Freitag, 1. November 2019

Winterurlaub in der Silberregion Karwendel

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Ein Advent wie früher in der Silberregion Karwendel
 

Foto: TVB Silberregion Karwendel ichmachefotos.com
 
Wer Sehnsucht nach einem Advent hat wie er früher war, sollte sich die Silberregion Karwendel vormerken. Anklöpfler und Krampusse, Krippenausstellungen, altes Handwerk und romantische Christkindlmärkte machen die stillste Zeit im Jahr hier auch zur schönsten.

Jedes Jahr am 3. Adventsonntag (15.12.19) füllt sich das Rablhaus am Weerberg mit Menschen, die auf der Suche nach purer Weihnachtsromantik sind. In der alten, holzgetäfelten Zirbenstube gibt es altes Handwerk zu bestaunen und bäuerliche Schmankerln zu verkosten, aber nicht nur. Viele kommen auch wegen der Anklöpfler, die mit Loden-Wetterfleck, Hut, Stock und Laterne wie Hirten gekleidet ein altes Brauchtum anstimmen. Nachdem sie mit den Hirtenstöcken auf den Boden geklopft haben, um der Frohbotschaft Gehör zu verschaffen, geben sie das bekannte Klöpflerlied „Wer klopfet an“ zum Besten. Mit jeder weiteren alten Weise, die sie singen, breitet sich in der wunderschönen Bauernstube eine mystische, fast andächtige Stimmung aus. In der Silberregion Karwendel gibt es allerdings noch viele weitere Gelegenheiten, solche Momente zu erleben, für die in unserer hektischen Zeit sonst kaum Raum bleibt. Allen voran bei den kleinen und gemütlichen Advent-Veranstaltungen in den Dörfern, bei denen nicht der Konsum, sondern das Brauchtum und das Zusammenkommen wichtig sind. Ein Tipp für Bastler sind die Krippenausstellungen im Vomper Mehrzweckgebäude (30.11.+01.12.19) und im Terfener Rathauskeller (07.+08.12.19), bei denen die alte Tradition des Krippenbauens auflebt.

Silberhaar und „Tuifln“ im Tiroler Advent
Zu den Adventwochenenden gibt es in allen kleinen Orten der Silberregion Karwendel stimmungsvolle Veranstaltungen. Dazu gehören auch die schaurig-schönen Krampusumzüge samt dem Heiligen Nikolaus, die um den 5. Dezember die braven Kinder in Weerberg, Kolsass, Buch, Stans, Vomp oder in der Schwazer Altstadt mit Geschenken belohnen. An den Adventwochenenden entfalten auch die wunderschön dekorierten Adventmärkte ihren Zauber. Am mittelalterlichen Schwazer Pfundplatz und vor den Stadtgalerien der Silberstadt liegt der Duft von Glühwein, Zillertaler Krapfen und gebratenen Kastanien in der Luft. Beim traditionellen Christkindlmarkt gibt es Brauchtum, Handwerk und gute Tiroler Kost – und einen Advent, wie er hier schon immer war. Einen besonderen Rahmen hat der Weihnachtsmarkt im Innenhof auf Burg Freundsberg. Der hoch aufragende Turm der Anlage auf dem weithin sichtbaren Hügel am südlichen Stadtrand geht auf das Jahr 1150 zurück. Tirols größte Krippe bestaunt man auf dem Jenbacher Weihnachtsmarkt. Und wenn zum Christbaumschmuck dann nur noch der Christbaum fehlt, kann er beim Christbaum-Hoftag am Tunelhof (08.12.19) in Weerberg erstanden werden. Dazu gibt es am Hof von Familie Sponring einen Bauernmarkt, bei dem die Weerberger Weihnachtsbläser aufspielen und gemütlich zusammengestanden wird.

