Samstag, 26. September 2020

Tradition: Skifahren am Arlberg

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Der Arlberg ist Wiege und Motor des alpinen Skilaufs

 

 

1903 entwickelte Hannes Schneider die alpine Skilauf-Technik. 1937 fuhr die erste für den Winterbetrieb konzipierte Gondelbahn im Alpenraum an. 2016 entstand das größte zusammenhängende Skigebiet Österreich: In Sachen Wintersport hatte der Arlberg schon immer die Nase vorne.

Heute liegen den Wintersportlern am Arlberg 303 Kilometer bestens präparierte Pisten sowie 200 Kilometer traumhafte Skirouten zu Füßen. Darunter sind weltberühmte Strecken wie die Kandahar-Abfahrt, der neun Kilometer lange „Weisse Rausch“ vom Vallugagrat nach St. Anton oder der Lange Zug in Lech. Mit dem Weißen Ring gibt es am Arlberg eine der anerkannt besten Skirunden in den Alpen. Durch den Bau der Flexenbahn vor vier Jahren entstand auch der Run of Fame, eine 85 Kilometer lange Skirunde auf den Spuren vieler Pioniere und Stars aus Sport und Film quer über die Arlberg-Skiberge. Aufgrund der Höhenlage zwischen 1.300 und 2.811 Metern herrscht im gesamten Arlberg-Gebiet hohe Schneesicherheit bis weit in das Frühjahr. Damit ist der Arlberg das Urlaubsziel für alle, die den Winter in den Alpen von allen Seiten genießen möchten. Mit 43 Prozent leichten, 40 Prozent mittelschweren und 17 Prozent schweren Pisten gibt es für jeden Anspruch das passende Gelände.

Superlative auf allen Portalen

Der ADAC Skiguide 2020 titulierte den Arlberg zum wiederholten Mal als „Skigebiet der absoluten Superlative“ und setzte ihn auf Platz eins seiner Top-Ten-Liste in der Kategorie „Ski Alpin“. Skiinfo.de zeichnete den Arlberg 2019 als bestes Skigebiet Österreichs aus. Skiresort.de, das weltweit größte Skigebiete-Testportal, bedachte den Arlberg mit 19 Bestnoten, darunter für die Größe des Skigebiets, das Pistenangebot, die Lifte und Bahnen, die Schneesicherheit und die Präparierung. Die Auszeichnungen „Top für Anfänger“ und „Top für Könner und Freerider“ sagen schon aus, welche Bandbreite der Arlberg für Schneesportler bereithält. Auf skiinfo.de belegte der Arlberg zudem erste Plätze in den Kategorien „Bestes Freeride-Gebiet“ und „Bester Snowpark“.

Mit dem „Riesenrad“ auf die 3.000er

88 topmoderne Anlagen treiben den Winterspaß bis in 2.800 Meter Höhe. Top-Platzierungen in puncto „Bahnen und Lifte“ (skiresort.at und skiinfo.de) haben am Arlberg Tradition. Wer unten in St. Anton auf 1.300 Metern Höhe in die Galzigbahn einsteigt, wird davon gleich am Anfang seines Skitages überzeugt. Nach dem ebenerdigen Zustieg heben im Durchmesser zehn Metern große „Riesenräder“ die Gondeln auf Seilhöhe, bevor die Fahrt losgeht. Oben auf dem Galzig kurbelt seit dem vergangenen Winter eine neue 10er-Gondelbahn auf den Schindlgrat den Pistenspaß noch höher hinaus. Die frühere Bergstation ist nämlich nur mehr eine Zwischenstation – für alle, die „ihre“ Pisten wie bisher ansteuern möchten. Wer erst auf der neuen Bergstation (2.579 m) knapp unter der Schindlerspitze die Gondel verlässt, hat die beste Verbindung zu den Skiabfahrten Schindlergrat, Mattun oder Valfagehr und zum Valluga-Schlepplift. Durch die Verlegung der Talstation der neuen Schindlergratbahn (2.035 m) weiter südwärts wurden auch hier die Verbindungen zu den bestehenden Skiabfahrten verbessert. Über die vor vier Jahren gebaute Flexenbahn sind von Tiroler Seite aus alle Orte am Arlberg auf Skiern erreichbar. In der Gegenrichtung schließen die Trittkopfbahn und die Valfagehrbahn in Stuben den Kreis. Die 303 Kilometer Skiabfahrten und 200 Kilometer Tiefschneevarianten können von den 88 Liften und Bahnen so in kürzest möglicher Zeit angesteuert werden.

