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Mittwoch, 12. August 2026

Südtirol: Hotel Golserhof****s in Dorf Tirol im Meraner Land

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Über den Reben, nah an den Bergen

 


Der Golserhof oberhalb von Meran verbindet aktive Herbsttage in der Texelgruppe mit entspannten Stunden auf der Rooftop-Terrasse, im Infinity-Panoramapool und bei regionalem Genuss.

Die Texelgruppe prägt den Horizont, der Meraner Höhenweg lockt zu ausgedehnten Touren und auf der Rooftop-Terrasse öffnet sich der Blick über das gesamte Meraner Land. Im Golserhof****Superior wechseln sich aktive Stunden in den Bergen und entspannte Momente über den Dächern von Meran ganz selbstverständlich ab.

Rund um das herzliche, kleine Hotel entfaltet die Texelgruppe ihre ganze Vielfalt. Aussichtsreiche Höhenwege, stille Bergseen und Touren für unterschiedlichste Ansprüche machen den Naturpark zu einem der spannendsten Wanderreviere Südtirols. Wer tiefer in die Region eintauchen möchte, kann die Gastgeber auf ihren geführten Wanderungen begleiten und Südtirol aus einer sehr persönlichen Perspektive entdecken.

Nicht nur Wanderer kommen jetzt auf ihre Kosten. Auch auf zwei Rädern spielt das Meraner Land seine Stärken aus. Zwischen Weinbergen, Apfelgärten und alpinen Anstiegen führen abwechslungsreiche Bikerouten durch das Meraner Land. Genussradler, E-Biker und sportlich Ambitionierte finden beste Bedingungen, um die Region aktiv zu erkunden. Und auch Golfer verlängern hier ihre Saison: Als Gründerhotel des Golfclubs Passeier Meran ist der Golserhof eng mit dem Golfsport verbunden. Die Plätze in Passeier, Lana und Dolomiti-Sarnonico vereinen sportliche Herausforderungen mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Südtiroler Bergwelt.

Während draußen die Gipfel den Takt vorgeben, wird auf der Rooftop-Terrasse und am beheizten Infinity-Panoramapool bewusst entschleunigt. Der Blick schweift über Rebhänge, Täler und Berge, die Gedanken kommen zur Ruhe. Im Reich der Sinne erwarten Sie wohltuende Anwendungen und liebevoll gestaltete Ruhezonen – eingebettet in die ruhige, persönliche Atmosphäre eines kleinen, feinen Hauses, das bewusst überschaubar geblieben ist. 

Den genussvollen Schlusspunkt des Tages setzt die Küche des Golserhofs: Eine inspirierte Cucina italiana, die regionale Produkte mit mediterraner Leichtigkeit verbindet. Frische Zutaten von Produzenten aus der Umgebung treffen auf ausgewählte Weine aus Südtirol und ganz Italien – und ergeben eine Kulinarik, die Herkunft, Qualität und italienische Lebensfreude harmonisch vereint.

Und während der Tag langsam ausklingt, wächst oft schon die Vorfreude auf den nächsten.

Weitere Informationen:

Hotel Golserhof****s

I-39019 Dorf Tirol/Südtirol

Aichweg 32

Tel.: +39/0473/92 32 94

E-Mail: info@golserhof.it

www.golserhof.it

Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

Onlinemagazine von mir sind:

Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.

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Samstag, 9. Mai 2026

Südtirol: Hotel Sand in Kastelbell im Meraner Land

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Mit den Kindern zum Aktivurlaub ins Meraner Land

 


Ponyreiten, Klettern, Fischen, Lamatrekking, Wandern, Fahrradfahren, Bogenschießen und noch viel mehr. Im Hotel Sand verbringen Familien unvergessliche Tage in der Natur.

Kinder unter fünf Jahren machen das ganze Jahr über gratis Urlaub im Sand. Zu den Terminen des Familien-Ferien-Specials ist das jüngste Kind bis 9,99 Jahre frei.

Tür auf und raus ins Grüne. Das Hotel Sand ist umgeben von einem wahren Paradies für Familien, die gerne in der Natur unterwegs sind. Praktisches Hike in – Hike out und Bike in – Bike out machen den Urlaub mit den Kids zum Kinderspiel. Gemütlich auf den Waalwegen und Panoramawegen wandern oder eine Fahrradtour unternehmen.

