Mittwoch, 11. September 2019

Rauris im Salzburger Land

Unbezahlte Werbung
Salzburger Winterwelt für
große und kleine Genießer


Das Raurisertal liegt abseits der großen Skizentren des Salzburger Landes – und ist damit ein echter Insidertipp. Die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern bietet eine Fülle an Möglichkeiten für den Familien-Skiurlaub und als Plus ein traumhaftes Skigebiet mit viel Naturschnee.

Wenn Familien ihren Winterurlaub planen, kommt vielen ein romantisches Schneenest mit überschaubaren Pisten und sanften Wintersport-Alternativen in den Sinn. Da fällt die Entscheidung rasch für das Raurisertal im Salzburger Pinzgau. Die Rauriser Hochalmbahnen kurbeln das Skivergnügen bis auf 2.175 Meter Höhe und legen Familien 32 Pistenkilometer vor die Brettln. Das „Top-Skigebiet“ auf skiresort.de gilt als „eines der landschaftlich schönsten im gesamten Alpenraum“. Mit 85 Prozent roten und blauen sowie 15 Prozent schwarzen Pisten finden große und kleine Skifans ihr gewünschtes Terrain. Es gibt eine Rennstrecke, eine 700 Meter lange Funslope mit Steilkurven, Wellen, Kicker und einer „Schnecke“ – und einen Nuggetpark für die Boarder an der 10er-Kabinenbahn „Waldalm“. Zwei Skischulen bringen alle Familienmitglieder rasch auf dasselbe Niveau und Tempo. Gemütliche Skihütten laden mit echter Gastlichkeit zum Einkehrschwung.

Auch abseits staubt der Schnee
Dass Rodler viel auf das Raurisertal halten, liegt an der zwei Kilometer langen Kreuzboden-Rodelbahn am Skiberg der Rauriser Hochalmbahnen. Sie ist täglich geöffnet und zweimal wöchentlich zwischen 19 und 20.30 Uhr beleuchtet. Mit der Doppelsesselbahn Kreuzboden gelangt man zum Start auf 1.300 Metern. Rodeln kann man an der Talstation und auf der Kreuzbodenhütte ausleihen. Der Skibus pendelt gratis zwischen Rauris, Wörth, Hochalmbahn und Kreuzbodenbahn – ebenso wie der öffentliche Bus von Taxenbach zur Talstation. Das 30 Kilometer lange Raurisertal bietet mit seinen fünf Seitentälern auch abseits der Hochalmbahnen jede Menge Wintererlebnisse für die ganze Familie. Mit Schneeschuhen erobern große und kleine Urlaubsgäste die traumhafte Landschaft am Fuße des Hohen Sonnblicks. Ein Nationalpark Ranger führt sie auf dem Schneeschuhtrail vom Alpengasthof Bodenhaus bis nach Kolm Saigurn. Auch im Rauriser Urwald, durch den einer der anerkannt besten Lehrwege Österreichs verläuft, sind Winterurlauber mit Schneeschuhen anzutreffen. Wer lieber auf schmalen Spuren durch das Raurisertal gleitet, hat 30 Kilometer Loipen zur Auswahl. Die Sonnenloipen im hinteren Hüttwinkltal auf etwa 1.200 Meter Höhe sind bis weit ins Frühjahr in top Form. Auf 30 Kilometer Winterwanderwegen geht es zu herrlichen Aussichts- und Kraftplätzen, einmal pro Woche bei einer geführten Familien-Fackelwanderung durch den Ort.

Winter im „goldenen Tauerntal“ des Nationalparks
Das 30 Kilometer lange Salzburger Raurisertal ist die größte Gemeinde im Nationalpark Hohe Tauern. Auf und abseits der Pisten – und in den fünf ursprünglichen Seitentälern – zeigt sich der Winter in vielen Facetten.

Früher regierte der Goldbergbau das Raurisertal im Salzburger Land. Heute zeigt das Hochtal vor allem im Winter seine glänzenden Seiten. Zwischen den Goldbergen und dem Großglockner auf der einen sowie dem Sonnblick auf der anderen Seite, entfaltet Rauris seine ganz eigene Winterwelt. Das spürt jeder Besucher, sobald er die Steilstufe vom Salzachtal kommend hinter sich gelassen hat und in das Hochtal hinunterfährt. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Überall gibt es längst verloren geglaubte Winterwelten und landschaftliche Schätze zu heben: Im bäuerlich geprägten Ort selbst, in Kolm Saigurn mit dem Rauriser Urwald, im Hüttwinkltal mit den Spuren der Goldgräberzeit, im Seidlwinkltal mit seinen alten Säumerpfaden über die Tauern oder in der Kruml, wo im Sommer Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler ihre Kreise ziehen. Über all dem thront das Sonnblick Observatorium auf rund 3.100 Metern, die älteste und höchst gelegene Gipfelwetterwarte Europas.