 

Weitere Informationen:

Arlberger Bergbahnen AG

A-6580 St. Anton am Arlberg, Kandaharweg 9

Tel.: +43/(0)5446/2352-106, Fax: DW 102

www.arlbergerbergbahnen.com

 

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Dieter Buck

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Rauris : Winterurlaub im Nationalpark Hohe Tauern

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Winterromantik im „goldenen“ Hochtal der Hohen Tauern

 

 

Im Raurisertal wurde bis vor 100 Jahren nach Tauerngold geschürft. Heute ist die Natur der Schatz, den es zu bewahren gilt. Die Rauriser Hochalmbahnen sind deshalb Mitglied der Klima-Allianz. Winterromantiker hinterlassen abseits der Pisten keinen großen ökologischen Fußabdruck.

 

Rauris ist die flächenmäßig größte Gemeinde im 1.800 km² umspannenden Nationalpark Hohe Tauern, dem weitreichendsten Schutzgebiet der Alpen mit 266 Dreitausendern und 342 Gletschern. Die Vielfältigkeit der Natur in den Hohen Tauern findet man allerdings auch im 30 Kilometer langen Raurisertal vereint.

Auf leisen Sohlen nach Kolm Saigurn

Die Rauriser Hochalmbahnen sind eines der ersten klimaneutralen Skigebiete in Österreich. Ein kostenloser Tälerbus bringt die Urlauber ins Hüttwinkltal und das Seidlwinkltal. Und auch die Möglichkeiten an sanften Wintersportarten sind kaum sonst wo so zu finden wie wie im Raurisertal: Zwei Mal pro Woche geht es mit einem Nationalpark Ranger zu einer geführten Schneeschuhwanderung in die traumhafte Winterlandschaft am Fuße des Hohen Sonnblicks. Die Wanderer stapfen dabei auf dem markierten Schneeschuhtrail vom Alpengasthof Bodenhaus rund 300 Höhenmeter hinauf bis in den Talschluss Kolm Saigurn auf 1.600 Metern.

Auf Loipen, Goldbergen und Eisfällen

Es gibt 30 Kilometer gespurte Langlaufloipen im Raurisertal. Die absolut schneesicheren Höhenloipen in Bucheben sind kostenlos mit dem Tälerbus erreichbar. Rauris ist außerdem ein echter Skitourengeher-Geheimtipp in den Hohen Tauern. Vor allem im Talschluss Kolm Saigurn gibt es viele Möglichkeiten und Ziele bis in die Dreitausender. Markierte Aufstiegsrouten bietet das Skitourencenter Raurisertal im Gebiet der Rauriser Hochalmbahnen, inklusive Abfahrt über die präparierte Piste. Die Eiskletterer haben das Raurisertal längst für sich entdeckt, vor allem wegen der „Eisarena Kolm Saigurn“ mit dem Barbarawasserfall und 13 weiteren Eisfällen. Noch leichter erreichbar und ideal für Einsteiger ist der 13 Meter hohe Eisturm am Naturfreundehaus.

Abends kommt Romantik auf

Nicht entgehen lassen sich Winterromantiker eine Pferdeschlittenfahrt in Rauris-Wörth oder im Hüttwinkltal – und schon gar nicht eine Rodelpartie vom Kreuzboden auf der zwei Mal pro Woche beleuchteten Bahn. Der Sessellift bringt die „Easy Rider“ an den Startpunkt. Für Winterwanderer werden jeden Winter 35 Kilometer Wege im gesamten Tal geräumt. Ein Tipp ist das gesellige Gäste-Eisstockschießen, bei dem es um die Pinzgauer Spielart dieser Sportart geht. Und schließlich bietet sich auch eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch das Ortszentrum von Rauris an – für alle, die sich gar nicht sattsehen können an der Pracht einer Winternacht im Raurisertal.