Von der Familienwanderung bis zur ausgewählten Wanderung zu einem Bergsee ist alles mit dabei im Aktivprogramm des Hotel Sand. Die Bikeschule Ötzi Bike Academy bietet einen Kidsnachmittag am Techniktrainingsgelände für Kinder und Jugendliche an. In den Ferienzeiten rundet der Tourismusverband mit einem abwechslungsreichen Kinderprogramm den Familienurlaub zusätzlich ab.

An 300 Tagen im Jahr scheint im Meraner Land die Sonne. Am Kinderspielplatz im großen Garten des Hotel Sand toben sich die Kleinen aus. Sandspielen, Trampolinspringen, Urlaubsfreunde kennenlernen, draußen fühlen sich die Kinder pudelwohl. Wer schwimmen möchte, kommt in das 25-Meter-Sportbecken, das immer angenehm beheizt (ca. 28 Grad) ist, oder in das Solebecken. Im Hallenbad entspannt die ganze Familie. Die Eltern gönnen sich eine entspannende Massage.

Das Wellness-Team bietet von der klassischen Ganzköpermassage bis hin zur belebenden Aromaölmassage eine große Auswahl. Möchten Mama und Papa entspannt in den Tag starten, empfiehlt sich die Yogastunde am Morgen. Zum gesunden Schwitzen geht es in die Saunawelt mit Blick auf die Poollandschaft und die umliegenden Berge des Vinschgaus.

Unbeschwertes Zusammensein – das erleben Familien im Hotel Sand. Wenn Eltern und Kinder abends, vollgetankt mit Naturerlebnissen und frischer Luft, zum Essen kommen, dann genießen die Erwachsenen ein delikates Fünf- bis Sieben-Gänge-Dinner und das gute Gefühl, verwöhnt zu werden. Auf die Vorlieben und Bedürfnisse der jüngsten Feinschmecker wird natürlich gern Rücksicht genommen.

Für die kreative und innovative Gourmetküche des Hotel Sand verwendet das Küchenteam hochwertige, regionale Lebensmittel und Bio-Produkte. Im Weinkeller und in der Vinothek lagern bis zu 300 edle Tropfen aus Südtirol und Italien. Vielleicht haben Mama und Papa abends, wenn die Kleinen müde von dem spannenden Urlaubstag gut schlafen, noch Lust auf ein gutes Gläschen. Der Hausherr, ein passionierter Weinliebhaber, lädt auch zu Degustationen besonderer Jahrgänge in den hauseigenen Weinkeller ein.

Weitere Informationen:

Hotel Sand

Familie Bernhart

I-39020 Kastelbell-Tschars, Mühlweg 2

Tel.: + 39 0473 62 41 30

E-Mail: info@hotel-sand.com

www.hotel-sand.com  

Dieter Buck

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Samstag, 15. Juni 2024

Meraner Land: Urlauben in Algund - Teil 3

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Algund und drumrum

Interessante Tage im Meraner Land

 

Gleich interessant wie bei den beiden vorangegangenen Veröffentlichungen geht es hier weiter: Eine Kräuter- und Kindergeeignete Wanderung und Wandermöglichkeiten aller Klassen, alles möglich von Algund und vom Hotel Wiesenhof **** aus.

Kräutern mit Melanie – nebst persönlicher Erweiterungsempfehlung



 

Am nächsten Tag stand eine Kräuterwanderung auf dem Programm. Geführt wurde sie von Melanie Lochmann vom Aschbacher Hütterhof, einer diplomierten Kräuterpädagogin, die diese auch für den Tourismusverband anbietet. Los gings an der Bergstation der Seilbahn Aschbach, wo ich schon erwartet wurde. Dabei war der Joris, der einjährige Nachwuchs in der Bauchtrage, was für zusätzliche Unterhaltung sorgte.   

Danach ging es in den grünen Wald und zwar auf den Walderlebnispfad, der uns in einer Acht durch den Aschbacher Wald führte. Gut markiert führte er uns an vielen Lern- und Mitmachstationen vorbei, sei es nun ein Waldxylophon oder in einer Art Baumstammvitrinen versteckte Besonderheiten der Natur, vom Vogelnest bis zu den verschiedenen Tannenzapfen. 

