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Montag, 25. Juli 2022

Südtirol: Familienferien im Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel

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Mama, wann fahren wir wieder in die Berge?

 

Wenn die Sommerhitze vorbei ist, dann starten Familien mit Kindern aktiv durch. Die Herbstferien wollen genossen werden. Frische Bergluft und viel Bewegungsfreiheit in der Natur sind eine gute Wahl.

Im Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel im UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten finden Familien all das und noch viel mehr: Wasserwelten und ein Spa zum Kuscheln, Träumen und Relaxen. Eine großzügige Kinderbetreuung vom Baby bis zum Teenager schafft Frei-Zeiten für Eltern. In- und outdoor dreht sich alles um Spiel, Spaß und Abenteuer für die Kinder. Gut essen, sich verwöhnen lassen, Lebensfreude pur – das Cavallino Bianco wurde von TripAdvisor mehrfach als das beste Familienhotel weltweit ausgezeichnet.

Wenn die Natur bunt wird, bringen Familien die Wanderschuhe mit ins Cavallino Bianco. Auf eigene Faust oder mit den Hotelguides entdecken sie die schönsten Plätze in der Bergwelt der Dolomiten. Eine Brücke führt direkt zur Seilbahn ins Wanderparadies Seiser Alm. Der Weg ist das Ziel, wenn die kleinen Wanderer dort einer Ameise zuschauen und da eine Tierspur entdecken. Wer schon etwas flotter unterwegs ist, will vielleicht in der Mountainbike-Schule im Hotel lernen, wie man mit dem Bike die Natur erobert.

E-Bikes und Mountainbikes in verschiedenen Größen und für jedes Alter, Kindersitze und Kinderhelme können im Hotel ausgeliehen werden. Die Wanderguides sorgen täglich für Touren zu unvergesslichen Naturschauplätzen der Grödner Dolomiten. Auf der Cavallino Hütte duftet es nach leckeren Grillwürstchen. 

Mama und Papa können am Golfplatz St. Vigil in der milden Herbstsonne abschlagen. Nur 15 Gehminuten vom Familienhotel Cavallino Bianco entfernt, blitzen zwischen den Baumwipfeln Stahlseile hervor – willkommen im Hochseilgarten Col de Flam. Und wenn sich auf den höchsten Bergspitzen bereits die kalte Jahreszeit ankündigt, dann beginnt im Tal die gemütliche Törggele-Zeit. Von Anfang Oktober bis Ende November servieren die Buschenschanken Südtiroler Spezialitäten, geröstete Kastanien und den neuen Wein.

Wer im Freien kräftig Energie getankt hat, sich ausgepowert hat und glücklich und zufrieden in das Cavallino Bianco zurückkommt, der genießt alle Vorzüge des spezialisierten Familienhotels. Wenn die Tage wieder kürzer werden, ist es umso schöner, sich in den wärmenden Saunas und weitläufigen Wasserwelten aufzuhalten. 

In der Family Pool Lounge flackert das Feuer im Kamin. Oder in ein Wasserbett versinken. Das Spa-Team bietet allen Familienmitgliedern ihre Wohlfühlzeit – von der Baby-Massage bis zur sinnlichen Paar-Behandlung. Von früh bis spät wird köstlich gekocht. Im Lino Land ist immer was los. In dem Kinderparadies mit Piratenland und Mini-Sportarena, mit Lego-Baustelle und Riesenpuppenhaus, mit Softplay-Anlage, Theater und vielem mehr wird jede Minute zum Abenteuer.

Familien ziehen sich in den Family Luxury Suites von 25 bis 140 m2 in das Privatleben zurück. Schlaue sichern sich schon jetzt den Herbsturlaub. Denn bis zu 60 Tage vor Anreise gibt es einen Preisnachlass von 5 Prozent. Singles mit Kind erhalten bei einem Aufenthalt von mindestens 3 Nächten 25 Prozent Rabatt in allen Zimmerkategorien. 

