Samstag, 27. August 2016

Winter im Kleinwalsertal - unbezahlte Werbung

50 Kilometer „auf und neben der Spur“ im Kleinwalsertal



Langläufer haben im Kleinwalsertal zwei Beweggründe: Entweder sie holen abseits vom Trubel sportlich das Beste aus sich raus. Oder sie genießen die frische Bergluft, blenden das Unwesentliche aus und konzentrieren sich voll auf ihren eigenen Rhythmus und ihr „Lebensfeuer“.

Langlaufen ist gesund – so oder so. Im Kleinwalsertal gilt das ganz besonders, weil die mittleren Höhenlagen (700–2.500 m) nachweislich besonders effektiv für Bewegung und aktive Erholung sind. Außerdem hat man im Kleinwalsertal einen ganz eigenen Weg zu der nordischen Sportart gefunden: Mit den Vital Loipen des Walser Omgang gibt es ein Bewegungs- und Vitalprogramm, mit dem die Lebensqualität, Gesundheit und Leistung individuell gesteigert werden können.

Laut den „zertifizierten HRV-Professionals“ wird die persönliche Erholung je nach Typus durch Regeneration, Balance oder Aktivierung erreicht. Der Typus wird im Rahmen einer Messung der Herzratenvariabilität bestimmt. Die passenden leichten bis mittelschweren Langlaufloipen sind im Kleinwalsertal unter dem Namen „Vital Loipen“ ausgewiesen: Die beliebte Schwende-Loipe und die Küren-Wäldele-Egg Loipe gelten als aktivierend, die Steinbock-Loipe als regenerierend. Die Loipen im Kleinwalsertal sind in Summe 50 Kilometer lang, schneesicher von Dezember bis April und können kostenlos genutzt werden. Für Einsteiger in die nordische Sportart werden Langlaufkurse angeboten, Ausrüstung gibt es vor Ort zum Ausleihen. Und weil beim Langlaufen auch ein Schuss Spaß wichtig ist, gibt es wöchentlich montags im Rahmen der WinterErlebnisse On Top einen Gaudi-Biathlon am Hörnlepass. Die Teilnehmer sollten Langlaufkenntnisse und Ausrüstung mitbringen, die Luftgewehre gibt es natürlich vor Ort. 

Der Ifen im Kleinwalsertal geht neu in den Winter
Das Kleinwalsertal im österreichischen Vorarlberg zählt zur Zweiländer-Skiregion Kleinwalsertal-Oberstdorf mit 128 Pistenkilometern, 47 Liften und Bahnen. Ab diesem Winter sorgen auf dem Ifen eine neue 6er-Sesselbahn und moderne Beschneiung berg- und talwärts für volle Fahrt.


Durch die günstige Nordwest-Stau- und die Höhenlage zwischen 1.000 und 2.224 Metern ist das Kleinwalsertal ab Dezember eingedeckt mit Schnee. Die drei großen Skigebiete neben dem schneereichen Talskigebiet sind der Ifen, das Walmendingerhorn und die Skischaukel Kanzelwand-Fellhorn, welche die Zweiländer-Skiregion Kleinwalsertal-Oberstdorf verbindet. Wer den Skipass Kleinwalsertal-Oberstdorf in der Anoraktasche hat, kann außerdem in den Oberstdorfer Skigebieten Nebelhorn und Söllereck einchecken. Der Ifen geht „runderneuert“ in den kommenden Winter: Die neue 6er-Sesselbahn ersetzt den Ifen-Schlepplift.

Durch Schneemaschinen vom Tal bis zur Bergstation Hahnenköpfle und einen neuen Speicherteich sind ab diesem Winter 13 Pistenkilometer durchgehend beschneibar. Aber auch alle Liebhaber der Naturschneepisten kommen weiterhin auf ihre Kosten, denn insgesamt elf Pistenkilometer – darunter der bei Familien beliebte Gottesackergleitweg – bleiben erhalten. 2017 werden auch die Ifen- und Hahnenköpflebahn erneuert. Auf der Kanzelwand ist die Abfahrt von der Bergstation bis nach Riezlern ein begehrter Dauerbrenner. Familien kommen auf den vielen roten und blauen Pisten in Schwung. Beliebt sind auch die Talskigebiete, in denen das Skivergnügen im wahrsten Sinne des Wortes „grundentspannt“ ist. Auf drei von ihnen in Riezlern und Hirschegg können Nimmermüde noch nach Sonnenuntergang beim Nachtskifahren ausschwingen. Gleich drei Snowparks lassen Boarder und Freeskier in den vier Walser Ortschaften, die durch Lifte miteinander verbunden sind, abheben. Wer noch etwas in Sachen Wintersport dazulernen möchte, findet in sieben Ski- und Bergschulen professionelle Begleiter.

