Samstag, 10. September 2016

Silberregion Karwendel: Herbstferien in Tirol - unbezahlte Werbung

Ein eigenes Sonnenbankerl im Karwendel-Herbst



Weit ums Herz wird es Wanderern im Almdorf Eng am Großen Ahornboden, mitten im Tiroler Karwendelgebirge. An diesem einzigartigen Kraftort kann man sich oder seinen Lieben unter uralten, im Herbstlicht leuchtenden Ahornbäumen ein Denkmal setzen, zu dem man immer wieder gern zurückkehrt.

In der Silberregion Karwendel spricht sich seit einiger Zeit ein etwas anderes Bank-Geheimnis herum: Einheimische und Gäste können nämlich eine Bankpatenschaft übernehmen und haben dann ihr „Haus- und Hofbankerl“ mitten im einzigartigen Naturparadies Alpenpark Karwendel. Die Rückenlehne hat die Form einer Gebirgssilhouette, darunter steht ein wegweisender Sinnspruch oder eine persönliche „Bank-Widmung“. Besonders begehrte Plätze zum Bankerlsitzen gibt es auf 1.250 Meter Seehöhe, im ursprünglichen Almdorf Eng.

Die seit Jahrhunderten von Bauernhand gehegten und bewirtschafteten Almen liegen am landschaftlich einmaligen Großen Ahornboden, einem der offiziell anerkannten schönsten Plätze Tirols. Über 240 Hektar erstreckt sich der Talschluss auf dem über 2.200 Bergahorne vor den gewaltigen Felswänden des Karwendels stehen. Die hier stehenden Baumriesen sind teilweise über 600 Jahre alt. Jetzt im Herbst zeigen sie sich in einem berauschenden Farbspiel leuchtender Grün-, Gelb- und Rottöne. Das einzigartige Bergerlebnis entdeckt man fast ohne körperliche Anstrengung. Vom großen Parkplatz beim Alpengasthof Eng führt ein leichter Themenweg bis zu der Engalm, der größten Melkalm Tirols, auf der man das Almenleben hautnah genießen kann. Besucher können in der Schaukäserei zusehen, wie der Käser im großen Kupferkessel nach altem Rezept den schmackhaften Enger-Bergkäse herstellt und ihn vor Ort verkosten. Im Bauernladen gibt es außerdem Butter, Käse und eine köstliche Jause zu kaufen, die man sich im Anschluss in der Rasthütte oder auf seinem persönlichen Bankerl genehmigen kann. Die Eng ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein Ausgangspunkt für schöne und aussichtsreiche Bergwanderungen zu den umliegenden Hütten wie der Binsalm, der Falkenhütte oder der Lamsenjochhütte.

Griff in die Schwazer Silberkiste
Die Silberregion Karwendel spielte in der Geschichte Tirols eine wahrhaft „glänzende“ Rolle. Einige ihrer Kulturschätze lassen sich auf einer Museumstour mit dem Oldtimer-Bus und auf der Straße des Silbers in Schwaz entdecken.

Die Silberregion Karwendel steht für einen besonders nachhaltigen Urlaub. Hier wird Wert darauf gelegt, ursprüngliche Traditionen zu bewahren und die Schätze der Natur zu erkennen und lieben zu lernen. Diesen „retronovativen“ Urlaubsansatz erlebt man auch bei Ausflügen. Fahren wie früher ermöglicht eine Überlandpartie mit dem Oldtimer-Bus (18.06.–18.09.16). Der Bus startet im Sommer fünf Mal täglich am Achensee-Bahnhof in Jenbach zur großen Sehenswürdigkeiten-Tour durch die Silberregion Karwendel. Auf seinem Fahrplan stehen das Museum Jenbach und die prächtige Renaissance-Schlossanlage Schloss Tratzberg in Stans. Der nächste Halt ist die Stanser Wolfsklamm mit ihren tosenden Wasserfällen. Wer will, kann hier aussteigen und in etwa 1,5 Stunden auf einem gesicherten Steig mit 354 Stufen und Holzbrücken bis zum Kloster St. Georgenberg wandern. Der älteste Wallfahrtsort Tirols liegt auf einem steilen Felskegel und ist nur über eine 40 Meter hohe Brücke aus dem 15. Jahrhundert erreichbar. Der Oldtimer hält auch bei der ältesten Walk-Manufaktur der Alpen: bei Geiger Fashion, die neben einem Factory Outlet auch Führungen anbietet. Letzter Ort der Oldtimer-Tour ist Schwaz – die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks – und eine der historisch bedeutendsten Städte Tirols.

