Sonntag, 30. August 2015

Seminare und Urlaub im Hotel Sonnenburg****s in Oberlech am Arlberg

Hotel Sonnenburg****s  in Oberlech am Arlberg
Seminare in erfrischender Höhenluft
 


In Oberlech am Arlberg bietet das Hotel Sonnenburg****s Seminaren, Tagungen, Incentives und Events für bis zu 230 Personen professionelle Tagungsräume und ein Ambiente, das beflügelt. Umgeben von reiner Natur, den Bergen und Ruhe – fast wie auf der Alm – ist es ein Leichtes, große Aufgaben zu bewältigen und den Kopf für neue Ideen frei zu bekommen. Drei miteinander kombinierbare, technisch bestens ausgestattete Seminarräume stehen zur Verfügung.

Direkt von den hellen und freundlichen Räumen gelangen Seminarteilnehmer auf die Terrasse, um in frischer Luft durchzuatmen und sich beim Blick ins Grüne zu entspannen. Das sehr erfahrene Sonnenburg-Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf jeder Veranstaltung. Stets ist ein Techniker zur Stelle, falls Fragen rund um die Seminartechnik auftauchen sollten. Das Küchenteam bereichert den Tag mit gesunden und schmackhaften Snacks und verwöhnt abends mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

Kulinarisch spielt das Hotel Sonnenburg alle Stücke: beim Fondueabend in der hauseigenen „Schüna“ oder köstlichen Menüs im Hotelrestaurant, beim Picknick im Freien, beim veganen Feinschmecker-Dinner u. v. m. – ganz nach Gusto. Nach getaner Arbeit ist für jede Menge Abwechslung gesorgt. Rahmenprogramme, die den Teamgeist und die Motivation fördern oder einfach nur Spaß machen, können direkt vor der Haustür durchgeführt werden. Maßgeschneiderte Programme werden im Hotel ausgearbeitet. Und weil jeder noch so aktive Seminarteilnehmer auch einmal seine Ruhe braucht, kann im Wellnessbereich ausgiebig entspannt werden.




Ein Hit für Familien, die die Berge lieben
Familien, die sich in den Bergen erholen möchten, sind in Oberlech an einer Topadresse. Im Hotel Sonnenburg****s verbringen Groß und Klein Urlaubstage beinahe wie auf der Alm. Die Wander- und Bikewege beginnen direkt vor der Hoteltür. Das Angebot, das die Gastgeberfamilie Hoch für Familien auf die Beine stellt, ist bemerkenswert.

Für große „Neugierdsnasen“ und „Barbies“ im Tanzfieber
Das Sommerprogramm 2015 „Berge von Wissen“ im Hotel Sonnenburg lässt Kinderherzen höher schlagen. Erlebnisse, die unvergessen bleiben, sind garantiert. Da kommt beispielsweise eine Tanzlehrerin in das Hotel, um mit kleinen Prinzessinnen einen Ballettaufführung einzustudieren. Junge Regisseure sind in der Foto- und Filmwoche gefragt. Eine diplomierte Biologin stillt im „Forscherclub Sonnenburg“ den Wissensdurst der Kleinen. Im Tageszeltcamp zeigt der Leiter der österreichischen Outdoor-Akademie, wie man Feuer mit Steinen macht. Am Lagerfeuer wird gebacken und gegrillt, die Pflanzen werden erkundet u. v. m. In der Schachwoche lernen Kinder ab sechs Jahren, wie klug und doch lustig dieses traditionsreiche Spiel sein kann. Mittelalter-Fans kommen an den Mittelaltertagen und in der Schwertwoche nicht mehr aus dem Staunen heraus.

