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Freitag, 21. März 2025

Wildkogel-Arena: Urlaub in den Hohen Tauern

unbezahlte Werbung

Wildkogel-Arena:

Sommer-Lieblingsplatz

in den Hohen Tauern

 


Salzburgs höchster Gipfel im Süden, der schönste Aussichtsberg des Oberpinzgaus im Norden und der Nationalpark Hohe Tauern ringsum. In der Wildkogel-Arena mit den liebenswerten Nationalparkorten Neukirchen am Großvenediger und Bramberg am Wildkogel wird aus Sommerurlaubsträumen Realität.

Die Wildkogel-Arena macht es ihren Gästen ganz leicht, auf Distanz zum Alltag zu gehen. Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet in den Ostalpen und eine der eindrucksvollsten Landschaften der Erde. Rund um Salzburgs höchsten Berg, den Großvenediger, laden 30 markante Dreitausender, imposante Gletscher, aber auch sanfte „Grasberge“, weite Almen, Bergseen und die größten Wasserfälle Europas zur Entdeckungsreise.

Der Wildkogel ist der Hausberg der Nationalparkorte Neukirchen und Bramberg und der beste Aussichts- und Familienberg im Oberpinzgau. Mit den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“, einem weitläufigen Höhenwandergebiet und vielen Familien-Erlebnissen eröffnet er Spaß und Naturerlebnis in allen Höhenlagen.

Weit und hoch in der Welt der Dreitausender

Beim Wandern fügt sich der Mensch dem Rhythmus der Natur und setzt damit einen Ausgleich zu unserer schnelllebigen Zeit. Weitwanderer haben seit einigen Jahren auch den Wildkogel auf ihrer Marschroute. Über seinen Gipfel verläuft der Hohe Tauern Panorama Trail, ein Weitwanderweg über 17 Tagesetappen und 275 Kilometer Gesamtstrecke von den Krimmler Wasserfällen bis ins Großarltal. Die Trail-Etappen 1 bis 5 führen durch den Oberpinzgau mit einem überwältigenden Ausblick auf die höchsten Berge Österreichs, vom Großvenediger bis zum Großglockner.

Eine Leicht-Variante mit „nur“ fünf Etappen und 13 Kilometer Gesamtstrecke finden Weitwanderer eine Etage tiefer an der Wildkogel-Südseite: Der Sonnenweg bietet Einstiegsmöglichkeiten beim Gasthof Rechtegg und beim Gasthof Stockenbaum in Neukirchen sowie beim Haslachbauer in Bramberg.

Wer statt Kilometern lieber Höhenmeter sammelt, ist in den Hohen Tauern auf der gegenüberliegenden Salzachtalseite richtig. Mit Kondition, Bergerfahrung und Trittsicherheit als Voraussetzung, ermöglichen die höchsten Berge Salzburgs und Österreichs perfekte Dreitausendertouren. Großvenediger (3.657 m) und Großglockner (3.798 m) können mit einem erfahrenen Bergführer in 1,5- bis 2-Tagestouren bezwungen werden. Die App „Wildkogel tipps2go“ ist der beste Ideengeber für das vielfältige Angebot an Bergabenteuern in der Wildkogel-Arena.

Pinzgauer Schmankerl in den Bergen

Während Gipfelstürmer ihr „Lieblingsplatzerl“ ganz oben unter dem Gipfelkreuz haben, kehren Genusswanderer lieber bei einer Almhütte ein, strecken die Beine von sich und lassen den Blick Richtung Gipfelpanorama wandern. Die typischen Pinzgauer Schmankerl wie Kasnocken, Kaspressknödel oder süße Apfelpofesen und Kaiserschmarrn schmecken angesichts der scheinbar grenzenlosen Aussicht noch einmal so gut. Kein Wunder, dass sich die „kulinarische Hüttenroas“ mit einem Bergwanderführer im Rahmen des WildkogelAktiv-Programms besonderer Beliebtheit erfreut.