Der „Einspeiber“ geht der Tradition voran
Der Winter beginnt im Raurisertal im Salzburger Land mit den „Toifin“, die mit ihren wilden Fratzen, lautem Gebrüll und riesigen Schellen wie ein Widerspruch zu den leisen Zwischentönen sind, die den Rauriser Advent sonst ausmachen. Aber sie sollen am Toifi-Tag (05.12.19) gemeinsam mit dem „Einspeiber“, den Engerln und dem Heiligen Nikolaus das Böse aus den Häusern vertreiben. Die Form und der Ausdruck der geschnitzten „Holzlarven“ mit Bock-, Ziegen- und Widderhörnern entsprechen ebenso wie die zotteligen Schafsfelle, welche die Rauriser Toifin tragen, uralten Mustern. Darauf legen die Rauriser besonderen Wert. Wer zusehen will, wie eine „Toifiloafn“ geschnitzt wird, kann das auf den Rauriser Adventmärkten (14.+21.12.19) tun. Hier gibt es außerdem selbstgemachte Schmankerln, Kekse, Glühwein und Tee zu verkosten sowie handgemachte Weihnachtsdekoration, Wollprodukte und Christbaumschmuck zu erstehen. In der Weihnachtszeit sorgen auch die drei „adventlichen Rundroas’n“ für eine besondere Stimmung: Mit Fackeln geht es durch den Ort zum Talmuseum, einem Gebäude von 1563, in dem man vieles über den Goldbergbau, altes Brauchtum und die bäuerliche Arbeitswelt erfährt.

Danach geht es weiter zum „Heustadlhof“, einem alten Gehöft, auf dem die Bauersleute über die Rauhnächte und das Räuchern im Advent erzählen. Zum Schluss wird im Palfenhäusl eingekehrt und andächtig der Musik gelauscht. Am Vorabend zum Dreikönigstag hat ein in Österreich einzigartiges Brauchtum seinen farbenprächtigen Auftritt: Die Rauriser Schnabelperchten, die mit langen Schnäbeln, geflickten Kitteln und „Dotschn“ aus Stroh von Haus zu Haus ziehen. Dabei fegen die verkleideten Burschen mit ihren Besen und lautem „Ga Ga Ga-Geschrei“ alles Schlechte aus den Häusern.

Skifahren auf freien Pisten
Auf dem 2.175 Meter hoch gelegenen Skigebiet der Rauriser Hochalm ist weder von Krampussen noch von Schnabelperchten etwas zu hören. Dafür das typische Knirschen der Skier, die über die perfekt präparierten Pisten gleiten. Der Blick reicht von der Goldberggruppe über den Großglockner bis zum Hochkönig. Nach oben bringt alle Wintersportbegeisterte die 6er- und eine 8er-Kabinenbahn, nach unten die pure Lust am Skifahren und Boarden. Die weiten, baumfreien Abfahrten auf der Hochalm und ein kurzer unverspurter Tiefschneehang unter der vor drei Wintern eröffneten 10er-Kabinenbahn Waldalm sind echte Insidertipps. Auf skiresort.de werden die 32 Pistenkilometer als Top-Skigebiet und „eines der landschaftlich schönsten im gesamten Alpenraum“ gelobt. 85 Prozent der Pisten sind leicht bis mittelschwer, auf den restlichen 15 Prozent holen sich „Schwarz(pisten)fahrer“ den Kick. Es gibt auch eine Rennstrecke für passionierte Abfahrtsspezialisten, einen Nuggetpark und eine Fun Slope. An gemütlichen Skihütten, Bergrestaurants und Schneebars kann man sich zum Zwischenstopp einbremsen. Die Rauriser Hochalmbahnen (950–2.175 m) sind die erste Bergbahn Österreichs mit einer eigenen Stromversorgung und Klimabündnis-Partner. Der Skibus pendelt gratis zwischen Rauris, Wörth, Hochalmbahn und Kreuzbodenbahn – ebenso wie der öffentliche Bus von Taxenbach zur Talstation.

Abseits ist mitten drin
Das Salzburger Raurisertal legt auch beim sanften Wintersport die Latte hoch. Auf der Rauriser Hochalm geht es für Rodler rasant bergab – zwei Mal pro Woche wird nachts mit Beleuchtung über die Kreuzboden-Rodelbahn „geritten“. Skitourengeher haben vier ausgeschilderte und unterschiedlich schwierige Aufstiegsstrecken zur Wahl. Im Talschluss Kolm Saigurn zaubern die Dreitausender Hocharn, Hoher Sonnblick und Schareck eine Hochgebirgskulisse, die fast wie gemalt scheint. Auch hier finden Rodler und Skitourengeher ihre Reviere, ebenso Schneeschuhwanderer und Eiskletterer. Ein besonderer Tipp ist eine Wanderung durch den Rauriser Urwald. Zwei Mal pro Woche führen Nationalpark-Ranger stille Genießer durch den ausgeschilderten Schneeschuhtrail in Kolm Saigurn. Langläufer freuen sich über 30 Kilometer gespurte Loipen im Ort und im Hüttwinkltal beim Bodenhaus, Winterwanderer über ebenso viele geräumte Wanderwege. Der Loipenbus bringt Gäste kostenlos von Rauris ins Hüttwinkltal. Für eine Hütteneinkehr im Hüttwinkltal kann man auch „romantisch“ mit dem Pferdeschlitten anreisen.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Rauris
A-5661 Rauris, Sportstraße 2
Tel.: +43 6544 20022
Fax: +43 6544 20022 6030
E-Mail: info@raurisertal.at
www.raurisertal.at

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Dieter Buck
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