Sogar ein Selbstverteidigungskurs für Jugendliche wird im Hotel Sonnenburg angeboten. Doch damit nicht genug: In der Kinderbetreuung erwarten die Kids jeden Tag abwechslungsreiche Aktivitäten (sechs Tage in der Woche, 13 bis 21 Uhr). Das liebevoll eingerichtete Spielzimmer ist den ganzen Tag geöffnet. Dort treffen sich die Frühaufsteher schon gern mal vor dem Frühstück. Von früh bis spät kann nach Herzenslust gespielt und getobt werden. Das Jugendzimmer „Freiraum“ ist der Hot Spot der Teenies. Air-Hockey, Billard, Tischtennis und das hauseigene Kino sind dort angesagt. In den großzügigen, komfortablen Familienzimmern im Hotel Sonnenburg kann sich jeder wohlfühlen. Und weil die Bergluft hungrig macht, dürfen sich alle auf eine große Auswahl an Köstlichkeiten freuen. Gekocht wird auch, was den Kindern schmeckt und wohl bekommt. In der urigen „Schüna“, der Sonnenburg-Crêperia, gibt es die besten, hausgemachten Crêpes – da sind sich alle einig.

Entspannende Wellness für die ganze Familie
Auch noch so aktive Familien möchten auch einfach mal die Seele baumeln lassen. Am Indoor-Pool des Hotels Sonnenburg kommen die Wasserratten zusammen. Während Mama und Papa auf der angrenzenden Liegewiese die Sonne genießen, planschen die Kleinen in Sichtweite. In der Familiensauna und der Nebelgrotte sind die Familien unter sich, während im Erwachsenen-Wellnessbereich in Ruhe Massagen, das Heukraxnbad u. v. m. genossen werden können.

Urlaub wie auf der Alm
Das Hotel Sonnenburg ist zwar ein Vier-Sterne-Superior Hotel, dennoch fühlen sich Gäste dort wie auf der Alm. Oberlech liegt auf über 1.700 Metern Höhe. Es duftet nach frischem Gras, lediglich die Kuhglocken durchbrechen die Ruhe der Berge. Es ist eine Freude zu sehen, mit wieviel Spaß die Kinder am Bach mit den Steinen spielen. Die Wanderer und Biker bewegen sich in einem Eldorado mit kristallklaren Bergseen, gemütlichen Familienwanderungen und unvergesslicher Gipfeltouren. Wer gern einen Ausflug machen möchte, schöpft aus dem Vollen: Es ist nicht weit in die Kristallwelten nach Wattens oder in den Alpenzoo nach Innsbruck, in das Rolls-Royce Museum oder das Naturmuseum nach Dornbirn und das Ötzidorf nach Sölden. Kulturbegeisterte besuchen die Bregenzer Festspiele oder die Schubertiade u. v. m.

Weitere Informationen:
Hotel Sonnenburg****s
A-6764 Lech am Arlberg, Oberlech 55
Tel.: +43/(0)5583/2147 896


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Hintertuxer Gletscher macht frühes Skivergnügen möglich

Frischer Powder ab Ende September! Der Hintertuxer Gletscher macht das frühe Skivergnügen möglich

Für alle, die es nicht erwarten können, endlich wieder auf den Ski zu stehen: Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet und wartet schon Ende September mit frischem Powder auf. An 365 Tagen im Jahr dürfen sich Skifahrer auf perfekt präparierte, schneesichere Abfahrten, tolle Gastronomie und ein faszinierendes Naturerlebnis auf bis zu 3.250 Meter Höhe freuen.

Früh im Herbst gibt es am Hintertuxer Gletscher jede Menge Neuschnee auf traumhaft breiten, sonnigen Pisten und das erste Snowpark-Opening Europas. Im Hotel Klausnerhof in Hintertux wohnen Skifahrer in der „pole position“ auf den Gletscher. Der kostenlose Skibus bringt sie bequem in wenigen Minuten zur Talstation der Hintertuxer Gletscherbahnen. Die vielen zufriedenen Gäste des Klausnerhofs wissen auch: Die Skipässe gibt es an der Hotelrezeption.