Nationalpark SommerCard als idealer Begleiter

In den Nationalparkorten Neukirchen und Bramberg ist Gastfreundschaft das Natürlichste der Welt. Es gibt Quartiere in allen Kategorien und für jedes Budget, von gemütlichen Privatzimmern und Appartements bis zu komfortablen Hotels. Bei 180 Unterkünften aller Kategorien in der Wildkogel-Arena ist die Nationalpark SommerCard im Übernachtungspreis inkludiert.

Sie öffnet die Türen zu 60 Attraktionen in der Region wie die Krimmler Wasserfälle, die Großglockner Hochalpenstraße, das Museum Bramberg und die Nationalparkwelten in Mittersill. Die Nationalpark SommerCard ist außerdem das Ticket für die Bergbahnen Wildkogel und weitere Sommer-Bergbahnen der Region sowie zahlreiche Badeseen und Schwimmbäder.

Grün und mit einem guten Gefühl urlauben

Mit dem neuen Guest Mobility Ticket (ab 01.05.25) können mit der Gästekarte Neukirchen und Bramberg alle öffentlichen Verkehrsmittel im Bundesland Salzburg ohne Aufpreis benutzt werden. In der Wildkogel-Arena als KlimaAktiv-Partner setzt außerdem der eLINER ein Zeichen in Sachen klimafreundliche Mobilität. Schon vor Jahren bekannte sich die Wildkogel-Arena zu einem nachhaltigen und fairen Umgang mit Mobilität, Ressourcen und Energie. Die Bergbahnen Wildkogel nutzen ausschließlich Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energieträgern. Ein Viertel davon stammt von einem Photovoltaik-Park auf 2.100 Metern am Wildkogel und auf der Talstation der Smaragdbahn.

WildkogelAktiv-Pauschale (Mai – Okt. 2025)

3 oder 7 Ü, Nationalpark SommerCard, 3 geführte Wanderungen (MO – FR), 1 Wander- und Bikekarte, Wanderstempelbuch für Kinder. – Preis p. P. ab 169 Euro für 3 Nächte, ab 399 Euro für 7 Nächte

Öffnungszeiten Wildkogelbahn Neukirchen*:

22. – 25.05.25, 29.05. – 01.06.25, 05. – 15.06.25: bei Schönwetter.

16.06. – 21.09.25: täglich.

22.09.– 26.10.25: bei Schönwetter.

Öffnungszeiten Smaragdbahn Bramberg*: 27.06. – 14.09.25: täglich.

*Erste Bergfahrt: 9 Uhr / Mittagspause 12 – 13 Uhr / letzte Bergfahrt 16 Uhr / letzte Talfahrt 16.30 Uhr. Mit witterungsbedingten Unterbrechungen/Schließungen ist zu rechnen.

Weitere Informationen:

Tourismusbüros

A-5741 Neukirchen am Großvenediger & A-5733 Bramberg am Wildkogel

+43 720 710 730

info@wildkogel-arena.at

www.wildkogel-arena.at

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Dieter Buck

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Samstag, 10. September 2016

Wildkogel-Arena: 175 Jahre Erstbesteigung Großvenediger - unbezahlte Werbung

Der Großvenediger wartet auf uns:
Wildkogel-Arena feiert 175 Jahre Erstbesteigung



2016 jährt sich die Erstbesteigung des Großvenedigers zum 175. Mal. Anfang Mai startet das Jubiläumsprogramm mit Sonderausstellungen, Dia- und Filmvorführungen, Lesungen, Festabenden – und als Höhepunkt – geführte Großvenediger-Touren auf Spuren der Pioniere.

Der Großvenediger ist mit 3.666 Metern die höchste Erhebung im SalzburgerLand und einer der schönsten Berge in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Am 3. September 1841 gelang seine Erstbesteigung durch eine Gruppe um Josef Schwab, Paul Rohregger sowie den Mittersiller Pfleger, Schriftsteller und Topografen Ignaz von Kürsinger. Die Pioniere nahmen die Route von Neukirchen durch das Obersulzbachtal und über die Stierlahnerwand. Von Kürsinger stammt die Bezeichnung „weltalte Majestät“ für den Großvenediger – nach ihm ist die auf 2.558 Metern gelegene Kürsingerhütte benannt.