 

Weitere Informationen:

Tourismusverband Rauris

A-5661 Rauris, Sportstraße 2

Tel.: +43 6544 20022, Fax: +43 6544 20022 6030

E-Mail: info@raurisertal.at

www.raurisertal.at

 

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Tirol: Winter in Tux-Finkenberg im Zillertal

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Schneesicherer Herzklopf-Winter in Tux-Finkenberg

 


Das Hochtal mit den Orten Finkenberg, Tux und Hintertux steht für 100 Prozent Schneesicherheit zwischen Oktober und Mai. Mehr Winter als am Hintertuxer Gletscher am Talschluss geht nicht. Wo sonst gibt es das ganze Jahr Schneegarantie?

 

In der Ferienregion Tux-Finkenberg sorgt die perfekte Höhenlage zwischen 850 und 3.250 Metern für meterweise Schnee – nicht nur im Winter. Das macht den Hintertuxer Gletscher am Talschluss zum einzigen Ganzjahres-Skigebiet Österreichs. Er zählt zur Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000, dem größten Skigebiet im gesamten Zillertal. Die fünf zusammenhängenden Skigebiete warten mit über 200 Kilometer Pisten und 66 modernen Liftanlagen auf. Auf den 615 Hektar Pistenfläche gibt es alles, von weiten Gipfelpisten oberhalb der Baumgrenze über einladende Naturschneereviere bis zu anspruchsvollen Buckelpisten und Konditionsstrecken. Das „best of“ dieser Skiregion liefert die Gletscherrunde mit 15.000 Höhenmetern und 60 Abfahrtskilometern an einem Tag. Sie führt vom Penkenjoch-Finkenberg am Taleingang über das Skigebiet Rastkogel und die Eggalm bis zum Hintertuxer Gletscher. Der krönende Abschluss dort ist die sechs Kilometer lange Talabfahrt „Schwarze Pfanne“, die den besten Blick auf die Tuxer und Zillertaler Alpen sowie die an diesem Tag bewältigten Skiberge eröffnet. Wer die Gletscherrunde abkürzen will, kann auch die traumhaften beschneiten Talabfahrten nach Tux-Vorderlanersbach oder Tux-Lanersbach nehmen und mit dem Tuxer Sportbus die Rückreise antreten. Am Ende des Skitages lassen sich auf skiline.cc die Höhenmeter, Liftfahrten und Pistenkilometer als Höhenmeterdiagramm nachchecken.

Ganzjahres-Skigebiet mit Bestnoten

Das mehrfach international ausgezeichnete Ganzjahresskigebiet Hintertuxer Gletscher ist für Schneegenießer das Höchste der Gefühle. Kaum anderswo findet man so viele Superlative in puncto Schneesicherheit, Gletscher­abfahrten, Freeride-Arealen, Infrastruktur und Gastronomie vereint. Mit 60 Kilometern Pulverpisten und Variantenabfahrten hält das Gletscherskigebiet für jeden Anspruch die passenden Reviere bereit. Carver und Cruiser schätzen die weiten Gletscherpisten zwischen Olperer und Gefrorener Wand. Sportliche Skifahrer und Snowboarder legen sich mit der steilen, präparierten Abfahrt an der 6er-Sesselbahn Lärmstange II an. Tiefschnee-Enthusiasten peilen die Tiefschneehänge unterhalb der spektakulären senkrechten Felswände der Lärmstange an. Snowboarder und Freeskier arbeiten im Betterpark Hintertux auf 3.200 Metern an ihren Airs. Der Zuckerguss des Skitages ist die traumhafte Aussicht auf die Tuxer und Zillertaler Alpen – und die Einkehr auf einer der Panorama- und Sonnenterrassen mit Höhensonnen-Genussfaktor. In der Ferienregion Tux-Finkenberg kann man in mehr als 30 Skihütten den Hunger nach Sonne und Tiroler Schmankerln stillen. Wahre Genießer starten bereits mit einem Gondelfrühstück in den Traum-Skitag, das man in der 10er-Seilbahn Gefrorene Wand am Hintertuxer Gletscher buchen kann.

