Sonntag, 31. Juli 2016

Ferienregion Lana: Südtirol mit Wandern und Kultur

Südtirol: Auf den Spuren von Romanik und Romantik in Lana und Umgebung



In der Ferienregion Lana und Umgebung treffen altes Bauernland, Kleinstadtflair, alpines Lebensgefühl und italienische Leichtigkeit zusammen. Kultur, Tradition und Brauchtum fallen auf einen fruchtbaren Boden.

Im Altertum führte die alte Römerstraße Via Claudia Augusta von Süden kommend durch das Meraner Land und den Vinschgau über die Alpen. Das Mittelalter hat Südtirol 800 Burgen, Schlösser und Ansitze hinterlassen. Castel Lebenberg oberhalb von Tscherms ist eine vollständig erhaltene und bis heute bewohnte Burganlage aus dem 13. Jahrhundert. Die dreigeschossige Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, der Rokoko-Spiegelsaal und die erst kürzlich entdeckten gotischen Fresken sind nur einige der vielen Höhepunkte.

Rings um Lana finden sich außerdem über 40 Klöster, Kirchen und Kapellen aus verschiedenen Epochen: Ein beeindruckendes Zeugnis der Frühromanik ist etwa die Dreiapsidenkirche St. Margarethen in Lana mit ihrem byzantinischen Freskenzyklus von 1215. Zu den bedeutendsten Werken der Südtiroler Spätgotik zählt die Pfarrkirche von Niederlana mit dem berühmten Schnatterpeck-Altar. Der prächtige Flügelaltar von 1511 wurde aus Kastanienholz geschnitzt und aufwändig vergoldet. Er ist mit 14 Metern Höhe und sieben Metern Breite wahrscheinlich der größte im gesamten Alpenraum.

Kulturwandern rings um Lana

Die beiden Pfarrkirchen und viele weitere Lananer Kulturdenkmäler lassen sich auf den drei Kirchenwanderrouten in Lana, Völlan und am Vigiljoch entdecken. Einen Kulturgenuss jüngeren Datums verspricht der Skulpturenwanderweg in Lana, der sich vom Falschauer-Biotop über die Ländpromenade und den Brandis-Waalweg bis in die Gaulschlucht erstreckt. An besonderen Stellen, Kreuzungen und Weggabelungen sind bislang 33 Werke von Künstlern aus aller Welt aufgestellt, laufend kommen neue hinzu. Das Zusammenspiel von Natur und Skulptur eröffnen auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, rund acht Kilometer von Lana entfernt. Das einstige Winterdomizil der K.-u.-k.-Kaiserin Sisi umfasst 80 Gartenlandschaften mit Pflanzen aus aller Welt. Im Juli und August bilden die Gärten eine malerische Kulisse für verschiedene Veranstaltungen. Im Schloss Trauttmansdorff ist das Touriseum untergebracht: das erste interaktive Museum im Alpenraum, das sich der Geschichte des Tourismus in Südtirol widmet. www.lana.info/kultur

Klein und fein: Shopping mit Kleinstadtflair in Lana

Das Typische bewahren aber immer offen sein für Innovation: So könnte man die Absicht der Handelsbetriebe in Lana zusammenfassen. Lana hat eine eigene Fußgängerzone und versprüht das Flair einer Kleinstadt, besitzt aber keine großen Einkaufszentren. Die kleinen Qualitätsbetriebe mit ihren gewachsenen Strukturen bieten ein Einkaufserlebnis, das sich wohltuend von der gewohnten Massenabfertigung abhebt. Neben Luxusartikeln und Qualitätswaren aus Italien kommen auch die Südtiroler Produkte nicht zu kurz, darunter vor allem auch viele hochwertige Lebensmittel. Wer auf Fairness und Regionalität Wert legt, findet besonders viele bäuerliche Erzeugnisse und Bioprodukte. Die Fußgängerzone Am Gries mit ihren schönen Geschäften bildet im Hochsommer während der „Langen Donnerstage“ (bis 11.08.16) die Kulisse für ein rundum entspanntes Shoppingerlebnis für Jung und Alt. www.lana.info/langer-donnerstag

Aus allen Himmelsrichtungen nahe liegend

Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug: Viele Wege führen nach Lana und Umgebung. Von München und Stuttgart peilen Reisebusse wöchentlich das Meraner Land an. Von den Flughäfen Bozen, Verona, Mailand oder Innsbruck pendelt der SüdtirolBus nach Lana (alle Anreisedetails auf der Serviceseite von www.lana.info). Vor Ort bringen die Urlauber gleich mehrere Mobilitätskarten in Fahrt: Die BusCard für alle Busse von Meran und Umgebung, die MobilCard für alle öffentlichen Verkehrsmittel und geöffneten Seilbahnen Südtirols sowie die museumobil Card, die zusätzlich die Eintritte zu 80 Museen und Sammlungen in ganz Südtirol beinhaltet. Ein Ticket für aktive Gäste ist die bikemobil Card, die zusätzlich zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln Südtirols auch ein Leih-Bike für einen Tag bereitstellt. Alle Cards gibt es in den Tourismusvereinen sowie in den Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes. In Lanas Unterkünften bekommen Gäste außerdem beim Einchecken die kostenlose GuestCard für viele zusätzliche Leistungen und weitere Ermäßigungen während des Urlaubes im Meraner Land. www.lana.info