Das 175. Jubiläumsjahr des ersten Gipfelsieges ist Anlass für ein aussichtsreiches Programm: Etwa eine Venedigertour mit Extrembergsteiger Radek Jaroš, der als einziger tschechischer Bergsteiger alle 14 Achttausender bestiegen hat. Um einiges gemütlicher wird die „Wirtshaus-Roas zur weltalten Majestät“ mit Charly Rabanser und musikalischer Begleitung angegangen. Wer das Jubiläum lieber im Tal feiern möchte, findet bei Dia- und Filmvorführungen, Lesungen und einem offiziellen Festabend in Neukirchen am Großvenediger die Gelegenheit dazu. Anfang September ist die offizielle Festwoche mit dem 18. ÖAV-Nationalpark-Patentreffen (03.–10.09.16) angesetzt. Seit 20. Juni 2016 gibt es eine täglich buchbare Venediger-Pauschale mit organisierter 1,5-Tagestour auf Spuren der Erstbesteiger: ein ganz großes Naturerlebnis mit Übernachtung bei Hüttenwirt Emil Widmann auf der Kürsingerhütte. Seinen Namen erhielt der Großvenediger von den Säumern, die einst über die Tauern zur Adria unterwegs waren – oder aber von der Fernsicht, die an besonders klaren Tagen bis Venedig reichen soll.



Jubiläums-Programm 175 Jahre Großvenediger-Erstbesteigung in Neukirchen
Bis 26.10.16: „175 Jahre Großvenediger“. Sonderausstellung – Felberturm-Museum Mittersill
11.07.–30.09.16: Jubiläums-Ausstellung „Ein Berg prägt seinen Ort – der Großvenediger“ 175 Jahre Erstbesteigung – Samerhofstall (Eröffnung 08.07.16, 19 Uhr)
16.07.16, 20 Uhr: „Am seidenen Faden – auf allen 8.000er-Gipfeln dieser Welt“. Vortrag Extrem-Bergsteiger Radek Jaroš – Hotel Unterbrunn
14.–16.07.16: Venedigertour mit Extrembergsteiger Radek Jaroš
05.08.16, 17 Uhr: Eröffnung „Großvenediger Bilderstraße“. Akademie Wildkogel – Neukirchner Kaufleute und Gastwirte
03.–10.09.16: Festwoche mit 18. Nationalpark-Patentreffen des Österreichischen Alpenvereins
03.09.16: Salzburg 2016. Konzert der TMK Neukirchen – Salzburg, Innenhof der Neuen Residenz
03.09.16: Nostalgische Dampfzugfahrt. 9.18 Uhr Abfahrt Bahnhof Zell am See – 15.06 Uhr Dampfzug-Rückfahrt Haltestelle Sulzbachtäler
04.09.16, 9 Uhr: „Wirtshaus-Roas zur weltalten Majestät“ mit der „Pichlalm-Musi“ und Charly Rabanser – Treffpunkt Gasthof Weyerhof
05.09.16, 18.30 Uhr: Ausstellungs-Führung mit Franz Brunner – Samerhofstall
06.09.16, 20 Uhr: „Venediger-Erstbesteigung“. Filmabend – Cinétheatro
07.09.16, 20 Uhr: „Im Obersulzbachtal“. Filmabend – Cinétheatro
08.09.16: Festabend mit LH Wilfried Haslauer, Oberpinzgauer Singgemeinschaft, “D’Suachandn”– Neue Mittelschule
09.09.16: Geführte Jubiläumstour – 1 1⁄2 Tage zum Großvenediger
09.09.16, 20 Uhr: „Besteigung des Großvenedigers von Krimml“. Filmabend – Cinétheatro
10.09.16, 4 Uhr: Aufstieg zum Großvenediger
28.10.–05.11.16: 12. Bergfilmfestival – Cinétheatro
25.–27.11.16: Int. Festival of Alpinism in Kooperation mit der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern – Prag