Köstliche Winterzeit in der Silberregion Karwendel
Die Silberregion Karwendel ist bekannt für ihre ureigenen Rezepte, vor allem jene, die im Advent in aller Munde sind. Süßes Schwarzbrot und flaumiges Gebäck finden stets regen Anklang.
Der „Aufmacher“ der spätherbstlichen Genüsse sind die Migala, ein süßes Schwarzbrot mit Rosinen und einer streng geheimen Gewürz-Mischung. Die gibt es ausschließlich ab September bis Ende Jänner. Das Rezept wird gehütet wie ein Schatz und von Generation zu Generation weitergegeben. Verkauft werden die Migala von den Traditions-Bäckereien in der Silberregion Karwendel in Form von Zeilen, damit man einzelne Stücke einfach abbrechen kann. Gegessen werden sie zur Jause und vor allem zum Frühstück mit Butter und Kaffee. Um den eigentlichen Ursprung der Migala ranken sich Geschichten. Die vom Missgeschick eines Bäckerlehrlings, der versehentlich Zeltengewürz und Korinthen in den Brotteig mischte, ist nur eine von vielen.

Radln, Stollen und Teig-Kramperl
Neben den Migala zählen auch die Thomasradln zum vielgeliebten Traditionsgebäck in der Silberregion Karwendel. Früher wurden sie am Thomastag (21. Dezember) gegessen, im Laufe der Zeit wanderten sie im Kalender nach vorne und landeten zwischen Lebkuchen, Nüssen und Mandarinen im Nikolaussack. Mittlerweile ist das flaumige Germteiggebäck ab Anfang Dezember für etwa drei Wochen erhältlich. Der Teig wird mit Anis, Zitronenschalen und ein wenig Topfen verfeinert, damit die Radln länger saftig bleiben. Aus zwei Strängen werden kleine Stücke abgeschnitten, zu 30 Zentimeter langen Nudeln und danach zu zwei gegengleich gerollten Schnecken geformt. Zwei dieser Doppelschnecken werden übereinandergelegt und gebacken. Noch heiß bestreicht man sie dick mit Zuckerwasser. Zu den weiteren süßen Versuchungen in der Silberregion Karwendel zur Adventszeit gehören aber auch handgemachte Stollen, Zelten, Kekse und der typische Brioche-Krampus.

Tiroler Weihnacht, die nach Kindheit riecht
Wenn am ersten Weihnachtsfeiertag alle Aufregungen des Heiligen Abends der Gemütlichkeit Platz gemacht haben, wird in der Silberregion Karwendel aus Tradition eine mit Gemüse-Serviettenknödeln gefüllte Kalbsbrust kredenzt. Der typische Festtagsbraten brutzelt von morgens bis mittags im Ofen und wird in großer Runde am festlich gedeckten Tisch verspeist, gemäß Originalrezept mit Karfiol als Beilage. Die Alternative dazu ist die traditionelle Ofenleber. Für sie werden Schweinsleber, Herz und Lunge faschiert, mit Kartoffeln, Eiern, Zwiebeln, Semmeln, Knoblauch, Mehl und ein paar Gewürzen gemischt, im Schweinsnetz zu einem Braten geformt und in den heißen Ofen geschoben. Wenn sich der Duft im Hause verbreitet, wissen alle dass es schon bald Zeit für das Festmahl ist.

Silberregion Karwendel: Gratis-Skikurse für Groß und Klein
Die Silberregion Karwendel liegt inmitten einer der schönsten Berglandschaften Tirols. In den fünf kleinen, feinen Skigebieten dreht der Pistenspaß eine Extra-Runde: Durch gratis Skikurse für Kinder den ganzen Winter über und für Erwachsene in der zweiten Jännerhälfte und im März.