Wobei Wartezeiten und Kassenschlangen sind in Hintertux ohnehin passé, befördern die Hintertuxer Gletscherbahnen doch weit mehr als 36.000 Wintersportler in der Stunde, wenn es darauf ankäme. So können Frühaufsteher bereits am frühen Vormittag ihre Spuren in den Schnee ziehen oder sich im Betterpark Hintertux tummeln und neue Kunststücke auf der 120 Meter langen Superpipe, auf der Railsection, Kickerline und auf der Hip ausprobieren. Die Pistenzwerge vergnügen sich mit Gletscherfloh Luis auf Europas höchstgelegenem Spielplatz, dem Gletscherflohpark. Alle 57 Zimmer und Suiten des Klausnerhofs geben den Blick frei auf das mächtige Gebirgsmassiv der Tuxer Alpen. Im Dachgeschoss „thront“ das Panoramaspa mit einem exklusiven Blick auf das ewige Eis. Kulinarisch werden Feinschmecker vorwiegend mit Produkten aus der hoteleigenen Landwirtschaft und mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt. Der Weinkeller von Martin Klausner ist ein „Geheimtipp“ für Liebhaber feiner Tropfen. Die ersten Angebote für Herbstskifahrer inklusive Skipässe und Skitests der neuesten Modelle gibt es im Klausnerhof ab 10. Oktober 2015.

Ein Herbst zwischen bunter Natur und blauem Gletschereis
Dort, wo einer der schönsten Almabtriebe Tirols gefeiert wird, wo die Adler und Murmeltiere zu Hause sind, wo 365 Tage im Jahr Ski gefahren wird und jedermann in eine echte Gletscherspalte hinabsteigen kann, wo Wanderer und Mountainbiker ein lautes „Juchhe“ nicht unterdrücken können und die typisch urige Tiroler Gemütlichkeit zu Hause ist, verwöhnen Frieda und Martin Klausner ihre Gäste.

Ihr Hotel Klausnerhof im Tiroler Hintertux haben die beiden leidenschaftlichen Gastgeber zu einem Wohlfühlresort mit Herz und einem Vorzeigebetrieb der Viersternekategorie gemacht. Die gemütlichen Zimmer und Suiten des Familienbetriebs geben den Blick auf das mächtige Gebirgsmassiv der Tuxer Alpen frei, wo mit dem Hintertuxer Gletscher Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet liegt. Im Dachgeschoss „thront“ das Panoramaspa mit einer exklusiven Aussicht auf das ewige Eis. Die ausgezeichnete Küche verwöhnt Feinschmecker vorwiegend mit Produkten aus der hoteleigenen Landwirtschaft und mit regionalen Köstlichkeiten. Martins Weinkeller ist ein „Geheimtipp“ für Liebhaber feiner Tropfen.

Ob der Herbst für die Wanderer geschaffen wurde?
In Hintertux hat man diesen Eindruck in jedem Fall. Von Montag bis Freitag schnürt der Wanderführer Franz im Klausnerhof seine Bergschuhe, hält Rucksäcke, Trinkflaschen und Wanderstöcke für seine eifrigen Begleiter bereit und macht sich mit den Wandergästen auf den Weg in die Berge. 350 Kilometer Wanderwege gilt es in Tux zu „erobern“. Wer gemütliche Schlendertouren bevorzugt ist im Klausnerhof ebenso an der richtigen Adresse wie auch solche, die mit einem Gipfelsieg die sportliche Herausforderung suchen. Der Klausnerhof ist ein Mitgliedsbetrieb des Naturparks Zillertaler Alpen.

Am Wanderstammtisch im Hotel tauschen die Berggenießer ihre Erlebnisse und Tipps aus. Die Wanderjause schmeckt am Nachmittag, wenn die fleißigen Marschierer in das Hotel zurückkommen. 800 Kilometer Mountainbikestrecken liegen den Radfahrern zu Füßen. Von der Einsteiger- oder Familientour bis zur anspruchsvollen Route für Könner ist alles dabei. Ein Fahrradverleih – auch für E-Bikes – liegt wenige Schritte vom Klausnerhof entfernt. Wer Lust auf Herbsttage im Naturpark Hintertux hat, sollte folgende Termine wissen: Am 26. September 2015 findet der Almabtrieb von der Bichlalm, die ebenfalls zum Klausnerhof gehört, statt. Dieser gilt als einer der schönsten Almabtriebe in ganz Tirol. Noch bis 20. September 2015 gelten im Klausnerhof die Bergwanderwochen mit allem, was das Wandererherz begehrt. Die Familien-Hitwochen sind von 20. September bis 23. Oktober 2015 anberaumt. Auf Familien warten unvergessliche Erlebnisse.