Venedigerpauschale ERLEBNIS GROSSVENEDIGER (bis 27.09.16)
1 ½ Tagestour inkl. Taxi ins Obersulzbachtal, Abendessen, Nächtigung und Frühstück auf der Kürsingerhütte, Leih-Ausrüstung, Bergführergebühr, Venediger T-Shirt – Preis p. P.: ab 208 Euro (244 Euro bei zusätzlicher ÜF in einem Privathaus in Neukirchen)
Täglich buchbar, mind. 5 Personen, Anmeldung bis 16 Uhr am Vortag www.bergfuehrer-buero.at



Gemeinsames „Wildkogeln“ für die ganze Familie
Sechs Menschen – sechs Individualisten – und trotzdem eine Familie: Der Urlaub ist als „Zeit für Gemeinsamkeit“ oft eine echte Herausforderung. In der Wildkogel-Arena tragen familientaugliche „WildkogelAktivitäten“ zu einer harmonischen Auszeit für Groß und Klein bei.

Nick ist der jüngste Spross in der Familie der Wildkogels und wild entschlossen, in diesem Sommer mit einem Nationalpark-Ranger auf Smaragdsuche ins Habachtal zu gehen. Lisa möchte schon lange ihr Mountainbike in alpinem Gelände ausprobieren. Da kommt ihr der angebotene Fahrtechnik-Kurs für Mountainbiker gerade recht. Mama Sandra schätzt Höhenwanderwege mit geringen Anstiegen, die auch für die Kinder passen. Sie hat die Krimmler Wasserfälle auf ihrem Urlaubsplan – und mit der Wildkogelbahn die Aufstiegshilfe in die sanft hügeligen Kitzbüheler Alpen. Papa Martin will im 175. Jubiläums-Jahr der Großvenediger-Erstbesteigung den höchsten Berg im Salzburger Land bezwingen – und sich so im Rahmen einer geführten Zweitages-Bergtour einen lang gehegten Traum erfüllen. Die Genuss-Generation 60+ mit Oma Brigitte und Opa Robert macht überall mit, ganz bewusst in ihrem eigenen Tempo.

 
Mit den Nationalpark Rangern auf Tour
Das WildkogelAktiv-Programm ist der beste Ideenlieferant für die vielen unterschiedlichen Interessen, die Familien in den Urlaub einbringen: Einen „Blick ins Tauernfenster” kann man mit einem Nationalpark-Ranger jeden Wochentag machen: Dazu begibt man sich montags unter Tag in das Nationalpark Schaubergwerk Hochfeld im Untersulzbachtal hinab, in dem früher Kupfer gefördert wurde, und lässt sich die geologische Geschichte der Hohen Tauern erklären. Interessant wird es auch am Dienstag, wenn der Nationalpark-Ranger im Habachtal auf die Pirsch nach Katz´, Bär und Affen geht.

So heißen die putzigen Murmeltier-Weibchen, -Männchen und -Kinder, die man aus nächster Nähe zu sehen bekommt. Am Mittwoch stehen in Neukirchen Alm- und Baumgeschichten am Programm, wenn es gemeinsam mit dem Nationalpark-Ranger zur Hinteren Wildalm geht. Uralte Lärchen und Zirben sowie ein unglaublicher Ausblick von knapp 1.700 Metern Höhe sind der Lohn für die etwas anspruchsvollere Familientour. Im Habachtal mit dem einzigen Smaragdvorkommen Europas kann Nick mit anderen Kids „steinreich“ werden, denn jeden Donnerstag ist hier Smaragdschürfen angesagt.