Sonnenskilauf: Viel Spaß im Schnee und „himmlisches“ Vitamin D
Sonnenskilauf ist im Kleinwalsertal ein puristisches Erlebnis abseits vom Alpen-Ballermann, dafür mit hoher Schneesicherheit bis ins Frühjahr und mit „grenzenlosem“ Skipass bis nach Oberstdorf.

Während die Städte unter dem Hochnebel grau in grau erscheinen, herrschen im Kleinwalsertal gute Aussichten auf Sonne und allergiefreie Höhenluft. Das Hochtal auf 1.000 bis 1.200 Metern ist wie eine Sonnenbank, die den Körper mit Vitamin D versorgt, dem „Sonnenhormon“, an dem es im Winter oft mangelt. Eine weitere „Gute-Laune-Grundlage“ liefern die grenzüberschreitenden Skiberge im Kleinwalsertal: Kanzelwand-Fellhorn, Walmendingerhorn und Ifen. Die 128 Pistenkilometer bieten für jede Brettlänge das Passende: kilometerlanges Oberschenkeltraining für die Beißer, Gipfelpisten im XL-Format für die Sonnenanbeter, knietiefe Geheimtipps für Freerider und Freestyler und leichte bis mittelschwere Hänge für Familien und Genuss-Skiläufer. Wer einen Abstecher nach Oberstdorf machen will, hat außerdem das Nebelhorn und die Söllereckbahn auf seinem „grenzüberschreitenden“ Skiticket.

Dank der Höhenlage glänzen die Skiberge mit verlässlicher „Weißheit“ bis ins Frühjahr. Maschinelle Beschneiung sorgt erstmals auch am Ifen dafür, dass die Talabfahrten bis zum Saisonende gut in Schuss sind. Auch das Après-Ski – egal ob in der Sonnaalp, im Bergstüble, am Schneemann-Treff oder der größten Schirmbar Österreichs – steht für die unaufgeregte, ruhig-gemütliche Walser Lebensart. März-Tipps zum Anfeuern sind die Alpin Tiefschneetage, das Telemarkfest und die Offene Deutsche Telemark Meisterschaft. 

Kleinwalsertal: Sportevents zum Sonnenskilauf
11.-31.03.16: Sonnenskiwochen
10.–12.03.17: Alpin Tiefschneetage
22.–26.03.17: Telemarkfest
25.03.17: Offene DeutscheTelemark Meisterschaft

Walser AdventsZauber: „Glöggle chlenglet, Liachtle brennet“
Wer die Vorweihnacht mit Bergen von Schnee und in stiller Romantik erleben möchte, sollte sich das Kleinwalsertal vormerken. Im Nordstau des von den Allgäuer Alpen umrahmten Tals gibt es überdurchschnittlich oft frühen Schneesegen – und eine eigenständige Brauchtumskultur.

Das österreichische Tal, das durch seine Lage in den Allgäuer Alpen nur von Bayern aus erreichbar ist, zelebriert seinen Sonderstatus auch durch einen authentischen Advent. Mit dem Adventskonzert der Trachtenkapelle Riezlern wird in der Pfarrkirche der Walser AdventsZauber eingestimmt. „Glöggle chlenglet, Liachtle brennet“ heißt es dann überall. Ein weiterer Ohrenschmaus ist das Vier-Chöre-Singen in der Pfarrkirche Riezlern. Vier Männerchöre aus dem Allgäu und dem Kleinwalsertal sind dabei tonangebend für echte Weihnachtsstimmung. Die Augen zum Leuchten bringt der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz beim Walserhaus in Hirschegg, bei dem die Händler aus dem Tal ihre Geschenk- und Dekoideen präsentieren. Wer den stillen Advent im Tal mit Skizauber auf frisch präparierten Pisten kombinieren möchte, kann in der Zweiländer-Skiregion Kleinwalsertal-Oberstdorf bereits ab 10. Dezember mit herrlichen Schneeverhältnissen rechnen.