Gletscherflöhe und kleine Forscher in ihrem Natur-Element
Der Klausnerhof ist für seine familiäre und angenehme Atmosphäre bekannt. Große und kleine Hotelgäste sind davon gleichermaßen begeistert. Deshalb kehren viele Besucher jedes Jahr aufs Neue in das stilvolle Tiroler Hotel zurück und werden so zu zufriedenen Stammgästen (Holiday Check Award 2015).

Kinder begeistern sich gleich für den Spielplatz auf den Dachterrassen mit einer Wasserleitstation, einer Rutsche und Schaukeln. Im 60 m² großen Erlebniskinderzimmer spielen sie Tischfußball, setzen Steine in der Legoecke zusammen und haben Spaß mit ihren Urlaubsfreunden. Unvergessen für die ganze Familie bleibt ein Besuch im „Natur-Eis-Palast“. Dort klettern große und kleine Forscher in eine natürliche Gletscherspalte, die sich 20 Meter unter der Skipiste auftut und staunen über die Magie des Lichts unter dem ewigen Eis. Auch der Abstieg in die größte Naturhöhle der Zentralalpen (Spannagelhöhle) ist spannend und lehrreich zugleich. Im Gletscherflohpark, dem wahrscheinlich höchstgelegenen Spielplatz Europas auf 3.250 Metern Höhe, freut sich Gletscherfloh Luis stets über fröhliche Spielgefährten.

Vom Berg wieder ins Tal: Dort begleitet ein acht Kilometer langer Erlebnisweg den wild-romantischen Tuxbach, den auch die kleinsten Tirolfans gern entlang spazieren. Verlocken doch selbst im Herbst noch „spritzige“ Wasserspiele zum ausgedehnten Marschhalt, wie etwa eine Hängebrücke, eine Tarzan-Seilrutsche, Kletterstationen, ein mystischer Zwergerlwald oder eine lustige Spielscheune. Ein ideales Ausflugsziel für große und kleine Gäste des Klausnerhofs ist auch die hoteleigene Bichlalm (1.695 m). Sie liegt an den Südosthängen des hinteren Tuxertals und bietet einen fantastischen Ausblick auf den Hintertuxer Gletscher und die Zillertaler Alpen. 

Wellness im Angesicht des ewigen Eis
Jeder noch so aktive Herbstgenießer braucht auch seine Ruhepausen. Dafür haben Frieda und Martin Klausner ihr Dachgeschoss zur Wellnessoase gemacht. In der einladenden Badelandschaft mit Hallenbad und beheiztem Außenpool mit Whirleffekten entspannen müde Wandererbeine. Der Blick schweift nach schönen Wandertagen vom warmen Wasser aus nochmal hinauf auf die Berge. Auf den bequemen Wasserbetten im „Raum der Stille“ können sich Klausnerhofgäste nach einem Besuch der Saunawelt ausruhen oder die milde Herbstsonne auf der Dachterrasse genießen. Nimmermüde Sportler trainieren im Fitnessraum mit den modernen Cardiogeräten.

Wenn Martin abends an den Tisch kommt und zu den Spezialitäten aus der Küche seine Weinempfehlung abgibt, kann jeder Urlaubstag nur noch perfekt ausklingen. Frieda schaut gerne noch an der gemütlichen Hotelbar oder in der Havanna Lounge vorbei, um mit ihren Gästen zu plaudern.

Weitere Informationen:
Hotel Klausnerhof****
Martin Klausner e.U.
Hintertux 770
A-6294 Hintertux
Tel.: +43/(0)5287/8588
Fax: +43/(0)5287/8588-88


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Raurisertal in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Raurisertal:
Echte Naturschätze im „goldenen Hochtal der Tauern“




Das Raurisertal in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist eines der schönsten Hochtäler in den Alpen. Seine fünf Seitentäler führen Wanderer in die Zeit der Goldgräber und auf die Spur von Pilgern, Säumern, Quellen und Geiern.