Lana ist im Sommer wieder der „Big Apple“ der Südtiroler Kultur
Lana ist als Südtirols größte Apfelgemeinde nicht nur in Sachen Agrikultur eine große Nummer, sondern auch in Sachen Kulturleben: Die Passionsspiele, die LanaPhil, die Freilichtspiele und die Literaturtage sind im Sommer 2016 nur vier von über 20 Kultur-, Sport- und Kulinarik-Terminen.
Mit den Passionsspielen Lana begann der Reigen an sommerlichen Veranstaltungen in Lana, der sich bis in den Oktober zieht. Die Braunsbergbühne stellte ihre 14 Aufführungen in der Heiligen-Kreuz-Kirche diesmal unter den Titel „Miserere“. Regisseur Peter Huber ließ erstmals einen Chor wie in einem klassischen Oratorium die Szenen aktiv mitgestalten. Die Kompositionen stammten von Josef Sagmeister.

Die LanaPhil (02.10.16) ist die wichtigste und bekannteste Philatelie-Sammlerbörse im deutsch- und italienischsprachigen Raum. An die 60 Aussteller sowie Besucher aus Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz werden erwartet. Zu sehen, tauschen, kaufen und verkaufen gibt es auf der LanaPhil außer Briefmarken auch alte Ansichtskarten, historische Wertpapiere, Heiligenbildchen, Bücher, Stiche, Aktien, Münzen oder etwa Telefonwertkarten. Alle Infos gibt’s auf www.lanaphil.info.

Die Freilichtspiele Lana hatten sich in diesem Jahr Miloš Formans Filmklassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“ vorgenommen. Das gleichnamige Theaterstück von Dale Wassermann ist die Vorlage für die Aufführungen im Kapuzinergarten, im Zentrum von Oberlana. Das Stück handelt vom hartgesottenen Draufgänger McMurphy – im Film dargestellt von Jack Nicolson –, der sich dem totalitären System in einem Irrenhaus entgegenstellt. Infos gibt’s auf www.freilichtspielelana.eu.

Die Kulturtage Lana (25.–27.08.16) finden bereits zum 31. Mal statt. Sie sind damit die ältesten und auch die erfolgreichsten Kulturtage Südtirols. Im Laufe der Jahre hat sich die Veranstaltung zu einer Drehscheibe für Literatur und Sprache entwickelt – und zu einem Treffpunkt von Autoren, Übersetzern und Sprachforschern. Von Lesungen, Gesprächen und Vorträgen im Schallerhof in der Vill in Oberlana bis zu „Exkursionen mit Autoren“ ist wieder ein dichtes Programm „zwischen den Zeilen“ geplant. Infos gibt’s unter www.literaturlana.com.

Highlights Lana und Umgebung 2016
bis 11.08.16: Langer Donnerstag; bis 31.08.16: Kindersommer; 25.–27.08.16: Kulturtage Lana; 18.09.16: Unser täglich Brot in Pawigl; 23.–25.09.16: Kürbistage Lana; 01.–02.10.16: Südtiroler Gartenlust; 02.10.16: LanaPhil; 15.–29.10.16: Herbstwanderwochen; 13.–30.10.16: Keschtnriggl – Kastanientage; 26.11.–31.12.16: Weihnachtsmarkt Sterntaler

Südtirols Apfelparadies zwischen Tradition und Dolce Vita
Milde Temperaturen treffen auf das ewige Eis der Gletscher – Südtiroler Traditionen auf italienisches Dolce Vita: Lana und Umgebung verbindet Mediterranes und Alpines zu einem unverwechselbaren Lebensgefühl.

Im Norden die Texelgruppe und die Sarntaler Alpen, im Westen die Ausläufer der Ortlergruppe – im Süden das Tor zum Mittelmeer: Die nach Norden hin abgeschirmte Lage ist verantwortlich dafür, dass Lana und Umgebung mit einem außerordentlich milden Talklima und einer erstaunlich kontrastreichen Landschaft punkten kann. Am Schnittpunkt zwischen Alpen und Mittelmeer ziehen sich die Weingärten wie in einem riesigen Amphitheater bis in 1.000 Meter Höhe. Im Etschtal liegt die größte geschlossene Apfelanbaufläche Europas mit etwa 200 Quadratkilometern Fläche. Lana hat als größte Apfelgemeinde Südtirols einen erheblichen Anteil am zehnprozentigen Marktanteil, den Südtiroler Äpfel am europäischen Markt belegen.