Weitere Informationen:

Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel

I-39046 St. Ulrich/Gröden

Reziastraße 22

www.cavallino-bianco.com

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Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Südtirol: Zehn Jahre Weltnaturerbe Dolomiten

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Faszination Dolomiten, 
Faszination Rosengarten



Wir schreiben das Jahr des zehnjährigen Jubiläums der Erklärung der Dolomiten zum Weltnaturerbe der UNESCO. Nicht zuletzt dies war ein Grund, hierher, nach Welschnofen, an den Fuß des berühmten Rosengartens und des Latemars zu fahren. Als zweite Tour meines Aufenthalts stand eine Wanderung mit Bergführer Ferdinand auf meinem Plan.

Wohin? Natürlich in die Dolomiten. So ein großes Gebiet sie auch sind, aber hier liegt der Rosengarten um die Ecke, also ging es dorthin.





Im Herbst erlebt man in den Dolomiten eine ganz besondere Stimmung; die Luft in den Alpen ist klarer, die Farben der Natur noch intensiver. Es war ein seltsamer Tag. Wir starteten in tiefstem Nebel und bei Kälte. Aber alle, Wetterbericht, Quartiergeber und nicht zuletzt Ferdinand sagten, es wird besser. Und tatsächlich. Nach kalter Auffahrt mit Bahn und Sessellift waren wir wirklich wenige Meter über der Nebelsuppe. Heraus schauten Latemar, Weiß- und Schwarzhorn, Rosengarten, Schlern, in der Ferne natürlich die Ötztaler und Stubaier Alpen. Alles sonst lag unter weißer Watte. So mag es zu den Eiszeiten ausgesehen haben, als die Gletscher alles bis auf ein paar Gipfel bedeckten.






So sollte es auch eine Weile bleiben, wir schwebten fast die gesamte Tour über den Wolken, bei strahlendem Sonnenschein, stahlblauem Himmel und unzähligen anderen Wanderern, die diesen Tag genießen wollten. Ein geschenkter Tag, wie man so sagt. 




Entlang der „Bleichen Berge“
Wir starteten beim Kölner Haus, das wie ein Schwalbennest direkt unterhalb der Kalkriesen des Rosengartens klebt. Dort folgten wir dem Hirzelweg, der fast eben und immer gut gehbar sich unterhalb der Felsen entlang schlängelt. A porpos gut gehbar: Ferdinand erzählte mir von den ständigen größeren und kleineren Katastrophen hier am Berg. Von Murenabgängen, Unwettern und ähnlichem. Und wie er und seine Kameraden vom Alpenverein Südtirol gleich darauf mit dem Pickel losziehen und die Wege wieder richten. Hut ab und Danke schön auch!




Und so wanderten wir gemütlich dahin bis wir auf einmal den berühmten Adler, das Christomannos-Denkmal sahen. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Rotwandhütte. Nunmehr den Sellastock, Palagruppe, Marmolada und mehr immer im Blickfeld. Rast machten wir in der benachbarten, gemütlichen Baita Pederiva. Wieder waren Speckknödel fällig. Wieder ein herrliches Essen.



 
Danach machten wir es uns gemütlich: Es ging zurück zum Denkmal, dann zur Paolinahütte und von dort aus schaukelten wir entspannt zur Bushaltestelle. Vorbei am berühmten Karersee ging es zurück nach Welschnofen.





Total entspannt
Angekündigt wurde sie als „Geheimnismassage“, die das Charmehotel Friedrich mir empfahl, Sara war die Masseurin. Deshalb möchte ich auch nicht allzu viel davon verraten, denn das Geheimnisvolle dieser Massage ist eingeplanter Teil des Ganzen und trägt auch zur Wirkung bei.



Aber was war's? Begleitet von einer Musik, die ich zwischen Sphärenklängen, asiatischer und sibirischer Musik einordnen würde – Ursteinklänge wird es hier genannt -, langsam, leise, überaus melodiös und gediegen, das ganze über einstündige Erlebnis lang. Ich, der ich sonst mit Vollgas in der Welt unterwegs bin, selbst ich, wurde entspannt. Ich ließ los, ließ mich fallen. Hätte ich nicht auf dem Rücken gelegen sondern meine normale Schlafposition gehabt, dann hätte Sara sicher Mühe gehabt, mich wieder vom Massagetisch zu bringen.