Unter den 295 markierten Wanderwegen des Raurisertales finden Genusswanderer ihren persönlichen Schatz. Alle fünf Talschlüsse haben ihren eigenen Charakter und ihre Besonderheiten: das Hüttwinkltal den einstigen Goldbergbau, das Seidlwinkltal uralte Pilger- und Säumerpfade sowie das 500 Jahre alte Tauernhaus, das Krumltal Geier und Steinadler in freier Wildbahn, das Gaisbachtal und Forsterbachtal Blumenlehrpfade und unzählige Quellen. Kolm Saigurn am Ende des Hüttwinkltales zählt zu den eindruckvollsten Talschlüssen im Nationalpark Hohe Tauern. Hier sollen im 15. Jahrhundert bis zu zehn Prozent des Goldweltvorkommens zu Tage gebracht worden sein.

Das ehemalige Goldgräber-Zentrum, Ruinen von Knappenhäusern, Reste des „Bremser- und Radhauses“ sowie alte Stollen kann man in Kolm Saigurn heute noch besuchen. Auf dem Tauerngold-Lehrweg werden Wanderer echte Schatzsucher. An den drei Goldwaschplätzen können Besucher ihr Glück versuchen. Das Talmuseum und die Zimmererhütte haben sich dem letzten „Gewerken“ des Goldbergbaus verschrieben: Dem Bergwerkbesitzer Ignaz Rojacher, der das elektrische Licht, das Telefon und die ersten Skier in das Raurisertal brachte – und das Wetterobservatorium auf dem Hohen Sonnblick erbauen ließ. „Tal der Geier“ wird das Krumltal genannt, weil es vor fast 30 Jahren für die Wiederansiedlung der Bartgeier in den Alpen ausgewählt wurde. Eine Wanderung entlang des Krumlbachs führt vorbei an Wasserfällen, Felsblöcken und Almweiden.



„Echte Goldberge für echte Muskeln“ im Raurisertal
Die Dreitausender der Goldberggruppe, die Gletscher der Tauern und der Großglockner zum Greifen nah: Das Motto „Einfach.Echt.Raurisertal“ spornt Natursportler zu persönlichen Höchstleistungen an.

Die Goldberggruppe ihren klingenden Namen vom Goldbergbau, der hier bis ins 20. Jahrhundert betrieben wurde. Auch ambitionierte Sportler finden im Raurisertal einen goldenen Boden für ihr Hobby. Die Dreitausender am Talschluss sind der Hocharn (3.254 m) und der Hohe Sonnblick (3.106 m) mit Europas höchster dauerhafter Wetterwarte. Darunter bietet das 30 Kilometer lange Raurisertal ein reiches Betätigungsfeld für erfahrene Gipfelstürmer.

Vor zwei Jahren wurde der Hochseilgarten Krumltal mit Giant Swing und Jungle Bridge eröffnet. Seit drei Jahren gibt es den Kitzlochklettersteig (B-E) durch die beeindruckende Kitzlochklamm bei Taxenbach, an der Stelle, wo sich die Rauriser Ache in Jahrtausenden durch den Kalkschiefer gegraben hat. Die Variante Höhlensprint auf dem kräfteraubenden Steig zählt derzeit zu den schwersten Klettersteigmetern in Salzburg. Taxenbach ist eine echte Herausforderung für Rafter: Die Wildwasserreviere der Salzach bilden Salzburgs längste Wildwasserfahrt. Für Kinder gibt es eigene Fluss-Abschnitte, wo sie sich mit ihren Eltern ins nasse Abenteuer „reinhängen“ können.