Vielfältig wie die Landschaft und die landwirtschaftlichen Produkte sind auch die Ferienorte von Lana und Umgebung: der große Hauptort Lana liegt an der Etsch auf 300 Metern Meereshöhe und versprüht Kleinstadt-Flair. Völlan ist ein kleiner Luftkurort „am Balkon“ auf 700 Metern oberhalb von Lana. Das Vigiljoch ist mit 1.873 Metern der höchste Punkt der Ferienregion, ein beliebtes Wander- und Skigebietund ausschließlich mit der Seilbahn von Lana erreichbar. Die Orte Tscherms, Burgstall und Gargazon liegen inmitten der Apfelplantagen zu beiden Seiten der Etsch, in Richtung Meran und Bozen. www.lana.info/orte

Radfahren und Golfen im Tal, Wandern auf drei Etagen

Wer sportlich aktiv sein möchte, findet in Lana und Umgebung viele Möglichkeiten. Radfahrer peilen flache Strecken auf dem Radweg Meran-Bozen im Etschtal und im gesamten Meraner Becken an, in den Vinschgau und in das Passeiertal. Für eine Bergwertung bieten sich die steilen Südtiroler Passstraßen an, wie der Gampenpass bei Lana, das Stilfser Joch im Vinschgau, der Jaufenpass und das Timmelsjoch im Passeiertal. Mountainbiker finden rings um Lana zig anspruchsvolle Trails. Golfer haben ihren 9-Loch-Course unterhalb der Burg Brandis in Lana – und einen weiteren mit 18 Loch nur 25 Kilometer entfernt im Passeiertal.

Beide sind durch das milde Klima im Meraner Land fast das ganze Jahr über bespielbar. Der Tipp für eine Abkühlung ist das 100 Prozent chlor- und kohlendioxidfreie Naturbad in Gargazon. Pferdeliebhaber treffen sich am Reitpark in Lana und Paragleiter am Vigiljoch. Zum Wandern und Nordic Walken animieren drei Etagen zwischen 300 und 1.800 Höhenmetern: Spazier-, Flanier- und Themenwege wie die Falschauerpromenade und der Südtiroler Skulpturenwanderweg laden zu ausgedehnten Spaziergängen im Tal. Natur- und Kulturwanderpfade finden sich entlang der historischen Waalwege im Mittelgebirge. Zum Bergwandern starten Naturgenießer auf den Hausberg von Lana, das Vigiljoch. Auch der Meraner Höhenweg ist von Lana aus ganz leicht erreichbar: Auf ihm kann man den gesamten Naturpark Texelgruppe umrunden und unterwegs gemütlich einkehren.

Leichte Erreichbarkeit, viele Mobilitäts-Cards

Lana und Umgebung ist durch gute Verkehrsverbindungen und internationale Verkehrswege wie die Brennerautobahn, den Reschenpass und die Schnellstraße Meran-Bozen leicht erreichbar. Von München und Stuttgart gibt es wöchentliche Bustransfers ins Meraner Land. Von den Flughäfen Bozen, Verona, Mailand oder Innsbruck pendelt der SüdtirolBus nach Lana. Die Bahnhöfe von Meran und Bozen sind nur 10 bzw. 25 Kilometer entfernt (alle Anreisedetails und interaktive Übersichtskarten auf www.lana.info).

Gäste sind auch im Urlaub öffentlich mobil: Busse und Züge fahren nach Meran und Bozen, Seilbahnen von Lana aufs Vigiljoch und von Burgstall nach Vöran, wo das „Knottnkino“ spektakuläre Aussichten in die Bergwelt eröffnet. Die Orte Burgstall und Gargazon liegt direkt am Radweg zwischen Meran und Bozen. Die Südtiroler Mobilitätskarten und die Meraner Land GuestCard machen öffentliche Verkehrsmittel und Freizeitaktivitäten günstiger: Die BusCard gilt auf allen Bussen von Meran und Umgebung, die MobilCard auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen Südtirols, die museumobil Card beinhaltet außerdem noch die Eintritte zu 80 Museen und Sammlungen in ganz Südtirol. Ein Ticket für Radfahrer ist die bikemobil Card, die zusätzlich zu allen öffentlichen Verkehrsmitteln Südtirols auch ein Leih-Bike für einen Tag bereitstellt. Alle Cards gibt es in den Tourismusvereinen sowie in den Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes. www.lana.info

Lana und Umgebung: Urlaubscards
BusCard für alle Busse von Meran und Umgebung: 7 Tage 15 Euro, Kinder bis 6 Jahre gratis
MobilCard für alle öffentlichen Verkehrsmittel Südtirols und Seilbahnen: 1 Tag 15 Euro (Kinder 7,50 Euro), 3 Tage 23 Euro (Kinder 11,50 Euro), 7 Tage 28 Euro (Kinder 14 Euro)
museumobil Card: alle öffentlichen Verkehrsmittel und Seilbahnen + Eintritte zu 80 Museen und Sammlungen in ganz Südtirol: 3 Tage 30 Euro (Kinder 15 Euro), 7 Tage 34 Euro (Kinder 17 Euro)
bikemobil Card: alle öffentlichen Verkehrsmittel und Seilbahnen + Leih-Bike für einen Tag: 1 Tag 24 Euro (Kinder 12 Euro), 3 Tage 30 Euro (Kinder 15 Euro), 7 Tage 34 Euro (Kinder 17 Euro)
Meraner Land GuestCard: für viele zusätzliche Leistungen und weitere Ermäßigungen während des Urlaubes
www.lana.info/service/mobil-in-suedtirol/