Schwazer Silber & Bronze Kunst auf der Straße des Silbers

Wegen seiner reichen Silber- und Kupfervorkommen wurde Schwaz im 15. Jahrhundert zur größten Bergbaumetropole Europas und nach Wien die zweitgrößte Stadt des Habsburgerreiches. In die längst vergangene Blütezeit des Silberbergbaues taucht man in der sehenswerten Altstadt mit ihren prächtigen mittelalterlichen Bürgerbauten ein. Indem Schwaz altes Silber aus aller Welt zurückholt, knüpft es an seine glanzvollen Zeiten an. Aus Indien, China, Malaysien, Afrika und Südamerika kommt das Silber zurück in seine Tiroler Heimat und wird hier zu traditionellem oder modernem Silberschmuck verarbeitet. Mit Schwazer Silber & Bronze Kunst erhielt die Altstadt einen neuen Glanzpunkt. In vier Geschäften werden Silberschmuck sowie Bronzekunstwerke, die im Schwazer Silberwald gegossen werden, präsentiert.

Schmuck- und Kunstbegeisterte werden dreisprachig durch die Geschäfte auf der Straße des Silbers geführt (kostenlos jeden Donnerstag um 15.30 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden). Beim Besuch einer Silber-Werkstatt können Interessierte ihre Kunstfertigkeit selbst unter Beweis stellen oder gleich einen Workshop für Kettenkunst und Bronzebearbeitung besuchen. Im Rahmen einer Stadtführung lässt sich ein weiteres Stück Schwazer Geschichte erfahren. Die Tour führt vom Neuen Glockenturm über das Orgler- und das Fuggerhaus bis zum Franziskanerkloster und dem bemalten Rathaus. Der Oldtimerbus fährt noch weiter zum Silberbergwerk Schwaz, das im Spätmittelalter eine der größten und ertragreichsten Gruben war. Um 1550 waren über 7.000 Bergknappen beschäftigt. Einen Eindruck von den Dimensionen des Bergwerks, das bis 2.100 Meter in den Berg getrieben wurde, erhält man auf der Fahrt mit der Grubenbahn, in der Schacht- und Radstube und dem riesigen Wasserrad. Ein „funkelnder Kristall“ ist auch das Zeiss Planetarium Schwaz gleich nebenan, als eines der weltweit modernsten Kleinplanetarien mit FullDome-Technologie.

Stadtführungen Schwaz + Schwazer Silber & Bronze Kunst (16.06–08.09.2016)
Stadtführungen Schwaz: jeden Do., Treffpunkt beim 13.30 beim Busterminal bei den Stadtgalerien, 1,5 Std. (kostenlos)
Führungen Schwazer Silber & Bronze Kunst: jeden Do., Treffpunkt 15.30 Uhr (Stadtplatz Schwaz beim Stadtbrunnen), 1,5 Std. (kostenlos)
Sonderführungen nach Vereinbarung möglich unter: info@schwazersilberwald.at, Tel: +43/(0)650/4574230

Jenbach: „Knotenpunkt“ für Eisenbahnfans

Nach den vielen sehenswerten Stationen kehrt der Oldtimer-Bus wieder nach Jenbach zurück, wo zwei „berühmte“ Tiroler Dampfzüge ihren Startbahnhof haben: die Achenseebahn und die Zillertalbahn. Eine Fahrt mit den Dampfbummelzügen auf der 120 Jahre alten Strecke bis Mayrhofen im Zillertal führt Eisenbahnliebhaber zurück in die Vergangenheit. Nostalgie auf Schienen verspricht eine Fahrt mit der Schmalspur-Zahnradbahn aus dem Jahr 1889 zum Seespitz am Achensee.

Auf der etwa 6,5 Kilometer langen Strecke, auf der 400 Höhenmeter bewältigt werden müssen, sind ausschließlich Dampflokomotiven im Einsatz. Die maximalen 16 Prozent Steigung überwinden diese mit Zahnrädern und indem sie die Wagons von hinten schieben. Da Jenbach außerdem an der Westbahn-Strecke der ÖBB liegt, befinden sich Eisenbahnfans am einzigen Bahnknotenpunkt Österreichs, an dem drei Spurweiten aufeinandertreffen.

Weitere Informationen:
Tourismusverband Silberregion Karwendel
Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz
Tel.: +43/(0)5242/63240
www.silberregion-karwendel.com
E-Mail: info@silberregion-karwendel.com

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Dieter Buck
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