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Donnerstag, 21. November 2019

Tirol: Axamer Lizum bei Innsbruck

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Winteropening am „weißen Dachl“
von Innsbruck



Die Axamer Lizum ist das größte Skigebiet vor den Toren Innsbrucks und dank der Höhenlage und der technischen Beschneiung eines der schneesichersten in der Alpenrepublik. Wenn der offizielle Saisonstart (29.11.19) ansteht, geht auf den einstigen Olympia-Pisten halb Innsbruck in die Hocke. Und alle, die es nicht mehr erwarten können, starten dieses Jahr bereits eine Woche früher: Am Wochenende 23. und 24.11.19 ist bereits Skibetrieb von 08.30 bis 16 Uhr.

1964 und 1976 brannte das Olympische Feuer in der Axamer Lizum. Größen wie Karl Schranz, Piero Gros, Ingemar Stenmark, Christl Haas und Rosi Mittermaier fuhren hier aufs Podest. 2020 findet bereits zum zweiten Mal eine Olympiawoche (27.01.–02.02.20) statt, mit vielen Überraschungen und einem großen „Olympia-Skirennen“ zum Schluss. Die 40 Kilometer Abfahrten (davon zehn Freeride-Kilometer) zwischen 1.600 und 2.340 Höhenmetern zählen zu den schneesichersten Österreichs. Der offizielle Saisonstart (29.11.19) findet deshalb traditionell sehr früh statt. Da in diesem Jahr bereits so viel Schnee gefallen ist, starten Pistenhungrige bereits noch eine Woche früher: Skibetrieb am Sa., 23. + So., 24.11.19 von 08.30 bis 16 Uhr. Ideal für alle, die den Winter kaum mehr erwarten können. Wer dafür vom nur 19 Kilometer entfernten Innsbruck anreist, kann das praktischerweise mit dem Gratis-Skibus (ab 29.11.19 in Betrieb) tun. Aus Richtung München ist die Route über Garmisch die kürzeste und außerdem mautfrei. Über 1.000 kostenlose Parkplätze stehen den Gästen unmittelbar an den Liftanlagen und Kassen zur Verfügung. Wer will, kann ab diesem Winter mit leichtem Gepäck in die Axamer Lizum anreisen und sich im neuen SPORT2000-Shop mit dem neuesten Equipment eindecken. Neben Verleih und Service gibt es auch ein beheiztes Skidepot. Zusätzlicher Tipp für Tagesgäste: Mittwochs sind die Tageskarten um 20 Prozent günstiger zu haben.

Wild auf die Axamer Lizum
Die Axamer Lizum ist ein top Skigebiet auf skiresort.at mit 13 Auszeichnungen. Zehn Bahnen und Lifte heben die Wintersportler hinauf in die Welt der Zweieinhalbtausender zwischen Birgitzköpfl, Pleisen und Hoadl. Im vergangenen Sommer wurde in den Ausbau der Beschneiung und den zusätzlichen Speicher „Herzlteich“ auf 2.100 Metern investiert: Damit will man für top Pisten bis im April sorgen. Ein neuer Zauberteppich an den übersichtlichen Familyslopes im Tal bringt die Kleinsten mit noch mehr „Drive“ in Fahrt. Oben in den Bergen deckt ein breites Angebot alle Präferenzen ab: darunter die legendäre Olympia-Damenabfahrt und die Funslope unter dem „Dohlennest“ am Hoadl, die Slalomstrecken am Birgitzköpfl sowie der immer top-geshapte Golden Roofpark am Karleitenlift. Die neue Shaper-Crew hat das Setup vergrößert und die Lines, Jibs, Jumps und Rails sind somit für Anfänger und Profis ideal. Aber auch die weiten Carvingreviere oberhalb der Baumgrenze und die Naturabfahrt vom Birgitzköpfl durch die Götzner Grube haben ihre Fans.

