kilometer langes Wegenetz mit Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Durch das Westallgäu verläuft zudem ein Teil der „Wandertrilogie Allgäu“ – der bekannte Fernwanderweg mit drei Routen und 53 Etappen bietet Wanderspaß in drei Höhenlagen auf 876 Kilometern.

Kulinarisch ambitionierte Radfahrer erkunden die Westallgäuer Genussregion auf der „Allgäuer Käsestraße“, für die sieben verschiedene Radtouren entwickelt wurden. Das Westallgäu ist ein Paradies für Genussradler, Mountainbiker und Rennradfahrer. Insgesamt steht Radfahrern ein Wegenetz von rund 220 Kilometern zur Verfügung. 

Das Westallgäu aus der Vogelperspektive erleben Besucher im „skywalk allgäu Naturerlebnispark“, Kulturgeschichte der ganz besonderen Art im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg.

In zwölf Gemeinden erhalten Urlaubsgäste bei Anreise die elektronische Gästekarte „Allgäu-Walser-Card“, die neben ermäßigten Preisen für attraktive Freizeitleistungen auch Vorteile im öffentlichen Nahverkehr bietet. 

Hier finden Sie verschiedene Broschüren zum Herunterladen:

Info:
Westallgäu Tourismus e.V.
Museumsplatz 1, 88161 Lindenberg
Telefon: +49 8382 270 - 153
Telefax +49 8382 270 – 77153

Internet: www.westallgaeu.de 


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