Kleinwalsertal: Walser AdventsZauber
27.11.16: Adventskonzert der Trachtenkapelle Riezlern – Pfarrkirche Riezlern
09.12.16: 4-Chöre-Singen – Pfarrkirche Riezlern
10.12.16: Weihnachtsmarkt am Dorfplatz beim Walserhaus – Hirschegg
23.12.16: Stille über‘m Dorf mit dem Männerchor Kleinwalsertal

Info:
Kleinwalsertal Tourismus eGen
A-6992 Hirschegg, Walserstrasse 264
Tel.: +43/(0)5517/5114 436 (Fax: 419)

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Dieter Buck
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Herbsturlaub auf der Algunder Sonnenterrasse - unbezahlte Werbung

Auf der Algunder Sonnenterrasse blühen die Lebensgeister auf
 


Algund bei Meran ist vor allem bekannt für seine Pflanzenpracht: unzählige Apfel- und Obstgärten, Weinberge, Palmen, Olivenbäume und die nahe gelegenen botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff prägen das Bild als „Sonnenterrasse von Meran“.

Von der Aussichtsplattform „Trauttmansdorffer Thronsessel“ am Hochkreuz haben Gäste die ganze Pracht im Bild: Das mächtige Ortlermassiv und den Naturpark Texelgruppe am Horizont, Millionen rosa Apfelblüten oder leuchtende Früchte im Tal. Wer in Algund seinen Urlaub verbringt, wohnt ruhig inmitten von Wein- und Obstgärten und dennoch nur zwei Kilometer von Meran entfernt: Ein 20-minütiger Bummel und man steht mitten im Zentrum der Kurstadt mit ihrem charmanten Jugendstil-Ambiente, den vielen Einkaufsstraßen und der Therme Meran.

Den Ortskern von Algund prägen malerische Blumengärten und ein schön bepflanzter Kirchplatz. Die Klimazonen von mediterran bis alpin sorgen für landschaftliche und sportliche Abwechslung. Die Lage am Fuße des Naturparks Texelgruppe und am „Tor“ zum Vinschgau bringt Wanderer und Radfahrer in alle Himmelsrichtungen und Höhenlagen in Gang. Im Radius von 45 Kilometern liegen drei fast ganzjährig bespielbare Golfplätze. Die AlgundCard, die Gäste bereits ab einer Übernachtung bei teilnehmenden Betrieben gratis erhalten, ist während des gesamten Aufenthaltes gültig: bei allen öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Südtirol, einigen Seilbahnen und 80 Landesmuseen. Außerdem sind alle Vorteile der AlgundCard enthalten, darunter zehn Prozent Ermäßigung bei rund 100 Freizeitaktivitäten, wie etwa in Schwimmbädern oder bei Seilbahnen. Erreichbar ist Algund einfach über die Brennerautobahn und die Schnellstraße MeBo.

Leistungen AlgundCard
Regionalzüge in Südtirol: Brenner bis Trient, sowie Mals bis Innichen, Nahverkehrsbusse (Stadtbusse, Überlandbusse, Citybusse), Seilbahnen Ritten, Meransen, Jenesien, Mölten, Vöran und Aschbach, Trambahn Ritten und die Standseilbahn Mendel, Postauto Schweiz zwischen Mals und Müstair, Eintritt in 80 Landesmuseen
Alle Vorteile der GuestCard (min. 10% Ermäßigung in ca. 100 Institutionen wie etwa Schwimmbäder, Seilbahnen u.s.w.)

Anreise Algund
Auto: über die Brennerautobahn A22 bis nach Bozen Süd, weiter über die Schnellstraße nach Meran/Algund
Bahn: von München über Innsbruck nach Bozen (von dort jede halbe Stunde nach Meran)
Flug: Low-Cost-Flüge nach Innsbruck, Verona und Bergamo
Bus: Meraner-Land-Express von München nach Algund (Mi. und Sa.); mit der EngadinMeran-Linie der Schweizer Post durchs Val Müstair direkt ins Südtiroler Mals

Naturerlebnisse auf zwei Etagen in der Texelgruppe
Südtirols größter Naturpark erstreckt sich über fast 35.000 Hektar über den Südtiroler Anteil der Ötztaler Alpen – zwischen Schnalstal und Passeiertal bis zum Alpenhautkamm. Sein Kernstück ist die Texelgruppe mit dem Roteck (3.337 m) als höchster Erhebung. Der Höhenunterschied vom Tal bis zu den höchsten Gipfeln beträgt fast 3.000 Meter, wodurch das Schutzgebiet eine außerordentliche Vielfalt an Klimazonen, Fauna und Flora zu bieten hat. Im Naturparkhaus in Naturns kann man vorfühlen, was es alles im Naturpark Texelgruppe alles zu entdecken gibt.

