Freitag, 5. Juli 2019

Aussichten und Blumen

Auf dem Alpenrosenweg
in Serfaus-Fiss-Ladis



Alpenrosen haben ja immer einen schönen Klang. So wie Edelweiß und Enzian wecken sie alpine Sehnsüchte. Und so war es für mich keine Frage, auf dem Alpenrosenweg in Serfaus-Fiss-Ladis zu wandern.






Wie praktisch, dass mein Wanderhotel Chesa Monte**** in Fiss und dessen Wanderführerin Karo genau eine solche Wanderung anboten. Da hörte ich mich nicht nein sagen …




Zuerst Aussicht vom Feinsten
Und so fuhr ich also mit einer kleinen Gruppe und Karo mit der Schönjochbahn von Fiss aufs Fisser Joch. Von dort aus führte ein kleiner Steig noch etwas hinauf zum Schönjöchl, das fast genau auf 2500 Meter liegt. Ab der Bergstation war die Aussicht „zum Finger abschlecken“. In alle Richtungen, vor allem aber nach Nord(west) und nach Süd(ost) reihte sich Bergriese an Bergriese. Mächtige Wolkenungetüme machten die Blicke noch abwechslungsreicher.




Abwechslung boten aber auch die Kunstwerke, die hier aufgestellt sind. Nicht umsonst heißt dieser Weg auch Kunstweg. Ich war ja drauf und dran den Weg wegen der vielen Paare, die dargestellt sind, in Liebespaarweg umzutaufen. Da es in dem Drei-Dörfer-Ort aber bereits einen „Weg der Verliebten“ gibt, ließ ich es lieber sein. Hätte eh niemand auf mich gehört…




Ab dem Schönjöchl stiegen wir auf einem Fahrweg steil hinab zum Speichersee Frommersee. Vor ihm nahmen wir den links abgehenden Steig, jetzt waren wir auf dem Alpenrosenweg. Gleich darauf hatten wir den unschönen Fahrweg hinter uns, nun ging es auf einem schmalen Steig durch eine reiche Vegetation, darunter die namensgebenden Alpenrosen, abwärts. Blickrichtung Norden, Richtung Naturpark Kaunergrat.




Alpenrosen …
Da wir auf der Nordseite des Berges waren, führte uns der Steig zeitweise auch im Schatten. Die Pflanzen waren wahrscheinlich dankbar um den Sonnenschutz, denn sie wuchsen was das Zeug hält. Die Alpenrosenblüte hatte wohl ihre Hochsaison bereits überschritten, aber es waren noch genügend zu sehen, um den Namen des Weges zu verstehen. Rostblättrige Alpenrosen waren es übrigens, Zeichen für das Urgestein (das heute aber eigentlich anders heißt, aber mir gefällt der alte Name besser …), auf dem sie wachsen.




… und Enziane
Gelbe Enziane gab es auch zu sehen. Später auf der Tour, beim Schlussabstieg, auch noch die blauen, die zu Unrecht die Schnapsflaschen immer zieren. Jedenfalls schlängelte sich der Weg bald mit leichtem auf und ab durch die dichte Vegetation und man konnte sich satt sehen an den Felsriesen nördlich von unserem Weg. Später hatte man dann auch einen Blick Richtung Landeck.




Tja, und eigentlich viel zu schnell war dann doch ein Fahrweg erreicht. Auf ihm ging es dann weiter bergab, in Serpentinen und im Wald, bis zur Schöngampalm. Eine Einkehr war unvermeidlich, ein frisches, kühles Getränk ist halt doch etwas anderes als die Wasserflasche, die schon seit Stunden im Rucksack hin- und her schwappte.




Danach war mit etwas bergab auch schnell die Talstation der Almbahn erreicht Sie brachte uns in wenigen Minuten hinauf zum Zwölferkopf. Hier steht ein silberner Würfel, nicht gerade passend in die umgebende Natur, aber vielleicht gerade deshalb trotzdem eine Bereicherung. Gegensätze ziehen sich halt an.




Vorbei an vielen Stationen für Kinder ging es dann in Serpentinen hinab zum Fisser Joch und mit der Schönjochbahn zurück ins Wanderhotel Chesa Monte**** in Fiss.

Achtung:
Wer diese überaus empfehlenswerte Wanderung nachwandern will sollte sich unbedingt erkundigen, ob und wann die Almbahn fährt. Ansonsten muss man nämlich zu Fuß zurück zum Fisser Joch gehen, und das ist kein Honigschlecken. Zumindest nicht für Nichtmasochisten oder Konditionstrainierende. Die Bahn fährt nämlich nicht immer.

Weitere Impressionen aus der Wanderung:

































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Info:
Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis
A 6534 Serfaus-Fiss-Ladis
www.serfaus-fiss-ladis.at



Unterkunft:
Hotel Chesa Monte****
A 6534 Serfaus-Fiss-Ladis
Platzergasse 4
Telefon 0043 5476 6406
office@chesa-monte.com

www.chesa-monte.com

Dieter Buck
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