Weitere Informationen:
Tourismusverein Lana & Umgebung
I-39011 Lana, Andreas-Hofer-Straße 9/1
Tel.: +39/0473/561770
Fax: +39/0473/561979
www.lana.info/presse
E-Mail: info@lana.info


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Idyllische Plätze zwischen Südtirol bis Bayern

Alpine Walks und Private Guiding zu Idyllischen Plätzen



Wie Perlen an einer Schnur ziehen sich die 16 Idyllischen Plätze von Südtirols Süden bis nach Bayern. Zwischen einigen liegen herrliche Wandertouren. Das Gepäck lässt man sich von Hotel zu Hotel nachbringen.

Alpine Walks werden Wanderungen und teilweise auch Radtouren genannt, die sich von einem Idyllischen Platz zum nächsten ergeben. Informationen und Wander- und Radkarten über die Möglichkeiten liegen an jedem Idyllischen Platz auf. Der Gepäcktransport und die Verpflegung für unterwegs werden organisiert. Ideal für versierte Bergwanderer sind Touren zwischen den Adressen in den Südtiroler Dolomiten. Für Bergfexe bietet sich etwa eine Tour vom Hotel Drei Zinnen in Sexten zum Hotel Monte Sella ins ladinische Gadertal oder vom Gasthof Hotel Saalerwirt in St. Lorenzen im Pustertal bis zum Hotel Rosalpina auf dem Brixner Hausberg Plose an. Schöne Rad-Wanderungen durch das Eisacktal ergeben sich zwischen dem Hotel Rosalpina, dem Hotel Bad Dreikirchen bei Barbian und dem Gasthof Kohlern über Bozen. Etwa 15 Kilometer vor Bozen, bei Atzwang, lohnt sich ein Abstecher zur Prunkburg Schloss Prösels mit Kapelle, Waffensammlung und Pulverturm. Besonders aussichtsreich und von den Höhenmetern noch einfacher sind die Touren vom Gasthof Kohlern südwärts auf der Weinstraße, etwa zum Gasthof Krone in Aldein oder zum Zirmerhof in Ridaun. In jedem Fall wird man als Wanderer oder Radler in jedem Idyllischen Platz mit einem köstlichen Abendmahl und/oder Wellness empfangen. Wer sich lieber in Begleitung eines kundigen Guides auf die Beine macht, hat an allen Idyllischen Plätzen Möglichkeiten dazu: Private Guiding in den Dolomiten und am Gardasee bietet der Berg- und Skiführer Michael Schiek für Seilschaften von vier bis acht Personen an. www.idyllicplaces.com

Alpine Walks in den Südtiroler Idyllischen Plätzen
Hotel Drei Zinnen, Sexten/Sesto. Hotel Monte Sella, St. Vigil i. E./S. Vigilio di Marebbe. Saalerwirt, St. Lorenzen/San Lorenzo. Hotel Rosalpina Dolomites, Brixen/Bressanone. Gasthof Bad Dreikirchen, Barbian/Barbiano. Gasthof Kohlern, Kohlern Bozen/Colle Bolzano. Gasthof Krone, Aldein/Aldino. Der Zirmerhof, Radein/Redagno.

Die Idee des Besonderen, verpackt in 16 „Idyllische Plätze
Wer einen der 16 Idyllischen Plätze aufsucht, darf sich auf Tage an außergewöhnlichen Orten einstellen: Dort, wo sich schon Sommerfrischler, Schriftsteller, Wissenschafter, Künstler und Nobelpreisträger von ausgesuchter Gastfreundschaft und faszinierender Natur inspirieren ließen.

Kettenhotels, die sich quer über den gesamten europäischen Kontinent ziehen, ein Ambiente, das man schon zu kennen glaubt, und eine Küche, die sich mit dem „kleinsten gemeinsamen Vielfachen“ zufrieden gibt: So sehen die meisten Urlaubsangebote aus. Wer jedoch seinen Fokus auf den Zentralalpen Südtirols, der Schweiz, Nordtirols und Bayerns richtet, kann dort an ausgewählten Plätzen noch kleine, manchmal sogar unscheinbare, dafür aber aus der Tradition mehrerer Generationen gewachsene und familiengeführte Betriebe entdecken: die Idyllischen Plätze.