Die Silberregion Karwendel liegt östlich von Innsbruck im Inntal, zwischen Jenbach und Kolsass. Hier hat Skifahren noch einen sehr ursprünglichen Reiz: Jedes der fünf überschaubaren Skigebiete hat maximal 14 Pistenkilometer, die fast alle leicht bis mittelschwer sind – und damit ideal für Kinder und erwachsene (Wieder-)Einsteiger. Sie alle schätzen die Schneesicherheit und die freien Pisten bei null Wartezeiten an den Liften. Wer einen Gratis-Skikurs in Anspruch nimmt, wird außerdem überrascht sein, wie leicht der (Wieder-)Einstieg fällt. Die Skilehrer haben viel Zeit und Geduld, um auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schützlinge einzugehen. Sobald die Eltern sieben Nächte in der Silberregion Karwendel buchen, kostet der 6-Tage-Kinderskikurs für vier- bis zwölfjährige Kinder keinen Cent extra, auch nicht die Skitickets für die Anfängerlifte. Die Leih-Ausrüstung gibt es zum halben Preis. Dasselbe Angebot gilt ebenso für erwachsene (Wieder-)Einsteiger, wenn sie ihren Wochenaufenthalt in der zweiten Jännerhälfte oder im März buchen. In Summe kann man so 235 Euro sparen.

Fünf Mal familiäres Skivergnügen
Am Kellerjoch bei Schwaz liegt das größte der fünf familienfreundlichen Skigebiete: Der Sessellift bringt Schneegenießer hoch hinaus zu einem traumhaften Karwendel-Panorama und Sonnenhängen zum weit Ausschwingen. Unten an der Talstation liegen das moderne Kinderland Grafenast und die Skischule. Mitten in Stans bringt der Burglift die Wintersportler an den Startpunkt einer einfachen Übungspiste samt kleinem Funpark. Der Hoferlift in Kolsassberg mit Zauberteppich und Seillift ist ein Treffpunkt für die Kleinsten, die auch in der Skischule ihre ersten „Pizzas“ fahren möchten. In Weerberg treffen sich Anfänger und Familien am Schwannerlift gleich neben der Bushaltestelle. Durch die leichten Pisten, einen Tellerlift und zwei Zauberteppiche geht es easy nach oben und wieder nach unten. Wer sich mehr zutraut, schwebt mit dem Hüttegglift weiter hinauf in die Berge. Eine Skischule und ein Übungsgelände bringen Einsteiger rasch auf Kurs.

Silberregion Karwendel: 14 Rodelbahnen zum „Runterkommen“
Die Silberregion Karwendel gilt als Tiroler Rodelparadies. Auf insgesamt 14 Rodelbahnen – die längste darunter ist neun Kilometer lang – brausen Wintergenießer dem Alltag einfach davon. Wer eine ganz persönliche Rodel möchte, klopft bei den letzten Rodelbauern Tirols auf Holz.

Winterurlaub ohne Hektik, watteweich verpackt in viel Schnee und herzliche Gastfreundschaft: Dafür steht die Silberregion Karwendel rund um die alte Bergbaustadt Schwaz im Tiroler Unterinntal. Hier finden Erholungssuchende ein mittlerweile seltenes Tiroler Winterglück: Kleine, feine Skigebiete ohne Massenansturm, unverspurte Skitouren-Gipfel, glitzernde Langlaufloipen und versteckte Winkel, in die man nur mit Schneeschuhen gelangt. Die Silberregion Karwendel gilt außerdem als echte Rodel-Hochburg. Es gibt hier 14 Rodelstrecken für Tag- und Nachtrodler, von easy bis steil und kurvig, von kurz und knackig bis neun Kilometer lang. Zum Naturerlebnis gehört auch immer die zünftige Einkehr auf einer der vielen Hütten und Almen der Silberregion Karwendel. Die rauschende Talabfahrt ist der krönende Abschluss und verlangt nach einem Dakapo.