 





Ein Highlight für Kinder sind sicher die Schatzkisten, die geöffnet werden können, und in denen Überraschungen zu besichtigen waren. Oder der Barfußpfad, auch das immer eine Spaß machende Einrichtung. Interessant war auch das Eisloch, das am Wegrand lag – wie auch an anderen Stellen ist dies eine Höhlung, in der aus Spalten im Erdreich kalte Luft strömt. Manchmal sind sogar im Sommer auch die Pflanzen am Rand vereist, an diesem Tag allerdings nicht. 




Unterwegs kamen wir an dem einen oder anderen Kräutlein vorbei, das Melanie benennen, erklären und seine Verwendung in Küche und Hausapotheke beschreiben konnte. Den Rest schlugen wir später in ihrer Gaststube nach. Für mich gab es zum Abschluss einen leckeren Salat, Knödel nach Carpaccio-Art und Wildkräuter-After Eight, um es mal so zu sagen. 

 


Auch für die Teilnehmerinnen ihrer Führungen, die sie über den Tourismusverband anbietet, sind diese eine interessante Sache. Man kann sicher sein, dass die Teilnehmer/innen ihrer Wanderungen künftig so manches bisherige Unkraut künftig anderen Verwendungen zuführen. Auf ihren offiziellen Führungen wird anschließend ein leckeres Elixier aus gesammelten Kräutern zubereitet und man kann verschiedene Wildkräuter verkosten.

Weiter zum Vigiljoch und Schwarzer Lacke

Und ist man schon mal oben am Berg und hat ein gutes Stück des Tages noch vor sich, bietet sich auch eine herrliche weitere Tour an, die man noch problemlos unternehmen kann. 

Ziele hierbei sind dabei das alte Kirchlein auf dem Vigiljoch, das in einer bezaubernden Lage liegt und durch seine Fresken ein kunsthistorisches Kleinod ist, sowie der idyllische Weiher Schwarze Lacke – dabei gibt es auch Einkehrmöglichkeiten. 

Ein ausgeschilderter Weg weist zum „Vigiljoch“, wobei man einen eher gemütlich ansteigenden Forstweg oder den steileren Pfad nehmen kann. Eine weitere schöne Strecke ist die über die Naturnser Alm. 

 



Von der Kirche aus sind es nur noch rund 20 Minuten bergab zur Schwarzen Lacke. 

 


Danach wandert man teilweise steil und mehrmals die Forststraße querend zurück nach Aschbach, wo einen die Kabine wieder erwartet.

Locker wandern auf dem Algunder Waalweg

Ein eher gemütlicher Spaziergang für die ganze Familie ist der berühmte Algunder Waalweg, den ich auch schon einmal nach früher Anfahrt gleich angegangen bin. 


Entlang der typischen Wasserrinne gelegen bietet der fast ebene und etwa fünf Kilometer lange Weg einen atemberaubenden Ausblick auf Algund sowie das Meraner Land.



Vor sich hat man immer die Weinberge – man befindet sich immerhin in einer der ältesten Weinbaugemeinden Südtirols und auf die lange Tradition weist schon die Weintraube im Algunder Dorfwappen hin. 

Ab Gratsch, einem Ortsteil von Meran kann man dann über den Tappeinerweg bis in das Zentrum der „Sisi-Stadt“ Meran weiterspazieren.

In den Naturpark Texelgruppe

Das alpinistische Highlight gleich „hinter“ Algund ist wohl die Texelgruppe, um die auch der Meraner Höhenweg führt. Über 100 Kilometern umrundet dieser in einer Höhe von zirka 1400 Metern Südtirols größten Naturpark. Dieser ist aber eine recht strenge Unternehmung, zu der uns seinerzeit auch die Zeit fehlte. Auch wenn die Spronser Seenplatte schon lockte. Sollte also nicht sein. Aber wir fuhren Kondition- und Zeit sparend mit einem nostalgischen Einersessellift und dem abenteuerlichen Korblift, in dem man sich wie im Löwenkäfig vorkommen kann bergauf und erreichten danach in wenigen Minuten die Leiteralm, die sich bereits im Naturpark Texelgruppe befindet. Nun folgte eine überaus aussichtsreiche Wanderung: Wir sahen die Konturen von Weiß- und Schwarzhorn, die Ausläufer der Dolomiten und den Tschöggelberg, in Richtung Vinschgau, auf die Berggipfel der Ortlergruppe, in das Meraner Becken mit Algund, Meran, Dorf Tirol, Schenna, nach Süden bis nach Eppan und Bozen. Einen Großteil von Südtirol also - was könnte schöner sein?