Diese haben nicht Gewinnmaximierung auf ihre Fahnen geschrieben, sondern ein Bekenntnis zu ihren Wurzeln, zur hohen Kunst der Gastfreundschaft und zur Individualität. Ein Urlaub an einem der 16 Hotels, Restaurants und Weinhöfe steckt deshalb immer voller neuer Erfahrungen für die Gäste – für die Ruhe von uraltem Gemäuer, für Zimmer mit Persönlichkeit, die keiner Norm entsprechen, für Typisches aus der regionalen Küche und ein Ambiente, dass das Besondere in kleinen Dingen sieht – ebenso wie im großen Naturerlebnis.

Historischer Rahmen für den Urlaub mit Visionen
Das Südtiroler Eisacktal und die Dolomiten, Bozen und Südtirols Süden, das Meraner Becken und das Schnalstal, das Schweizer Engadin und das Tiroler Zillertal sind die Heimat der Idyllischen Plätze. Jahrhunderte alte Ansitze und Weinhöfe bilden die Zwischenstationen für Weinreisen auf der Südtiroler Weinstraße: Vom Weingut Klaus Lentsch in Eppan über die Vineria Paradies in Margreid bis zum Weingut Hadersburg hoch über Salurn. Dazwischen bietet sich die Ruhe und Abgeschiedenheit von Weinbergen und Bergdörfern zur Übernachtung an: Vom Zirmerhof in Radein und dem Gasthof Krone in Aldein bis zur Residenz im Grünweinhof in Pinzon.

Auf Spuren alter Sommerfrischen urlaubt man im Gasthof Kohlern bei Bozen, im Gasthof Bad Dreikirchen über Barbian im Eisacktal, im Hotel Rosalpina auf der Plose bei Brixen und im Hotel „Das Kranzbach“ bei Garmisch-Partenkirchen. Überall hier lässt sich absolute Ruhe und Abgeschiedenheit in kürzester Zeit auch mit lebendiger Stadtkultur verbinden. Den klassischen Bergurlaub bieten in den Dolomiten das Hotel Drei Zinnen in Sexten, im ladinischen Gadertal das Hotel Monte Sella in St. Lorenzen am Kronplatz, im Schweizer Engadin das Hotel Meisser in Guarda, im Zillertal das Landgasthof Linde in Stumm und im Vinschgau der Hotel Gasthof zur Goldenen Rose in Karthaus im Schnalstal. Aber egal, an welchem Idyllischen Platz man absteigt: Überall wohnt man in Gemäuern mit Geschichte und voller Geschichten – und auf ganz besonders Idyllischen Plätzen. – bei Gastgebern, die sich ganz bewusst gegen eine immer gleichförmiger werdende Urlaubswelt stellen.

Die Alpen als riesengroßes Naturerlebnis
Noch etwas haben alle 16 Idyllischen Plätze gemeinsam: Die Alpen als einen der größten zusammenhängenden Naturräume auf dem europäischen Kontinent. Dieser eröffnet alle möglichen Spiel- und Sportarten für den Urlaub. Wanderer, Bergsteiger und Biker erobern Höhenmeter um Höhenmeter die schönen Almen und Gipfel. Außerdem ziehen sich auch viele leichter gängige Talradwege durch die Alpen. Etwa der Radweg entlang der alten römischen Kaiserstraße Via Claudia Augusta durch den Vinschgau und über die Weinstraße in Südtirols Süden.

Oder der Pustertaler Radweg und der Eisacktaler Radweg, der bis bis Bozen verläuft. Aber ebenso der Innradweg von Maloja im Schweizer Oberengadin bis Passau in Bayern, der Zillertaler Radweg und der Radweg entlang der Loisach in Oberbayern. Für den Wasserspaß bieten sich viele kleine, malerische Alpenseen an, wie der Kalterer See und die Montiggler Seen in Südtirol, der Achensee in Tirol oder der Walchen- und Kochelsee in Bayern. Fast überall haben auch Segler und Surfer ihr Revier. Ein besonderes Angebot lockt Gäste der Idyllischen Plätze an den Gardasee: Sie können hier einen 20er-Jollenkreuzer anheuern – und mit einem Skipper in See stechen. Golfer sind in den Alpen immer am Ball: Schlägt man einen Radius von 40 Kilometern, sind rund um Bozen neun Plätze auszumachen, ebenso viele rund um das Zillertal, sieben Anlagen um Guarda im Unterengadin und sogar 17 Golfplätze im Umkreis von Krün in Oberbayern. Die traditionsreichen Idyllischen Plätze laden nach dem Spiel dazu ein, sich von authentischer Küche und Gastfreundschaft verwöhnen und aufbauen zu lassen.