Kniehohe Pulverträume bis zum Boxenstopp
Mit über 300 Hektar Tiefschnee-Areal ist die Axamer Lizum außerdem der Freeride-Top-Spot der Olympia-Skiregion Innsbruck und das Revier von großen World-Tour-Ridern wie Neil Williman aus Neuseeland. Zwei Freeride Checkpoints am Parkplatz und am Berg und staatlich geprüfte Ski- und Snowboard-Guides sorgen dafür, dass man auf der sicheren Seite durch den Tiefschnee wedelt. Für den Boxenstopp bieten sich überall Hütten an, etwa das markante, mit dem ISR Architektur Award ausgezeichnete, Panoramarestaurant Hoadl-Haus auf 2.340 Metern. Vor seinen riesigen Panoramafenstern, auf der überdachten Sonnenterrasse und an der Schirmbar hat man einen traumhaften Panorma-Blick über die Kalkkögel bis ins Inntal und nach Innsbruck. Unter der neuen Leitung darf man sich auf zusätzliche „kostbare“ Ideen einstellen, darunter ein BBQ am Hoadl und eine Weinmesse. Außerdem stehen in der Axamer Lizum die schon traditionellen Freeridecamps und Testivals, Roofpark-Shreds sowie der legendäre Ugly Skiing Day auf dem Programm.

Pistenraupen-Co-Piloten gefragt
In der Axamer Lizum sind nicht nur Skifahrer und Boarder zu Gange. Jeden Montag werden die Felle aufgezogen: Beim Tourengeher-Abend führt die Route über die Damen-Olympiaabfahrt hinauf auf das 2.340 Meter hohe Hoadl. An allen anderen Tagen der Woche sind Pistenraupen-Co-Piloten gefragt: Wer will, kann jeweils ab 17 Uhr mit über 500 Pferdestärken die Pisten erklimmen: ein Erlebnis mit garantierter Langzeitwirkung.

Weitere Informationen:
Axamer Lizum Aufschliessungs AG
A-6094 Axams, Lizum 6
Tel.: +43/(0)5234/68240
www.axamer-lizum.at

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Dieter Buck
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Freitag, 26. April 2019

Region Innsbruck: Berghütten für die ganze Familie

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Region Innsbruck: Alpines Hüttenglück für die ganze Familie 


Abends den hochalpinen Sonnenuntergang beobachten, am nächsten Morgen das hausgemachte Hüttenfrühstück genießen, das ein oder andere „Stoanmandl“ unterwegs bauen und einfach mal offline sein – um Naturnähe zu genießen und fernab aller Ablenkungen Zeit füreinander zu haben, zieht es Familien in die Alpen. 

Gemeinsam wandern, klettern, biken oder einfach nur die Auszeit in der urigen Hütte oder dem komfortablen Alpengasthof genießen – in der Region Innsbruck werden alpine Übernachtungen zum einzigartigen Erlebnis. Dabei begeistern die Hütten mit ihren vielseitigen Angeboten von Kochen über offenem Feuer bis GPS Schnitzeljagdrunden. Hier ist für jeden etwas dabei.


Schutzhaus Patscherkofel

Schutzhaus Patscherkofel ©W9 Studios
Pfeishütte – Bergferien für Groß und Klein
Die Pfeishütte liegt auf einer Höhe von 1.922 Metern am Ende des Samertales inmitten des Naturparks Karwendel. Die Hütte wird von schroffen, majestätischen Berggipfeln wie der Rumer Spitze, der Stempeljochspitze oder der Bachofenspitze umringt. Sie ist außerdem Ziel des Goetheweges, der am Hafelekar bei Innsbruck beginnt. Der Wanderstart auf 2.200 Metern ist mit den Nordkettenbahnen vom Innsbrucker Stadtzentrum aus erreichbar. Hin- und Rückweg sind auch als Tagestour zu schaffen. Für Familien bietet die Pfeishütte etwas ganz Besonderes: An neun Terminen im Sommer gibt es die sechstägigen Bergferien: Von Ausflügen in die Bergwelt bis hin zu Bogenbau und Kochen über offenem Feuer wird hier ein abwechslungsreiches Programm geboten. Außerdem variiert das Hüttenteam zwischen Aktivitäten für die gesamte Familie und Programmteilen, in denen die Eltern Zeit für sich haben und die Kinder betreut werden.
Alle Informationen: www.pfeishuette.at 

Solsteinhaus – das Familien-Kletterparadies
Das Solsteinhaus liegt auf über 1.805 Metern Seehöhe, umgeben von grünen Almwiesen am Fuße des Großen Solsteins. Der Aufstieg ist möglich über Zirl-Hochzirl und Scharnitz. Speziell für Familien werden auch hier Bergferien mit einem abenteuerlichen Fokus geboten: Zwei Klettergärten mit kurzen Klettersteigen und Abseilstellen, eine Kletterwand am Haus, ein ca. 100 Meter langer Flying Fox und zwei GPS Schnitzeljagdrunden bieten Outdoor-Spaß für die ganze Familie. Buchbar sind die Familien-Pakete für drei bis fünf Nächte – so ist für jeden die richtige Menge Alpinerlebnis dabei.
Alle Informationen: www.solsteinhaus.at