Wir folgten nun dem wunderschönen und aussichtsreichen Hans-Frieden-Felsenweg. Es ist ein schmaler, abenteuerlicher, aber gut zu gehender Weg, der mit leichtem Auf und Ab zum Gasthof Steinegg und weiter zum Hochmuth führt. Das Wetter war herrlich, und so war hier auch viel los, „Gegenverkehr“ und „Überholerles“ in gleicher Richtung. Immer wieder hieß es stehen bleiben und die Aussicht genießen - nach hinten zur Texelgruppe (auf dem Rückweg wandert man auf sie zu, aber das wussten wir noch nicht), nach vorne in Richtung Meran 2000, Ifinger, Algund und Meran.


Nach dem Hochmuth nahmen wir den Vellauer Felsenweg, der nicht umsonst als „Nur für Schwindelfreie“ markiert ist. Es ging wirklich meist senkrecht hinab, und zum Glück war hier der Gegenverkehr gleich Null. Die kritischsten Stellen sind aber durch eine massive Stahlkette gut versichert. Vor uns lagen immer noch immer die noch schneebedeckten Riesen der Texelgruppe und schließlich erreichten wir nach einer Stunde Vellau. 



Die Bergbahn verschmähend vertrauten wir uns dem Saxner Weg  einem romantischen Steig mit herrlichen Ausblicken in den Vinschgau. Auf ihm werden Wanderer mit einem Blick über Meran hinweg bis nach Bozen und vom Ortlermassiv bis zu den Dolomiten belohnt. Ein mystischer Weg auch, denn immer wieder kommt man an Stellen und Aussichtspunkten vorbei, die anderswo sicher als Kraft- oder Glücksplätze ausgewiesen wären. Als Boten der Urzeit huschten unzählige Eidechsen in ihre Verstecke und immer wieder waren Steine zu kleinen Steinmanderl aufgeschichtet, manchmal auch spitze Steine senkrecht aufgestellt. Von Kinderhand, von Künstlerhand oder von Geisterhand? Man würde sich über nichts wundern. Ab dem Saxnerhof ging es zwar auf einem Sträßchen weiter, dafür aber mit herrlicher Aussicht über Weinberge und Obstplantagen zu den Höfen, Dörfern, zur Kirche und zu Schlössern.

Dieter Buck

Info:

www.algund.info

Interaktive Wanderkarte: https://maps.algund.info

Fahrpläne ÖPNV (wie auch die Bergbahnen mit dem Südtirol GuestPass Algund kostenlos nutzbar: www.suedtirolmobil.info

Wetterauskunft: www.provinz.bz.it/wetter

Karte:

1:25000 Kompass Karte 053 Meran

Unterkunft:

Hotel Wiesenhof ****, www.wiesenhof.com. Hier fehlt nichts, von feiner Küche über Wellnessangeboten bis zu geführten Wanderungen wird alles geboten, was man sich nur wünschen kann.

Gasthof Oberlechner, Vellau 7, I 39022 Algund, 0039 (0) 473 448350, GPS 46.696194, 11.117917

Melanie Lochmann, www.sunnkraut.com, www.huetter-hof.com, info@sunnkraut.com

Die Touren von Martin und Melanie werden über den Tourismusverein angeboten.

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Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

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Meraner Land: Urlauben in Algund - Teil 2

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Algund und drumrum

Interessante Tage im Meraner Land

 

Der Aufenthalt in Algund und im Hotel Wiesenhof **** bestand aber natürlich nicht nur aus Essen. Sondern aus Unternehmungen, sprich aus Wanderungen. Was hier für mich auf dem Programm stand findet man hier.

Von den rund 160 Kilometern Wanderwegen rund um das „Gartendorf“ Algund mit seiner kontrastreichen alpin-mediterranen Kulisse zwischen 300 und 3000 Höhenmetern wollen schließlich der eine oder andere begangen werden.

Von einfach bis anstrengend

Zuerst ging es aber eher gemütlich los: Wanderführer Martin Geier unternahm mit mir eine Tour zu magischen Kraftplätzen – mal eine Tour der besonderen Art. Martin wusste vieles zu erzählen. Vom Wald, von den Bäumen und den Moosen, auch von den Geistern, Feen und geheimen Kräften im Wald, aber auch von den Förstern und Bauern und der Waldbewirtschaftung. Zum Beispiel, dass früher viel zu viele Fichten angebaut wurden. Andere Bäume wie die herrlichen Buchen würden fehlen. Monokultur halt, kennt man ja. 