Der berühmte Meraner Höhenweg auf rund 1.400 Metern im Naturpark Texelgruppe ist einer der schönsten hochalpinen Panoramawege Europas. Von Algund aus lässt er sich vergleichsweise einfach erreichen: Mit dem Sessellift nach Vellau und dann mit Südtirols einzigen Korblift auf die Leiteralm, die direkt am Meraner Höhenweg liegt. Langstreckenwanderer können im Sommer auf dem 90 Kilometer langen Weg die Texelgruppe in drei bis acht Tagen umrunden. Alle paar Kilometer locken Jausenstationen, Gasthöfe und Schutzhütten mit Südtiroler Schmankerln oder einem Bett für die Nacht zur Einkehr. Zu den größten Attraktionen auf dem Meraner Höhenweg zählen die zehn Spronser Seen auf rund 2.500 Meter Höhe, welche die größte hochalpine Seenplatte bilden.

Ein echter Blickfang ist der Partschinser Wasserfall, an dem das Wasser 97 Meter in die Tiefe rauscht. Ein weiterer „Wasserweg“ liegt in gemäßigter Höhenlage am Fuße der Texelgruppe: Der Algunder Waalweg zieht sich zwischen 300 und 500 Höhnmetern über sechs Kilometer durch die Algunder Weingärten. Die künstlich angelegten Wasserläufe dienten früher zur Bewässerung der Felder. Zur Instandhaltung gab es Waalwege und eigene Waaler. Daran erinnert heute noch das am Algunder Waalweg gelegene Gasthaus „Leiter am Waal“.

Garten, Gastronomie und Genuss
Das Gartendorf Algund ist eines der ältesten Weinbaugebiete Südtirols. Die weithin sichtbaren Apfel-, Wein- und Obstgärten und Kastanienhaine prägen eine besondere Genusskultur: Die Restaurants und Gasthöfe verwöhnen mit typischer Südtiroler Kost und Schmankerln aus dem Meraner Land. Die vielen charmanten Cafés locken sogar Besucher aus dem nahen Meran an. Die Algunder Sennerei, wenige Minuten von der Pfarrkirche entfernt, tischt eine köstliche Vielfalt an geschmackvollem Käse, frischer Milch und Rahm, Sauerrahmbutter und Topfen auf.

Die Milch für die leckeren Produkte stammt von rund 73 Bergbauernhöfen in Algund sowie in den nahegelegenen Ortschaften Partschins und Naturns. Bei einer geführten Sennereibesichtigung können Gäste jeden Dienstag und Donnerstag sogar selbst Käse herstellen (bis Ende Oktober 2016: 5 Euro mit der Algund GuestCard). Eine fachkundige Führung durch eine der ältesten Brauereien Südtirols gibt es jeden zweiten Dienstag und jeden Mittwoch: dann öffnet die 150 Jahre alte Brauerei Forst im gleichnamigen Algunder Ortsteil ihre Pforten für Besucher.

Das Forst Kronen, das dunkle Sixtus und das V.I.P. Pils kann man zwar an vielen Orten Südtirols bestellen, aber die Welt dieser Spitzenbiere lässt sich nur in Algund erleben und voll auskosten. Ein besonderes Flair versprüht Merans historisches Stadtzentrum im Sommer: mit seinen vielen Einkaufsstraßen, Märkten, Konzerten, Events und Festivals und der Therme Meran. www.algund.info

Kurz in den Süden – zum Törggele-Herbst in Algund

Das Törggelen ist ein guter Anlass für eine genussvolle Kurz- und Kulturreise auf die Alpensüdseite. Das Gartendorf Algund tischt zwischen 14. und 23. Oktober 2016 einige kulinarische und önologische Extratermine auf.

Das gesellige Zusammensein mit Traubenmost, neuem Wein („Nuiem“) und einer deftigen Marende gehört zum Herbst in Algund wie die das rot gefärbte Weinlaub und die knackigen Äpfel. In dem extrem milden Klima, das in der geschützten Tallage des Gartendorfes bei Meran Palmen, Zypressen und mediterrane Gewächse gedeihen lässt, holen sich Besucher ein paar Extra-Sommertage und genießen die erlesenen Tropfen aus der Weinlage „Meraner Rosengarten“. Anlässe dafür liefern auch exklusive Weinverkostungen der Kellerei Meran Burggräfler und des Weinguts Schloss Plars im Vereinshaus Peter Thalguter. Auf dem Algunder Bauernmarkt sind typische Südtiroler und Algunder Produkte wie Speck, Würste, Schüttelbrot sowie Edelbrände zu haben.