16 Idyllische Plätze
1. Hotel Monte Sella, St. Vigil i. E./S. Vigilio di Marebbe. 2. Hotel Drei Zinnen, Sexten/Sesto. 3. Der Zirmerhof, Radein/Redagno. 4. Hotel Rosalpina Dolomites, Brixen/Bressanone. 5. Hotel Zur Goldenen Rose, Schnalstal/Val Senales. 6. Gasthof Bad Dreikirchen, Barbian/Barbiano. 7. Saalerwirt, St. Lorenzen/San Lorenzo. 8. Gasthof Kohlern, Kohlern Bozen/Colle Bolzano. 9. Gasthof Krone, Aldein/Aldino. 10. Residenz im Grünweinhof, Pinzon/Montan. 11. Das Kranzbach, Kranzbach/Klais, Garmisch-Partenkirchen. 12. Hotel Meisser, Guarda, Engadin. 13. Landgasthof Linde, Stumm im Zillertal. 14. Vineria Paradeis, Margreid/Magrè. 15. Weingut Haderburg, Salurn/Salorno. 16. Weingut Klaus Lentsch, Eppan/Appiano

Sommerfrische Höhenluft und die Ruhe der Berge
Die Idyllischen Plätze sind 16 außergewöhnliche Adressen zwischen dem Allgäu und Südtirol. Acht von ihnen liegen auf „luftigen und sommerfrischen“ Anhöhen, mit herrlichen Aussichten und einem Schuss Wellness.

Vor die Türe treten und nichts als das Grün der Wiesen und die Schönheit der Berge vor Augen: Das ist ein Luxus, den wir heute kaum noch kennen. An den 16 Idyllischen Plätzen zwischen dem Allgäu und Südtirol gibt es ihn noch. Ein Vorzeige-Platz diesbezüglich ist das Hotel Rosalpina auf der Plose-Südseite bei Brixen. Gebaut vor dem ersten Weltkrieg als „Lungenheilanstalt“, wurde es 2009 von Grund auf „saniert“ und erlebt als außergewöhnliches Wellnesshotel seine Renaissance. Allein die Höhenlage auf 1.770 Metern und der Rundumblick auf die Dolomiten mit den Geislerspitzen lassen befreit aufatmen. Zum Naturgenuss wird in dem altehrwürdigen Rahmen des Ringstraßen-Bau­meisters Otto Wagner in Sachen Wellness ebenso nur Natürliches angeboten: Anwendungen auf Basis von Höhenluft und Quellwasser, Südtiroler Naturkosmetik von Vitalis Dr. Joseph, Massagen, Packungen, Pools und Saunen.

Eine Karthause im Namen der Rose
Szenenwechsel in das Vinschgauer Schnalstal, etwa 30 Kilometer westlich von Meran: Bei Schloss Juval zweigt die beeindruckende Bergstraße Richtung Ötztaler Alpen ab. Nach knapp zwölf Kilometern erreicht man auf etwa 1.300 Metern das Bergdorf Karthaus, inmitten einer unvergleichlichen Bergkulisse mit blühenden Almwiesen und Gletschern zwischen Texelgruppe, Ötztaler Alpen und Ortlergruppe. Von dem Kartäuserkloster Allerengelberg, das hier im 14. Jahrhundert gegründet wurde, stehen heute nur noch die Klostermauern, innerhalb derer sich ein Bauernweiler gebildet hat.

Außerhalb der Mauern liegt ein Gasthaus, das schon im 15. Jahrhundert Reisenden Unterkunft bot. Heute ist es das Hotel Goldene Rose, das von Familie Grüner seit drei Generationen geführt wird. Getäfelte Stuben, ein Kloster-Gewölbekeller für Weinverkostungen, ein „Salettl“, urige Zimmer mit viel Holz und ein modernes Spa gehören zum Haus. Wellnessfans lassen sich auf den Porphyr-Wärmeliegen oder im Dampfbad aus Laaser Marmor nieder. Reines Schnalstaler Gletscherwasser und Mineralstoffe aus dem Gestein der Gletscherhöhlen sind die Basis für die hauseigene Kosmetiklinie Glacisse®, welche die Grundlage für Massagen, Wellness- und Kosmetik-Anwendungen bildet.

Entschleunigen hoch über der Weinstraße
Etwa 100 Kilometer weiter südöstlich schiebt sich eine ganz andere Landschaft vor das Blickfeld: Im Tal liegt die Südtiroler Weinstraße, in den Bergen der Naturpark Trudner Horn mit seinen Sandstein-Canyons, Porphyrschluchten und eiszeitlichen Findelsteinen. Bei Auer schlängelt sich die Straße hinauf nach Radein. Am höchsten Punkt von Oberradein auf 1.560 Metern liegt der Zirmerhof, ein Bauernsitz aus dem 12. Jahrhundert. Von einem „Zauberberg“ sprechen die Einheimischen – und die Gäste, die seit 1890 hierher kommen, von einem Ort des Rückzugs und der Entschleunigung. So sah es zumindest Richard von Weizsäcker, ebenso wie viele andere Persönlichkeiten, Künstler und Nobelpreisträger, die schon hier weilten.

Zu den „Spezialitäten“ des 2006 in den Hang gebauten Wellness-Bereiches zählen ein Gewürztraminer Peeling, ein Feldthymian- und Zirbelkieferbad oder eine Apfel- und Hagebutten-Massage. „Zum Zerfließen schön“: Der Außen-Infinitypool mit dem Lärchenholz-Liegebereich und Weitblick bis zum Ortler und den Stubaier Alpen.