Die wilde Schönheit des Nationalparks Hohe Tauern vor Augen
266 Dreitausender, 500 Seen und 279 Bäche – und alle Klimazonen Mitteleuropas bis zur Antarktis: Das alles liegt griffbereit im Nationalpark Hohe Tauern. Die Wildkogel-Arena mit ihren Nationalparkorten Neukirchen & Bramberg packt viele dieser Naturschönheiten in den Rucksack – bei Wander- oder Bike-Touren vom Tal bis auf die saftigen Almen mit ihren stillen Bergseen. Ob eine gemütliche Familientour, eine „e-legante“ Genussrunde oder ein knackiges Bergabenteuer: jeder pickt sich das raus, was zu seinem persönlichen Nationalpark-Erlebnis dazugehört. Und das sind mitunter auch Steinadler, Gämsen und Steinböcke in ihrem natürlichen Lebensraum – oder Bergkristalle und Smaragde, die mit etwas Glück zu finden sind.

Mit 800 Kilometer Mountainbike- und über 1.000 Kilometer Wanderrouten ist die Auswahl fast unendlich – in jedem Fall jedoch unendlich schön. Von der Bergstation der Wildkogelbahn starten traumhafte Wanderungen durch das Höhenwandergebiet Wildkogel. Die tosende Kraft und die Magie von Europas größten Wasserfällen ist an den zehn Kilometer entfernten Krimmler Wasserfällen erlebbar. Was immer der Urlaubstag auch an Überraschungen bringen mag: er klingt in gemütlichen Gasthöfen und Almhütten bei Pinzgauer Schmankerln aus.

Weitere Informationen:
Tourismusbüros Neukirchen & Bramberg
A-5741 Neukirchen am Großvenediger
A-5733 Bramberg am Wildkogel
Tel.: 0043/(0)720/710 730
E-Mail: info@wildkogel-arena.at

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Dieter Buck
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Samstag, 20. Juni 2015

Osttirol: Hier stehen die ältesten Almen Österreichs - unbezahlte Werbung

WO ÖSTERREICHS ÄLTESTE ALMEN STEHEN ... 


Rund um Großglockner und Großvenediger locken einzigartige Ausflugsziele. Manche der 350 Almen sind leicht erreichbar, andere liegen mitten in Osttirols Outback

Rast am Fuße des Großglockners

Rast am Fuße des Großglockners ©OeW_Tirol_864
Oben schlafen und am nächsten Morgen im Stall helfen? Oder doch lieber nach einer Jause mit Bergkäse und frischer Buttermilch wieder zurück in die Zivilisation? Insgesamt locken im Nationalpark Hohe Tauern 350 Almen. Manche liegen versteckt in der absoluten Bergeinsamkeit, andere sind sogar mit dem Kinderwagen erreichbar. Die 25 schönsten Osttiroler Ausflugsziele mit Ausschank und teilweise sogar Übernachtungsmöglichkeit bündelt die Broschüre „Almerlebnis“. 

Wer sich lieber persönlich den Weg weisen lässt, kann auch erfahrenen Nationalpark-Rangern durch die Bilderbuchwelt folgen, aus der mit Großglockner (3798 m) und Großvenediger (3657 m) die höchsten Berge Österreichs herausragen. Und es dabei gefühlt sogar bis in den Himalaya schaffen.

Denn wie ein tibetisches Bergdorf muten die Jagdhausalmen an, die auf gut 2000 Metern Höhe im hinteren Defereggental liegen: 15 steinerne Häuser und eine Kapelle, die schon seit dem 13. Jahrhundert der Witterung trotzen und als die älteste Almsiedlung Österreichs unter Denkmalschutz stehen. Südtiroler Bauern verbringen hier mit mehr als 300 Jungrindern den Sommer – und freuen sich immer über Gäste und Abwechslung. 


Von St. Jakob aus führt der Weg zunächst zum „Oberhauser Zirbenwald“, der sich über 200 Hektar erstreckt und zu den größten zusammenhängenden Beständen im gesamten Alpenraum gehört. Die Ganztagestour, zu der die Ranger von Juni bis September einladen, ist technisch zwar leicht zu meistern, erfordert aber Ausdauer. Wer genügend Energie mitbringt, wandert noch ein kleines Stück weiter zum Pfauenauge – einem kleinen See, der oberhalb der Jagdhausalmen auch an heißen Sommertagen Erfrischung garantiert.
Jagdhausalm - die älteste Almsiedlung Österreichs

Jagdhausalm - die älteste Almsiedlung Österreichs
 ©NPHT Martin Kurzthaler
Die meisten Almen liegen in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern und machen mit fast 27.000 Hektar Fläche 44 Prozent des gesamten Terrains aus. „Dieser hohe Anteil an Kulturlandschaft ist eine absolute Besonderheit“, so Thomas Steiner vom Nationalpark Hohe Tauern. 