Die Algunder Gasthäuser und Buschenschänken tischen die hochgeschätzten Knödel, G’selchtes, Schlachtplatten mit Sauerkraut, gerösteten Kastanien, süße Krapfen und Apfelstrudel auf. Für das Traubenfest Meran, als ältestes Erntedankfest Südtirols mit dem farbenprächtigen Umzug, wechseln die Algunder Weinreisenden kurzfristig auch in die Kurstadt an der Passer. Kultururlauber „ernten“ im Herbst auch die berühmten Stationen zwischen Bozen und dem Vinschgau ab: Das St. Prokulus Kirchlein in Naturns etwa mit den ältesten frühmittelalterlichen Wandmalereien im gesamten deutschsprachigen Raum.

Kaiserin Sissis botanische Gärten von Trauttmansdorff oder Reinhold Messners Schloss Juval. Das Unesco Weltkulturerbe des Klosters St. Johann im Schweizerischen Müstair oder Kloster Marienberg in Burgeis als höchstgelegene Benediktinerabtei Europas aus dem Jahr 1146 sind nur einen Halbtagesausflug von Algund entfernt.

Törggelen in Algund
14.–16.10.16: Traubenfest Meran
19.10.16: Weinverkostung der Kellerei Meran Burggräfler und des Weingutes Schloss Plars
19.–23.10.16: Bauernmarkt in Algund
21.10.16: Vorverkostung Merano WineFestival  – Thalguterhaus in Algund
23.10.16: Erntedankfest in Algund


Sich gesund wandern mit Südtirol Balance in Algund
Einen Schritt nach dem anderen setzen, das eigene Tempo finden und das Hier und Jetzt bewusst wahrnehmen: Dieses Ziel haben sich die Kräuter-, Atem- und Kraftplatz-Wanderungen in Algund im Rahmen von „Südtirol Balance“ gesetzt.

Algund liegt dort, wo die Gegensätze zwischen Süd und Nord, zwischen „oben am Berg und unten im Tal“ am augenscheinlichsten aufeinandertreffen: Im Meraner Becken mit seinen mediterranen Gartenlandschaften, Weinhängen und Obsthainen – und dem eisgepanzerten Bergriesen Ortler sowie Texelgruppe in der obersten Etage. Alpine und mediterrane Lebensart, aber auch Bräuche und Gewohnheiten verflechten sich am „Melting Pot“ des Meraner Beckens zu etwas ganz Neuem. Das typische Lebensgefühl mit all seinen Facetten soll „Südtirol Balance“ beim Wandern erlebbar machen – und damit dazu beitragen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

Die Blütenpracht des Frühlings in Algund animiert die Teilnehmer, mit jedem Schritt aus sich herauszugehen. Der gleichförmige Rhythmus des Gehens erleichtert den „Balanceakt“. Geschulte Wanderführer und Kenner der Region nehmen die Gäste mit auf Kräuter-Exkursionen und meditative Ausflüge zu Kraftplätzen rund um Algund. Eine Atemexpertin macht den Duft des Frühlings bei einer Gesundheitswanderung zu einem sinnlichen Erlebnis. In Algund fällt es besonders leicht, sich auf den Weg zu machen: Der Algunder Waalweg führt in gemäßigte Höhenlagen zwischen 300 und 500 Metern durch die Algunder Weingärten. Der Meraner Höhenweg eröffnet die nächste Etage zwischen 1.000 und 1.800 Metern in der Welt des Naturparks Texelgruppe. www.algund.info

Weitere Informationen:
Tourismusverein Algund
I-39022 Algund bei Meran (BZ), Hans-Gamper-Platz 3
Tel. +39 0473 448600, Fax +39 0473 448917
www.algund.info

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Dieter Buck
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Dienstag, 23. August 2016

Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ - unbezahlte Werbung

Gemeindenetzwerk 
„Allianz in den Alpen“:
Was Naturschutz alles kann

Der Druck auf die Natur in den Alpen ist groß. Naturschutz nimmt in der Raum- und Mobilitätsplanung, im Tourismus oder in der Landwirtschaft jedoch oft eine untergeordnete Rolle ein. 23 Mitgliedsgemeinden und -regionen des Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ räumten der Natur im Rahmen des Programms dynAlp-nature mehr Platz ein und setzten sich ganz konkret für die Biodiversität und die Landschaft in den Alpen ein.