 

WINTER-Highlights in Tux-Finkenberg:

202 km Pisten – 615 ha Pistenfläche

100% Schneesicherheit das ganze Jahr

28 km Langlaufloipen

1 Natureislaufplatz & Eisstockbahnen

3 beleuchtete Naturrodelbahnen

68 km gebahnte Winterwanderwege

30 Hütten & Bergrestaurants mit ausgezeichneter Gastronomie

5 Top-Skischulen mit bestens ausgebildeten Skilehrern/innen

Kostenloser Sportbus

Nightliner (2 Euro)

 

Weitere Informationen:

Tourismusverband Tux-Finkenberg

A-6293 Tux, Lanersbach 401

Tel. +43 (0) 5287 8506

Fax +43 (0) 5287 8508

www.tux.at                                                 

 

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Südtirol: Winter im Ahrntal

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Tiefschnee-Abenteuer im 

Südtiroler Ahrntal

 

Dreieckspitze, Lenkstein, Ahrner Kopf – und die Skiroute Hoch Tirol: die Dreitausender im Südtiroler Ahrntal sind der Anreiz für Tourengeher und Eiskletterer, die Natur pur in der ursprünglichen Bergwelt suchen. Drunten im Tal ziehen Schneeschuhwanderer und Langläufer ihre Runden.

Der Schnee knirscht unter den Skiern, sonst nichts als Ruhe ringsum und das Meer der Gipfel. Über 1.500 Höhenmeter sind bei einer Skitour im Südtiroler Ahrntal keine Seltenheit. Ist doch das nördlichste Tal Italiens von 80 Dreitausendern der Rieserfernergruppe, der Hohen Tauern und der Zillertaler Alpen „umstellt“. Solche Strapazen lohnen sich für viele Tourengeher: Die Schönheiten von drei Schutzgebieten, der Blick hinüber zu den Dolomiten in voller Breitseite und die Ruhe und Einsamkeit oben in den Bergen entschädigen für jeden Schritt. Die Krönung für Tourengeher-Profis ist die Skiroute Hoch Tirol, eine sechstägige Hochgebirgsdurchquerung auf Tourenskiern, welche in Kasern startet, über die Gipfel und Gletscher der Venedigergruppe zum Großglockner und zum Osttiroler Glocknerdorf Kals führt. Bei dieser Tour, die jeden Tag von Hütte zu Hütte auf einen Dreitausender führt, ist allerdings Kondition gefragt. Die Tourenberge im Ahrntal selbst sind bis auf den Ahrner Kopf sowie den Rauchkofel Prettau leicht bis mäßig schwierig und damit für alle geeignet, die mehr auf Naturgenuss als auf sportliche Herausforderung aus sind. Für Einsteiger bieten sich der Skiberg Speikboden an, der Schüttalkopf im Alpenhauptkamm, der Schaufler als einer der schönsten Berge des Ahrntales, die „Henne“ oder die „Achsel“. Diese Mittzweitausender eröffnen den Tourengehern wunderschöne Ausblicke.