Weil die Bauern die Bergwiesen seit alters her mähen und weil sie so das Buschwerk im Zaum hielten, konnten hier im Laufe der Jahrhunderte die artenreichsten Lebensgemeinschaften Österreichs entstehen. „Erst kommen die Pflanzen, dann die Tiere“, erklärt Thomas Steiner und man versteht, warum dem Nationalpark die Erhaltung der traditionellen Almwirtschaft, die selbstverständlich ohne jegliche Spritzmittel und Handelsdünger auskommt, so wichtig ist.
Frisch gemähte Bergwiesen

Frisch gemähte Bergwiesen ©OW_Peter Blaha
Urlauber freuen sich derweil über die malerische Postkarten-Idylle, die inzwischen sogar eine Schweizer Schokoladenfirma für sich entdeckt hat. Seit 2007 hat der Nationalpark gemeinsam mit Kraft Foods sechs „Milka-Almen“ ausgezeichnet und gefördert, die durch traditionelle Bauweise und nachhaltige Bewirtschaftung besonders hervorstechen. Eine von ihnen ist die Arnitzalm, die auf 1848 Meter Höhe liegt und die man von Matrei aus in gut zwei Stunden erreicht. 

Die Heimatfilm-Kulisse bestimmen urige Holzhütten, über die der Großglockner am Horizont wacht. Fünf Bauern kümmern sich im Sommer um Milchkühe, Kälber, Jungrinder und Schafe, während sich die Wanderer in der Jausenstation Graukäse, Buttermilch und Joghurt aus eigener Produktion schmecken lassen. Zu den schönsten Ausflugszielen gehört auch die Hofalm, die auf 1824 Meter Höhe sogar mit einem eigenen Museum lockt, das stilecht in einem Stall aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist und Einblicke ins traditionelle Almleben gewährt.
Almerlebnis pur auf der Arnitzalm

Almerlebnis pur auf der Arnitzalm ©NPHT
Mit der Kuh auf du und du, vorbei an Ziegen, Schafen und Pferden, vielleicht unterwegs kurz mit dem Hirten übers Wetter reden und sich in der Käserei Bergkräuter-Aromen auf der Zunge zergehen lassen: Die Ausflüge in die Osttiroler Gipfelwelt sind echte Zeitreisen und stecken voller authentischer Erlebnisse. Wer mag, kann sich seine persönliche Almhopping-Tour zusammenstellen und tagelang am Stück durch den Nationalpark streifen. 

Oder soll’s nur ein kleiner Spaziergang mit großen Ein- und Ausblicken sein? Bei Familien steht die Berger Alm im Dorfertal hoch im Kurs: Von Kals aus führt der Weg eine dreiviertel Stunde sanft ansteigend durch die spektakuläre Dabaklamm nach oben. Während die Berger Alm für ihre legendären Preiselbeerkrapfen und den Apfelstrudel bekannt ist, punktet die Pebellalm im Virgental mit Wildspezialitäten aus eigener Jagd. Besonderer Tipp: Wer sich hier einquartiert, erlebt nicht nur das Almleben hautnah, sondern kann in der Dämmerung sogar einmal auf die Pirsch gehen.
Mit der Kuh auf du und du

Mit der Kuh auf du und du ©OW_Björn_Lauen



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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Andrea und Andreas Strauß: Große Skitouren Ostalpen

Andrea und Andreas Strauß: 
Große Skitouren Ostalpen  
60 Touren zwischen Rätikon und Dachstein
 


Der neue Strauß-Führer ist eine große Klasse. Ein Skitourenführer mit 60 Traumtouren zwischen Rätikon, Dachstein und Dolomiten, mit Unternehmungen der Extraklasse für Skitourengeher mit Spaß an großer Landschaft und großen Abfahrten.