Am Ende der gut zweijährigen Umsetzungsphase können die Projektgemeinden und -regionen aus allen Alpenländern ausgezeichnete Ergebnisse zur Förderung der alpinen Landschaft und der Artenvielfalt vorweisen. Das Programm dynAlp-nature förderte keine Großprojekte, sondern kleine und vielfältige Initiativen mit positiver Wirkung auf die Natur, aber auch auf das Zusammenleben und die Stärkung des sozialen Gefüges vor Ort. Im Gemeinschaftsgarten im österreichischen Bezau etwa arbeiteten Schüler und Erwachsene, Menschen mit Beeinträchtigung und Familien zusammen. Der Garten wurde in den letzten zwei Jahren zum sozialen und kulturellen Treffpunkt für alle Bezauerinnen und Bezauer. In Kranjska Gora und Kamnik (beide Slowenien) bieten neu angelegte Obstgärten mit alten Sorten in ähnlicher Weise eine sinnstiftende Aufgabe für die lokale Bevölkerung. Tätig sein für die Natur bedeutet hier, gleichzeitig einen Dienst am Gemeinwohl zu leisten.

Allianz fördert Ideen mit Potential
Mit dynAlp-nature ermöglichte das Gemeindenetzwerk, dass lang gehegte Ideen mit einer kleinen Anschubfinanzierung und Beratung endlich umgesetzt werden konnten. Zum Teil wurden bereits bestehende Initiativen unterstützt, um deren Langfristigkeit zu sichern. Die liechtensteinische Gemeinde Mauren etwa setzt sich seit Jahren für eine vielfältige Natur im Gemeindegebiet ein. Durch dynAlp-nature konnten in Zusammenarbeit mit dem Bauhof die bereits bearbeiteten Flächen systematisch erfasst werden – eine wichtige Grundlage für die Verstetigung der nachhaltigen Grünraumpflege. Die Gemeinde holte außerdem Bewohnerinnen und Bewohner ins Boot, indem sie über Möglichkeiten und Vorteile einer naturnahen Gestaltung von Privatgärten informierte.

 Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die Natur beachtet keine Gemeinde- oder Staatsgrenzen; man muss sie gemeinsam schützen. Die Projektgemeinden gruppierten sich nach diesem Leitsatz in vier Kooperationsprojekten und tauschten sich darin zu den Themen Besucherlenkung, ökologisch wertvolles Siedlungsgrün, Feuchtgebiete und Vermarktung regionaler Produkte aus. „Die Projekte gaben den Gemeinden die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und etwas anzuschieben, wozu ihnen sonst die Mittel und das Wissen fehlen würden,“ so Marc Nitschke, Bürgermeister von Übersee/D und Vorsitzender von „Allianz in den Alpen“. 

Symbiose Mensch-Natur
Die Sorge um die Natur ist ein Kerngeschäft des Gemeindenetzwerks, und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein wichtiges Vehikel. Doch Naturschutz, so ist sich Marc Nitschke sicher, ist kein reiner Selbstzweck. Auch die Menschen bedürfen einer intakten und artenreichen Natur. Langfristig erfolgreiche Landwirtschaft etwa komme nicht ohne gesunde Böden und eine vielfältige und wehrhafte Flora und Fauna aus. Gleichsam locke die alpine Landschaft, die aus einer nachhaltigen und kleinräumigen Bewirtschaftung entstanden ist, jährlich Millionen BesucherInnen in die Alpen. „Wenn wir in die Natur investieren, tun wir auch den Bewohnerinnen und Besuchern der Alpen etwas Gutes“, so Nitschke.

Bitte nachmachen!
Bewährtes nachzuahmen fällt leichter als Neues zu erfinden. Die Ergebnisse aller Projekte, Informationen über wichtige Zutaten für das Gelingen und mögliche Stolpersteine stehen auf der Webseite des Gemeindenetzwerks bereit: http://alpenallianz.org/de/projekte/dynalp-nature

Kontakt:
Katharina Gasteiger, Geschäftsführerin Gemeindenetzwerk „Allianz in der Alpen“, +49 8642 6531, info@alpenallianz.org

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