Schutzhaus Patscherkofel – Hüttenflair hoch über der Stadt
Besonders komfortabel erfolgt der Aufstieg zum Schutzhaus Patscherkofel auf 1.964 Metern Seehöhe – befindet es sich doch direkt neben der Bergstation der Patscherkofelbahn. Dabei gibt es sowohl Familienzimmer, als auch Matratzenlager. Das Schutzhaus ist Ausgangspunkt für viele herrliche Wanderungen, die sich speziell für Familien, auch mit kleineren Kindern, eignen. Die Patscherkofel Gipfelstube ist über einen Forstweg innerhalb von 50 Minuten erreichbar und lässt sich sogar mit dem Kinderwagen erklimmen. Der berühmte Zirbenweg ist der Inbegriff von Genusswandern mit herrlichem Blick auf das Inntal. Hier haben Familien ein gemütliches Wandererlebnis umgeben von den uralten Zirbenwäldern hoch über Innsbruck.
Alle Informationen: www.schutzhaus-patscherkofel.at

Meißner Haus – Gipfelstürmen leicht gemacht
Die Tour zum Meißner Haus startet im Dorf Ellbögen und führt südlich des Patscherkofels, Innsbrucks Hausberg, ins ruhige und malerische Viggartal. Vom auf 1.720 Metern Seehöhe gelegenen Meißner Haus sind Gipfel wie die Neunerspitze, die Viggarspitze, der Glungezer oder der Patscherkofel relativ leicht zu besteigen und eignen sich perfekt für Bergerlebnisse mit der ganzen Familie. Im Haus befinden sich zwei gemütliche, original erhaltene Stuben aus Zirbenholz. An kalten Tagen sorgen die mit Meißner Porzellan verkleideten Kachelöfen für behagliche Wärme. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Matratzen- sowie in Zimmerlagern. Geboten werden sechstägige Bergferien an acht Terminen im Sommer – Fackelwanderung, Schatzsuche und Lagerfeuer-Spaß inklusive.
Alle Informationen: www.meissner-haus.at

Lehnberghaus – ein Ziel für Wanderer und Mountainbiker
In den Mieminger Bergen auf 1.554 Metern Seehöhe gelegen, begeistert das Lehnberghaus mit bodenständiger Küche und unberührter Berglandschaft rundherum. Eine schöne Terrasse lädt zum Verweilen ein, der Kinderspielplatz in Sichtweite unterhält kleine Gäste. Familienfreundlich gestaltet sich auch die Anreise zum Berggasthaus. Innerhalb von nur einer Stunde erreichen Wanderer über eine Forststraße das Lehnberghaus ab Obsteig/Gasthaus Arzkasten – eine Strecke, die sich auch mit dem Mountainbike leicht zurücklegen lässt. Übernachtungsgäste erhalten im Sommer die Fahrerlaubnis bis ganz zur Unterkunft hin und können weitere Touren voller Energie direkt von dort starten. Geboten sind Zimmer in verschiedenen Größen – vom Doppelzimmer bis zum 10er Lager ist für jeden Bedarf etwas dabei.
Alle Informationen: www.lehnberghaus.com

Alpengasthof Praxmar – Bergidylle mit Komfort
Wer beim Wander- und Bergurlaub nicht auf einen gewissen Komfort verzichten will, ist beim Alpengasthof Praxmar im Sellraintal genau richtig. Umgeben von atemberaubender Natur auf 1.700 Metern Seehöhe, wird hier Familienurlaub großgeschrieben. In gemütlichen Zimmern und großzügigen Apartments findet jeder seinen Wohlfühlplatz. Für Kinder gibt es einen Spielplatz und Almwiesen, die genug Platz für Abenteuer bieten. Auch die hofeigenen Tiere bringen Kinderaugen zum Leuchten – ein richtiger Urlaub am Bauernhof eben. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, im hauseigenen Fischteich zu angeln oder zu einer Wildbeobachtung mitzukommen. Zahlreiche familienfreundliche Wanderrouten führen direkt vom Alpengasthof Praxmar aus in die umliegende Bergwelt.
Alle Informationen: www.praxmar.at
 
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Dienstag, 26. Mai 2015

Sonnwend- und Herz-Jesu-Feuer in Tirol

Berge in Flammen: Sonnwend- und Herz-Jesu-Feuer in Tirol 


Zur Sommersonnenwende werden die Tiroler Berge zur Kulisse für ein flammendes Schauspiel. Beim Brauchtum der Bergfeuer sind nicht nur lange Feuerketten auf den Graten zu sehen, sondern auch bis zu 200 Meter hohe Bilder, die mit Feuerstellen auf die Berghänge „gezeichnet“ werden.
 