Gemütliche Höhen- und Almwanderer kommen im Raurisertal ebenso auf Touren: Die Rauriser Hochalmbahn hebt Besucher ins Wandergebiet Hochalm. Insgesamt kann das Raurisertal mit 295 Kilometern Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden und 80 Kilometern Rad- und Mountainbike-Strecken aufwarten. Zum Einkehren verlocken 38 bewirtschaftete Almhütten, Berggasthöfe und Jausenstationen. Eine beliebte „Anlaufstelle“ für zünftigen Hüttenzauber ist die Rieser Aste am Taxberg. Im Hochsommer führt eine gemütliche Familienwanderung bis zum Marterl vor der Alm.



Einfach echt: Das Raurisertal inmitten der Goldberggruppe
Das 30 Kilometer lange Raurisertal ist die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern und liegt in der Goldberggruppe. Als „geheimes Juwel“ wird das Hochtal wegen seines Reichtums an Naturschätzen bezeichnet.

Das Raurisertal ist voller Kraftplätze und Naturschätze. Jedes seiner fünf Seitentäler besitzt seinen eigenen Charakter und ganz eigene Perspektiven: Das Seidlwinkltal war einst Ausgangspunkt für den Saumhandel über die Alpen, das Hüttwinkltal blickt auf eine große Goldgräber-Zeit zurück. Echte Hingucker im Raurisertal sind die Kitzlochklamm, das Rauriser UrQuell, der Rauriser Urwald, die Mineralienschätze des Tauernfensters und beeindruckende Gletscher. Steinadler, Bart- und Gänsegeier sind in freier Wildbahn anzutreffen. 295 Kilometer Wanderwege und Alpinsteige führen hinauf zu saftig grünen Almwiesen und in die Goldberggruppe mit dem Sonnblick (3.106 m) und Europas höchster dauerhafter Wetterwarte am Talschluss. Rund 40 bewirtschaftete und teilweise uralte Almhütten und Berggasthöfe laden zum Rasten und Genießen. Das Raurisertal, mit den Orten Rauris und Taxenbach, ist einfach über die Tauernautobahn, Ausfahrt Bischofshofen, zu erreichen. Von München sind es nur etwa 2,5 Stunden Autofahrt bis ins Raurisertal.

Einfach, echt und gut: Die Küche und Feste im Raurisertal
Die natürliche Erlebniswelt des 30 Kilometer langen Nationalpark-Tales ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch am Teller erlebbar: In Form von einer typischen Küche, die auf in Jahrhunderten traditionelle Köstlichkeiten statt auf Fast Food setzt: von der typischen Alm-Brettljause über warme Bauernkrapfen, Kaspressknödel, Holzhackermuas bis zu Fleischkrapfen mit Sauerkraut. 15 Bauernhöfe bieten typische Kost ab Hof an, etwa einen „Selbstgebrannten“, aber auch Marmeladen, Käse, Speck und Milchprodukte.

Im „Heustadlhof“ stellt Kräuterhexe Margot Langreiter wohltuende Tees und heilende Salben aus den heimischen Kräutern her. Wie genau, erfährt man bei ihren geführten Kräuterwanderungen jeden Mittwoch auf der Karalm. Zum Brotbacken finden sich Interessierte auf der Kalchkendlam ein. Roswitha Huber, frühere Lehrerin und weitgereiste „Eigenbrötlerin“, weiht die Hobby-Bäcker in die Geheimnisse von Sauerteig, Holzöfen und „die richtige Hitze“ ein (www.schule-am-berg.at). Dieses Wissen ist auch beim Internationalen Brotfest (18.–20.09.15) mit interessanten Vorträgen und einem Brotmarkt beim Andrelwirt gefragt. Um gemütliches Beisammensein mit echter Volksmusik gings’s beim Almfest auf der Rieser Aste (15.08.15).

„Auf Rezept“ gibt es viele Köstlichkeiten im Kochbuch „Taxenbacher Köstlichkeiten“ und im „Rauriser Schmankerlkochbuch“, das die Initiatoren der Rauriser Schmankerlmärkte (bis 10.09.15) herausgegeben haben. An ihren Ständen findet man außerdem Bauern- und Almprodukte, Lammfelle, Wolle, Schmuck, Filzwerk oder Strohpuppen. Dasselbe gilt auch für die Raurisertal Bauernherbst-Wochen (06.–20.09.15) mit großem Almabtrieb, Festen und geführten Wanderungen.

