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Mittwoch, 23. September 2026

Südtirol: Herbstwandern in Olang

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Golden Summit Weeks

im Olanger Herbst

 


Herbstwandern zwischen Kronplatz und Dolomiten: Dafür ist Olang das ideale Basislager. Zwischen den malerischen Seitentälern des Pustertals und vier Naturparks im Umkreis finden Wanderer, Bergsteiger und Kletterer alles, was sie für ihr Bergglück brauchen.

Zu den Golden Summit Weeks (01.10.–08.11.26) ist für Olanger Herbstwanderer eine Berg- und Talfahrt pro Tag auf den Kronplatz kostenfrei. Ist man oben auf dem weiten Gipfelplateau angekommen, muss das atemberaubende 360-Grad-Panorama erst einmal verdaut werden. Zum Greifen nah sind die Dolomiten-Naturparks Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler und Drei Zinnen sowie im Nordwesten der Naturpark Rieserferner-Ahrn. Laut dem Extrembergsteiger Reinhold Messner bietet sich das Alpen- und Dolomitenpanorama von keinem anderen Punkt aus so eindrucksvoll dar. Grund genug, dass er sein Mountain Museum „MMM Corones" auf den Kronplatzgipfel stellte.

Verlässliche Begleiter auf jeder Tour

Auch für jeden Hobbybergsteiger ist der Kronplatzgipfel der ideale Platz, um die „Summits“ für die nächsten Tage zu definieren. Am besten mit Hilfe der App „MOVE – hike and bike“ auf dem Smartphone. Sie wurde von einem Team des Fachbereichs Medizin an der Universität Padua entwickelt und hilft bei der individuellen Tourenplanung inklusive Strecke, Verlauf, Profil und voraussichtlicher Dauer entsprechend der eigenen Leistungsfähigkeit. An vielen Ausgangspunkten in Olang und im Antholzertal gibt es QR-Codes zum Einstieg in die App. Zu einigen Ausgangspunkten im Pustertal gelangt man außerdem einfach mit der Pustertalbahn. Seit dem Vorjahr ergänzt der CallBus das Angebot. Der On-Demand-Service ist vollelektrisch, CO₂-neutral und mit der CallBus-App am Smartphone ganz einfach zu buchen. Mit dem Kronplatz Guest Pass ist der CallBus ebenso kostenfrei, wie alle anderen Öffis in Südtirol.

Zwischen Pragser Dolomiten und Rieserferner

So perfekt ausgerüstet, steht einer Herzenstour zwischen Kronplatz, Dolomiten und Rieserferner nichts im Weg. In den nahe gelegenen Pragser Dolomiten suchen sich Alpinisten ihre Ziele rund um Hohe Gaisl (3.146 m), Dürrenstein (2.839 m) und Seekofel (2.810 m). Aber auch die südlich von Olang gelegenen 2.500er Piz da Peres, Flatschkofel, Dreifingerspitze und Maurerkopf fordern von den Bergwanderern Kondition und Trittfestigkeit. Ein weiteres Ziel liegt am Talschluss des Antholzertals. Der türkisgrüne Antholzer See (1.650 m) ist das „Auge“ des Naturparks Rieserferner-Ahrn – und für Bergwanderer der Ausgangspunkt hinauf zum Hochgall (3.436 m), dem Almerhorn (2.986 m) oder der Roten Wand (2.818 m).

Wandern mit den ladinischen Sagengestalten

Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags südöstlich von Olang bietet einfachere Wanderungen und lässt tief in die Figuren und Geschichten des ladinischen Nationalepos eintauchen. Zehn Minuten mit der Pustertalbahn von Olang ostwärts zweigt das Pragsertal zum smaragdgrünen Pragser Wildsee und der Plätzwiese (ca. 2.000 m) ab, mit einer der schönsten Aussichten auf Drei Zinnen, Tofana, Monte Cristallo und Hoher Gaisl. Der Pragser Wildsee soll gemäß den ladinischen Sagen den Eingang zum unterirdischen Reich der Fanes markieren.