Aber das wäre ja nicht Sinn dieser Behandlung gewesen.

Kurz angedeutet: Sara behandelt ihre Gäste mit eine Vielzahl von Mitteln: Räucherduft von Lärchenharzen und Bergwacholder, verschiedenen Ölen, heißen Steine, den mit vielen Wirkstoffen ausgezeichneten Silberquarzitsand, warme Wickel an verschiedenen Stellen. Alles verbunden mit viel Ruhe, dazu einer Massage mit Sanftheit und Langsamkeit, sodass man sich wirklich auf dem Weg in die totale Entspannung begeben konnte. Wäre das das Nirwana, von dem die Buddhisten sprechen und was sie als Erfüllung ihres Lebens anstreben? Wundern wurde es einen nicht.



Kurz zur Massage selbst: Die Früchte für das Öl werden im Pfitschtal von Hand gepflückt; das Öl selbst hat Demeterqualität. Diese Massage wird nur in ausgewählten Hotels angewandt, derzeit sind es insgesamt nur achtzig Betriebe. Das Personal wird zweimal jährlich dafür geschult – wie man also sieht, ist es eine ganz exquisite und außergewöhnliche Anwendung. Das Schöne daran ist: Diese Massage wird nicht nur den Gästen des Charmehotels Friedrich angeboten, sondern auch Gästen anderer Hotels. Dass die Behandlung nicht nur überaus entspannend, sondern auch gesund und heilsam ist sieht man auch daran, dass der Silberquarzit balneomedizinisch wegen seines hohen Quarzanteils als Heilerde ausgezeichnet ist.

Fazit: Tiefentspannt nach 70 Minuten. Was will man mehr? Ruft auch nach mehr. Empfehlen kann ich es allen Gästen, ob nun wie ich Vollgastypen oder schon von Natur aus entspannt. Ein Anstoß von außen wirkt immer Wunder. Danke, Charmehotel Friedrich, danke Sara.

Zum Thema Lärche gibt es übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch. Siehe unter Informationen.

Galamenü im Friedrich: Italienische Kost vom Feinsten
Und als wäre die beschriebene Entspannungsmassage nicht schon Wohlsein genug gewesen, heute abend verwöhnte das Charmehotel Friedrich seine Gäste mit feinster italienischer Kost. Als da wären italienische Vorspeisen, Zucchini-Basilikumsuppe mit Knoblauchecke, hausgemachte Panciotaschen mit Kürbisfüllung, Tagliato vom Qualitätsrind, Rucola mit Kartoffelspießchen und weißer Schokoladenschaum mt Mandelkrokant. Hotelchef Christof hat sich wieder mal selbst übertroffen. Auch da bleibt nur Anerkennung und Dank für diese Qualität.







Und nach soviel guten und schönen Erlebnissen bleibt nur ein Abschied mit dem Fast-Vollmond über dem Latemar, gesehen vom Hotelfenster.



Info:
Eggental Tourismus,
https://eggental.com/de
+39 0471 619500
                                                   
Unterkunft:
Charmehotel Friedrich***, www.friedrich.it

Karte:
Wandern Rad Skitouren 54 Bozen und Umgebung, Kompass, 1:50 000

Literatur:
Franz Hauleitner: Dolomiten 2, Eggentaler Berge – Latemar – Rosengarten. 50 Touren. Rother Wanderführer. ISBN 978-3-7633-4059-0, 14,90 €+

Speziell zur Lärche gibt es ein sehr empfehlenswertes Buch:
Elisabeth Unterhofer/Irene Hager: Die Lärche. Tradition & Heilkunde
Hier finden sie eine ausführliche Besprechung: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com/2019/10/elisabeth-unterhofer-irene-hager-die.html
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Bergführer
Ferdinand Pardeller
Ferdi.pardeller@live.de
Telefon 0039 3425558362

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Dieter Buck
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Dienstag, 26. Mai 2015

Sonnwend- und Herz-Jesu-Feuer in Tirol

Berge in Flammen: Sonnwend- und Herz-Jesu-Feuer in Tirol 


Zur Sommersonnenwende werden die Tiroler Berge zur Kulisse für ein flammendes Schauspiel. Beim Brauchtum der Bergfeuer sind nicht nur lange Feuerketten auf den Graten zu sehen, sondern auch bis zu 200 Meter hohe Bilder, die mit Feuerstellen auf die Berghänge „gezeichnet“ werden.
 