Große Fußstapfen am Speikboden

Fast überall, wo man im Südtiroler Ahntal mit Tourenskiern unterwegs ist, kann man seit einigen Jahren auch die Schneeschuhe anschnallen. Von Dienstag bis Samstag bieten die Profis von „Ahrntal aktiv“ geführte Touren an. Auf den Speikboden und den Klausberg etwa, aber auch in den Seitentälern des Ahrntals werden schöne Runden angeboten, bei denen man mitunter auch stattliche 500 Höhenmeter auf Schneeschuhen bewältigt. Auf den gut markierten Schneeschuhrouten mit 2,5 bis 13,5 Kilometer Länge kann man bei passender Schneelage und entsprechender Kondition auch auf eigene Faust unterwegs sein. Im Südtiroler Ahrntal werden außerdem Pickel und Haken für die „eiskalte“ Leidenschaft eingesetzt: Der Wasserreichtum und die steilen Flanken der Dreitausender schaffen ideale Eiskletter-Reviere. Kleinere gefrorene Wasserfälle mit bis zu 30 Höhenmeter bewältigen bereits Einsteiger ab 12 Jahren auf gut gesicherten Anstiegen mit Hilfe der Profis von „Ahrntal Aktiv“. Eispickel, Steigeisen, Klettergurt und Helm werden dafür bereit gestellt.

Auf schmaler Spur bis ins hinterste Bergdörfchen

Die Schneesicherheit unter dem Alpenhauptkamm im nördlichsten Tal Südtirols schafft perfekte Bedingungen für Langläufer. Langlaufen ist eine der gesündesten Wintersportarten, bei der man 90 Prozent der Muskeln einsetzt und den Kopf vom Alltag frei bekommt. Über 50 Loipenkilometer führen durch Wiesen, Wälder und über Almen hinauf bis auf 1.600 Meter ins Höhendorf Rein in Taufers mit seinen vier schneesicheren Loipen. Schnee- und sonnenverwöhnt ist auch die Sonnenloipe im Talschluss von Kasern und Hl. Geist. Ein echter Insider-Tipp, und für viele die schönste längste Runde im Ahrntal, ist die 16 Kilometer lange Mühlwald-Lappach Loipe, die an einigen uralten Bergbauernhöfen vorbeiführt. Auf schneesicheren 1.300 Höhenmetern dreht man im Alm- und Familiendorf Weißenbach seine Runden. Mit dem Loipenpass hat man alle Klassiker und Skating-Spuren im Ahrntal in der Tasche.

 

Weitere Informationen:

Tourismusverein Ahrntal

I-39030 Luttach/Ahrntal

Ahrner Straße 22

Tel. (+39) 0474 671136

luttach@ahrntal.it

www.ahrntal.com

 

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Dieter Buck

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Tirol: Winterurlaub in der Silberregion Karwendel

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Wintererlebnisse abseits der Piste in der Silberregion Karwendel

 

 

Immer mehr Naturliebhaber entdecken abseits der Pisten ihr individuelles Wintererlebnis beim Rodeln, Langlaufen und Schneeschuhwandern. In der Silberregion Karwendel stöbern sie ursprüngliche Landschaften auf – und einen Winter, der anderen verborgen bleibt.

 

Egal, ob man bei Tag oder Nacht auf zwei Kufen dem Winter den Buckel hinunterrutscht: Rodeln ist eine gesellige, spaßige und mitunter auch rasante Sportart, die immer mehr Fans gewinnt. In der Silberregion Karwendel sind viele Einheimische mit dem Wintergerät aufgewachsen und verkürzen sich damit heute noch den Weg hinunter ins Tal. Es gibt hier sogar einen der letzten traditionellen Rodelbauer der Alpen. Bernhard Lederwasch stellt nach wie vor seine Gallzeiner Rodeln her. Denn in Zeiten, in denen es für viele um einen nachhaltigen Wintergenuss geht, wächst der Kreis der Hobbyrodler beständig an. Möglichkeiten zur Ausübung des Sports gibt es in allen Orten der Silberregion Karwendel. 15 ausgewiesene Rodelbahnen werden hier gezählt. Darunter ist auch die mit neun Kilometern längste Rodelbahn Tirols vom Kellerjoch talwärts bis zur Silberstadt Schwaz. Wer sich abends bei Flutlicht in die Kurve legen möchte, kann das am Vomperberg, in Stans und in Jenbach tun. Wo immer man auch auf zwei Kufen den Hang hinunterkurvt: Eine Einkehr in einer der urigen Hütten zählt zum Pflichtprogramm einer Rodelpartie in der Silberregion Karwendel – ebenso wie eine Brettljause mit Bergkäse, Bauernbutter und g’schmackigem Bauernbrot.