Sommerfrische mit gutem Draht nach Bozen
Nur etwa zehn Kilometer vom Bozener Zentrum entfernt – und trotzdem inmitten einer Oase der Ruhe: das kleine Bergdorf Kohlern war schon um 1900 im Sommer ein hoch geschätzter Rückzugsort für die Bürger aus der aufgeheizten Südtiroler Provinz-Hauptstadt. Die älteste freischwebende Seilbahn der Welt und eine kurvige Bergstraße führen hinauf auf 1.250 Meter. Hoch über Bozen, dem Etschtal und dem „Überetsch“, ist bis heute noch viel von dem Jahrhundertwende-Charme erhalten geblieben. Vor allem im Gasthof Kohlern, das mit seiner Jugendstilfassade, der lichten Veranda und den schlichten Zimmern wie anno dazumal dasteht – mit seinen Angeboten jedoch ganz dem Zeitgeist entspricht. Ein Infinity-Pool, Peelings, Packungen, Bäder und Massagen bringen Körper, Geist und Seele in Einklang.

Tief entspannt wie Sigmund Freud
Einen ganz besonderen Hort der Ruhe eröffnet der Weiler Bad Dreikirchen mit seinen drei zusammengebauten gotischen Kapellen hoch über Barbian im Eisacktal. In vorchristlicher Zeit befand sich an dieser Stelle ein heidnisches Quellheiligtum. Der einstige klassische Sommerfrischort mit Kurbad ist bis heute nur zu Fuß oder im Geländetaxi über Forstwege erreichbar. Im Hotel Gasthof Bad Dreikirchen haben schon Christian Morgenstern und Sigmund Freud ihre Sommerfrische verbracht und die Ruhe genossen. Heute tun es Menschen, die sich ein paar Tage vom Alltag „abstöpseln“ wollen. Telefon und Fernseher gibt es hier nicht und WLAN nur in der Lobby. Lediglich das traditionelle Interieur wurde von den römischen Architekten Carl Pickerling und Claudio Lazzarini um zeitgemäße Einbauten ergänzt.

Lebensgenuss auf „ladinisch“
Für einen Urlaub inmitten der unberührten Natur am Eingang ins ladinische Gadertal empfiehlt sich das Gasthof Hotel Saalerwirt. Es liegt auf knappen 1.000 Höhenmetern an der Westseite des Kronplatzes und ist eines von nur drei Gebäuden um das Wallfahrtskirchlein „Unserer Lieben Frau von Loreto“ aus dem 17. Jahrhundert. Der historische Saalerwirt mit seinen wunderschönen rustikalen Stuben, der lichten Veranda und dem Rundumblick auf die Dolomiten ist etwas für stille Genießer. Im neu erbauten „imHaus“ gibt es schlicht-schöne, strahlenreduzierte und mit Naturmaterialien gestaltete Wohlfühl-Suiten. Besonders beliebt ist der Naturbadeteich am Waldrand mit Saunahaus und Natur-Spa, in welchem Massagen, Behandlungen, Yoga und Meditation die Sinne erfreuen.

Britisch-bayerische Wellness
Das romantische Bergtal auf etwa 1.000 Metern Höhe im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist die Kulisse für einen weiteren Idyllischen Platz: „Das Kranzbach“, ein typisch englischer Landsitz, den die britische Adelige und virtuose Geigenspielerin Mary Isabel Portman Anfang des 20. Jahrhunderts erbauen ließ. Mit großem Hauptgebäude, Seitenflügeln und Torhäusern sowie einem neuen Gartenflügel samt Badehaus bildet es heute einen Rückzugsort mit Stil. Sowohl im denkmalgeschützten Hauptgebäude, in dem gediegene Einrichtung und Holzvertäfelungen und offene Kamine der britischen Lebensart huldigen, ebenso wie im Spa-Bereich, in dem von TCM über Ayurveda bis zu Detox und Personal Training „wellnesstechnisch“ keine Wünsche offen bleiben. Selbst ein eigenes Ladies Spa steht zur Verfügung. www.idyllicplaces.com

„Sommerfrische“ Idyllische Plätze
Das Kranzbach, Kranzbach/Klais, Garmisch-Partenkirchen. Der Zirmerhof, Radein/Redagno. Hotel Monte Sella, St. Vigil i. E./S. Vigilio di Marebbe. Gasthof Bad Dreikirchen, Barbian/Barbiano. Gasthof Kohlern, Kohlern Bozen/Colle Bolzano. Hotel Rosalpina Dolomites, Brixen/Bressanone. Hotel Zur Goldenen Rose, Schnalstal/Val Senales. Saalerwirt, St. Lorenzen/San Lorenzo.