Sonnwendfeuer in der Tiroler Zugspitz Arena
Sonnwendfeuer in der Tiroler Zugspitz Arena
 ©Tiroler Zugspitz Arena / Albin Niederstrasser
Den Sommer willkommen heißen
Wer schon einmal in Tirol war und gesehen hat, unter welch dicker Schneedecke im Winter ein Dorf verschwinden und wie beschwerlich die landwirtschaftliche Arbeit in den Bergen sein kann, der kann sich auch vorstellen, wie sehnlich der Sommer mit seinem üppigen Grün im bäuerlichen Jahreskreis erwartet wurde. Kein Wunder also, dass die Sommersonnenwende ein Grund zum Feiern war und es heute noch ist. Eine besondere Rolle spielen dabei die Feuerbräuche, von denen manche auf vorchristliche Zeit zurückgehen.

Die so genannten Sonnwendfeuer gibt es in ganz Tirol, besonders viel Mühe verwendet man aber in der Zugspitzarena darauf, wo der Brauch seit 2010 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe geschützt ist. In dem Talkessel rund um Ehrwald, Lermoos, Biberwier und Berwang sind am 20. Juni 2015 wieder mehrere Hundert Männer vom Morgen an damit beschäftigt, die rund 10.000 Feuerstellen für die geplanten Bilder auszumessen und Brandsäcke an den jeweiligen Plätzen zu deponieren. Ab 22 Uhr werden die einzelnen Feuer entfacht und Bild um Bild – religiöse Motive ebenso wie weltliche – erstrahlt an den Berghängen.

Der beste Ausblick
Die zweite Region in Tirol, die buchstäblich mit Feuereifer ans Werk geht, liegt im Tiroler Unterland: Im Brixental und am Wilden Kaiser sind ebenfalls für den 20. Juni 2015 Bergfeuer geplant, und damit man den Ausblick von oben genießen kann, sind die Bergbahnen der Region an diesem Abend in Betrieb.

Bleibt noch die Landeshauptstadt Innsbruck zu nennen. Das Brauchtum ist beim Innsbrucker Bergsonnwend der Ausgangspunkt für ein sommerliches Fest vom Nachmittag bis tief in die Nacht hinein. Entlang der Stationen der Nordkettenbahn – vom Löwenhaus über den Alpenzoo, die Hungerburg und die Seegrube bis zum Hafelekar – gibt es am 20. Juni 2015 Musik und Tanz, gutes Essen vom Grill und neben den Bergfeuern auch noch andere stimmungsvolle Programmpunkte für Kinder und Erwachsene.

Sonnwendfeuer-Veranstaltung auf der Hungerburg in Innsbruck
Sonnwendfeuer-Veranstaltung auf der Hungerburg 
in Innsbruck ©Innsbrucker Nordkettenbahnen
Feuer als Zeichen der Verbundenheit
Doch nicht nur die Sommersonnenwende ist Anlass dazu, in Tirol Bergfeuer zu entzünden. Sie haben auch historischen und religiösen Hintergrund. Denn während der Napoleonischen Kriege beteten die Tiroler Landstände zum heiligen Herzen Jesu um Hilfe im Kampf und gelobten dafür ewige Treue. Die im Krieg auf den Bergen verwendeten Signalfeuer erhielten im Frieden eine neue Bedeutung. Heute werden sie am zweiten Sonntag nach Fronleichnam – 2015 ist dies der 14. Juni – in Erinnerung an das Herz-Jesu-Gelöbnis entzündet. Die Motive sind im Gegensatz zu den Sonnwendfeuern durchwegs religiös geprägt: Kreuze, flammende Herzen oder die Zeichen IHS und INRI für Jesus zeugen davon, dass Tirol seinen Beinamen „Heiliges Land“ auch heute noch zu Recht trägt.
 
 

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