Der imposante Seekofel auf der Südseite heißt auf ladinisch nämlich Sas dla Porta oder zu deutsch Torberg. Knappe 30 Straßenkilometer sind es von Olang zum Berggasthof Pederü am oberen Ende des Rautals. Auf 2.000 Metern liegt das Fanes-Auenland, der zentrale Schauplatz der ladinischen Sagen. Die Berghütten Fanes und Lavarella sind von einer märchenhaften Landschaft und dem „Parlament der Murmeltiere“ umgeben, einem stufenartigen Amphitheater, das die Natur aus Dolomit-Schichtungen gebildet hat. Den Figuren der Fanessage begegnet man aber bereits auf dem Kronplatz, dessen Name an die unverwundbare Fanes-Prinzessin Dolasilla erinnert. Sie wurde laut der Sage auf dem weiten, aussichtsreichen Plateau gekrönt.

Drei Zinnen immer im Blick

Direkt an den Naturpark Fanes-Sennes-Prags schließt etwa 20 Kilometer östlich von Olang der Naturpark Drei Zinnen an. Am Eingang des Höhlensteintales liegt der Toblachersee. Hier startet eine wunderschöne Rundtour über die Gipfel von Sarl­kofel (2.378 m) und Lungkofel (2.282 m). Die 18 Kilometer lange Tour verlangt zwar Kondition, belohnt aber mit einem traumhaften Panorama auf das Oberpustertal, die Dolomiten und den Toblacher See. Knapp vor dem türkisgrünen Dürrensee sind die weltberühmten Drei Zinnen erstmals zu erblicken.

Hier starten Touren zur Plätzwiese und zum Dürrenstein, sowie der anspruchsvolle Pionierweg zum Monte Piana (2.324 m) mit Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg. Über die kurvenreiche, enge Dolomitenstraße gelangt man vom Dürrensee in nur zehn Minuten zum Misurinasee (1.750 m) mit einem spektakulären Blick und traumhaften Touren um die Drei Zinnen (2.999 m) sowie den Monte Cristallo (3.221 m).

Golden Summit Weeks (01.10.–08.11.26)

1 freie Berg- und Talfahrt pro Tag mit den Kabinenbahnen Olang oder Bruneck/Reischach. Weitere Aktivitäten, z.B. geführte Wanderungen.

Kronplatz Guest Pass für freie Fahrt mit Bus und Zug in ganz Südtirol.

Weitere Informationen:

Tourismusverein Olang

I-39030 Olang

Florianiplatz 19

Tel.: +39/0474/496277, Fax: +39/0474/498005

E-Mail: info@olang.com

www.olang.com

olang.com/wandern

Dieter Buck

Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

Onlinemagazine von mir sind:

Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.

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Sonntag, 5. Mai 2024

Südtirol: Hotel KRONPLATZ BRAND in der Dolomitenregion Kronplatz

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Naturpark-Frühling in der Dolomitenregion Kronplatz

Wer sich in der Dolomitenregion Kronplatz einquartiert, hat die Qual der Wahl: drei Naturparks laden ringsum zum Naturerlebnis im aufkeimenden Frühling. Ab Juni werden langsam auch die Almen in den Zweitausendern schneefrei und laden Early Birds zum Wandern.

Während oben am Kronplatz noch Schnee liegt, erwachen in Schutzgebieten den ringsum Flora und Fauna. Die Natur befreit sich aus der Umklammerung des Winters. Will man die schönsten Berge der Welt fast für sich alleine haben, ist jetzt ist die beste Zeit. Es geht nur noch um eine „Richtungsentscheidung“, die sich nach einer Fahrt auf den Kronplatz leichter treffen lässt. Auf dem besten Aussichtsberg Südtirols rücken die Schönheiten der Südtiroler Bergwelt zwischen Ortler, Rieserferner, Ötztaler-, Stubaier- und Zillertaler Alpen sowie dem UNESCO-Welterbe Dolomiten ins Blickfeld. Der Naturpark Rieserferner-Ahrn im Norden, Fanes Sennes Prags und Puez-Geisler im Süden sind am „Hausberg“ der gleichnamigen Dolomitenregion zum Greifen nah.

