Dienstag, 27. September 2016

Klausen im Eisacktal: Besuch der Gilfenklamm - unbezahlte Werbung


Wanderdrehkreuz Klausen im Eisacktal
Gilfenklamm und Burgruine




„Die schönen Tage von Aranjuez sind vorbei“, sagte Friedrich Schillers Don Juan. Das dachte ich auch, als ich heute morgen aus dem Zimmerfenster im Hotel  Stephanshof in Klausen im Eisacktal schaute: Die angekündigte Störungszone war gekommen, die Berge waren in Nebel. Es war zwar klar, dass es nachmittags wieder besser werden würde, aber trotzdem wollte ich diesen Tag zum Besuch einer Klamm ausnützen.





Klammen kann man ja immer ansehen, und gerade bei trüberem Wetter entfalten sie ihren besonderen Reiz. In gut erreichbarer Nähe zum Künstlerstädtchen Klausen, bei Sterzing, ist nämlich eine der schönsten Klammen Südtirols zu finden: die Gilfenklamm. Nicht weiter zu fahren als bei einem normalen Sonntagsausflug.







Und so war es auch, in nicht einmal einer Stunde war ich dort. Es ist zwar Eintritt fällig, aber wenn man sieht, was für aufwendige Sicherungsmaßnahmen für den Weg nötig waren, dann hat man Verständnis dafür.





Die Klamm fängt dann ganz harmlos an. Unterwegs wandert man an einem ehemaligen Kalkofen vorbei. Später kommt Wasserfall auf Wasserfall, es strudelt und die Gischt spritzt. Manchmal erscheint das Wasser tiefgrün, so dass man meint, in ein Südseeatoll zu blicken.







Verlängerung durch Puber-Tiere
Eigentlich ist eine Aufstiegszeit von 1.15 Stunden angeschrieben. Wenn man aber fotografierend unterwegs ist und ein paar Rudel Puber-Tiere außer Reichweite ihrer Leitstute oder Leithengstes bzw. Hirten die Treppenanlagen hinauf und hinunter donnert, dann werden schon mal 2 Stunden daraus. Aber egal, dafür hat man Zeit, die ganze Pracht zu genießen.




Oben angelangt ist die Frage, wie geht man zurück. Eine Möglichkeit wäre, einfach die Klamm wieder abzusteigen. Aber die steilen Treppen und Wege bergab ist auch kein Vergnügen. Eine einfachere Möglichkeit wäre über Pardaun abzusteigen. 





Ich entschloss mich jedoch die Ruine Reifenegg „mitzunehmen“. Dabei geht es noch kurz hinauf, dann aber steil bergab. Auf etwa halbem Weg ins Tal findet man die Ruine. Übrig von der Burg ist nicht viel, im Prinzip nur die Ummauerung des Turms. Trotzdem eine interessante Sache.






Und so wurden aus 2 veranschlagten Stunden halt 3. Auch recht. Schön wars. Der Höhenunterschied für die Klamm betrug 250 Meter, für den Rückweg über die Ruine kommen noch rund 110 Meter dazu.


Und das war‘s dann auch schon im schönen Klausen. Eisacktal und die Bergwelt ringsum. Möglichkeiten ohne Ende, das schreit nach Wiederkommen …

Hier alle Infotafeln mit Erklärungen zu dem was es auf der Tour zu sehen gibt:









Und zum guten Abschluss gehört noch ein super Abschlussessen. Hier das was es im Hotel Stephanshof gab, wie immer so gut, dass man sich "hineinlegen" könnte - einschließlich der stimmungsvollen Musikbegleitung:






Info:
Unterkunft:
Stephanshof****, I 3940 Villanders, St. Stefan 12, Telefon 0039 0472 843150, http://www.stephanshof.com, mailto:info@stephanshof.com

Tourismusverein Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders, I-39043 Klausen, Marktplatz 1, Tel.: 0039 0472 847424, Fax: 0039 0472 847244
www.klausen.it

Anreise in die Region Klausen
Auto: Innsbruck – Brennerautobahn – Autobahnausfahrt Klausen
Bahn: IC- und EC-Bahnhof Klausen
Flug: Flughäfen Innsbruck (95 km), Bozen (35 km) – oder mit dem „Südtirol-Bus“ von/zu die Flughäfen Verona,
Bergamo, Malpensa und München

Empfohlene Karten:
Kompass Südtirol 699, Karte 2, 1:50 000
Kompass DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1, Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3. (Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen).





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Dieter Buck
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