Raurisertal: Veranstaltungen im Sommer 2015
Glockner Wallfahrt, bis 10.09.15 Donnerstags: Rauriser Schmankerlmärkte , bis 29.08.15 Samstags: Platzkonzerte der Trachtenmusikkapelle Rauris, 06.09.–20.09.15: Raurisertal Bauernherbst-Woche, 06.09.15: Bauernherbsteröffnungsfest im NPHT in Rauris, 13.09.15: Taxenbacher Bauernherbst-Fest, 18.–20.09.15: Internationales Brotfest im Raurisertal, 10.10.15: Preisschnalzen um die Alpentrophäe auf Norikerpferden mit Schnalzer Fest
Geführte Nationalpark Exkursionen
Montags (bis 07.09.15): Rauriser Urwald
Dienstags (bis 08.09.15): Tal der Geier
15., 22., 29.09.15: Zur Hirschbrunft unterwegs im Nationalpark

Mit der Nationalpark Card „echte“ Schätze heben und erleben
Die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern inmitten der Goldberggruppe ist mit ihren 30 Kilometern Länge und fünf Seitentälern bereits ein echter Schatz. Immer ein Erlebnis ist eine geführte Wanderung mit dem Nationalpark-Ranger zu den Bartgeiern, Gänsegeiern, Steinadlern und anderen Wildtieren ins Krumltal. Der historische Goldbergbau im Hüttwinkltal und das malerische, vom Saumhandel geprägte Seidlwinkltal, sind ebenso eine Erkundung wert wie die Geologie des Raurisertales mit den Mineralienschätzen des Tauernfensters.

Außerdem eröffnet die zentrale Lage im SalzburgerLand viele Ausflugsmöglichkeiten: darunter die Großglockner Hochalpenstraße (18 km), der Wildpark Ferleiten (25 km), Kaprun (18 km) mit den Hochgebirgsstauseen und das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn. Bei Familien besonders beliebt sind außerdem die NationalparkWelten in Mittersill (40 km), welche den größten Nationalpark mit 1.800 km2 mit allen seinen Attraktionen auf 1.800 m2 ausstellt. Das „Prädikat sehenswert“ verdienen die Krimmler Wasserfälle (65 km) als größte Wasserfälle Europas – sowie die barocke Mozart und Festspielspielstadt Salzburg (90 km).

Gäste von Nationalpark Card-Partnerbetrieben im Raurisertal bekommen gleich bei ihrer Ankunft die kostenlose Nationalpark Card (gültig bis 31.10.15) ausgehändigt. Mit dieser Card können sie in fünf Kategorien je eine Attraktion bei freiem Eintritt besuchen, insgesamt werden über 50 Leistungen angeboten. Dazu zählen neben Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Museen und Nationalpark-Ausstellungen auch Bergbahnen, Schwimmbäder sowie Outdoor-Aktivitäten wie Goldwaschen am Goldwaschplatz Bodenhaus. Viele weitere Leistungen sind mit der Nationalpark Card ermäßigt.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Rauris
A-5661 Rauris,Sportstraße 2
Tel.: +43/(0)6544/20022
Fax: +43/(0)6544/20022-6030

Anreise Raurisertal
Auto: von Osten kommend über Linz/Salzburg/Bischofshofen oder Bruck a. d. Mur/Leoben/Bischofshofen; aus Nordwesten kommend über München/Salzburg/Bischofshofen; von Norden über Passau/Ried i. Innkreis/Salzburg/Bischofshofen
Bahn: Anreise bis zum Bahnhof Taxenbach/Rauris möglich
Flug: Low-Cost-Flüge nach Salzburg, Transfer ins Raurisertal mit Bus/Bahn/Taxi ca. 1,5 Std.
Bus: Ab Zell am See/Taxenbach mit dem Postbus nach Rauris




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