Die sagenhaften Dolomiten blühen auf

Die unbändige Kraft des Frühlings ist jetzt überall spürbar. Frisches Grün breitet sich von den Tälern über die Wälder bis zu den Almen aus. Die Schneeschmelze lässt die Wasserfälle rauschen, Krokusse blühen und weitere erste Frühlingsboten locken in die Welt unterhalb der Dolomiten und der Hohen Tauern. Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags erschließt sich über das Pragser Tal östlich des Kronplatzes. Die Plätzwiese auf 2.000 Höhenmetern fasziniert mit einem überwältigenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt mit Dürrenstein und Hoher Gaisl, Monte Cristallo und Tofane.

Im Frühsommer sind die Bergwiesen hier blumenübersät, Arnika, Silberwurz, Enzian, Edelweiß, Teufelskralle, Drachenmaul und Kugelblume sorgen für eine unglaubliche Farbenpracht. Auch über das Gadertal an der Kronplatz-Westflanke gelangt man in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Auf etwa 2.000 Metern über dem Tamerstal in Enneberg liegt das Fanes-Auenland, eine von Latschenkiefern und Almwiesen geprägte hochalpine Landschaft, die im Frühling einen ganz besonderen Reiz entfaltet, wenn Alpen-Mohn, Edelweiß und Alpenglöckchen blühen.

Dass diese Landschaft schon vor Jahrhunderten die Menschen in ihren Bann zog und zu sagenhaften Geschichten inspirierte, verwundert nicht. Über das Gadertal ist auch der Naturpark Puez-Geisler leicht erreichbar. Oben am Würzjoch empfängt die Besucher ein atemberaubender Blick auf den Peitlerkofel und die Möglichkeit für eine Rundwanderung unter imposanten Felswänden und durch die malerischen Peitlerwiesen von Hütte zu Hütte.

Frühlingserwachen unter den Hohen Tauern

In eine ganz andere Welt entführt das Antholzertal, das vom Pustertal bei Olang nordwärts in die Hohen Tauern hineinführt. Unter dem Dach von 38 Dreitausendern und unzähligen Gletschern eröffnet der Naturpark Rieserferner-Ahrn weite, löwenzahngelbe Wiesen, tiefgrüne Fichten- und Zirbenwälder, saftig-bunte Almen und urige Berghütten. Auf dem Erlebnisweg „Mühlbacher Talele“ geht es über das Mühlbacher Badl, Weiden und Almen mit bunten Frühlingsblumen bis hinauf zum von Bergipfeln umringten Talschluss unter dem Rieserferner. Auf 1.650 Metern am Antholzer Talschluss liegt der türkisgrüne Antholzer See mit einem wildromantischen Naturerlebnispfad, der in einer Stunde über Holzstege am Ufer und Stufen durch den Wald um den See führt.

Weitere Informationen:

KRONPLATZ BRAND

Johann Georg Mahl Str. 40

I-39031 Bruneck / Südtirol (BZ)

info@kronplatz-brand.com

www.kronplatz.com

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Dieter Buck

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Samstag, 13. März 2021

Südtirol: Urlaub im Ahrntal

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Kulinarische Reise zu Caciotta, Hüttenmozzarella und „gustAhr“

 


Ganz im Norden Italiens, unter den Riesen von Hohen Tauern, Rieserferner und Zillertaler Alpen, liegt eine echte Genusswelt. Im Südtiroler Ahrntal treten Feinschmecker zu einer vielfältigen kulinarischen Reise zwischen 850 und 3.500 Metern an.