Scharfe Kurven, bei Tag und Nacht
Die längste Rodelbahn Tirols – und dabei bequem mit Bus und Kellerjochbahn erreichbar – ist die neue Hochgebirgs-Rodelbahn Kellerjoch mit neun Kilometern. Viele kehren zünftig im Hecherhaus an der Bergstation ein, bevor sie die 1.200 Höhenmeter vom Hausberg der Silberstadt Schwaz hinunter ins Tal knacken. Schwaz geht außerdem mit der drei Kilometer langen Bahn auf dem Zintberg vom Almgebiet Plumpmoos talwärts ins Rennen. Zu den schwierigsten Routen zählen die Rodelbahnen vom Umlberg nach Terfens und die vom Alpengasthof Kogelmoos in Gallzein. In Weerberg stehen gleich mehrere Rodelstrecken rund um Hausstatt, Weidener Hütte und Nonsalm zur Wahl. Auch den Nachtschwärmern unter den Rodlern hat die Silberregion Karwendel einiges zu bieten: Am Kellerjoch heißt es jede Woche Rodeln im Fackelschein mit einem dampfenden Glühwein und Kinderpunsch zum krönenden Abschluss. Die Vomper Rodelbahn ist täglich bis Mitternacht beleuchtet, auf der Stanser Rodelbahn leuchten bis 22 Uhr die Laternen. Ein Muss ist die zwei Kilometer lange, beleuchtete Rodelbahn von der Jenbacher Rodelhütte. Wer ein echter Rodelprofi ist, der braucht auch eine Rodel, die ihm sozusagen auf den Leib gezimmert wurde: Bei Bernhard Lederwasch in Gallzein, einem der letzten traditionellen Rodelbauern Tirols, werden Kenner des ursprünglichen Handwerks fündig. Wer ein schnittiges „Gefährt fürs Leben“ sucht, entdeckt auch bei Rodelbau Steiner in Weer eine große Auswahl.

Rodelbahnen in der Silberregion Karwendel
Gallzein: Rodelbahn Koglmoosalm (schwer, 1 h, 2.5 km) – Hinterriss: Rodelbahn Hinterriss (mittel, 45 min., 2 km) – Jenbach: Rodelbahn Rodelhütte – Jenbach (einfach, 1 h, 2 km, abends beleuchtet bis 22 Uhr) – Pillberg/Schwaz: Rodelbahn Kellerjoch gesamt (mittel, 5 h, 9 km), Rodelbahn Kellerjoch Abschnitt 1 Hecher – Grafenast (mittel, 2.25 h, 4.2 km) – Abschnitt 2 Grafenast – Egertboden (mittel, 1.75 h, 3.2 km) – Abschnitt 3 Egertboden – Burg Freundsberg (mittel, 1 h 15 min., 1.7 km), Rodelbahn Grafenast – Arzberg (mittel, 2 h, 4 km) – Schwaz: Rodelbahn Plumpmoos – Pirchnerast (einfach, 1h 30 min., 2.5 km, Naturrodelbahn) – Stans: Rodelbahn Weng – Stans (einfach, 45 min., 1 km, beschneit, abends beleuchtet bis 22 Uhr) – Terfens: Rodelbahn Umlberg – Terfens (schwer, 45 min., 1 km), Rodelbahn Maria Larch – Terfens (einfach, 30 min., 0.5 km) – Vomperberg: Rodelbahn Vomperberg (einfach, 1 h, 2 km abends beleuchtet bis 24 Uhr) – Weerberg: Rodelbahn Weerberg Weidener Hütte – Innerst (mittel, 2 h, 7 km), Rodelbahn Hausstatt – Schwannerwirt (einfach, 2 h, 4 km), Rodelbahn Nonsalm – Hausstatt (mittel, 2 h, 4 km)
Anreise Silberregion Karwendel: Pkw: Autobahn A12 (Inntalautobahn) Ausfahrten Wiesing, Schwaz oder Vomp. Bahn: Zielbahnhöfe Stans, Jenbach und Schwaz. Flug: Flughafen Innsbruck (ca. 35 km).       

Weitere Informationen:
TVB Silberregion Karwendel
Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz
Tel.: +43(0)5242/63240-24
www.silberregion-karwendel.com

Anreise Silberregion Karwendel
Pkw: Autobahn A12 (Inntalautobahn) Ausfahrten Wiesing, Schwaz oder Vomp.
Bahn: Zielbahnhöfe Stans, Jenbach und Schwaz.
Flug: Flughafen Innsbruck (ca. 35 km).

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Dieter Buck
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