Sonnwendfeuer in der Tiroler Zugspitz Arena
Sonnwendfeuer in der Tiroler Zugspitz Arena
 ©Tiroler Zugspitz Arena / Albin Niederstrasser
Den Sommer willkommen heißen
Wer schon einmal in Tirol war und gesehen hat, unter welch dicker Schneedecke im Winter ein Dorf verschwinden und wie beschwerlich die landwirtschaftliche Arbeit in den Bergen sein kann, der kann sich auch vorstellen, wie sehnlich der Sommer mit seinem üppigen Grün im bäuerlichen Jahreskreis erwartet wurde. Kein Wunder also, dass die Sommersonnenwende ein Grund zum Feiern war und es heute noch ist. Eine besondere Rolle spielen dabei die Feuerbräuche, von denen manche auf vorchristliche Zeit zurückgehen.

Die so genannten Sonnwendfeuer gibt es in ganz Tirol, besonders viel Mühe verwendet man aber in der Zugspitzarena darauf, wo der Brauch seit 2010 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe geschützt ist. In dem Talkessel rund um Ehrwald, Lermoos, Biberwier und Berwang sind am 20. Juni 2015 wieder mehrere Hundert Männer vom Morgen an damit beschäftigt, die rund 10.000 Feuerstellen für die geplanten Bilder auszumessen und Brandsäcke an den jeweiligen Plätzen zu deponieren. Ab 22 Uhr werden die einzelnen Feuer entfacht und Bild um Bild – religiöse Motive ebenso wie weltliche – erstrahlt an den Berghängen.

Der beste Ausblick
Die zweite Region in Tirol, die buchstäblich mit Feuereifer ans Werk geht, liegt im Tiroler Unterland: Im Brixental und am Wilden Kaiser sind ebenfalls für den 20. Juni 2015 Bergfeuer geplant, und damit man den Ausblick von oben genießen kann, sind die Bergbahnen der Region an diesem Abend in Betrieb.

Bleibt noch die Landeshauptstadt Innsbruck zu nennen. Das Brauchtum ist beim Innsbrucker Bergsonnwend der Ausgangspunkt für ein sommerliches Fest vom Nachmittag bis tief in die Nacht hinein. Entlang der Stationen der Nordkettenbahn – vom Löwenhaus über den Alpenzoo, die Hungerburg und die Seegrube bis zum Hafelekar – gibt es am 20. Juni 2015 Musik und Tanz, gutes Essen vom Grill und neben den Bergfeuern auch noch andere stimmungsvolle Programmpunkte für Kinder und Erwachsene.

Sonnwendfeuer-Veranstaltung auf der Hungerburg in Innsbruck
Sonnwendfeuer-Veranstaltung auf der Hungerburg 
in Innsbruck ©Innsbrucker Nordkettenbahnen
Feuer als Zeichen der Verbundenheit
Doch nicht nur die Sommersonnenwende ist Anlass dazu, in Tirol Bergfeuer zu entzünden. Sie haben auch historischen und religiösen Hintergrund. Denn während der Napoleonischen Kriege beteten die Tiroler Landstände zum heiligen Herzen Jesu um Hilfe im Kampf und gelobten dafür ewige Treue. Die im Krieg auf den Bergen verwendeten Signalfeuer erhielten im Frieden eine neue Bedeutung. Heute werden sie am zweiten Sonntag nach Fronleichnam – 2015 ist dies der 14. Juni – in Erinnerung an das Herz-Jesu-Gelöbnis entzündet. Die Motive sind im Gegensatz zu den Sonnwendfeuern durchwegs religiös geprägt: Kreuze, flammende Herzen oder die Zeichen IHS und INRI für Jesus zeugen davon, dass Tirol seinen Beinamen „Heiliges Land“ auch heute noch zu Recht trägt.
 
 

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Dieter Buck
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