Der Name „gustAhr“ steht seit kurzem für eine neue Craft Beer-Marke aus dem Südtiroler Ahrntal. Mit viel Leidenschaft und Bewusstsein für Handwerk, Qualität und Regionalität entstehen bei Erich Klammer und Braumeister Maximilian Rid in St. Johann die würzigen Craft-Biersorten Hellis, Goldans, Kupfrans und Zirbans. Im gesamten Ahrntal findet man typische Käsereien wie etwa bei Eggemoa, am Mittermairhof und am Hochgruberhof in Mühlwald, auf der Neves-Alm am gleichnamigen See, am Moarhof in Ahornach, am Moserhof in Steinhaus und am Knollhof in Lappach. Die Käsereien Goasroscht in Sand in Taufers und der Kleinstahlhof in St. Johann erzeugen einige Weichkäsesorten von der hofeigenen Ziegenmilch. Besonders beliebt ist der „Caciotta“ – frisch mit Olivenöl, Tomaten und Basilikum, gereift als Grillkäse oder auf der Pizza.

Hüttenkulinarik zum Aufsteigen

Für den köstlichen Hüttenmozzarella steigen Einheimische und Gäste hinauf auf die Holzerböden. Der gleichnamige Almschank auf 1.900 Metern über Steinhaus ist bekannt für diese Spezialität, aber auch für weitere Käsesorten, die man am besten bei einer typischen Brettljause verkostet. Oberhalb von Rein in Taufers liegt die urige Knuttenalm. Familie Ebenkofler kredenzt auf 1.900 Metern im Herzen des Naturparks Rieserferner Ahrn Almkäse aus eigener Erzeugung und Köstlichkeiten vom Knödeltris bis zum Knuttengeist. Ab Mai haben auch viele Hütten entlang der Ahrntaler Sonnenwege geöffnet. Etwa die Rotbach-Alm 1.423 Metern über St. Johann, am Fuße des Schwarzensteins. Familie Berger wartet in den gemütlichen Stuben des urkundlich ältesten Hofs des Ahrntals mit hausgemachtem Steinofenbrot, Ahrntaler Speck, Graukäse, Schlutzkrapfen und Teigtaschen-Variationen auf. Ebenfalls von St. Johann ausgehend, über den Frankbach-Wasserfall und den Hexensteig erreicht man die Bizat Hütte, die Familien wegen ihrem Tiere-Wasser-Spiele-Zauberwald schätzen. Auf die Kristallalm geht es ganz bequem mit der Klausberg-Seilbahn. Dort wird auf der Sonnenterrasse ein Almfrühstück kredenzt, mit dem Sonnenaufgang in den Südtiroler Bergen als genussvolles Extra.

Tal der Fische, Ziegen und Schafe

Im Südtiroler Ahrntal werfen auch Fliegenfischer und Angler ihre Angeln aus. Es gibt reich bestückte Fischteiche und kilometerlang befischbare Flüsse wie die Ahr und Rienz, an denen man auf Fang gehen kann. Hier und an den klaren Bergbächen wie dem Mühlwalder und Reiner Bach schätzen viele Fischer die abwechslungsreiche Ufervegetation, die das Ahrntal zu einem der artenreichsten Lebensräume Südtirols macht. Neben Ziegen, deren Milch vor allem zur Käse verarbeitet wird, gibt es im Ahrntal auch besonders viele Schafe. Helene Brusa in Sand in Taufers hat sich auf Schafwollverarbeitung spezialisiert. Sie spinnt die Wolle ihrer eigenen Schafe und verstrickt sie zu typischem Ahrntaler „Wollbefinden“ wie Jacken und Hauben. Aus dem Wollvlies fertigt sie Schönes und Originelles aus Filz. In ihrem Schafwoll-Museum kann man alle Techniken der Schafwollverarbeitung kennenlernen.

Weitere Informationen:

Tourismusverein Ahrntal

I-39030 Luttach/Ahrntal

Ahrner Straße 22

Tel. (+39) 0474 671136

luttach@ahrntal.it

www.ahrntal.com

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