60 erstklassige Touren zwischen Rätikon und Dachstein sind in diesem Führer vereint – allesamt Touren, die ein ambitionierter Skitourengeher mal »gemacht« haben sollte, jede für sich ein Höhepunkt in der Tourensaison! Mancher große Renommiergipfel befindet sich darunter – Großvenediger, Großglockner, Weißkugel und Cevedale –, aber auch eine Reihe von modernen Touren, die erst mit dem gestiegenen technischen Können und der besseren Skitourenausrüstung einem größeren Publikum möglich geworden sind: Im Birgkar oder an der Ruderhofspitze musste man vor wenigen Jahren meist selbst spuren, heute stehen diese Touren weit oben auf dem Wunschzettel engagierter Tourengeher.

Gemeinsam ist der Auswahl, dass man für die enthaltenen Touren eine solide Kondition und gute Technik mitbringen sollte. Touren mit weniger als 1500 Höhenmetern sind die Ausnahme und wurden nur dann aufgenommen, wenn sie beim Renommee und den Landschaftseindrücken so punkten konnten, dass sie dennoch zu den »ganz Großen« zählen. Teils erleichtern im Winter geöffnete Hütten die Besteigung eines Gipfels, grundsätzlich wird aber jede der Skitouren als Tagestour unternommen – wenn auch nicht von jedem. Das Gros der Vorschläge liegt im Bereich der anspruchsvollen, aber durchaus machbaren Tagestour mit hohem Erinnerungswert, kurz: Touren, für die sich das Aufstehen lohnt.

Ein kompaktes Infoangebot, GPS-Daten zum Download, Kartenausschnitte im Maßstab 1:50.000 mit den eingetragenen Routen, herrliche Fotos mit Routeneinträgen, klare Wegbeschreibungen und die praktische Umschlagklappe mit allen Touren im Überblick machen den Führer äußerst benutzerfreundlich und erlauben effektive Planung und genussvolle Durchführung der Skitouren. Exzellente Farbbilder machen Lust aufs Schmökern und noch viel mehr aufs Losgehen.

Jede Tour wird ausführlich vorgestellt. Praktisch sind die Übersichtsfotos mit eingezeichnetem Routeneintrag. Die großzügige Ausstattung des Selection Bandes und exzellente Farbbilder machen Lust aufs Schmökern und noch viel mehr aufs Losgehen.

Zu den Autoren:
Andrea Strauß, geboren 1968, studierte in München Germanistik, Geschichte und Geographie und wohnt nun in Bad Feilnbach/Au. In den Bergen ist sie zu allen Jahreszeiten unterwegs: im Winter zu Fuß, mit Ski oder Schneeschuhen, im Sommer auch zum Klettern und auf Hochtour. Beim Alpenverein ist sie aktive Fachübungsleiterin Hochtouren. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu alpinen Themen in Zeitschriften und Büchern.

Andreas Strauß, geboren 1965, wohnt ebenfalls in Bad Feilnbach/Au und beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Fotografie im Gebirge. Immer auf der Suche nach dem besten Licht versucht er, mit seinen Bildern besondere Stimmungen zu vermitteln. Die Aufnahmen werden regelmäßig in Zeitschriften, Büchern und Kalendern publiziert. Für den DAV ist er seit 1987 als Fachübungsleiter Hochtouren ehrenamtlich tätig.

Andrea und Andreas Strauß: Große Skitouren Ostalpen 60 Touren zwischen Rätikon und Dachstein. 240 Seiten mit 154 Farbabbildungen, 60 Tourenkärtchen im Maßstab 1:50.000, Übersichtskarte, Tourenmatrix, Format 16,3 x 23 cm, Englische Broschur mit Umschlagklappe. GPS-Daten zum Download. Bergverlag Rother, München. 1. Auflage 2015. ISBN 978-3-7633-3127-7. 29,90 Euro [D] 30,80 Euro [A] • 41,90 SFr.


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