Samstag, 1. Juli 2017

Hub Grundalm im „Tal der Almen“ - unbezahlte Werbung

Hub Grundalm im „Tal der Almen“

Eine schöne Alm und zwei schöne Talschlüsse im Großarltal







Wie es einem gebührt: Man steht auf, schaut aus dem Fenster und es graut einem - weil es nämlich grau ist. Dann frühstückt man und macht sich auf die Socken. Und man merkt: Es wird ein guter Tag. Der Himmel lichtet sich, blaue Flecken sind zu sehen, sie werden immer größer und schließlich herrscht das, was der Wetterbericht „heiter bis wolkig“ nennt. Sprich gutes Wanderwetter im Großarltal.





Wie es einem gebührt halt. Der vom Hotel Edelweiss****s in Großarl gut zu erreichende Ausgangspunkt war der Parkplatz südlich der Hüttschlager Kirche. Hier hat man die qual der Wahl, sprich drei Möglichkeiten.




 
Die bequemste ist, man folgt dem linken Sträßchen. Es führt einen in 1 1/4 Stunde erst ansteigend, dann eben am Hubalmbach entlang bis zur Alm.





Man kann aber auch dem rechts davon verlaufenden Fahrweg folgen (bei dem vor Staubentwicklung gewarnt wird) und der zu einem Wanderparkplatz führt. Nach etwas Aufstieg zweigt links ein Wanderpfad ab. 





Die dritte, aber schönste Möglichkeit ist, wenn man gleich am Parkplatz dem durch die Wiesen führenden Steig folgt. Er führt im Zickzack aufwärts, bietet immer wieder einen Blick ins Tal, quert einen Forstweg und mündet schließlich in dem oben beschriebenen Zufahrtsweg zum Wanderparkplatz. Etwas nach links versetzt geht der dort beschriebene Wanderpfad ab, dem wir auch bei dieser Variante folgen.




Es steigt immer an, ab und zu hat man nach links einen blick ins Tal und ab und zu geht es recht steil hinab. Sprich: Schwindelfrei und trittsicher sollten man für diese beiden Varianten schon sein, so schön sie auch sind.

Nach einer guten halben Stunde mündet der Steig in die erstgenannte Zugangsmöglichkeit, das Fahrsträßchen. Jetzt sind alle drei Varianten gleich. Wir biegen rechts ab, wandern gleich an einer kleinen Kapelle vorbei und erreichen parallel zum Bach und ziemlich eben gehend die Hub Grundalm. Hier kann man einkehren, vor allem aber den prächtigen Talschluss mit Glaserer (2434 m) und Kreuzkogel (2620 m) und die weiteren Gipfel dieser Runde bewundern.

Ein ideales Wanderziel für jedes Alter und jedes Wetter ist die Hub-Grundalm auf 1.311 Meter im Bergsteigerdorf Hüttschlag. Das alte, schwarz verbrannte Holzgebäude erreicht man in rund einer Stunde auf dem Forstweg oder auf dem „alten Hubalmweg“, der neu angelegt wurde. Sollte die Sonne einmal oberhalb der Wolken lachen, dann lädt ein Kachelofen in die alte Stube und sorgt bei Schlechtwetter für ein gemütliches Ambiente. Die Jause besteht aus selbstgemachten Bioprodukten. Denn der Großteil der Milch der Almkühe wird auf der Alm zu Butter und verschiedenen Käsesorten verarbeitet. Hier finden Sie nicht nur Kühe, auch Schweine, Katzen, Ziegen oder Pferde verbringen Ihren Sommerurlaub auf der Hub-Grundalm.  


 Selbst die hier wohnende Schweinefamilie fühlt sich anscheinend „sauwohl“, wie man erkennen konnte, also sich sich gemeinsam zum Familienspaziergang aufmachte.

Info: Rupert Gruber, "Reitbauer”, Bergstraße 1, A 5611 Großarl, +43 (0) 6414 / 573, http://www.reitbauernhof.com

Zurück wandert man am einfachsten auf dem Güterweg.

Fazit:
für diese Tour zu der prächtigen alten Alm benötigt man hin und zurück gute zweieinhalb Stunden, an Höhenunterschied sind etwa 300 Meter zu bewältigen. Der Weg auf dem Güterweg ist einfach, bei den Varianten auf dem Steig sollte man trittsicher und schwindelfrei sein, wenn auch nur für kurze Abschnitte.

Auf dem Feuchtbiotoplehrweg in Stockham



Da dies aber unser letzter Tag im schönen Großarltal war und die Sonne noch schien wollten wir noch etwas unternehmen. Der Talschluss in Stockham war eh nicht weit und ich erinnerte mich, dort gab es doch einen Lehrpfad. Nämlich den Feuchtbiotoplehrweg hausteingut, der zwar nur an seinem Anfang direkt am Freilichtmuseum eine Tafel besitzt, aber eine Weile durch ein schönes Moorgebiet mit Schilf und anderen Moorpflanzen führt. 






Parallel verläuft der Bach und man hat einen schönen Blick zu Bauernhöfen und den zu den Hohen Tauern gehörenden Bergriesen im Talschluss. Zurück wandert man am Ende des Moorwegs entweder wieder auf ihm oder auf der anderen Seite des Großarlbachs.




Und zum Abschluss dieser Artikelserie noch: die wunderbaren Abendessen der letzten Tage im Hotel Edelweiss****s in Großarl.


























Info:
Tourismusverband Großarltal
Gemeindestraße 6, A 5611 Großarl
Tel. 0043 0 6414 281 Fax 0043 0 6414 8193
http://www.grossarltal.info

Unterkunft:
Hotel Edelweiss
Unterbergstrasse 65, A 5611 Großarl
Tel. 0043 6414 3000
info@edelweiss-grossarl.com www.edelweiss-grossarl.com

Einkehr:                                                                           
Hub Grundalm, s. oben.

Literatur:
Mark Zahel: Bergsteigerdörfer. Tyrolia-Verlag. Innsbruck.

Dieter Buck: Wanderungen und Bergtouren im Pongau. Plenk-Verlag, Berchtesgaden.

Empfohlene Wanderkarten:
Kompass:
80 St. Johann Salzburger Land
40 Gasteiner Tal Goldberggruppe
040 Bad Gastein
DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1, Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3. (Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen).

Tappeiner:
Großarltal (erhältlich im Tourismusbüro)

Sicherheit in den Bergen:
Hier ein Link auf die Seite von Großarltal mit einem E-book zum Herunterladen.

Dieter Buck
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