 

15 Rodelbahnen in der Silberregion Karwendel

Rodelbahn Kellerjoch, Längste Rodelbahn Tirols, 1200 Höhenmeter, Ideal mit Bus & Lift erreichbar, 9km Streckenlänge, Einkehrmöglichkeit und Top Panorama am Hecherhaus (Restaurant und Bergstation)

Rodelbahn Vomperberg, bis 24:00 Uhr beleuchtet

Rodelbahn Stans, bis 22:00 Uhr beleuchtet

Rodelbahn Jenbach, bis 22:00 Uhr beleuchtet

 

Wochenprogramm der SILBERCARD:

1x Rodeln im Fackelschein am Kellerjoch mit anschließendem Glühwein & Kinderpunsch-Ausschank

 

Auf großem Fuß durch die glitzernde Winterwelt

Früher waren Tiefschneehänge fernab von Skipisten den Tourengehern vorbehalten. Heute hinterlassen hier auch Schneeschuhwanderer ihre Spuren. Sie entdecken auf leisen Sohlen verborgene Winterwelten und verbinden sportliche Betätigung mit einem einmaligen Naturerlebnis. In der Silberregion Karwendel gibt es im Winter regelmäßig geführte Wanderungen. Aber viele Naturräume lassen sich auch ohne Begleitung erobern: Etwa das sonnige Stanser Hochplateau mit seiner wunderschönen Aussicht ins Inntal, das man vom Parkplatz Wolfsklamm aus im Rahmen einer einfachen Tour über knapp 500 Höhenmeter erreicht. Oder die mittelschwere Tour von der Loas zum Gamsstein. Auf den prächtigen, schneebedeckten Hängen werden trainierte Schneeschuhwanderer mit einer traumhaften Aussicht ins Karwendel und in die Tuxer Alpen belohnt.

 

Silberregion Karwendel ist DIE Schneeschuhwanderregion Tirols

Über 20 ausgeschriebene Schneeschuhtouren in der Region, von kleinen Familientouren bis zu verschneite Hochalmen

www.silberregion-karwendel.com/schneeschuhwandern

Schneeschuhverleih im TVB Büro und bei zahlreichen Betrieben innerhalb der Silberregion Karwendel

Geführte Schneeschuhtouren im Rahmen des Winterwochenprogramms, in jeder Schwierigkeit

Anmeldung am Vortag im Tourismusbüro in Schwaz bis 16 Uhr (05242/63240)

Mit langen Latten zum Ahornboden

Auch auf Langlaufskiern lassen sich in der Silberregion Karwendel ganz besondere Winkel entdecken. Der große Ahornboden etwa, ein Naturdenkmal mit hunderten alten Bergahornen im nördlichen Karwendel. Die mit dem Loipengütesiegel ausgezeichnete Strecke führt durch die Hinterriss, ist im Winter für den Autoverkehr gesperrt und verspricht damit reinsten Naturgenuss. Hin und retour sind rund 30 Kilometer zu veranschlagen, die sich aber für trainierte und sportliche Langläufer auf jeden Fall auszahlen. Insgesamt gibt es in der Silberregion Karwendel fünf solche aussichtsreichen Höhenloipen, am Pillberg ebenso wie am Weerberg und dem Vomperberg. Auf allen diesen Loipen sind hohe Schneesicherheit, viel Sonne, unvergessliche Naturimpressionen und ein traumhafter Blick in das Karwendel und die Tuxer Alpen garantiert. Wer lieber eine kurze Runde im Inntal dreht, steigt in die Anfängerloipe bei Schwaz ein.

 

Weitere Informationen:

TVB Silberregion Karwendel

Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz

Tel.: +43(0)5242/63240-24

www.silberregion-karwendel.com

 

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