Weitere Informationen:
Idyllische Plätze
Zirmerhof KG d. Sepp Perwanger & Co.
I-39040 Radein
Tel.: +39/0471/88 72 15
www.idyllicplaces.com


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Olang am Kronplatz: Dolomiten-Biken

Olang im Pustertal: Dolomiten-Biken zwischen Fanes und Furkelpass




Tiefblauer Himmel, Fernsicht „zum Angreifen“, honiggelbe Lärchenwälder und die sagenhaften Dolomiten am Horizont: Mountainbiker haben im herbstlichen Olang am Kronplatz besonders schöne Aussichten – und sechs neu ausgeschilderte Uphill-Strecken im Visier.

Olang im Pustertal bietet für jede Übersetzung und jeden Ehrgeiz die passenden Routen: atemberaubende Trails im Naturpark Fanes-Sennes-Prags, rasante Downhillstrecken vom Kronplatz, einen „Dauerbrenner“ über den Furkelpass und sechs kleinere beschilderte MTB-Runden auf den Olanger Almen.

In Olang gibt es drei Bike-Verleihstellen, die den Gästen in den Sattel helfen. Geschulte Guides beraten bei der Wahl der passenden Route oder helfen im Pumptrail der Fahrtechnik auf die Sprünge. Außerdem sind alle der 55 km MTB-Routen von Olang aus längst „mit Links“ zu erreichen: auf www.kronplatz.com/mtb-olang gibt es ausführliche Routenbeschreibungen. Alle sind gemäß Südtiroler MTB Leitsystem mit Informationen zu Richtungen, Distanzen und Höhendifferenzen ausgeschildert. Einige von ihnen sind ideal für Einsteiger – und alle sind von Olang ohne lange Anfahrtswege erreichbar. Rundtouren führen nach Gassl, Bad Bergfall, auf die Angerer Alm, die Lanzwiesen Alm und auf die Brunst Alm. Reiz-, aber auch anspruchsvoll, sind eine Kronplatz-Umrundung (50 km) und die Tour auf die sonnige Kuppe des Kronplatz, der schon zweimal Ziel einer Giro d’Italia Bergetappe war.

Downhiller nehmen bergwärts eine der Kabinenbahnen an den Talstationen in Olang, Reischach oder am Furkelpass – und talwärts eine von vier Downhill-Strecken. Rennradler finden eine ideale Trainingsstrecke auf dem nahe gelegenen Furkelpass, der gleichzeitig das Tor in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags und die Dolomiten bildet. Weil Olang direkt am 105 Kilometer langen Pustertaler Radweg liegt und einen eigenen Zugbahnhof hat, satteln auch Radwanderer und E-Biker auf und um. Die 44 Kilometer am Pustertaler Radweg zwischen Innichen und Lienz in Osttirol sind ideal für Familien, da es beständig flussabwärts geht. Ein Abstecher lohnt sich in die Seitentäler zum Antholzer See (20 km) oder zum Pragser Wildsee (18 km). www.olang.com

Stehen Erstlinge oben am Start, stellt sich bei manchen von ihnen ein leicht mulmiges Gefühl ein: Die knapp 67 Meter lange Rutsche mit elf Kurven und einem maximalen Gefälle von 62 Prozent düst man nämlich im Zickzackkurs zwischen den Bäumen am Waldrand von Oberolang talwärts. Doch schon nach der ersten Rutschpartie sind sich alle einig: „Einmal ist keinmal“. Im vergangenen Jahr wurde in der Südtiroler Familienhochburg Olang eine naturnahe und kostenlose Kinderwelt mit Waldspielplatz, Wasser- und Kletterwelt angelegt – mit allen Spielelementen, die Kindern Spaß machen. Seit Ende Juni 2016 ist der Mega-Spielplatz um einen „Hitanwärter“ reicher.

Seither können sich kleine und große Kinder auf Südtirols längster Rutschbahn in die Kurven legen. Abenteuer auf über 2.200 Meter sind mit der Sommerbergbahn erreichbar: Auf dem Kronplatz-Gipfel befindet sich das von Zaha Hadid entworfene MMM Corones, in dem Reinhold Messner den Besuchern „seine Felswelten“ zeigt. Erst im Vorjahr eröffnet ist das MMM Corones dennoch schon jetzt die Hauptattraktion. Sehr beliebt sind auch das Indianerdorf „Kikeriki“, der Streichelzoo mit Schafen, Ziegen und Esel sowie der Kletterpark in luftiger Höhe. Ein Hingucker ist auf dem Kronplatzgipfel außerdem die mächtigste Friedensglocke im Alpenraum: die „Concordia 2000“. www.kronplatz.com

Südtirols längste Rutschbahn – in der Kinderwelt Olang
maximales Gefälle: 32" = ca. 62 %, 11 Kurven, Höhenunterschied: 35 m, Länge: 66,85 m

Info:
Tourismusverein Olang
I-39030 Olang, Florianiplatz 19
Tel.: +39/0474/496277, Fax: +39/0474/498005
www.olang.com


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