 




Vieles war auch dem Wanderer, der eigentlich meinte, sich mit Wald einigermaßen auszukennen, neu. Auf kaum erkenntlichem Pfad ging es immer auf und ab und alle paar Meter wusste Martin was zu erzählen. So zum Beispiel der unterschiedliche Geruch von Erdreich unter Nadel- gegenüber dem unter Laubbäumen. 

 





Aber auch der Wald für sich alleine war ein Erlebnis. Wild, mit viel Totholz und viel Moosen, dazu durchsetzt von urigen Felsgestalten, ab und zu mit Aussicht in den Vinschgau und zu den noch oder wieder beschneiten Bergen, mit frühen Pilzen und vereinzelten Orchideen. Zum Beispiel erzählte er davon, dass es hier einst ein Meer gab. Nun, wo nicht? Und weiter oben könne man jemanden entdecken, der nur darauf warte, wieder ins Meer zurück schwimmen zu können. An Ort und Stelle hielt meine Wenigkeit dann Ausschau nach einer Versteinerung oder etwas ähnlichem. 

 




Martin gab Hilfe, und schon entdeckte ich ein steinernes und bemoostes Gebilde, das einem Karpfen zum Verwechseln ähnlich sah. Martin zeigte auch einen Schattenriss von Hermann Hesse und eine Schildkröte in den Felsen. Nun, ich entdeckte anstatt des Calwer Dichters eher den Kopf eines Indianerhäuptlings. Aber das mag auch eine Sache der Kindheitserinnerung gewesen sein. Ein Erlebnis der Superklasse also – wer Interesse hat: Martins Touren werden über den Tourismusverein angeboten.

Schließlich erreichten wir den Gasthof Oberlechner in Vellau. Ein Haus mit bestem Ruf und Martin empfahl mir sein Lieblingsgericht: Fleischkrapfen mit Kartoffelpüree. Ich hatte aber noch mehr Glück. Der Chef servierte mir ein „Best of“ und das war wirklich eine Auswahl des Besten vom Besten. Darunter Martins Fleischkrapfen, natürlich. 






Ins Tal fuhr ich der Bequemlichkeit und der Zeit halber mit dem Sessellift. So konnte ich noch eine Wanderung durch die Weinberge anschließen. Dazu folgte ich zuerst dem Burgweg, der mich auf einem wackeligen Kopfsteinpflasterweg durch Weinberge führte, die mich mit ihrer Steilheit an unsere Steillagen im Neckartal erinnerten.

 





Arme Wengerter, kann man da nur sagen. Hier war der Weg nach Südtiroler Art mit Weinreben überdacht, was eine romantische Stimmung ohnegleichen erweckt. Links des Weges lagen die Weinberge, nach rechts erfreute ein weiter Blick durchs Etschtal mit dem markanten Penegal, nach hinten sah man zu den schneebedeckten Berggipfeln, die den Vinschgau flankieren und vor einem steilte sich der Ifinger empor. Das Herz steilte bei solchem Anblick auch empor, obwohl der Rest des Wanderers eher in Schwitzen kam.

Dieter Buck

Info:

www.algund.info

Interaktive Wanderkarte: https://maps.algund.info

Fahrpläne ÖPNV (wie auch die Bergbahnen mit dem Südtirol GuestPass Algund kostenlos nutzbar: www.suedtirolmobil.info

Wetterauskunft: www.provinz.bz.it/wetter

Karte:

1:25000 Kompass Karte 053 Meran

Unterkunft:

Hotel Wiesenhof ****, www.wiesenhof.com. Hier fehlt nichts, von feiner Küche über Wellnessangeboten bis zu geführten Wanderungen wird alles geboten, was man sich nur wünschen kann.

Gasthof Oberlechner, Vellau 7, I 39022 Algund, 0039 (0) 473 448350, GPS 46.696194, 11.117917

Melanie Lochmann, www.sunnkraut.com, www.huetter-hof.com, info@sunnkraut.com

Die Touren von Martin und Melanie werden über den Tourismusverein angeboten.

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